Es herrscht völlige Dunkelheit, die Reizüberflutung ist abgestellt. Der Sound übernimmt die Regie und lässt Geschichten entstehen. Sie spielen ausschließlich im eigenen Kopf.
Es herrscht völlige Dunkelheit. Die Konzentration richtet sich auf die sphärischen Klänge um uns herum. Bässe wandern durch den Körper, triggern Bilder, Emotionen. Die Reizüberflutung, die uns sonst so fest im Griff hat, ist abgestellt. Der Sound – improvisiert und interaktiv moduliert – übernimmt die Regie. Geschichten entstehen. Und das ausschließlich im eigenen Kopf.
Wie sehen zukünftige urbane Lebensräume aus? Die VR-Erfahrung macht aus Kinderfantasien begehbare Stadtszenarien – alternative Architekturen für die Gesellschaften von morgen.
Wie sehen zukünftig urbane Lebensräume aus? Und wie gestalten sie sich, wenn sie durch die Vorstellungskraft von Kindern inspiriert sind? 250 Kinder ließen ihre Fantasie zur Stadt von morgen spielen. Auf dieser Grundlage entwirft die VR-Erfahrung begehbare Szenarien. Die Arbeit ist Teil einer laufenden interdisziplinären Kollaboration, die neue Konzepte für sich verändernde Gesellschaften entwickelt.
Lars Rummel
Credits
Produktion
Ioana Mischie, Sorin Baican
Co-Produktion
Mircea Olteanu, Horia Spirescu, Vivek Reddy, Călin Bogdacenco
Produktionsfirma
Noe-Fi Studios, SeeThree, Studioset, Storyscapes
Schnitt
Bogdan Jugureanu
VR Entwicklung
Andrei Păun, Minodora Toma, Andrei Bîrsan, Horia Spirescu, Dimitrie Grigorescu
Interaktives Design
Abhinav Sonowal, Vivek Anand, Adrian Tăbăcaru
3D-Künstler*in
Alexandru Pop
Ton
Andrei Nechifor, Ina Bozdog
Buch
Ioana Mischie, children of “Government of Children ”
Begleitet von Mutter Natur begeben wir uns auf eine kollektive Reise. In diesem Multiplayer-VR-Ritual erhalten wir die Chance, uns mit ihr und uns selbst zu versöhnen.
Willkommen im Anthropozän. Willkommen in einem Zeitalter, das ganz und gar vom Wirken des Menschen geprägt ist. Dieses Multiplayer-VR-Ritual arrangiert ein Treffen mit Mutter Natur. Wir erhalten die Chance, uns mit ihr zu versöhnen, abgerissene Verbindungen zur Welt neu aufzunehmen und uns wieder in Einklang mit der Erde und uns selbst zu bringen.
The Smallest of Worlds – A Social Landscape of Collected Privacy
Uwe Brunner, Bettina Katja Lange, Joan Soler-Adillon
Begehbares Archiv, Zeitkapsel und Speicherort für die kollektive Erinnerung an einen Ausnahmezustand: global gesammelte Momentaufnahmen aus Selbstisolation und Quarantäne.
The Smallest of Worlds – A Social Landscape of Collected Privacy
The Smallest of Worlds – A Social Landscape of Collected Privacy
Uwe Brunner, Bettina Katja Lange, Joan Soler-Adillon
Extended Reality 2020
-
Österreich,
Deutschland,
Spanien
2020
10 Minuten
Englisch
Quarantäne und Selbstisolation wurden durch Covid-19 für viele zum Alltag. Dieses im CPH:LAB entwickelte Projekt lädt Menschen dazu ein, ihre persönlichsten Orte und Momente einzuscannen. Die daraus entstandene VR-Erfahrung ist begehbares Archiv und Zeitkapsel, ist kollektives Gedächtnis an einen Ausnahmezustand, das auch vergessene Tugenden wie Entschleunigung und Entdeckergeist bewahrt.
Lars Rummel
Credits
Regie
Uwe Brunner, Bettina Katja Lange, Joan Soler-Adillon
Die fiktive Geschichte eines wissenschaftlichen Versuchs: Der Forscher Roderick Norman extrahiert Träume aus einem Skelett. Dabei ergeben sich Fragen zur geschlechtlichen Identität.
Wie sind wir durch unsere DNA geprägt? Der 360°-Film erzählt die Geschichte des fiktiven Forschers Roderick Norman. Er versucht, Träume aus einem nicht identifizierten Skelett zu extrahieren, die in den Bauplan der Körperruine eingeschrieben sind. Die Schwarz-Weiß-Collage aus Text, 3D-Bildern und traditionellen Filmaufnahmen stellt unser herkömmliches Verständnis von Geschlecht und Identität infrage.
Lars Rummel
Credits
Produktion
Le Fresnoy – Studio national des arts contemporains
Co-Produktion
Caza d’Oro – Centre International d'Art Contemporain
Was passiert, wenn wir unser Bewusstsein digitalisieren? Wir erkunden eine virtuelle Zuflucht, in der die Erinnerungen der Bevölkerung allmählich verschwimmen und sich überlagern.
Was passiert, wenn wir unser Bewusstsein digitalisieren? Wir erkunden eine virtuelle Zuflucht aus dreidimensionalen Pixeln. Allmählich entfalten sich die Grundzüge einer Stadt vor unseren Augen. Es erklingt ein Chor aus Erinnerungen der (digitalen) Bevölkerung, der die Vergangenheit nachzeichnet. In einem Wirrwarr aus Stimmen und Pixeln verblasst das subjektive Wissen um die Geschichte.