Filmarchiv

Sections (Film Archive)

Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Filmstill Bücher sind Brot, dessen der Mensch bedarf [Ausschnitt]
Bücher sind Brot, dessen der Mensch bedarf [Ausschnitt] Peter Rocha
Moderne Töne, Bildkompositionen und Schnittführung zeigen das Spektrum der IBA 1982, kombiniert mit farbigen und schwarz-weißen Aufnahmen des Ausstellungsortes Leipzig.
Filmstill Bücher sind Brot, dessen der Mensch bedarf [Ausschnitt]

Bücher sind Brot, dessen der Mensch bedarf [Ausschnitt]

Bücher sind Brot, dessen der Mensch bedarf [Ausschnitt]
Peter Rocha
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Dokumentarfilm
DDR
1982
6 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine

Ein Zitat des Literaten Johannes R. Becher, erster Kulturminister der DDR, gibt diesem Film über die Internationale Buchkunst-Ausstellung 1982 den Titel. Einfühlsam komponierte Bilder betten die IBA ins Leipziger Menschengewimmel ein. Alte und neue Aufnahmen der Stadt, in Schwarz-Weiß und in Farbe, führen zu stimmungsvollen Klaviertönen in einige der 82 Länderkojen des buchkünstlerischen Kräftemessens.

Thekla Kluttig, Meike Weimann

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Peter Rocha
Buch
Christa Müller
Kamera
Detlef Tetzke
Schnitt
Viktoria Dietrich
Produktion
DEFA-Studio für Dokumentarfilme Gruppe "Effekt"
Ton
Klaus Schieber, Andreas Walter
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Filmstill Buchhaus Leipzig: Buchclub 65
Buchhaus Leipzig: Buchclub 65 unknown
Wer nicht nur ab und zu ein Buch bestellt, sondern sogar dem „Buchclub 65“ beitritt, wird mit Clubzeitschrift und Hauptvorschlagsband belohnt. Kundenbindung im analogen Zeitalter.
1969
Filmstill Buchhaus Leipzig: Buchclub 65

Buchhaus Leipzig: Buchclub 65

Buchhaus Leipzig: Buchclub 65
unknown
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Animationsfilm
DDR
1969
1 Minute
Deutsch
Untertitel: 
Keine

Dieser animierte Film bewirbt die Vorteile der 1965 gegründeten Buchgemeinschaft „Buchclub 65“. Eine Mitgliedschaft in der bis 1990 bestehenden Vereinigung berechtigte zum regelmäßigen Kauf von Büchern zu ermäßigten Preisen. Die flächendeckende Versorgung der DDR-Bevölkerung mit Lesestoff wird betont, die Klubzeitschrift vorgestellt. Und einmal jährlich gibt es ein Geschenk: den Hauptvorschlagsband.

Thekla Kluttig, Meike Weimann

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
unknown
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Filmstill Buchhaus Leipzig: Lesestoff für alle!
Buchhaus Leipzig: Lesestoff für alle! unknown
Einmal mehr wird durch diese Kurzreportage gezeigt, dass die DDR das „Land der Bücher“ ist. Dargestellt werden die Abläufe von der Bestellung bis zum Versand im Buchhaus Leipzig.
Filmstill Buchhaus Leipzig: Lesestoff für alle!

Buchhaus Leipzig: Lesestoff für alle!

Buchhaus Leipzig: Lesestoff für alle!
unknown
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Dokumentarfilm
DDR
1969
2 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine

Das Selbstverständnis der DDR als Land der Bücher wird, vorgetragen im Stil der Reportage, mit Zahlen und Vergleichen belegt. Das Buchhaus Leipzig, institutioneller Betreiber des zentralen Versandbuchhandels, versorgt die Republik mit einem vielfältigen Buchangebot und könne dabei mit guter Organisation punkten. Ein Einblick in die Vertriebslogistik, lange vor der Erfindung des Internethandels.

