Filmarchiv

Bodycheck
Bite Size Corbin Billings

Davion, Emily und Moy aus Amerika sind übergewichtig und wollen abnehmen. Im Teufelskreis von Mobbing und Selbsthass – kämpfen und manchmal gewinnen.

Bite Size

Dokumentarfilm
2014
80 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Andrew Galdi, Greta McAnany, Eric Gallegos, Joshua Lipton
Corbin Billings
Michael Kramer
Joshua Lipton
Tchavdar Georgiev, Corbin Billings
Corbin Billings
Xander Lott
Davion, Emily und Moy leiden wie immer mehr Kinder und Jugendliche (nicht nur) in den USA an Übergewicht. Trotz unterschiedlicher Familienhintergründe gleicht sich ihr Alltag: ein Teufelskreis von Mobbing, Selbsthass, Schuldzuweisungen, gesundheitlichen Problemen und dem Wunsch, schlanker zu sein. Eindringlich zeigt der Film, dass die Erkrankung nur Symptom einer Ernährungskultur in Schieflage und von Familienstrukturen ohne Halt ist, aber auch den Kampf der Jugendlichen mit dem eigenen Körper.

---Kim Busch

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Don’t Think I’ve Forgotten: Cambodia’s Lost Rock and Roll John Pirozzi

Hypnotische Rhythmen, exotische Klänge, coole Sängerinnen: ostasiatischer Rock, eliminiert von den Roten Khmer. Zeitreise mit magischem Archivmaterial.

2014

Don’t Think I’ve Forgotten: Cambodia’s Lost Rock and Roll

Dokumentarfilm
2014
107 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
John Pirozzi, Andrew Pope
John Pirozzi
Scot Stafford
John Pirozzi
Daniel Littlewood, Matthew Prinzing, Greg Wright
In den 60er und frühen 70er Jahren entstand in Kambodscha eine neue Musikszene, die die Stilrichtung des Rock’n‘Roll auf den Kopf stellte. Sie mischte die westlichen Klänge mit den filigranen Melodien, hypnotischen Rhythmen und dem weiblichen Gesang der traditionellen kambodschanischen Musik und erschuf daraus etwas Neues. Der Amerikaner John Pirozzi führt auf eine musikalische Reise voller exotischer, aber auch vertrauter Klänge. Gleichzeitig schlägt er mittels Archivmaterial und Erzählungen von Zeitzeugen eine Brücke in die nationale Geschichte. Während sich die jungen Musiker ebenso wie Teile der kambodschanischen Gesellschaft den westlichen Einflüssen öffneten, bewegte sich das Land langsam in den Abgrund. Ab 1975 eliminierten die Roten Khmer mit der gesamten Kunst und Intelligenz auch die Musikszene auf das Grausamste. Die Wiederentdeckung ihrer Lieder ist ein später Triumph des Rock’n‘Roll.

---Zaza Rusadze

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Internationales Programm
Here Come the Videofreex Jon Nealon, Jenny Raskin

Von Woodstock zogen sie aus, um mit dem ersten Video-Equipment eine USA im Umbruch zu dokumentieren: lebhafte Chronik einer Pionierbewegung und der ersten Piratenkanäle.

Here Come the Videofreex

Dokumentarfilm
2015
79 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Jon Nealon, Jenny Raskin
Jon Nealon, Jenny Raskin
T. Griffin
John Foster
Jon Nealon
Ryan Billia
Geschichte ist ungerecht. Man mag diese Tatsache bedauern, aber sie wird nicht aus der Welt zu schaffen sein. Fast jeder weiß heute noch, was die Hippies waren – über die Yippies, den aktivistischen Arm der amerikanischen Subkultur, legte sich jedoch schnell der Mantel des Vergessens. Die „Videofreex“ gehörten zu ihnen: ein Kollektiv, das sich 1969 auf dem Woodstock-Festival zusammenfand, um mit dem ersten, zu jener Zeit gerade auf dem Markt erschienenen Video-Equipment (Portapak) loszuziehen und das Leben einer USA im Umbruch zu dokumentieren. Sie machten eine frühe und steile Karriere, indem sie News-Programme für CBS produzierten. Schnell aber erwiesen sie sich als zu eigenwillig, um in diesem Rahmen zu bestehen. Nach kurzer Zeit stiegen sie aus ihrem Vertrag aus und ließen sich in Upstate New York nieder. Dort lebten sie als zehnköpfige Kommune und agierten als Pioniere für etwas, das noch gar keinen Namen hatte: offener Kanal, Piratenfernsehen oder Medienwerkstatt.

