DOK LEIPZIG 28. OKTOBER – 3. NOVEMBER 2019
62. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 28 October – 3 November 2019
62nd International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film
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15/2019

EXEMPLARY BEHAVIOUR gewinnt bei DOK Leipzig Goldene Taube im Internationalen Wettbewerb lang

ZUSTAND UND GELÄNDE gewinnt Deutschen Wettbewerb lang | Drei Preise für EXEMPLARY BEHAVIOUR

Die Preisträger/innen von DOK Leipzig stehen fest. Die insgesamt 24 Preise wurden im Rahmen der feierlichen Preisverleihung im Leipziger Kupfersaal vergeben.

 

Der Film EXEMPLARY BEHAVIOUR hat die Goldene Taube im Internationalen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm gewonnen. Die litauischen Filmemacher Audrius Mickevičius und Nerijus Milerius ergründen darin Schuld und Sühne am Beispiel zweier zu lebenslänglicher Haft verurteilter Straftäter. Nach der Ermordung seines Bruders fragt sich Audrius Mickevičius, ob Schuld jemals verjährt und Mord tatsächlich gesühnt werden kann. Noch vor Fertigstellung des Films erkrankte und verstarb Audrius Mickevičius. Nerijus Milerius vollendete das Projekt. In der Jurybegründung heißt es: „In unseren dunkelsten Stunden erkennen wir, wer wir wirklich sind, und das Licht der Menschlichkeit strahlt am hellsten. Ele­gant und respektvoll erzählen die Filmemacher eine unerwartete Geschichte von Wiedergutmachung.“ Der Film ist eine Koproduktion zwischen Litauen, Slowenien, Bulgarien und Italien. Die Goldene Taube wurde gestiftet vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Der Gewinnerfilm des Internationalen Wettbewerbs langer Dokumentar- und Animationsfilm kann sich zudem seit 2018 automatisch für den OSCAR® der Kategorie ‚Documentary Feature‘ qualifizieren, sofern er die formalen Kriterien der Academy erfüllt.


EXEMPLARY BEHAVIOUR erhielt außerdem den International Critics Preis der FIPRESCI sowie den Preis der Interreligiösen Jury und damit mit drei Preisen insgesamt die meisten Auszeichnungen des Abends.

 

Die Goldene Taube im Deutschen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm ging an den Beitrag ZUSTAND UND GELÄNDE von Ute Adamczewski. Die Regisseurin filmt Orte in Sachsen, denen man nicht mehr ansieht, dass sie 1933 Schauplätze der NS-Verfolgung waren. Aus dem Off werden Dokumente von damals und Erinnerungsberichte von Betroffenen aus der Zeit nach dem Krieg vorgelesen. Die Jury begründete ihre Entscheidung unter anderem wie folgt: „Nicht nur ein sehr wichtiger, sondern auch ein äußerst formstar­ker Film.“ Der Preis wurde vom Weltkino Filmverleih gestiftet.

 

Mit der Goldenen Taube im Next Masters Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm wurde SICHERHEIT123 der österreichischen Filmemacher/innen Julia Gutweniger und Florian Kofler ausgezeichnet. In den Alpen gedreht, erkundet der Film ein nahezu unsichtbares Sicherheitssystem. Dieses soll die Menschen vor Gefahren durch Naturgewalten wie Lawinen schützen, an denen die Menschheit selbst nicht unbeteiligt ist. Die Goldenen Tauben in den Next Masters Wettbewerben, gestiftet von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig, dienen als Anschubfinanzierung für das nächste Filmprojekt. Eine Lobende Erwähnung erhielt die brasilianische Produktion ARID ZONE von Fernanda Pessoa.

 

Im Internationalen Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm wurden die russische Produktion PUBERTY von Elena Kondrateva als bester Dokumentarfilm sowie der iranische Kurzfilm AM I A WOLF? von Amir Houshang Moein als bester Animationsfilm mit Goldenen Tauben ausgezeichnet. Auch diese Gewinnerfilme können sich nun direkt für den OSCAR® qualifizieren (in den Kategorien ‚Short Film' bzw. ‚Documentary Short Subject'), sofern sie die formalen Kriterien der Academy erfüllen. Eine Lobende Erwähnung ging an ASHO von Jafar Najafi, ebenfalls ein iranischer Film.

