Arshan ist zehn Jahre alt und träumt davon, Opernsänger zu werden. Als in seiner Stadt die Proben für eine Opernaufführung beginnen, geht er mit klopfendem Herzen zum Casting.
Klassische Musik ist super, findet der zehnjährige Arshan. Er lebt mit seiner Familie auf einer Ranch in Kalifornien. Er hilft, die Kühe zu füttern, er unterstützt im Haushalt. Doch in jeder freien Minute trainiert er seine Stimme. Arshans großer Traum ist es, Opernsänger zu werden. Als in seiner Stadt Mitwirkende für eine Opernaufführung gesucht werden, geht er mit klopfendem Herzen zum Casting.
Ein Junge begibt sich auf eine beschwerliche Reise zu seiner Freundin. Eine Taube und ein Pferd helfen ihm dabei, an sein Ziel zu kommen. Nach einem iranischen Kinderbuch.
Eine poetische Reise, basierend auf einem iranischen Kinderbuch. Ein Junge und ein Mädchen sind weit voneinander entfernt und vermissen sich. Mit dem Schiff will er zu ihr fahren, doch dann bringt der Herbststurm alles durcheinander. Die Taube wartet nicht bis zum Frühling und hilft, damit Junge und Mädchen sich finden. Auch das Pferd versucht, die beiden wieder zueinander zu führen.
Bertha ist entschlossen, die wilden Wölfe in ihrem Leben zu zähmen. Ihrer Krankheit, die sie im Alltag einschränkt, setzt sie Pinsel, Farbpalette und Zeichenstift entgegen.
Bertha liebt es zu zeichnen. Im Alltag braucht sie Hilfe, denn sie hat eine seltene Krankheit, durch die sie nur eingeschränkt sehen kann. Doch Bertha lässt sich nicht entmutigen. Gemeinsam mit einem bekannten Maler hat sie eine Ausstellung organisiert. Die Verkaufserlöse gehen in die Erforschung ihrer Krankheit, des sogenannten Wolfram-Syndroms. Kann Bertha die wilden Wölfe in ihrem Leben zähmen?
Als Kwintens Papa für drei Monate zu einer Mission auf See muss, ist das hart. Kwinten spielt in der Natur, zählt die Tage und versucht, sich an das Vermissen zu gewöhnen.
Kwinten ist stolz auf seinen Papa, denn der ist Kommandant auf einem Marineschiff. Aber wegen einer neuen Mission muss sein Vater wieder für drei Monate auf See. Kwinten wartet auf Postkarten und zählt die Tage. Sein bester Freund lebt nun in einer anderen Stadt, kommt aber zum Glück zu Besuch. Das Vermissen auszuhalten, fällt Kwinten nicht leicht. Dafür sind die Wiedersehen umso schöner.
Nachdem Elise eines Tages ein Papierflieger ins Haus flattert, bekommt sie unerwarteten Besuch von Emil. Nun ist alles anders als vorher. Und eigentlich sogar viel schöner.
Elise ist eine ängstliche Frau. Sogar vor Bäumen fürchtet sie sich. Als eines Tages ein Papierflieger durch ihr Zimmerfenster segelt, kann sie nachts vor Aufregung kein Auge zutun. Am nächsten Morgen klopft Emil, ein Junge mit Baseballkappe, an ihre Tür. Er sucht seinen Flieger und aufs Klo muss er auch. Plötzlich verändert sich Elises Leben auf wundersame Weise.
Was ist das? Der kleine Vogel wundert sich über die summende Nachbarin und stolpert der Biene über die Wiesen hinterher. Doch aufgepasst, der Fuchs lauert schon hinterm Baum!
Es ist Frühling und der kleine Vogel entdeckt die ersten Blätter an seinem Baum. Schon öffnen sich die Knospen und die Biene kommt angesummt. Neugierig stolpert der kleine Vogel ihr hinterher und übersieht dabei fast den Fuchs, der schon wieder hungrig knurrt. Nach der pupsenden Raupe im letzten Jahr darf sich der Vogel nun über eine neue Gefährtin freuen.
Jip schickt seinem Schwarm aus dem Urlaub viele Herzen per Smartphone. Doch was ist das, die Liebe? Mit seiner Schwester sucht er in einem sonnendurchfluteten Sommer Antworten.
Die Geschwister Fien und Jip sind im Sommerurlaub. Sie sitzen lachend in einem Tretboot, sie sonnen sich kichernd auf der Wiese – und sie sprechen über eine große Unbekannte: die Liebe. Denn Jip ist stark beschäftigt. Er sendet seinem Schwarm viele Herzen per Smartphone. Doch wer kann Auskunft geben über das aufregende Gefühl? Fien findet: „Liebe ist wie ein Eis mit Schokostreuseln oben drauf.“
Mady und Merouane wohnen im selben Stadtviertel und verbringen die meiste Zeit miteinander. Beste Freunde sind sie. Daran können auch die blöden Sprüche der anderen nichts ändern.
Mady und Merouane sind beide elf Jahre alt und wachsen als beste Freunde im Nordosten von Paris auf. Sie wohnen direkt nebeneinander, und das ist für sie wichtiger als alles andere. Überhaupt fühlen sie sich in ihrem Viertel so wohl, dass ihnen gar kein perfekterer Ort zum Erwachsensein-Üben einfällt. Als ein paar andere Jungs auftauchen, wird ihre Freundschaft kurz auf die Probe gestellt …
Wie ist das Leben als Schulkind in Deutschland? Vor allem, wenn man aus einem anderen Land hierher flüchten musste? Drei Kinder erzählen, animierte Zeichnungen liefern die Bilder.
