DOK Leipzig 2021 ist eröffnet

Wir sind bereit für den Festivalstart! DOK Leipzig ist am Montag (25.10.) vor etwa 700 Zuschauer*innen im Leipziger CineStar mit der Internationalen Premiere des Films Der Rhein fließt ins Mittelmeer feierlich eröffnet worden. Parallel dazu wurde der Film auch in der Osthalle des Leipziger Hauptbahnhofs gezeigt. Der Regisseur Offer Avnon war bei beiden Vorführungen vor Ort und wurde von Festivaldirektor Christoph Terhechte dem Publikum vorgestellt. Der Rhein fließt ins Mittelmeer beschreibt die Eindrücke des israelischen Filmemachers, Sohn eines Holocaust-Überlebenden, in Deutschland und seine veränderte Perspektive bei der Rückkehr in seine Heimatstadt Haifa.

Ehrengäste freuen sich auf den Austausch mit dem Publikum

Dr. Skadi Jennicke, Kulturbürgermeisterin der Stadt Leipzig, und Sebastian Hecht vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus sprachen bei der Eröffnung. „Durch den Blick auf andere Kontinente und die Auseinandersetzung mit politischen Themen erweitert das Festival unseren Horizont und regt zum Nachdenken an“, sagte Hecht in seinem Grußwort, und Dr. Jennicke betonte den Austausch mit dem Publikum: "Für die Stadt Leipzig ist das Festival ein unersetzbarer Höhepunkt innerhalb der Kulturlandschaft. Umso mehr freut es mich, dass das Festival dieses Jahr wieder mit internationalen Gästen in die Leipziger Kinos zurückkehrt.“

Die erste Preisträgerin – und eine Taube von 1995

Im Rahmen der Eröffnung gab es auch schon den ersten Preis des Festivals: Die iranische Filmemacherin Sarvnaz Alambeigi wurde mit dem Sächsischen Preis für das beste Dokumentarfilmprojekt einer Regisseurin ausgezeichnet. Sie erhält 5.000 Euro für die Entwicklung ihres Projekts Broken Flower, das eine junge Frau aus Afghanistan porträtieren wird, die trotz familiärer Widerstände Muay-Thai-Sportlerin werden möchte. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus stiftet den Preis. Für die Auszeichnung kamen Projekte von Regisseurinnen aus dem DOK Co-Pro Market infrage.

Darüber hinaus erhielt der niederländische Filmemacher Vincent Monnikendam die Silberne Taube für seinen Film Mother Dao, the Turtlelike, der 1995 ausgezeichnet worden war. Die Taube hatte den Regisseur damals per Post nicht erreicht – und konnte nun 26 Jahre später persönlich überreicht werden.

Mehr Infos zur Festivaleröffnung gibt es hier in unserer Pressemitteilung.