 

Die Goldene Taube für den besten kurzen deutschen Dokumentar- und Animationsfilm ging an die deutsche Produktion OPERA GLASSES von Mila Zhluktenko. Lobende Erwähnungen erhielten THE LAST PAINTING von Tom Salt und GRAVEDAD von Matisse Gonzalez.

Die Goldene Taube im Next Masters Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm ging an den ukrainischen Beitrag DEEP LOVE von Mykyta Lyskov. Die beiden Goldenen Tauben in den Next Masters Wettbewerben, gestiftet von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig, dienen als Anschubfinanzierung für das nächste Filmprojekt.

 

Der Healthy Workplaces Film Award, gestiftet von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) ging an die schweizerische Produktion BIRD ISLAND von Maya Kosa und Sergio Da Costa über eine Pflegestation für verletzte Wildvögel.

 

Der MDR-Filmpreis für einen herausragenden osteuropäischen Dokumentarfilm aus der Offiziellen Auswahl ging an die polnisch-slowakische Koproduktion THE WIND. A DOCUMENTARY THRILLER von Michał Bielawski über die Naturgewalt des Halny-Windes, der den Menschen in Südpolen zusetzt und ihre Krisen verstärkt.

 

Der Filmpreis Leipziger Ring ehrt einen Dokumentarfilm über Menschenrechte, Demokratie und bürgerschaftliches Engagement, wird gestiftet von der Stiftung Friedliche Revolution. Der Preis ging in diesem Jahr an den Film GIRLS OF PAADHAI von Natalia Preston über ein Frauenhaus im südlichen Indien, eine Anlaufstelle für heranwachsende Mädchen, die sich einer frühen Verheiratung widersetzen. Der Preis wurde von Publikum ermittelt.

 

Insgesamt wurden in diesem Jahr bei DOK Leipzig 24 Preise in einem Gesamtwert von 82.000 Euro vergeben, darunter sieben Goldene Tauben. Morgen (Sonntag) werden die Publikumslieblinge der Festivalwoche, die sogenannten DOK Buster, noch einmal auf die Leinwand gebracht. Insgesamt wurden in der am Sonntag endenden Festivalwoche 310 Filme und interaktive Arbeiten gezeigt.

 

Informationen zu den Preisträger-Filmen finden Sie im Filmfinder auf unserer Website unter: https://filmfinder.dok-leipzig.de/

 

Alle Jurybegründungen und Preise inkl. Lobende Erwähnungen entnehmen Sie dem Anhang.

 

Stills zu allen Filmen finden Sie unter: presse.dok-leipzig.de


Alle Bilder können für eine Berichterstattung über DOK Leipzig kostenfrei genutzt werden. Verwenden Sie bei Veröffentlichung als Fotocredit DOK Leipzig 2019/ „Name der Regie“, wenn nicht anders in der Bilddatei angegeben.

Logos, Festivalimpressionen und das diesjährige Festivalmotiv finden Sie hier: http://www.dok-leipzig.de/de/dok/presse/download

 

Informationen über alle Jurys bei DOK Leipzig finden Sie hier:

http://www.dok-leipzig.de/de/festival/wettbewerbe/jurys

 

Fragen zur Pressemitteilung? Maria Preußner, Nina Kühne, Julia Bierstedt | presse@dok-leipzig.de | 0341 30864-1070

 

 

Alle 24 Preise im Überblick:

 

Mit der Goldenen Taube im Internationalen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm wurde der Film EXEMPLARY BEHAVIOUR der litauischen Filmemacher Audrius Mickevičius und Nerijus Milerius ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird vom Mitteldeutschen Rundfunk gestiftet. Überreicht wurde der Hauptpreis von Dr. Katja Wildermuth, Programmdirektorin des Mitteldeutschen Rundfunks.

 

Die mit 10.000 Euro dotierte und vom Verleih Weltkino gestiftete Goldene Taube im Deutschen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm ging an die deutsche Produktion ZUSTAND UND GELÄNDE von Ute Adamczewski.

Die Goldene Taube im Next Masters Wettbewerb, gestiftet von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig ging an die österreichisch-italienische Koproduktion SICHERHEIT123 von Julia Gutweniger und Florian Kofler. Das Preisgeld von 10.000 Euro dient der Anschubfinanzierung für das nächste Filmprojekt der Regisseur/innen. Der Preis wurde überreicht von Martin Fiedler, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Medienstiftung. Der Next Masters Wettbewerb ist Bestandteil der Nachwuchsangebote bei DOK Leipzig und wird in Kooperation mit der SLM realisiert.

