In Sankt Petersburg erinnern heute zahlreiche Mahnmale an die knapp 900-tägige Einkesselung Leningrads. Die „Straße des Lebens“ spielt dabei im kollektiven Gedächtnis eine besondere Rolle.
Alltägliches in beiläufigen Straßenszenen im Leningrader Frühling in den 1960er Jahren. Unvermittelt erinnert sich ein Taxifahrer an seine Transporteinsätze auf der sogenannten „Straße des Lebens“ während der 900-tägigen Einkesselung durch die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Ikonografische Bilder aus der Zeit der Leningrader Blockade geben Einblick in den Alltag der Menschen damals.
Die erfahrene Amateurfilmerin Liselotte Schließer rekapituliert ihren Werdegang und wundert sich über die geringe Zahl weiblicher Regisseure und Kameraleute.
Die im Haupterwerb als technische Zeichnerin tätige Liselotte Schließer wird in ihrem privaten und beruflichen Alltag begleitet. Sie gibt Auskunft über ihre Leidenschaft, die zweite Lebensaufgabe wurde. Lange Jahre einzige Frau im organisierten Amateurfilmwesen, vermisst sie, inzwischen Leiterin des Amateurfilmclubs Radebeul, weiterhin weibliche Regisseure und Kameraleute.