Filmarchiv

Jahr

Hommage: Punto y Raya 2025

Chrysopoeia

Susi Sie, Nikolai von Sallwitz
Eine ölige Flüssigkeit kriecht über das Bild. Durch wabernde Fenster in der schwarzen Masse wird der Blick auf darunterliegende Ebenen gelenkt. Alles ist in Bewegung.
Filmstill Chrysopoeia
Filmstill Chrysopoeia

Chrysopoeia

Chrysopoeia
Susi Sie, Nikolai von Sallwitz
Hommage: Punto y Raya 2025
Animationsfilm
Deutschland
2017
2 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Eine ölige Flüssigkeit kriecht über das Bild. Durch wabernde Fenster in der schwarzen Masse wird der Blick auf darunterliegende Ebenen gelenkt. Alles ist in Bewegung. Hypnotische Musik verstärkt die die Viskosität des Weichkörpers. Man meint, einer „Liquid Light Show“ der 1960er Jahre beizuwohnen. Doch dies sind düstere Wiedergänger der psychedelischen Hippie-Visuals. Sie versetzen einen in dunkle Trance.
Franka Sachse

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Regie
Susi Sie, Nikolai von Sallwitz
Hommage: Punto y Raya 2025

Opus II, III & IV

Walter Ruttmann
Der Maler Ruttmann lässt sich ein Verfahren zur Herstellung bewegter Bilder patentierten: Mit Ölfarben werden übereinander angeordnete Glasplatten bemalt und von oben mit einer Kamera aufgenommen.
Filmstill Opus II, III & IV
Filmstill Opus II, III & IV

Opus II, III & IV

Opus II, III & IV
Walter Ruttmann
Hommage: Punto y Raya 2025
Animationsfilm
Deutschland
0
11 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Wie viele Künstler*innen seiner Zeit entdeckte Walter Ruttmann den Film als Experimentierfeld für revolutionäre Ausdrucksformen. 1918 gab er die Staffelei-Malerei auf, erwarb 1920 das erste deutsche Patent für einen Tricktisch und schuf damit die technischen Voraussetzungen für seine „Opus“-Reihe: abstrakte Elemente aus malerischen Gesten und Karton, die im Stop-Motion-Verfahren bewegt werden.
Franka Sachse

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Regie
Walter Ruttmann
Hommage: Punto y Raya 2025

Rhythmus 21

Hans Richter
Inspiriert von der Theorie des musikalischen Kontrapunkts bewegen sich Rechtecke auf strengen Bahnen im Raum. Sie wachsen und schrumpfen und erzeugen dabei die Illusion von Raumtiefe. 
Filmstill Rhythmus 21
Filmstill Rhythmus 21

Rhythmus 21

Rhythmus 21
Hans Richter
Hommage: Punto y Raya 2025
Animationsfilm
Deutschland
1921
4 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Die Ziffer 21 im Titel von Hans Richters Film gibt nur bedingt Aufschluss über das im Nebel der Geschichte verlorene Entstehungsdatum dieses Meilensteins des abstrakten Bewegtbildes. Nachweislich wurde „Rhythmus 21“ jedoch 1925 bei der Matinee „Der Absolute Film“ in Berlin aufgeführt. Rechtecke bewegen sich auf strengen Bahnen im Raum. Wachsend und schrumpfend erzeugen sie die Illusion von Raumtiefe.
Franka Sachse

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Regie
Hans Richter
Hommage: Punto y Raya 2025

Rhythmus 23

Hans Richter
Dieser ursprünglich tonlose Film lässt den Sound im Kopf entstehen: Geometrische Formen befreien sich von ihren strengen Bewegungspfaden und ordnen sich zu einem komplexen Rhythmus.
Filmstill Rhythmus 23
Filmstill Rhythmus 23

Rhythmus 23

Rhythmus 23
Hans Richter
Hommage: Punto y Raya 2025
Animationsfilm
Deutschland
1923
4 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Zarte Linien ergänzen die Rechtecke, die Hans Richters Filmexperiment „Rhythmus 21“ dominieren. Man könnte meinen, eine Verbeugung vor Viking Eggeling habe sich in die Bildwelten dieses bedeutenden Meisterwerks eingeschlichen. Die Formen befreien sich von ihren strengen Bewegungspfaden und lehnen sich wagemutig aus dem rechten Winkel heraus. Der Rhythmus der Bildelemente ist ungestüm und selbstbestimmt.
Franka Sachse

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Regie
Hans Richter