Filmarchiv

Kids DOK 2024
Filmstill Mind the Puddle!
Achtung Pfütze! Sebastian Stoer, Alice von Gwinner
Trotz Regen geht’s für die Freunde aus dem Schuhregal auf den Spielplatz. Allerdings will Gummistiefel Torf lieber in den Garten, denn die große, tiefe Pfütze sieht einfach zu unheimlich aus. 
Filmstill Mind the Puddle!

Achtung Pfütze!

Achtung Pfütze!
Sebastian Stoer, Alice von Gwinner
Kids DOK 2024
Animationsfilm
Deutschland
2023
4 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine

Jeden Tag erleben die Schuhe aus dem Schuhregal neue Abenteuer. Heute berichten die Gummistiefel Buddel und Torf den anderen Schuhen, was sie an diesem Regentag auf dem Spielplatz mit einer dunklen Riesenpfütze erlebt haben, und mit welchem Trick die Einhorn-Gummistiefel Chunk und Tuva sie von ihrer Angst vorm durch und durch Dreckigwerden befreien konnten … Folge drei der beliebten KiKA-Reihe.

Lina Dinkla

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Regie
Sebastian Stoer, Alice von Gwinner
Buch
Sebastian Stoer, Alice von Gwinner
Kamera
Sebastian Stoer, Alice von Gwinner
Schnitt
Sebastian Stoer, Elena Scharwächter
Produktion
Robert Schröder
Sound Design
Patrick Becker
Musik
Jérôme Navet-Cintract
Animation
Alexandra Räbner, Paul Bender
Broadcaster
NDR Norddeutscher Rundfunk, MDR Fernsehen, RBB Rundfunk Berlin-Brandenburg
Kids DOK 2021
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Affendomino Ulf Grenzer
Ein Tag im Zoo, ein Orang-Utan und ein Mädchen vergnügen sich mit Quatschmachen. Bis die Geschäfte des Vaters eine Kette von Ereignissen in Gang setzen, die alles verändert.
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Affendomino

Affendomino
Ulf Grenzer
Kids DOK 2021
Animationsfilm
Deutschland
2021
4 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch

Ein Tag im Zoo, der Orang-Utan sitzt im Gehege und träumt von seinem Leben im Dschungel. Da kommt ein Mädchen vorbei und heitert seinen tristen Nachmittag auf. Der Vater bekommt von all dem nichts mit, sondern hängt die ganze Zeit am Handy und am Laptop, um wichtige Geschäfte zu machen. So wichtig, dass der Orang-Utan einschreiten muss und eine Kette von Ereignissen alles verändert.

Lina Dinkla

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Regie
Ulf Grenzer
Buch
Ulf Grenzer, Franka Sachse
Schnitt
Ulf Grenzer
Produktion
Ulf Grenzer, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Ton
Kevin Jahnel, Anna Magdalino
Musik
Ephraim Peise
Animation
Ulf Grenzer
Sprecher*in
Helene Lorenz, Boris Schwiebert
Deutscher Wettbewerb Kurzfilm 2022
Filmstill Make or Break
Biegen und Brechen Falk Schuster, Mike Plitt
Der animierte Dokumentarfilm erzählt in reduzierten Bildern von den traumatischen Erfahrungen des Protagonisten im Heimsystem der DDR und im geschlossenen Jugendwerkhof Torgau.
Filmstill Make or Break

Biegen und Brechen

Biegen und Brechen
Falk Schuster, Mike Plitt
Deutscher Wettbewerb Kurzfilm 2022
Animationsfilm
Deutschland
2022
8 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch

Weil seine alleinerziehende Mutter den Staat kritisierte, wurde Alex mit elf Jahren ins Kinderheim eingewiesen, um ihn – wie fast 500.000 Kinder in der DDR – zu einer „sozialistischen Persönlichkeit“ zu formen. Er floh und landete zur Strafe im Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau, mehr Knast als soziale Einrichtung. Militärischer Drill und Gewalt prägten nun den Alltag … Reduzierte, im Rotoskop-Verfahren animierte Bilder folgen Alex’ Erinnerungen und zeigen, wie die Traumata bis heute wirken.