 

Im Internationalen Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm ging die Goldene Taube für den besten kurzen Dokumentarfilm an die russische Produktion PUBERTY von Elena Kondrateva. Die Regisseurin erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro. Mit der Goldenen Taube für den besten kurzen Animationsfilm, ebenfalls dotiert mit 5.000 Euro, wurde die iranische Produktion AM I A WOLF? von Amir Houshang Moein ausgezeichnet. Eine Lobende Erwähnung ging an ASHO von Jafar Najafi, ebenfalls ein iranischer Film.

 

Die Goldene Taube im Deutschen Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm, verbunden mit einem Preisgeld von 5.000 Euro, wurde an die deutsch-ukrainische Koproduktion OPERA GLASSES von Mila Zhluktenko vergeben. Lobende Erwähnungen gingen an THE LAST PAINTING von Tom Salt und GRAVEDAD von Matisse Gonzalez.

 

Die Goldene Taube im Next Masters Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm, verbunden mit einem Preisgeld von 5.000 Euro und gestiftet von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig, ging an den ukrainischen Beitrag DEEP LOVE von Mykyta Lyskov. Der Preis wurde überreicht von Martin Fiedler, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Medienstiftung.

 

Der Healthy Workplaces Film Award in Verbindung mit 5.000 Euro, gestiftet von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA), ging an die schweizerische Produktion BIRD ISLAND von Maya Kosa und Sergio Da Costa. Der Preis beinhaltet zudem eine Untertitelung in mehreren europäischen Sprachen. Bruno Thiébaud von EU-OSHA kam auf die Bühne und überreichte den Preis.

 

Der MDR-Filmpreis in Höhe von 3.000 Euro für einen herausragenden osteuropäischen Dokumentarfilm aus der Offiziellen Auswahl ging an die polnisch-slowakische Koproduktion THE WIND. A DOCUMENTARY THRILLER von Michał Bielawski. Überreicht wurde der Preis von Dr. Ulrich Brochhagen, Redaktionsleiter Geschichte, Dokumentationen und Osteuropa beim MDR.

 

Durch Auszählung der Publikumsstimmen wurde der Filmpreis Leipziger Ring, der von der Stiftung Friedliche Revolution gestiftet und mit 2.500 Euro versehen wurde, ermittelt. Die Auszeichnung ging an den deutschen Beitrag GIRLS OF PAADHAI der Regisseurin Natalia Preston. Der Preis wurde überreicht von Rolf Sprink, Kuratoriumsmitglied der Stiftung Friedliche Revolution.

 

Den DEFA-Förderpreis für einen herausragenden langen deutschen Dokumentarfilm aus dem Deutschen und Internationalen Wettbewerb, verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro, erhielt Itay Marom für die israelisch-deutsche Produktion RESONANCE. Überreicht wurde der Preis von Philip Zengel von der DEFA-Stiftung in Berlin.

 

Der ver.di-Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness ging an Ute Adamczewski für den Film ZUSTAND UND GELÄNDE. Der Preis ist mit 2.500 Euro verbunden und wird an einen Film im Deutschen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm vergeben. Eine Lobende Erwähnung erhielt IM STILLEN LAUT von Therese Koppe.

 

Der Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts für den besten langen deutschen Dokumentarfilm (75 Minuten und länger) aus der Offiziellen Auswahl, verbunden mit dem Ankauf der Lizenz, der Untertitelung in bis zu acht Sprachen sowie einem Preisgeld 2.000 Euro, wurde verliehen an IN THE NAME OF SCHEHERAZADE ODER DER ERSTE BIERGARTEN IN TEHERAN von Narges Kalhor.

 

Der Preis der Interreligiösen Jury ging an EXEMPLARY BEHAVIOUR der litauischen Filmemacher Audrius Mickevičius und Nerijus Milerius. Der Preis ist verbunden mit 2.500 Euro und wurde gemeinsam gespendet vom Interreligiösen Runden Tisch Leipzig und den VCH-Hotels Deutschland GmbH – im Verband Christlicher Hoteliers e. V. einschließlich des Hotels MICHAELIS in Leipzig.