Thekla Kluttig, Meike Weimann

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
unknown
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Filmstill Buchhaus Leipzig: Versandbuchhandel
Buchhaus Leipzig: Versandbuchhandel unknown
Laut diesem schwarz-weißen Spot werden junge Menschen auf dem Land durch das Buchhaus Leipzig schnell und zu jeder Zeit mit den aktuellsten Büchern jeglicher Art beliefert. Garantiert!
0
Filmstill Buchhaus Leipzig: Versandbuchhandel

Buchhaus Leipzig: Versandbuchhandel

Buchhaus Leipzig: Versandbuchhandel
unknown
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Spielfilm
DDR
0
1 Minute
Deutsch
Untertitel: 
Keine

Zu schnellen Schnitten und poppiger Musik vermittelt ein junger DDR-Bürger, dass man auch auf dem Land problemlos in den Genuss neuester Literatur kommen kann. Der Versand erfolgt einfach und schnell, in den umfangreichen Katalogen des Buchhaus Leipzig ist alles zu finden! Man muss nur eine Postkarte senden … Der Spot ist einer von sieben Filmen im Bestand „Buchhaus Leipzig“ im Staatsarchiv Leipzig.

Thekla Kluttig, Meike Weimann

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
unknown
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Filmstill Deutsche Demokratische Republik – Ein Land der Bücher [Ausschnitt]
Deutsche Demokratische Republik – Ein Land der Bücher [Ausschnitt] Lotte Thiel
Zur Buchkunst-Ausstellung 1971 wurde dieser mit Zahlen und Fakten belegte Film aufgenommen, um den Stellenwert des Lesens in der DDR mit Büchern, Leser*innen und Bildern darzustellen.
Filmstill Deutsche Demokratische Republik – Ein Land der Bücher [Ausschnitt]

Deutsche Demokratische Republik – Ein Land der Bücher [Ausschnitt]

Deutsche Demokratische Republik – Ein Land der Bücher [Ausschnitt]
Lotte Thiel
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Dokumentarfilm
DDR
1971
6 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine

Der bekannte Illustrator Werner Klemke vermittelt den jüngsten unter den Bücherwürmern anhand seiner Zeichnungen den Wert des Lesens. Ausgehend hiervon zeigt Lotte Thiel die DDR als Land der Bücher, dessen Hauptstadt Leipzig ist. Zahlen und Bilder der Internationalen Buchkunst-Ausstellung 1971 untermalen die Bedeutung, die man dem Buch als Werkzeug zur Formung der „sozialistischen Persönlichkeit“ beimaß.

Thekla Kluttig, Meike Weimann

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Lotte Thiel
Buch
Fritz Gebhardt
Kamera
Willi Kieker
Schnitt
Waltraud Hartmann
Produktion
Karl-Friedrich Karnatz, DEFA-Studio für Kurzfilme
Musik
Peter Gotthardt
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Filmstill Die Schönsten der Welt – Bücher von heute: Internationale Buchkunst-Austellung Leipzig 1971 [Ausschnitt]
Die Schönsten der Welt – Bücher von heute: Internationale Buchkunst-Ausstellung Leipzig 1971 [Ausschnitt] Lotte Thiel
Das Making-of der IBA 1971. Von der Idee über den Messebau bis zur Eröffnung und der Preisverleihung. Lotte Thiel, eine der wenigen Regisseurinnen ihrer Zeit, fängt alles für die DEFA ein.
Filmstill Die Schönsten der Welt – Bücher von heute: Internationale Buchkunst-Austellung Leipzig 1971 [Ausschnitt]

Die Schönsten der Welt – Bücher von heute: Internationale Buchkunst-Ausstellung Leipzig 1971 [Ausschnitt]

Die Schönsten der Welt – Bücher von heute: Internationale Buchkunst-Ausstellung Leipzig 1971 [Ausschnitt]
Lotte Thiel
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Dokumentarfilm
DDR
1971
5 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine

Im Auftrag des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler begleitet Lotte Thiel, auf Bild- und Tonspur prominent unterstützt, die Vorbereitungen für die Internationale Buchkunst-Ausstellung 1971. Die Tradition der Leistungsschau vom Vorläufer BUGRA 1914 über die erste IBA 1927 bis zu den alle fünf bis sechs Jahre stattfindenden Folgeveranstaltungen ab 1959 wird aufgerufen, prämierte Illustrationen sind en détail zu betrachten.