Drei Kinder sind mit ihren Familien aus Krisengebieten geflüchtet und haben in Deutschland ein neues Zuhause gefunden. Welche Wünsche für die Zukunft, welche Träume haben sie? Aus den Gesprächen mit den dreien sind animierte Kinderzeichnungen geworden. Wir sehen das Leben als Schulkind aus ihrer Perspektive.
Das kleine Aufnahmegerät REC ist ganz erschrocken über seine eigene Stimme. Unermüdlich ver-sucht REC, einen Vogel anzulocken, um dessen schönen Gesang aufzunehmen.
Das kleine Aufnahmegerät namens REC lebt ganz allein auf einem verlassenen Dachboden. Da taucht am Fenster ein Vogel auf. REC ist ganz aufgeregt und will unbedingt mit ihm sprechen. Doch als der Vogel RECs „Stimme“ hört, fliegt er erschrocken davon. Mit allen Mitteln versucht REC nun, den schönen Vogelgesang aufzunehmen. Die Zeit wird knapp, denn die Batterie ist bald leer.
Credits
Regie
Vojin Vasović
Buch
Vojin Vasović
Schnitt
Marko Kovačević
Produktion
Senka Radivojević, Vojin Vasović, Stevan Mitrović, Ivan Vasiljević
Mizu kümmert sich viele Jahre lang um einen Baum, hegt und pflegt ihn und wird mit ihm erwach-sen. Als eine große Überschwemmung ihr Leben bedroht, flüchtet sie sich in seine Krone.
Mizu entdeckt im Wald ein kleines Pflänzchen. Sie kommt nun jeden Tag zum Gießen. Die Jahre vergehen, aus dem Keimling wird ein kleiner Baum, aus Mizu ein großes Mädchen, und irgendwann sind sie beide erwachsen. Doch dann geht ein großer Regen nieder, der gar nicht mehr aufhören will. Als der Wald überschwemmt wird, muss Mizu sich retten. Sie flüchtet auf ihren Baum.
Rose ist Teenager, kämpft mit ihrer Mutter und schon zum zweiten Mal mit Krebs. In ihrem Tagebuch hält sie alles fest: gute und schlechte Momente, Fotos, Erinnerungen, Zeichnungen.
Rosemarie hat als kleines Kind den Krebs besiegt. Nun ist sie vierzehn und die Krankheit ist zurück. Die Mutter steht Rose zur Seite. Doch deren eigene Angst macht es schwer, gut miteinander auszukommen. Die Beziehung ist kompliziert, Teenie mit Krebs sein auch. Rose schaut nach vorn: neue Schule, neuer Haarschnitt, neues Image. Sie will weiterkommen – und sie will, dass auch ihre Mutter das tut.
Charlie und sein Opa Günter, der Zirkuselefant, erkunden die Musikgeschichte. Heute lernt er Opas Bruder Karl-Heinz kennen, der im Tonfilm für die seltsamsten Geräusche sorgt.
Opa Günter ist Zirkuselefant im Ruhestand. Gemeinsam mit seinem Enkel Charlie unternimmt er musikalische Ausflüge. In dieser Episode werden sie aus dem Schlaf gerissen, denn im sonst so ruhigen Wald ist plötzlich Lärm. Es ist Opas Bruder Karl-Heinz, der mit großer Freude sein Waldkino aufbaut. Singend beklagt sich Opa über die Störung und erzählt, was sein Bruder da eigentlich macht.
Als ein kleiner Hund mitten in der Eiswüste vergessen wird, kümmern sich vier Schneehasen rüh-rend um ihn. Doch was so ein Hund eigentlich braucht, wissen sie gar nicht genau.
Irgendwo im ewigen Eis. Weit und breit nur Schnee und angenehme Stille. Bis ein Hubschrauber landet und eine Gruppe von Touristen absetzt. Schnell werden ein paar Fotos geschossen und schon geht es weiter. Die ungebetenen Gäste hinterlassen einen Haufen Müll – und einen kleinen Hund, der auf einmal ganz verloren ist. Vier Schneehasen kümmern sich fortan rührend um ihn.
Wieder einmal muss Romy Abschied von ihrer Schulklasse nehmen. Mit ihrer Familie reist sie zum nächsten Auftritt, träumt von einem eigenen Zirkuszelt, aber auch vom Wiedersehen.
Wieder einmal muss die zehnjährige Romy Abschied von ihrer Schulklasse nehmen, um mit ihrer Familie durch Europa zu reisen. Zu Hause packt sie kräftig mit an, denn im Zirkusleben werden Kinder früh erwachsen. Dieser Film lässt uns an ihrem Alltag und der Leidenschaft für den großen Auftritt teilhaben. Er erzählt von der Sehnsucht nach dem Vertrauten, aber auch von der Freiheit des Unterwegsseins.
Hanan findet, ihr kleiner Bruder sollte schwimmen können. Als sie in einem Schlauchboot nach Europa kam, hatte Hanan panische Angst vor Wasser. Heute ist sie Schwimmlehrerin.
„Weißt du, was wir heute machen? Schwimmen üben.“ Hanan begleitet ihren Bruder zu einem Kurs ins Schwimmbad. Das erste Abzeichen heißt Seepferdchen, erklärt der Lehrer. Weil es im Wasser „steht“ und nicht ertrinkt. Als Hanans Familie in einem Schlauchboot nach Europa kam, konnte sie nicht schwimmen. Um die Erlebnisse zu vergessen, lernte sie, im Wasser nicht unterzugehen – wie ein Seepferdchen.