 

Die FIPRESCI-Jury hat den International Critics Preis im Internationalen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm an EXEMPLARY BEHAVIOUR der Filmemacher Audrius Mickevičius und Nerijus Milerius verliehen.

 

Der Young Eyes Film Award, dotiert mit 2.000 Euro und gestiftet von der Leipziger Stadtbau AG, wurde verliehen an WHERE WE BELONG von Jacqueline Zünd. Die Auszeichnung wurde von der Jugendjury in Kooperation mit der Filmschule Leipzig e.V. an einen Film der Offiziellen Auswahl vergeben. Peggy Valenta von der Stadtbau AG überreichte den Preis.

 

Der DOK Neuland Award für ein herausragendes Projekt in der Ausstellung interaktiver Arbeiten und dotiert mit 1.000 Euro, gestiftet von der DREFABRIK, geht an den 360° Film 4 FEET: BLIND DATE aus Argentinien von María Belén Poncio und Damián Turkieh. Die Jury der DREFABRIK überreichte den Preis.

 

Durch Auszählung von Publikumsstimmen wurde der mephisto 97.6 Publikumspreis für den besten Animationsfilm der Offiziellen Auswahl ermittelt. Er ging an die deutsch-russische Produktion TIES von Dina Velikovskaya. Der Preis wurde überreicht von Janick Nolting und Max Hemmann.

 

Der Preis Gedanken-Aufschluss ging an den österreichischen Film ROBOLOVE von Regisseurin Maria Arlamovsky. Die Auszeichnung wurde vergeben von einer Jury aus jugendlichen und jungen erwachsenen Strafgefangenen der JSA Regis-Breitingen an einen der für DOK im Knast nominierten Filme. Bei der Preisverleihung waren Kunsttherapeut/innen Stefan Lohrke und Julia Nietzer auf der Bühne.

 

Im Rahmen der Branchenplattform DOK Industry wurden fünf Preise bereits in der Festivalwoche vergeben. 

 

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis der Kunstministerin für das beste Dokumentarfilmprojekt einer Regisseurin wurde während der feierlichen Eröffnung von DOK Leipzig von Dr. Eva-Maria Stange, der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, erstmals vergeben. Die Auszeichnung ging an das südafrikanische Projekt BLACK WOMEN AND SEX der Regisseurin Godisamang Khunou. Eine Lobende Erwähnung erhielt das südkoreanische Projekt MY MISSING AUNT der Regisseurin Juyeon Yang.

 

Mit dem Current Time TV Development Award wurde ein herausragendes Dokumentarfilmprojekt aus Ost- oder Mitteleuropa auszeichnet. Er ist mit 2.000 US-Dollar dotiert und wird von DOK Leipzig und dem russischsprachigen Sender Current Time TV vergeben. Der Preis ging an Giedrė Žickytė für das litauisch-deutsche Projekt IRENA.

 

Der EWA Women’s Talent Development Award wurde vergeben für das beste Dokumentarfilmprojekt einer Regisseurin im Circle Women’s Doc Accelerator. Der Preis ist verbunden mit 1.000 Euro und dem Mentoring durch EWA-Mitglieder und DOK Leipzig. In diesem Jahr wurde die Auszeichnung geteilt. Die finanzielle Unterstützung ging an die ukrainische Produktion BETWEEN TWO WARS von Alina Gorlova, das Mentoring erhält Anna Savchenko für das Projekt 72 HOURS, eine Koproduktion zwischen Belgien, Frankreich und Weißrussland.

 

Der Zonta Club Leipzig Elster Female Talent Development Prize ist ein Reisestipendium von bis zu 1.000 Euro, um Produzentinnen oder Regisseurinnen beim Ausbau ihres Netzwerks und bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung zu unterstützen. Das Stipendium ging in diesem Jahr an die südafrikanische Regisseurin Godisamang Khunou, die dadurch mit ihrem Projekt BLACK WOMEN AND SEX am DOK Co-Pro Market teilnehmen konnte.

 

Zum ersten Mal vergeben wurde der D-Facto Motion Work-In-Progress Prize. Der Preis beinhaltet eine Postproduktionsleistung im Wert von 10.000 Euro und wurde verliehen an ein hervorragendes Dokumentarfilmprojekt, das bei DOK Preview Germany präsentiert wurde. In diesem Jahr ging der Preis an das Projekt WHO OWNS MY VILLAGE von Christoph Eder.