Tochter, Mutter und Großmutter im Covid-Lockdown in New York. Drei Originale auf engstem Raum liefern sich ehrliche Auseinandersetzungen und aberwitzige Wortgefechte. Köstlich!
Man nehme: drei Generationen von Frauen im Covid-Lockdown in New York, genug Weißwein, Wodka und Zeit, um die wirklich wichtigen Themen zu besprechen. Dana Reilly macht aus den Einschränkungen der Pandemie das Beste und filmt, was passiert, als Mutter Janet und die neunzigjährige Großmutter Sylvia beschließen zusammenzuziehen. Heraus kommt eine witzige, gleichzeitig liebevoll raue Hommage an zwei starke Persönlichkeiten, ihre nicht unkomplizierte Nähe und völlig unterschiedliche Lebenswelten.
Eine DC-3 erzählt von ihrer turbulenten Vergangenheit als Linien- und Transportflugzeug: ein entrückter Trip in luftiger Höhe durch Historisches, Landschaftliches und Visionäres.
Im globalen Norden gilt die DC-3 als Oldtimer und touristische Attraktion. In Kolumbien aber ist sie weiterhin als Linienflugzeug im Einsatz und für entlegene Dörfer im Amazonasgebiet die einzige Verbindung zur Außenwelt. In der Geschichte des einstigen „Rosinenbombers“ spiegeln sich ökonomische und hegemoniale Verhältnisse. Die DC-3 erhebt nun ihre Stimme und berichtet in einer entrückten filmischen Reise durch Zeit und Raum von Gefahren, sinnlichen Erlebnissen – und einem mystischen Passagier.
Mit der Angst schwindet das Licht. Bei einem gemeinsamen Tauchgang steigen versunkene Erinnerungen auf. Die Beklemmung wächst und eine kraftvolle Sprache formt die Sandanimation.
Mit der Dunkelheit kommt die Angst, mit der Angst schwindet das Licht. Bei einem gemeinsamen Tauchgang steigen in „ihm“ versunkene Erinnerungen auf. Wie bei der Verlandung, beim „Faulen“ des Sees wird der Freiraum des Wassers zum Sumpf. Die wachsende Beklemmung beschleunigt den Atem im Rhythmus der intensiver werdenden lyrischen Sprache. Die Kraft der Strudel und der expressiven schweizerdeutschen Laute färben und formen die bestechend grafische Sandanimation.
Ein stotternder Junge verwandelt eine iranische Küche in eine fantastische Welt, und eine ausgelassene Animation mit realen Einsprengseln ironisiert eingefahrene Familienmuster.
Ein stotternder Junge verwandelt eine iranische Küche in einen fantastischen Kosmos. Der Körper des Vaters wird zum Kühlschrank, der Bauch der Mutter zur Waschmaschine, die ein laut schreiendes Baby im Schleudergang zur Welt bringt. Auch Vögel an den Kacheln und Reinigungsmittel haben ein überraschendes Eigenleben. Die ausgelassene Animation mit realen Einsprengseln – Spiegeleier, zerbrochene Teller, Schachfiguren – entwickelt einen hintersinnigen Witz und ironisiert eingefahrene Familienmuster.