Bücher sind Brot, dessen der Mensch bedarf [Ausschnitt]
Peter Rocha
Moderne Töne, Bildkompositionen und Schnittführung zeigen das Spektrum der IBA 1982, kombiniert mit farbigen und schwarz-weißen Aufnahmen des Ausstellungsortes Leipzig.
Bücher sind Brot, dessen der Mensch bedarf [Ausschnitt]
Bücher sind Brot, dessen der Mensch bedarf [Ausschnitt]
Peter Rocha
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Dokumentarfilm
DDR
1982
6 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Ein Zitat des Literaten Johannes R. Becher, erster Kulturminister der DDR, gibt diesem Film über die Internationale Buchkunst-Ausstellung 1982 den Titel. Einfühlsam komponierte Bilder betten die IBA ins Leipziger Menschengewimmel ein. Alte und neue Aufnahmen der Stadt, in Schwarz-Weiß und in Farbe, führen zu stimmungsvollen Klaviertönen in einige der 82 Länderkojen des buchkünstlerischen Kräftemessens.
Wer nicht nur ab und zu ein Buch bestellt, sondern sogar dem „Buchclub 65“ beitritt, wird mit Clubzeitschrift und Hauptvorschlagsband belohnt. Kundenbindung im analogen Zeitalter.
Dieser animierte Film bewirbt die Vorteile der 1965 gegründeten Buchgemeinschaft „Buchclub 65“. Eine Mitgliedschaft in der bis 1990 bestehenden Vereinigung berechtigte zum regelmäßigen Kauf von Büchern zu ermäßigten Preisen. Die flächendeckende Versorgung der DDR-Bevölkerung mit Lesestoff wird betont, die Klubzeitschrift vorgestellt. Und einmal jährlich gibt es ein Geschenk: den Hauptvorschlagsband.
Einmal mehr wird durch diese Kurzreportage gezeigt, dass die DDR das „Land der Bücher“ ist. Dargestellt werden die Abläufe von der Bestellung bis zum Versand im Buchhaus Leipzig.
Das Selbstverständnis der DDR als Land der Bücher wird, vorgetragen im Stil der Reportage, mit Zahlen und Vergleichen belegt. Das Buchhaus Leipzig, institutioneller Betreiber des zentralen Versandbuchhandels, versorgt die Republik mit einem vielfältigen Buchangebot und könne dabei mit guter Organisation punkten. Ein Einblick in die Vertriebslogistik, lange vor der Erfindung des Internethandels.
Laut diesem schwarz-weißen Spot werden junge Menschen auf dem Land durch das Buchhaus Leipzig schnell und zu jeder Zeit mit den aktuellsten Büchern jeglicher Art beliefert. Garantiert!
Zu schnellen Schnitten und poppiger Musik vermittelt ein junger DDR-Bürger, dass man auch auf dem Land problemlos in den Genuss neuester Literatur kommen kann. Der Versand erfolgt einfach und schnell, in den umfangreichen Katalogen des Buchhaus Leipzig ist alles zu finden! Man muss nur eine Postkarte senden … Der Spot ist einer von sieben Filmen im Bestand „Buchhaus Leipzig“ im Staatsarchiv Leipzig.
Deutsche Demokratische Republik – Ein Land der Bücher [Ausschnitt]
Lotte Thiel
Zur Buchkunst-Ausstellung 1971 wurde dieser mit Zahlen und Fakten belegte Film aufgenommen, um den Stellenwert des Lesens in der DDR mit Büchern, Leser*innen und Bildern darzustellen.
Deutsche Demokratische Republik – Ein Land der Bücher [Ausschnitt]
Deutsche Demokratische Republik – Ein Land der Bücher [Ausschnitt]
Lotte Thiel
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Dokumentarfilm
DDR
1971
6 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Der bekannte Illustrator Werner Klemke vermittelt den jüngsten unter den Bücherwürmern anhand seiner Zeichnungen den Wert des Lesens. Ausgehend hiervon zeigt Lotte Thiel die DDR als Land der Bücher, dessen Hauptstadt Leipzig ist. Zahlen und Bilder der Internationalen Buchkunst-Ausstellung 1971 untermalen die Bedeutung, die man dem Buch als Werkzeug zur Formung der „sozialistischen Persönlichkeit“ beimaß.