Luc-Carolin Ziemann

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Regie
Falk Schuster, Mike Plitt
Buch
Mike Plitt
Kamera
Falk Schuster
Schnitt
Julian Quitsch
Produktion
Max Mönch, Alexander Lahl
Ton
Hannes Schulze
Musik
Hannes Schulze
Animation
Julian Quitsch, Alexander Schmidt, Falk Schuster
Nominiert für: Gedanken-Aufschluss-Preis, mephisto 97.6-Publikumspreis
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm 2023
Filmstill Make Up the World
Die Ausstattung der Welt Susanne Weirich, Robert Bramkamp
Die Requisiten eines Filmfundus lassen Geschichten in unseren Köpfen entstehen. Aber wovon erzählen afrikanische Objekte und rassistische Figuren? In welches Lagerregal sortiert man sie ein?
Filmstill Make Up the World

Die Ausstattung der Welt

Die Ausstattung der Welt
Susanne Weirich, Robert Bramkamp
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm 2023
Dokumentarfilm
Deutschland
2023
99 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch

Fährt man mit der Kamera an den Requisiten in den Regalen eines Filmfundus entlang, entstehen in unseren Köpfen Geschichten. Mit dem orangefarbenen Telefon geht es in die futuristischen 1970er Jahre, Plastik-Lachshäppchen auf künstlichen Zitronenscheiben laden zur Party ein, Hieb- und Stichwaffen künden von Todesgefahr.

Die Expert*innen verschiedener Fundus erklären ihr Handwerk des Aufbewahrens, des Archivierens. Doch unter welchem Schlagwort lassen sich folkloristische Masken, afrikanische oder auch pseudoafrikanische Objekte katalogisieren? Auftritt von Thelma Buabeng: Die deutsche Schauspielerin und BIPoC-Aktivistin schlüpft in die dokumentarisch anmutende Rolle einer Doktorandin der Postcolonial Studies, die im Requisitenfundus des Studio Babelsberg für ihre Forschungsarbeit recherchiert. In ihrem Blick bekommen die Gegenstände einen anderen Kontext, treten in einen Dialog und werfen ganz eigene Fragen auf. Derweil sucht eine Mitarbeiterin einen passenden Rahmen für eine Kopie des Barockgemäldes „Porträt einer afrikanischen Frau mit Uhr“ von Annibale Carracci. Aber kann es diesen Rahmen überhaupt geben?

Anke Leweke

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Regie
Susanne Weirich, Robert Bramkamp
Buch
Susanne Weirich, Robert Bramkamp
Kamera
Markus Koob
Schnitt
Janine Dauterich
Produktion
Robert Bramkamp, Susanne Weirich
Co-Produktion
Doris Hepp, Anne-Kathrin Brinkmann
Ton
Angelo Wemmje, Stefan Bück, David Jahn, Silvio Naumann, Robert Bramkamp
Sound Design
Silvio Naumann
Musik
Georg Friedrich Händel
Deutscher Filmverleih
Inka Milke
Redaktion
Doris Hepp
Funding institution
Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein
Sprecher*in
Thelma Buabeng
-
Janine Dauterich, Robert Bramkamp, Elena Friedrich, Susanne Weirich
Nominiert für: Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
Filmstill My Mother’s Scars

Die Narben meiner Mutter

Die Narben meiner Mutter
Tete Hoffmann
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm 2025
Dokumentarfilm
Deutschland
2025
5 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch

„Der hat das so schön gemacht, mit so einer Akribie hat er das genäht, der Arzt.“ Im Leben der Mutter verweben sich Katholizismus und psychische Belastung. Im körnigen 16mm-Material sind Kratzer sichtbar, von anderen, körperlichen Narben ist im Voiceover die Rede. In dieser widerständigen Miniatur siegt der Respekt vor der Entschiedenheit über die Kritik an der moralischen Verurteilung. Dafür reichen wenige Bilder, ein Kichern und ein gemeinsam gesungenes Lied. Die Bezüge bleiben offen, die Ambivalenz, die zwischen den Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Interieurs, Arznei- und Andachtsarrangements, zwischen On und Off entsteht, darf so stehen bleiben. Auch in der Bibel gibt es Menschen, die keine Kraft mehr zum Leben haben. Am Ende ist die Haut wieder weich gecremt, und Bilder, Text und Gesang werden sanft miteinander vernäht.