Thekla Kluttig, Meike Weimann

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Lotte Thiel
Buch
Kurt Eifert
Kamera
Hans Borrmann
Schnitt
Waltraud Hartmann
Produktion
DEFA-Studio für Kurzfilme
Musik
Jean Kurt Forest
Künstlerisches Design
Albert Kapr
Sprecher*in
Gerry Wolff
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Filmstill Internationale Buchkunst-Ausstellung 1977 [Ausschnitt]
Internationale Buchkunst-Ausstellung 1977 [Ausschnitt] Jan Hempel
Die Tradition Leipzigs als Buchstadt, polygraphische Betriebe, Verlage und nicht zuletzt die IBA und ihr Publikum werden von einem der wenigen privaten Filmemacher eingefangen.
Filmstill Internationale Buchkunst-Ausstellung 1977 [Ausschnitt]

Internationale Buchkunst-Ausstellung 1977 [Ausschnitt]

Internationale Buchkunst-Ausstellung 1977 [Ausschnitt]
Jan Hempel
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Dokumentarfilm
DDR
1977
7 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine

Nach Querelen mit der DEFA etablierte der sorbische Trick- und Dokumentarfilmer Jan Hempel das unabhängige Studio IWT-Film in Dresden. Im Auftrag des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler entstand dort diese Impression von der Internationalen Buchkunst-Ausstellung 1977. Unter Verweis auf die jahrhundertealte Tradition Leipzigs als Buchstadt werden polygrafische Betriebe, Verlage und nicht zuletzt die IBA selbst vorgestellt.

Thekla Kluttig, Meike Weimann

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Jan Hempel
Buch
Jan Hempel, Hans Baier
Kamera
Rolf Enseleit
Schnitt
Jürgen Hempel
Produktion
IWT-Film
Musik
Manfred Pieper
DEFA Matinee 2025
Filmstill Forgive Me for Being Human
Verzeiht, daß ich ein Mensch bin. Friedrich Wolf. Lew Hohmann
Familienporträt über den Schriftsteller und Arzt Friedrich Wolf. Erzählt aus der Perspektive seiner Kinder, darunter DEFA-Regisseur Konrad sowie Markus, Chef des Auslandsgeheimdienstes der DDR.
Filmstill Forgive Me for Being Human

Verzeiht, daß ich ein Mensch bin. Friedrich Wolf.

Verzeiht, daß ich ein Mensch bin. Friedrich Wolf.
Lew Hohmann
DEFA Matinee 2025
Dokumentarfilm
DDR
1988
90 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine

Der Schriftsteller, politische Aktivist, homöopathische Arzt und Kritiker der Kriminalisierung von Abtreibungen Friedrich Wolf (1888–1953) war eine einflussreiche Persönlichkeit in der frühen DDR. Nach der Rückkehr aus der sowjetischen Emigration 1945 begannen für ihn produktive schriftstellerische Jahre. Er wurde DDR-Botschafter in Polen und Gründungsmitglied der DEFA – bis ein Herzinfarkt ihn aus dem Leben riss. Bekannter als Friedrich Wolf selbst sind heute zwei seiner Söhne: Markus Wolf war Chef des Auslandsgeheimdienstes der DDR und galt im Westen als „Mann ohne Gesicht“. Konrad Wolf wurde der erfolgreichste Spielfilmregisseur der DEFA. „Verzeiht, daß ich ein Mensch bin“ porträtiert Friedrich Wolf aus der Perspektive seiner Kinder. Dabei kommen neben Markus und Konrad auch vier Halbgeschwister zu Wort, deren Lebenswege und Bezüge zum Vater sehr unterschiedlich waren. So lebte der älteste Sohn Lukas in den USA und Tochter Lena kam, nachdem ihre Mutter in einen Gulag interniert wurde, für einige Zeit in ein sowjetisches Waisenheim.
Regisseur Lew Hohmann kreierte ein bemerkenswertes Familienporträt vor den geschichtlichen Hintergründen des 20. Jahrhunderts. Hohmann gilt als filmischer Chronist der Familie Wolf. Er drehte über Konrad, Markus und Friedrich Wolf dokumentarische Filme. „Verzeiht, daß ich ein Mensch bin“ entstand unter wesentlicher Mitarbeit von Christiane Mückenberger.

Stefanie Eckert

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Lew Hohmann
Buch
Lew Hohmann, Christiane Mückenberger, Klaus Wischnewski
Kamera
Werner Kohlert, Bernd Merten
Schnitt
Karin Wudtke
Produktion
DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Ton
Eberhard Pfaff, Peter Dienst
Musik
Ulrich Thiem