DOK Leipzig 29. Oktober – 4. November 2018
61. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
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Wir Kinder aus Afghanistan

Schulvorstellung am 29. September 2015

Wir Kinder in Afghanistan

Wir Kinder in Afghanistan Schulvorstellung am 29. September 2015

Informationen zu den Filmen

Regie: Jens Pedersen und Tai M. Bakhtari 

Land: Dänemark 2013

Dauer: 4 Kurzfilme á 15 min.

 

Altersempfehlung: ab 10 Jahren

Klassenstufen: ab 4. Klasse

 

Themen: Kinderrechte, Kindheit in anderen Ländern, Krieg, Vergangenheitsbewältigung, Erinnerungskultur

Unterrichtsfächer: Gemeinschaftskunde, Sachkunde, Deutsch, Geschichte, Philosophie, Ethik/Religion

Zum Inhalt

Afghanistan ist ein kriegszerrüttetes Land. Seit mehr als zwanzig Jahren ist das tägliche Leben der Menschen geprägt von Kämpfen, Terror und Armut. Deutsche Soldaten haben in Afghanistan den bisher größten Einsatz seit Gründung der Bundeswehr erlebt, doch bis heute gibt es weder Frieden noch Normalität. Viele der Flüchtlinge, die momentan nach Deutschland und Europa kommen, stammen aus Afghanistan und mussten ihr Land verlassen, weil sie um ihr Leben fürchten.

Der dänische Filmemacher Jens Pedersen wollte wissen, wie Kinder unter diesen Bedingungen leben und aufwachsen. Er ist im Jahr 2012 nach Afghanistan gereist und hat dort gemeinsam mit seinem afghanischen Ko-Regisseur Taj M. Bakhtari viele beeindruckende Kinder getroffen und ihre Lebensgeschichten in einer Reihe von kurzen Portraits dokumentiert. In vier 15-minütigen Kurzfilmen werden Kinder wie Faridullah (11) und Layla (11) vorgestellt, die einerseits ein anderes Leben führen als gleichaltrige Kinder in Deutschland, aber dennoch ganz ähnliche Wünsche, Träume und Ideen haben.

Die vier Kurzfilme haben deutsche Untertitel. Die Vorstellung wird moderiert und nach den Filmen findet ein ausführliches Filmgespräch mit den Regisseuren Jens Pedersen und Taj M. Bakhtari statt. Das Filmgespräch wird ins Deutsche übersetzt.

 

Mehr Informationen zu den vier Filmen des Programms:

 

Faridullahs freier Tag

Jeden Tag stehen Faridullah und seine Schwestern im Morgengrauen auf, um in einer Ziegelfabrik schwer zu schuften. Zur Schule gehen dürfen sie nicht, sie arbeiten, um die Schulden des Vaters zurück zu zahlen. Doch eines Tages beschließt Faridullah, die Fabrik zu verlassen und sich vorzustellen, er wäre ein ganz normales Kind.

 

Laylas Melodie

Mädchen werden in Afghanistan mit elf verheiratet. Mädchen, die Musik machen, werden von den Taliban-Milizen getötet. Damit Layla Xylofon lernen kann, musste sie ihr Dorf verlassen und lebt nun in einem Kinderheim in der Hauptstadt. Als ihre Mutter sich zum Besuch ankündigt, freut sie sich sehr, hat aber auch ein wenig Angst, dass sich ihr Leben schlagartig ändern könnte. Layla ist jetzt 11 Jahre alt.

 

Asadaghas Herz

Seit amerikanische Soldaten Asadaghas Eltern getötet haben, muss er allein für die Geschwister sorgen. Als sie auch noch aus dem Haus des Onkels fliegen, will Asdagha nur noch eines: Soldat werden und sich rächen. Doch zum Glück es gibt Menschen, die ihm einen anderen Weg zeigen und Asadaghas Herz wird ein bisschen leichter.

 

Machgans Entschluss

Sie möchte Lehrerin werden, doch vorerst muss Machgan ihre Familie ernähren, indem sie auf der Straße Kaugummi verkauft. Wenn nur der Vater nicht drogenabhängig wäre und arbeiten würde! Da fasst Machgan einen schweren Entschluss, der ihr Leben und das ihrer Familie ändern soll.

KontaKT


DOK Bildung

Luc Carolin Ziemann

+49 (0)341 30864-0