Jan Künemund

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Regie
Tete Hoffmann
Kamera
Tete Hoffmann
Schnitt
Tete Hoffmann
Produktion
Tete Hoffmann
Ton
Tete Hoffmann
Funding institution
Universität der Künste Berlin
Key Collaborator
Julia Roliz
Camera Lucida 2022
Filmstill Mamani in El Alto
Mamani in El Alto Heinz Emigholz
Die durch indigene Kultur geprägte, neoandine Architektur von Freddy Mamani Silvestre schmückt das bolivianische El Alto. Eine psychoaktiv wirksame Begehung in 4.000 Metern Höhe.
Filmstill Mamani in El Alto

Mamani in El Alto

Mamani in El Alto
Heinz Emigholz
Camera Lucida 2022
Dokumentarfilm
Deutschland
2022
95 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine

Als Pionier der neoandinen Architektur sorgt Freddy Mamani Silvestre nicht nur in Bolivien für Aufsehen. Seine nonkonformen Entwürfe sind von der Kultur der Aymara, der größten Bevölkerungsgruppe des Landes geprägt, greifen ihre Mythen und Muster auf. Zwischen 2008 und 2021 errichtete Gebäude werden von Heinz Emigholz umkreist, inspiziert und in Teil 35 der fortlaufenden Serie „Photographie und jenseits“ festgehalten.

Wie riesige Juwelen ragen die Cholets in den Himmel über dem bolivianischen El Alto, in 4.000 Metern Höhe. Cholets, eine Wortschöpfung aus Chalet und Cholo, dem lokal gebräuchlichen Begriff für Indigene, sind Kreationen des Architekten Freddy Mamani Silvestre, Jahrgang 1971. Mehrere Dutzend Bauten nach seinen Plänen schmücken die sonst wenig glamouröse Stadt, deren Straßenbild vornehmlich unverputzte rote Ziegelsteine bestimmen. Mamanis gebaute Fantasien aber sind auffällig, anmaßend und kühn. Außen scheinen sich Schlangen an ihnen emporzuwinden, an den Verglasungen haften vereinzelt Diamanten, und obenauf thront gelegentlich ein eigenständiges Wohnhaus. Vor allem aber werden die Cholets für Festivitäten genutzt, denn sie beherbergen die sogenannten „salones de eventos“. Emigholz erschließt psychoaktiv wirksame Orte, die an das Innenleben eines Flippers erinnern und in ihrer selbstbewussten Pracht über die reichere Nachbarstadt La Paz triumphieren.
Carolin Weidner

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Regie
Heinz Emigholz
Buch
Heinz Emigholz
Kamera
Heinz Emigholz, Till Beckmann
Schnitt
Till Beckmann, Heinz Emigholz
Produktion
Frieder Schlaich, Irene von Alberti
Ton
Ueli Etter, Christian Obermaier, Jochen Jezussek
Musik
Andreas Reihse
Filmvertrieb
Frieder Schlaich
Filmstill Marine Target

Marine Target

Marine Target
Lukas Marxt
Deutscher Wettbewerb Kurzfilm 2022
Dokumentarfilm
Österreich,
Deutschland
2022
10 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine

Der vierte Film von Lukas Marxt über den südkalifornischen Saltonsee richtet seinen Fokus auf die Jahre 1944/45. Etwa 150 Attrappen, Replikas der Bomben von Hiroshima und Nagasaki, wurden dort damals für ballistische Tests abgeworfen. „Marine Target“ vermisst die Überreste der hölzernen Zielplattformen aus der Nähe und aus der Höhe. Den beklemmenden Soundtrack zu der bestechenden filmischen Studie liefert eine anschwellende Verfremdung des nigerianischen Hits „Atomic Bomb“ von William Onyeabor.

Christoph Terhechte

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Regie
Lukas Marxt
Kamera
Lukas Marxt
Schnitt
Lukas Marxt, Vanja Smiljanić
Produktion
Lukas Marxt
Ton
Marcus Zilz
Musik
Marcus Zilz
Filmvertrieb
Dietmar Schwärzler
Filmstill Mate to Measure

Mate to Measure

Zasukanec
Špela Čadež
Slowenische Animation 2022
Animationsfilm
Deutschland,
Slowenien
2004
7 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine

Der Alltag in der Schneiderei ist so turbulent, dass man manchmal ein wenig tricksen muss, um ihn zu bewältigen. Fantasie und Spontaneität reichen dafür nicht immer aus. Wenn sich der Schneider unbeobachtet fühlt, tendiert er dazu, seinen Verstand die ganze Arbeit machen zu lassen. Doch was passiert, wenn die Liebe ins Spiel kommt und die Gedanken außer Kontrolle geraten?