Die Schönsten der Welt – Bücher von heute: Internationale Buchkunst-Ausstellung Leipzig 1971 [Ausschnitt]
Lotte Thiel
Das Making-of der IBA 1971. Von der Idee über den Messebau bis zur Eröffnung und der Preisverleihung. Lotte Thiel, eine der wenigen Regisseurinnen ihrer Zeit, fängt alles für die DEFA ein.
Die Schönsten der Welt – Bücher von heute: Internationale Buchkunst-Ausstellung Leipzig 1971 [Ausschnitt]
Die Schönsten der Welt – Bücher von heute: Internationale Buchkunst-Ausstellung Leipzig 1971 [Ausschnitt]
Lotte Thiel
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Dokumentarfilm
DDR
1971
5 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Im Auftrag des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler begleitet Lotte Thiel, auf Bild- und Tonspur prominent unterstützt, die Vorbereitungen für die Internationale Buchkunst-Ausstellung 1971. Die Tradition der Leistungsschau vom Vorläufer BUGRA 1914 über die erste IBA 1927 bis zu den alle fünf bis sechs Jahre stattfindenden Folgeveranstaltungen ab 1959 wird aufgerufen, prämierte Illustrationen sind en détail zu betrachten.
Die Firma und Details ihrer Maschinen werden vorgestellt. Ein Zusammenschnitt zweier Quellen zum Titel: einmal Fragmente mit Viragen, einmal ein gut erhaltenes, rein schwarz-weißes Material.
Ein besonderer Fund war ein viragiertes Nitro-Fragment des Werkfilms „A. Gutberlet & Co., Leipzig-Mölkau, Spezialfabrik für Falzmaschinen und Faden-Buchheftmaschinen, gegründet 1901“. 2024 konnte er in seiner originalen Farbigkeit analog restauriert und schließlich digitalisiert werden. Kombiniert mit dem Dup-Negativ einer weiteren Fassung gewährt er Einblicke in die Firmenhallen und die Arbeit an den Maschinen.
Internationale Buchkunst-Ausstellung 1977 [Ausschnitt]
Jan Hempel
Die Tradition Leipzigs als Buchstadt, polygraphische Betriebe, Verlage und nicht zuletzt die IBA und ihr Publikum werden von einem der wenigen privaten Filmemacher eingefangen.
Internationale Buchkunst-Ausstellung 1977 [Ausschnitt]
Internationale Buchkunst-Ausstellung 1977 [Ausschnitt]
Jan Hempel
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Dokumentarfilm
DDR
1977
7 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Nach Querelen mit der DEFA etablierte der sorbische Trick- und Dokumentarfilmer Jan Hempel das unabhängige Studio IWT-Film in Dresden. Im Auftrag des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler entstand dort diese Impression von der Internationalen Buchkunst-Ausstellung 1977. Unter Verweis auf die jahrhundertealte Tradition Leipzigs als Buchstadt werden polygrafische Betriebe, Verlage und nicht zuletzt die IBA selbst vorgestellt.
Erzählen, ohne mit Sprache erzählen zu können. Eine Hommage an das Lesen, stumm mit ausdrucksvollen Bildern. Jung, Alt, Arm, Reich – jeder wird in eine andere Welt versetzt.
1929 erklärte der Börsenverein der Deutschen Buchhändler den 22. März, Goethes Todestag, zum „Tag des Buches“. Um das Datum zu verankern, wurde der politisch wandelbare Kulturfilmer Hans Cürlis für diesen stummen Signature-Spot verpflichtet. Mittels Überblendungen verschmelzen die imaginierten Welten verschiedenster Leser*innen – ob jung oder alt, ob werktätig oder intellektuell – mit ihren stilisierten Lebenswirklichkeiten.
Historischer Messefilm zu verschiedenen Falz- und Heftmaschinen, die detailreich in Aktion gezeigt und erklärt werden, mit Außenansichten des Werks in Plagwitz.
Die Firma Gebrüder Brehmer stellte Drahtheft- und Falzmaschinen her und gehörte mit zeitweise über 1.000 Beschäftigten zu den größten ihrer Art in Deutschland. Schon zu frühen Zeiten des Mediums nutzte das Unternehmen den Film, um Güter anzupreisen und sein Ansehen zu pflegen. Dieser Imagefilm stellt das Werk in Plagwitz und spezielle Falzmaschinen vor, zum Beispiel die „¾-automatische Bogenzuführung“.