Die historische Perspektive dieses Films von Jon Nealon und Jenny Raskin macht ebenso die optimistischen Visionen wie die gruppendynamischen Beschränkungen der aktiven Zeit der Videofreex (1969–1978) erfahrbar. So arbeiten sie der Ungerechtigkeit der Geschichte mit ihren Mitteln entgegen.

---Ralph Eue

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Here There

Animationsfilm
2015
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Vanja Andrijević
Alexander Stewart
Alexander Stewart
Alexander Stewart, Darko Masnec
Alexander Stewart
Alexander Stewart, Gideon Kiers
Tagaus, tagein flirrt die Sonne über Hafen und Cafés – der ewige kroatische Sommer als gezeichnetes Tagebuch. Durch den repetitiven Einsatz von Originaltönen und die zunehmende Reduktion der animierten Zeichnungen entsteht Dynamik: Skizzen werden zu grafischen Abstraktionen, Gegenstände zu Farbflächen, freie zu geometrischen Formen. Und im Kopf des Zuschauers entsteht ein Sommer, der mehr ist als die Summe seiner Teile.

Nadja Rademacher

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Last Day of Freedom

Animadok
2015
32 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Dee Hibbert-Jones
Nomi Talisman
Fred Frith
Nomi Talisman
Hibbert-Jones, Talisman, Robert Arnold, Elizabeth Finlayson
Hibbert-Jones, Talisman, Teresa Richardson, Tony Coleman, Nicole Chu
Jeremiah Moore
Mit warmer, aber trauriger Stimme erzählt der Protagonist von seinem Leben. Und von der Schuld, den eigenen Bruder verraten zu haben. Völlig unaufdringlich enthüllt sich aber nicht nur eine tragische Familiengeschichte, sondern auch eine pseudo-demokratischen Gesellschaft, in der Menschen durch alle Raster fallen. Die rotoskopierten Bilder, die lange haften bleiben, eröffnen mit nur wenigen Linien und reduzierten Farben einen ungewohnten Blick auf Amerika.

Annegret Richter



Lobende Erwähnung im Internationalen Wettbewerb animierter Dokumentarfilm 2015

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DOK Neuland
Reimagine Belonging

Wer sind wir? Woher kommen wir? „Reimagine Belonging“ ist ein vielschichtiges Multimedia-Projekt, das unterschiedliche Lebens- und Alltagserfahrungen von Menschen mit Migrationshintergrund am Beispiel von New York und Berlin vorstellt.

Reimagine Belonging

(none)
2015
480 Minuten
Untertitel: 
englische
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Christina Antonakos-Wallace
Olga Gerstenberger, Regina Knoll, Serkan Demiral, Manjiri Palicha, Lotti Schulz, Rachel Landry, Anna Baker
Ruslan Komjakov, Sergei Sapozhnikov, Alois Riezler
Ruslan Komjakov, Verena Snurer
Wer sind wir? Woher kommen wir? „Reimagine Belonging“ ist ein vielschichtiges Multimedia-Projekt, das unterschiedliche Lebens- und Alltagserfahrungen von Menschen mit Migrationshintergrund am Beispiel von New York und Berlin vorstellt. Passend zur aktuellen Debatte erfahren wir zusätzlich, wie die globalen Wanderungsbewegungen die Gesellschaften in Amerika und in Europa veränderten und weiter verändern.

Das Projekt war 2012 Teil des ersten DOK Leipzig Net Lab und wird regelmäßig durch neue Interviews ergänzt.

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Bodycheck
T-Rex Drea Cooper, Zackary Canepari

Claressa ist 17 und Profiboxerin. 2012 vertritt sie die USA bei Olympia. Die wahren Kämpfe aber warten außerhalb des Rings – als junge Frau in eine Männerdomäne.

T-Rex

Dokumentarfilm
2015
89 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Sue Jaye Johnson, Bianca Darville, Gary Kout, Drea Cooper, Zackary Canepari
Drea Cooper, Zackary Canepari
Matthew Joynt, Nathan Sandberg
Drea Cooper, Zackary Canepari
Jean Kawahara, Drea Cooper
Claressas Spitzname ist T-Rex. Sie ist 17 Jahre alt und Profiboxerin. Nicht nur dadurch hat sie einen Exotenstatus in dieser männerdominierten Sportart. 2012 wird Frauenboxen endlich olympische Disziplin, und so darf sie, der Underdog, als eine von drei Athletinnen die USA vertreten. Zwischen den Herausforderungen des Erwachsenwerdens und dem harten körperlichen Training findet sie zu immer mehr Schlagfertigkeit und Selbstbewusstsein – denn die wahren Kämpfe warten auf sie außerhalb des Rings.

