Tanz ist vor allem körperlich und „Meat Joy“ die filmische Essenz einer tabulos zelebrierten Performance-Improvisation mit viel Haut und zu vieldeutigen populären Songs.
Tanz ist vor allem körperlich. Geruch, Wärme, Berührung – „Meat Joy“ präsentiert zu einer Collage aus vieldeutigen Popsongs die Essenz davon. Carolee Schneemann bringt das tabulos zelebrierte physische Erlebnis einer glitschigen, erotischen Performance-Improvisation hautnahe. Mit Bildausschnitt, Filmmontage und einer an die Malerei angelehnten visuellen Ästhetik löst sie die Körperformen auf.
In der Frühzeit des Kinos war das Publikum hungrig nach Bildern voller Lebendigkeit. Der Serpentinentanz mit anmutigen Bewegungsformen und in Farbe erfüllte diesen Wunsch.
Bewegung, Bewegung: In der Frühzeit des Kinos war das Publikum hungrig nach Bildern voller Lebendigkeit. Sujet par excellence für viele Filmpioniere war der Serpentinentanz, bei dem mit weiten Schleiern anmutige Bewegungsformen entstanden. Die Lumières ließen zusätzlich Filmbild für Filmbild per Hand kolorieren – die Farbeffekte verstärken den plastischen Ausdruck der dynamischen Körpergeometrien.