Lina Dinkla

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Regie
Špela Čadež
Buch
Špela Čadež
Kamera
Špela Čadež
Schnitt
Špela Čadež
Produktion
Kunsthochschule für Medien Köln
Musik
Mateja Starić
Animation
Špela Čadež
Kids DOK 2021
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Maxim der Größte Katja Fedulova
Maxim verlor er bei einem Unfall beide Beine und legt alle Wege auf dem Skateboard zurück. Sein Trainer hat eines Tages eine Überraschung für ihn. Doch geht das ohne Beine?
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Maxim der Größte

Maxim der Größte
Katja Fedulova
Kids DOK 2021
Dokumentarfilm
Deutschland
2021
25 Minuten
Deutsches Voice-Over
Untertitel: 
Keine

Maxim lebt mit Mutter und Schwester in Sankt Petersburg. Wie viele andere Kinder skatet er für sein Leben gern. Mit einem Unterschied: Maxim verlor bei einem Unfall beide Beine und bestreitet auch seinen Alltag auf dem Skateboard. Irgendwann einmal würde er gern bei den Paralympics teilnehmen. Als sein Trainer eine Überraschung für ihn hat, ist er unsicher, ob das ohne Beine zu schaffen ist.

Lina Dinkla

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Regie
Katja Fedulova
Kamera
Sergei Amirdzhanov
Schnitt
Katja Fedulova
Produktion
Heike Kunze, Tatjana Willms, Beate Andorff
Ton
Elena Petrosyan
Young Eyes 2024
Filmstill Maydegol
Maydegol Sarvnaz Alambeigi
Generation Z im Mittleren Osten: Ein afghanisches Teenager-Mädchen kämpft für ihren Traum, Profiboxerin zu werden. Außerhalb des Rings stemmt sie sich selbstbewusst gegen soziale Ungerechtigkeit.
Filmstill Maydegol

Maydegol

Maydegol
Sarvnaz Alambeigi
Young Eyes 2024
Dokumentarfilm
Iran,
Deutschland,
Frankreich
2024
74 Minuten
dari
Untertitel: 
Deutsch

Die 19-jährige Maydegol ist mit ihrer Familie aus Afghanistan in den Iran geflohen. Hier versucht sie, ihren großen Traum wahr zu machen: Sie will professionelle Muay-Thai-Boxerin werden. Der Sport gibt ihr nicht nur Kraft für den zermürbenden Alltag, sondern soll ihr auch helfen, endlich aus dem ungastlichen Exil herauszukommen und sich in Afghanistan für gesellschaftliche Veränderungen einzusetzen. Um sich das Training leisten zu können, arbeitet Maydegol ohne das Wissen ihrer Eltern in jeder freien Minute, unter anderem auf Obst- und Gemüseplantagen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen aus dem Boxklub reflektiert sie ihre scheinbar ausweglose Situation: stecken geblieben in einem fremden Land, ohne Papiere und ohne Perspektive. Die jungen Frauen resignieren jedoch nicht, sondern sprechen deutlich aus, was sie denken, was sie fordern und was sie vom Leben erwarten.
Maydegols Erwartungen sind so besonders wie sie selbst. Die sympathische, mitreißende Protagonistin beeindruckt nicht nur mit ihrer Beharrlichkeit, sondern auch mit ihrer unverstellten Persönlichkeit, die dieser Dokumentarfilm zum Leuchten bringt – auch in den dunklen Momenten.

