Eine VR-Erfahrung als psychologisches Experiment: Sie konfrontiert uns mit Gefühlen wie Frust, Hilflosigkeit, Überforderung, Wut und Trauer und entlarvt die Kontrolle als Illusion.
Die westliche Selbstoptimierungskultur basiert auf der Idee, alle Bereiche des Lebens kontrollieren zu können. Die VR-Erfahrung unterzieht uns einem psychologischen Experiment. Sie konfrontiert mit Gefühlen wie Frust, Hilflosigkeit, Überforderung, Wut und Trauer und zeigt so: Kontrolle ist eine Illusion. Stück für Stück werden wir von der physischen Aktivierung zur kontemplativen Wahrnehmung geführt.
Umgeben von riesigen Statuen, werden wir zum Objekt der Begutachtung: Hier öffnet sich ein Spannungsfeld zwischen Willkür und Kontrolle, Macht und Ohnmacht, Vielfalt und Gleichförmigkeit.
Wir sind täglich Bewertungen ausgesetzt. Nach welchen Maßstäben sie erfolgen, haben wir meist nicht in der Hand. In dieser VR-Erfahrung entsteht ein Spannungsfeld zwischen Willkür und Kontrolle, Macht und Ohnmacht, Vielfalt und Gleichförmigkeit. Ein Kreis aus 16 realen Objekten markiert den Eingang zu einem virtuellen Bewertungsprozess, in dem 16 riesige graue Statuen uns begutachten.