Gruppe von Filmfestival-Mitarbeitenden auf einer Bühne; links spricht eine Person ins Mikrofon, dahinter Banner internationaler Dokumentarfilm-Märkte.
Vertreter*innen der Netzwerkfestivals bei der Verleihung des Doc Alliance Award 2025
Doc Alliance

Die Filme, die um die diesjährigen Doc Alliance Awards konkurrieren, wurden nun bekanntgegeben. Jedes der sieben europäischen Dokumentarfilmfestivals, die das Netzwerk Doc Alliance bilden, sowie das diesjährige Gastfestival Golden Apricot Yerevan International Film Festival (GAIFF) hat einen kurzen und einen langen Dokumentarfilm aus seinem vergangenen Programm vorgeschlagen.

Die Doc Alliance Awards werden am 19. Mai in Cannes während des Doc Day Lunch beim Marché du Film verliehen. Die Veranstaltung ist nur mit Einladung zugänglich.

Die Gewinnerfilme werden von einer dreiköpfigen Jury ausgewählt: Wouter Jansen (CEO und Gründer von Square Eyes), Maria Palacios Cruz (Festivalleiterin des Open City Documentary Festival) und Filmkritiker, Filmemacher und Produzent Mark Peranson. Der Preis ist mit 5.000 € für den besten langen Dokumentarfilm und 3.000 € für den besten Kurzfilm dotiert und bietet den Filmemacher*innen finanzielle Unterstützung für ihre zukünftige Arbeit. In der Kategorie „Bester Langfilm“ sind nur Debüts oder zweite Regiearbeiten zugelassen.

Im Anschluss an die Preisverleihung werden Vertreter*innen des Netzwerks das „Doc Alliance Research Handbook“ vorstellen. Im Rahmen eines langfristigen Forschungsprojekts hat Doc Alliance Informationen zu allen Mitgliedsfestivals gesammelt, mit Fokus auf die Bereiche neue Technologien, inklusive Programmgestaltung, Nachhaltigkeit, Nachwuchsförderung und pädagogische Praktiken.

Doc Alliance hat sich der Förderung aufstrebender Talente im europäischen Dokumentarfilm verschrieben. Zu den Mitgliedsfestivals gehören CPH:DOX, Doclisboa, DOK Leipzig, FIDMarseille, Ji.hlava IDFF, Millennium Docs Against Gravity und Visions du Réel. Jedes der Festivals zeigt mindestens drei der nominierten Filme bei seiner nächsten Ausgabe.

 

Nominierte Langfilme:

  • A Song Without Home (სิมღერა სახლის გარეშე), Georgien/USA, Regie: Rati Tsiteladze, nominiert von CPH:DOX

  • Afterlives, Deutschland/Belgien/Frankreich, Regie: Kevin B. Lee, nominiert von Doclisboa

  • Fantasy (Fantaisie), Frankreich, Regie: Isabel Pagliai, nominiert von FIDMarseille

  • Holler For Service, Deutschland/USA, Regie: Ole Elfenkaemper, Kathrin Seward, nominiert von DOK Leipzig

  • Imago, Frankreich/Belgien, Regie: Déni Oumar Pitsaev, nominiert vom Golden Apricot IFF

  • Minimum Love (Minimum lásky), Tschechien, Regie: Maja Penčič, nominiert von Ji.hlava IDFF

  • The Case Against Space, Großbritannien/Frankreich, Regie: Graeme Arnfield, nominiert von Visions du Réel

  • Two Mountains Weighing Down My Chest, Deutschland/Niederlande, Regie: Viv Li, nominiert von Millennium Docs Against Gravity

 

Nominierte Kurzfilme:

  • Amma, Do Giraffes Cry?, Tschechien, Regie: Kartikeya Saxena, nominiert von Millennium Docs Against Gravity

  • Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow, and the Day After Tomorrow (Apokalypsa včera, dnes, zítra a pozítří), Ukraine/Tschechische Republik, Regie: Anastasiia Bonadyha, nominiert vom Ji.hlava IDFF

  • Cold Call, Deutschland, Regie: Stefanie Schroeder, nominiert von DOK Leipzig

  • Conversations and Dreams, Tschechien/Armenien, Regie: Melanya Hamasyan, nominiert vom Golden Apricot IFF

  • Errabonda, Dänemark/Italien, Regie: Emma Harris, nominiert von CPH:DOX

  • Some of You Fucked Eva, Frankreich, Regie: Lilith Grasmug, nominiert vom FIDMarseille

  • The Divided City of Mitrovica (Podeljeni grad Kosovska Mitrovica), Serbien/Kosovo, Regie: Marko Grba Singh, nominiert von Doclisboa

  • The Interpreter, Großbritannien, Regie: Mohamad Hafeda, nominiert von Visions du Réel

 

Weitere Informationen zum Doc Alliance Award: docalliance.org

Weitere Informationen zum Gastfestival 2026: Golden Apricot IFF