Lina Dinkla

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Regie
Sarvnaz Alambeigi
Buch
Sarvnaz Alambeigi
Kamera
Mehdi Azadi
Schnitt
Hamid Najafirad
Produktion
Katayoon Shahabi, Sarvnaz Alambeigi
Ton
Shahin Pourdadashi
Sound Design
Ensieh Leyla Maleki
Filmvertrieb
Katarina Radisic
Nominiert für: Young Eyes Film Award
Animation Perspectives 2023
Filmstill Megatrick
Megatrick Anne Isensee
In nur zwei Minuten und mit nur einer Linie das Leben durchschauen: Eine minimalistische Animation plädiert mit Witz und Tiefgang für Knicke und Abweichungen im Lauf der Dinge.
Filmstill Megatrick

Megatrick

Megatrick
Anne Isensee
Animation Perspectives 2023
Animationsfilm
Deutschland
2017
2 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch

Manchmal braucht es wirklich nur zwei Minuten, um das Leben zu durchschauen. Anne Isensee kommt in ihrem minimalistischen Animationsfilm schnell und geradlinig zum Punkt. Sieht dann auch verlockend aus, was die direkte Linie so als Lebenskonzept umreißt. Nur schön, dass es dann doch ein, zwei Knicke gibt. Lässig, mit Witz und Tiefgang – und 2017 mit einer Goldenen Taube bei DOK Leipzig prämiert.

André Eckardt

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Regie
Anne Isensee
Buch
Anne Isensee
Produktion
Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Ton
Chandra Fleig
Sound Design
Dascha Dauenhauer, Felix Rösch, Robert Pilgram, Marcus Sander, Carl Ludwig Wetzig
Musik
Dascha Dauenhauer, Felix Rösch, Robert Pilgram, Marcus Sander, Carl Ludwig Wetzig
Animation
Anne Isensee
Filmvertrieb
interfilm Berlin Short Film Sales and Distribution
Kids DOK 2020
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Mein Bruder macht im Tonfilm die Geräusche Meike Fehre
Charlie und sein Opa Günter, der Zirkuselefant, erkunden die Musikgeschichte. Heute lernt er Opas Bruder Karl-Heinz kennen, der im Tonfilm für die seltsamsten Geräusche sorgt.
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Mein Bruder macht im Tonfilm die Geräusche

Mein Bruder macht im Tonfilm die Geräusche
Meike Fehre
Kids DOK 2020
Animationsfilm
Deutschland
2019
4 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine

Opa Günter ist Zirkuselefant im Ruhestand. Gemeinsam mit seinem Enkel Charlie unternimmt er musikalische Ausflüge. In dieser Episode werden sie aus dem Schlaf gerissen, denn im sonst so ruhigen Wald ist plötzlich Lärm. Es ist Opas Bruder Karl-Heinz, der mit großer Freude sein Waldkino aufbaut. Singend beklagt sich Opa über die Störung und erzählt, was sein Bruder da eigentlich macht.

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Regie
Meike Fehre
Produktion
Meike Fehre
Filmstill Memory Hotel

Memory Hotel

Memory Hotel
Heinrich Sabl
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm 2024
Animationsfilm
Deutschland,
Frankreich
2024
100 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch

1945 rückt die Rote Armee auf deutschem Gebiet vor, der Zweite Weltkrieg nähert sich seinem Ende. Noch immer versuchen Familien, nach Amerika zu entkommen, doch viele Pläne misslingen. Auch die fünfjährige Sophie verliert auf der Flucht Vater und Mutter. Sie werden von Nazioffizier Scharf und einem sowjetischen Soldaten namens Wassili getötet, Hitlerjunge Beckmann ist Zeuge. Das grausame Geschehen ereignet sich in einem äußerst seltsamen Hotel, das diese vier Überlebenden fortan auf bizarre Weise an sich bindet, ganz gleich, in welchen Räumen dieses wahrhaft gruseligen Gebäudes sie sich befinden: Oben in der Lounge, wo nach und nach die neue Kundschaft kommt, unten in der Küche, wo die inzwischen erwachsene Sophie das Essen zubereitet, oder gar in einer Nische nahe des Fahrstuhlschachts, wo sich Beckmann zusammen mit den Ratten versteckt hält. Die unfreiwilligen Dauergäste altern, werden aber nicht müde, um Sophie zu buhlen.
Heinrich Sabl baut der deutsch-sowjetischen Schuld- und Bewältigungsgeschichte ein auf anregende Art verstörendes, mit Realitätszitaten dekoriertes Puppenhaus. In seinem ersten abendfüllenden Animationsfilm, an dem der Regisseur mehr als zwanzig Jahre gearbeitet hat, schickt er außergewöhnliche Figuren auf eine ebenso außergewöhnliche visuell-akustische Zeitreise durch die kriegsbeschädigten Suiten des 20. Jahrhunderts.

