Eine Subkultur öffnet sich: Die Ballroom-Szene reflektiert ihre Lebenswirklichkeit, ihre Ideen von kultureller Aneignung und Selbstermächtigung fernab mehrheitsgesellschaftlicher Normen.
Dieser Einblick in eine internationale Subkultur zeigt, dass die Ballroom-Szene mehr ist als nur extravaganter Wettbewerb. Fünf Ballroom-Dancer beschreiben eine Lebenswirklichkeit, in der weiß dominierte, heteronormative Muster keinen Raum haben. Sie sprechen über Ideen der kulturellen Aneignung, über Safe-Spaces, Gemeinschaft und gegenseitige Stärkung, über Identität und Selbstausdruck.
Osario und Benedito leben in einem Raum, in dem es scheinbar keine Schwerkraft gibt. Ihr Kosmos kennt kein Oben oder Unten. Aber ist die ganze Leichtigkeit doch nur eine Illusion?
Osario und Benedito, zwei Brüder, führen ein ruhiges und isoliertes Leben. In ihrem Kosmos scheint es keine Schwerkraft zu geben. Gegenstände fliegen umher – kein Oben, kein Unten, keine Anhaltspunkte für die Orientierung. Die beiden kennen nichts anderes als dieses Schweben im Raum. Wir schweben mit und sind irritiert: Ist die ganze Leichtigkeit nur eine Illusion?