Ruanda, 1994. Wie Hunderttausende Tutsis wird auch Familie Rutikara von Hutu-Milizen verfolgt. Aus Zufall – weil ihr Baby auf der Flucht einen Soldaten rührte – werden sie gerettet
Dunkle Flecken fressen sich in grafisch idealisierte Heimatbilder. Mit schonungsloser Sachlichkeit beschreibt Rubina, warum Russisch für sie nicht mehr Sprache der Geborgenheit sein kann.
Tunnelblick, Augenringe und Atemlosigkeit – Hangover in der Badewanne. Das Gespräch mit einer kleinen Badeente wird zu einer dunkel-poetischen Klage über den Schmutz der durchlebten Nacht.
Mitten in der Nacht wird Bobby von ihrer Mutter in ein Hospital gelockt. Furchterregende Horrorhasen narkotisieren sie dort ohne ihre Zustimmung. Ein abgründiger Albtraum in düsteren Zeichnungen.
Eine kalte Winternacht. Gehüllt in Coolness zieht Wachmann Nobody seine einsamen Runden ums Karree, hängt seinen dahintreibenden Gedanken über das Leben nach – Melancholie mit Straßenhaftung.
Polen, 1981. Es gibt kaum Essen, kein Benzin, nur eingeschränkte Freiheiten. Sechs Freunde quetschen sich in ein altes Auto und machen sich auf zur Ostseeküste – und vielleicht darüber hinaus.