Andreas Körner

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Regie
Heinrich Sabl
Buch
Heinrich Sabl
Kamera
Heinrich Sabl
Schnitt
Heinrich Sabl
Produktion
Heinrich Sabl
Ton
Torsten Ratheischak
Sound Design
Heinrich Sabl, Jochen Jezussek, Henry Labs
Musik
Erik Lautenschläger, Thomas Mävers
Animation
Heinrich Sabl, Florence Corre
Funding institution
Annedore Dreger, Thomas Janze
Performer
Steffi Kühnert
Kids DOK 2022
Filmstill Meta
Meta Antje Heyn
Der schwarze Kreis wird ein rundes Wesen, wird ein Wal, wird eine Schwimmerin, wird ein kleiner Hirsch. Bunte Formen fließen spielerisch in- und auseinander und verwandeln sich.
Filmstill Meta

Meta

Meta
Antje Heyn
Kids DOK 2022
Animationsfilm
Deutschland
2022
4 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine

Der schwarze Kreis wird ein rundes Wesen, wird ein Wurm, wird ein Wal, wird eine Schwimmerin, wird ein kleiner Hirsch. Bunte Formen fließen spielerisch in- und auseinander und verwandeln sich. Doch bevor sich einem alles im Kopf zu drehen beginnt, blinzelt der kleine Hirsch und läuft davon. Ein Film, der zeigt, dass alles aus vielen Teilen besteht und wir letztlich alle miteinander verbunden sind.

Lina Dinkla

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Antje Heyn
Produktion
Antje Heyn
Ton
Moritz Busch
Sound Design
Moritz Busch
Musik
Peer Kleinschmidt
Animation
Alexander Isert, Johanna Hochholzer
Filmvertrieb
Stine Wangler
Sprecher*in
Andreas Euler
Animation Perspectives 2023
Filmstill Miles Davis: What’s Love Got to Do with It
Miles Davis: What’s Love Got to Do with It Irina Rubina
Durch das schwarze Nichts zieht ein farbig leuchtender Fluss. Geometrische Flächen umtanzen wundersame organische Gewächse. Tina Turners Hit in einer betörenden, animierten Jazzversion.
Filmstill Miles Davis: What’s Love Got to Do with It

Miles Davis: What’s Love Got to Do with It

Miles Davis: What’s Love Got to Do with It
Irina Rubina
Animation Perspectives 2023
Animationsfilm
Deutschland
2022
4 Minuten
Englisch

Durch das schwarze Nichts zieht ein farbig leuchtender Fluss. Geometrische Flächen umtanzen in kleinen Wiederholungsschleifen wundersame organische Gewächse. Die abstrakten Linien, Rechtecke und Halbkreise bilden kurz auflebende Figuren. Tina Turners Klassiker in der musikalischen Interpretation von Miles Davis und der animierten Bildwelt von Irina Rubina und Michelle Brand.

André Eckardt

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Irina Rubina
Buch
Irina Rubina
Produktion
Irina Rubina
Sound Design
Irina Rubina
Animation
Michelle Brand, Irina Rubina, Lewis Heriz, Anita Gill, Luca Tóth, Veronica Solomon
Kids DOK 2020
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Mishou Milen Vitanov
Als ein kleiner Hund mitten in der Eiswüste vergessen wird, kümmern sich vier Schneehasen rüh-rend um ihn. Doch was so ein Hund eigentlich braucht, wissen sie gar nicht genau.
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Mishou

Mishou
Milen Vitanov
Kids DOK 2020
Animationsfilm
Bulgarien,
Deutschland
2020
8 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine

Irgendwo im ewigen Eis. Weit und breit nur Schnee und angenehme Stille. Bis ein Hubschrauber landet und eine Gruppe von Touristen absetzt. Schnell werden ein paar Fotos geschossen und schon geht es weiter. Die ungebetenen Gäste hinterlassen einen Haufen Müll – und einen kleinen Hund, der auf einmal ganz verloren ist. Vier Schneehasen kümmern sich fortan rührend um ihn.

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Milen Vitanov
Buch
Milen Vitanov, Vera Trajanova
Kamera
Olaf Aue
Produktion
Vesela Kazakova, Milen Vitanov, ZDF
Ton
Michał Krajczok
Musik
Leonard Petersen