Kim Busch

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teeth

Animationsfilm
2015
6 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Daniel Gray, Tom Brown
Daniel Gray, Tom Brown
Daniel Gray, Tom Brown
Daniel Gray, Tom Brown
Die Chronik einer Mundhöhle: von innen, wild erfühlt, buchstäblich, mit der Zungenspitze. Eine Röntgenaufnahme des allmählich verfaulenden Körpers, fasziniert vom Amalgam aus Nahrung, Zunge, Kehle und Magen. Nostalgische Gefühle für das Verlorene, das von einer Perfektionsbesessenheit wieder repariert werden will, die eigentlich nur zu weiterer Zerstörung führt. Dieser Film durchlöchert den Zahnschmelz des Bewusstseins und bewirkt einen unterbewussten Ausriss, schmerzhaft wie das Geräusch des Bohrers.

Victor Orozco

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Next Masters Wettbewerb
TransFatty Lives Patrick O'Brien

Mit 30 erhält DJ TransFatty die tödliche Diagnose: ALS … und richtet fortan die Kamera auf sich. Die Chronik eines Verfalls – sarkastisch, selbstironisch, böse, wild, schräg. Rolli-Punk.

TransFatty Lives

Dokumentarfilm
2015
84 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Patrick O'Brien, Michele Dupree, Amelia Green-Dove, Darin Hallinan, Marcia Mohiuddin, Doug Pray
Patrick O'Brien
Bradford Reed
Ian Dudley
Lasse Jarvi
Augenblick Studios, Inc.
Patrick O'Brien, Lasse Jarvi, Doug Pray
Lenny Schmitz
Der Autor, Regisseur und Protagonist des aufwühlenden „Kunstprojektes meiner Existenz“ war 30, als er die Diagnose erhielt: ALS. Eine degenerative Nervenerkrankung, in deren Folge sich ein Muskel nach dem anderen abschaltet, bis der Patient schließlich erstickt. Allein das Gehirn bleibt bis zum letzten Atemzug intakt. Patrick, ein anarchischer Underground-Filmer und Millionen von Fans aus dem Internet als DJ TransFatty bekannt, richtet vom Moment des ärztlichen Befundes an die Kamera auf sich. In Form eines Briefes an seinen Sohn, den er – unglaublich genug – halb gelähmt noch zeugte, erzählt er seinen fortschreitenden Verfall als eine Art Reise. In Erinnerungen an ein vergangenes Leben mit Clips aus frühen wilden Filmen brechen Bilder der beginnenden Lähmung ein, bis sich die Erzählung vollständig auf das Jetzt konzentriert. Das aber ist, trotz fortschreitendem Kontrollverlust, von einer enormen, auch künstlerischen Betriebsamkeit und beschert uns die sicher schrägste Rolli-Sequenz des jüngeren dokumentarischen Kinos. Gleichzeitig sind Zweifel, Liebeskummer oder politische Kommentare so selbstironisch und heiter-sarkastisch in diese Chronik eingebaut, dass das Bild des paralysierten Körpers verschwindet hinter dem kreativen Geist, der fest entschlossen ist, sich der Welt mitzuteilen. Das Wunderbare ist, dass Patrick O‘Brien sein Leben tatsächlich in ein Kunstwerk übersetzt hat.

Matthias Heeder



Ausgezeichnet mit dem Young Eyes Film Award 2015

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Internationales Programm
Waiting For the Boom Ethan Bialick, Adam Billingham, William Engels, Connor Kerrigan, Janet Le, Tyler Lewis, Devon Manney, Gracie May, Maria Raykova, Chantelle Sundeen

Was passiert, wenn man in eine Kriegssituation gerät und die Sicherheit, die man bisher kannte, nicht mehr existiert?

2015

Waiting For the Boom

Animadok
2015
3 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Sheila M. Sofian
Ethan Bialick, Adam Billingham, William Engels, Connor Kerrigan, Janet Le, Tyler Lewis, Devon Manney, Gracie May, Maria Raykova, Chantelle Sundeen
Dancing Jars Music, SPCE
Ethan Bialick, Adam Billingham, William Engels, Connor Kerrigan, Janet Le, Tyler Lewis, Devon Manney, Gracie May, Maria Raykova, Chantelle Sundeen
Bethany Sparks
Was passiert, wenn man in eine Kriegssituation gerät und die Sicherheit, die man bisher kannte, nicht mehr existiert? Ethan erzählt, wie hilflos er sich fühlte, als ihn bei einem Aufenthalt in Tel Aviv ein Raketenangriff überraschte und sein Bewusstsein für Freiheit und Leben nachhaltig veränderte. Die Animation verdeutlicht die Dramatik der Situation und die Panik, mit der Ethan noch heute davon berichtet.

Annegret Richter

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