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Retrospektive: Un-American Activities 2025
Filmstill ¡Huelga!
¡Huelga! Ralph McGrew
Eine entstehende Solidargemeinschaft im Streik: 1965 wehrten sich mexikanische Farmarbeiter*innen gegen den regellosen Kapitalismus im Agrarsektor und den Rassismus der weißen Landbesitzer*innen.
Filmstill ¡Huelga!

¡Huelga!

¡Huelga!
Ralph McGrew
Retrospektive: Un-American Activities 2025
Dokumentarfilm
USA
1967
54 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine

1965 fand in Delano in Kalifornien der bis dato längste Farmarbeiter*innenstreik der US-amerikanischen Geschichte statt. Unter der Führung von Cesar Chavez erstritten sich bis dahin unorganisierte mexikanische Saisonkräfte bessere Arbeitsbedingungen und das Recht auf Gründung einer eigenen Gewerkschaft, der National Farm Workers Association (NFWA). „¡Huelga!“ ist das parteiische Porträt einer entstehenden Solidargemeinschaft, die sich nicht nur gegen den regellosen Kapitalismus im Agrarsektor stemmte, sondern auch dem Rassismus der weißen Landbesitzer*innen den Kampf ansagte. Neben der Schilderung von Mechanismen des Streiks legt die bewegliche Kamera auch Wert auf die Dokumentation unwürdiger Lebensverhältnisse von Menschen, die eine der mächtigsten Industrien des Landes am Laufen hielten.

Tobias Hering, Tilman Schumacher

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Ralph McGrew
Buch
Mark Harris
Kamera
Richard Pearce, John Haney
Schnitt
Ralph McGrew, Dick Gilbert
Produktion
Mark Harris
Musik
Augustin Lira, El Teatro Campesino
Hommage: Punto y Raya 2025
Filmstill .:-=+*#%@
.:-=+*#%@ Luke Shannon
Ein generativer Algorithmus treibt einen zarten Lichtstrahl voran, bis er an imaginären Bildgrenzen abprallt. Eine Studie über Reflexion, Brechung und Materialität.
Filmstill .:-=+*#%@

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Luke Shannon
Hommage: Punto y Raya 2025
Animationsfilm
USA
2023
4 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine

Ein zarter weißer Strahl nähert sich dem Rahmen des dunklen Bildes, prallt ab und ändert die Richtung. Der Strahl beginnt, eine geometrische Form aufzuspannen. Verschiedene Algorithmen werden zu Co-Autorinnen dieses generativen Werkes, das über die physikalischen Gesetze der Reflektion nachdenkt. Der Code-generierte Soundtrack reagiert in Echtzeit auf die sich schrittweise umformenden Zeichenreihen.

Franka Sachse

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Luke Shannon