Der große Sandmann betört seine Klientel mit Schlummerkörnern, während emsige Helferlein Kissen aufschütteln, damit alle, die vom Schlaf befallen werden, auch weich gebettet sind.
Der Tag geht zur Neige und die Welt ist erschöpft. Die Stunde des großen Sandmanns hat geschlagen. Er betört seine Klientel mit Schlummerkörnern, während emsige Helferlein Kissen aufschütteln, damit alle, die vom Schlaf befallen werden, auch weich gebettet sind. Irgendwann spürt dann vielleicht ein jeder Mensch, dass es mehr Ding’ zwischen Nacht und Tag gibt, als unsere Schulweisheit sich träumt.
Das Meer teilt Welten: am einen Ufer ein junger Marokkaner mit einem großen Traum, am anderen eine dekadente Hochzeitsgesellschaft, der die Träume längst abhandengekommen sind.
Es war einmal ein junger Marokkaner, der hatte einen Traum, einen großen Traum. Und der sollte in Erfüllung gehen, so schwebte ihm vor, irgendwo hinter dem großen Meer, vielleicht in Estland. Unterdessen wurde hinter dem Meer, vielleicht in Estland, in der Villa Antropoff eine dekadente Hochzeit gefeiert. Die Gäste sehen nach Mafia und Geldwäsche aus.
Ralph Eue
Credits
Regie
Vladimir Leschiov, Kaspar Jancis
Buch
Kaspar Jancis, Vladimir Leschiov
Kamera
Līga Skirmane, Ere Tött
Schnitt
Kaspar Jancis, Vladimir Leschiov
Produktion
Vladimir Leschiov, Kalev Tamm
Ton
Horret Kuus
Musik
Kaspar Jancis
Animation
Marje Ale, Vladimir Leschiov, Tarmo Vaarmets, Karina Golovin, Ülle Metsur, Kristīne Zvirbule, Līga Skirmane