Bizarre Animationen auf einer Metallplatte zu Free-Jazz-Klängen. Lichtreflexe. Linien und Kreise, die menschliche oder insektenähnliche Gestalt annehmen und sich wieder auflösen.
Bizarre Animationen von seltsamer Schönheit auf einer Metallplatte zu Free-Jazz-Klängen. Lichtreflexe. Linien und Kreise, die menschliche oder insektenähnliche Gestalt annehmen, ineinander übergehen und sich wieder auflösen. Manchmal gibt eine Stimme aus dem Off Regieanweisungen, verlangt eine neue Platte. Es geht von vorne los – und doch ganz anders. Langsam begreift man: Es handelt sich um eine Expedition durch eine Unterwelt, die verschwiegen miteinander kommunizierende Irrlichter hervorbringt.
Der Lebensentwurf eines jungen Filmemachers prallt auf die Erwartungen der Mutter und der chinesischen Gesellschaft. Eine filmische Auseinandersetzung in leuchtenden Super-8-Bildern.
Der Sommer nach Abschluss der Uni: Eigene Lebensentwürfe und Erwartungen der Elterngeneration prallen aufeinander. Während Shuli seine Freunde mit einer Super-8-Kamera filmt, wünscht sich seine Mutter nichts sehnlicher, als dass er heiratet. Dass ihr Sohn Männer liebt und seit Jahren in Beijing mit seinem Freund zusammenlebt, darüber schweigt sie beharrlich. Ein ohrenbetäubendes Schweigen. Über beschauliche Familienbilder legt sich eine längst überfällige Auseinandersetzung.