Eine Kamera streift durch eine Wohnung und ein Leben. Familiengeräusche, Radiostimmen und die animierte Einrichtung stellen ein Zuhause vor, in dem heute niemand mehr zu Hause ist.
Eine Kamera streift unablässig durch eine Wohnung und ein Leben ohne besondere Kennzeichen. Klangliche und animierte Interventionen erzählen von Familienglück und -unglück, Streit und Trennung, Alter und Tod. Radionachrichten öffnen das Fenster ein Stück zum Weltgeschehen drumherum. Die sich stetig wandelnde Einrichtungssituation berichtet von Menschen, die hier zu Hause waren, ohne sie jemals zu zeigen.
Im Inneren einer Scheune erhascht die Kamera Tageslicht, das durch die Lücken der schiefen Wände dringt. Die aufblitzenden Strahlen wirken wie der Herzschlag des fragilen Gebäudes.
Im Inneren einer Scheune erhascht die Kamera Tageslicht, das durch die unregelmäßigen Lücken und Spalten der hölzernen Außenhaut in das fragile Gebäude dringt. Die Kamera hastet mit Reißschwenks hinterher oder lauert mit Zeitrafferaufnahmen dem langsam krauchenden Sonnenlicht auf. Die aufblitzenden, gleißenden Strahlen wirken wie der Herzschlag dieser Lichtkammer. Eine Sicht von außen gibt es nicht.