Warum ich hier bin

Warum ich hier bin

Dokumentarfilm
Deutschland
2018
65 Minuten
Untertitel: 
englische

Credits DOK Leipzig Logo

Wolfgang Latteyer
Mieko Azuma, Susanne Mi-Son Quester
Flurin Mück, Cornelia Böhm
Mieko Azuma
Melanie Jilg
Gitte Hellwig, Lisa Neubauer, Daniella Koffler, Franziska Poike, Simon Steinhorst & Hannah Stragholz, Kazuma Taketani
Susanne Mi-Son Quester, Mieko Azuma
Susanne Mi-Son Quester
Bildung DOK Leipzig Logo

Altersempfehlung: ab 8 Jahre 
Klassenstufen: 3.- 6. Klasse

Themen: Integration, Flucht, Heimat, Familie, Neuanfang, Fremdsein, Freundschaft, Individualität, Schule 
Lehrplanbezüge: Individualität und Sozialität (Lernbereich: Zusammen leben und lernen) 
Unterrichtsfächer: Deutsch, Sachkunde, Ethik, Religion, Kunst

Zum Inhalt

Alte Heimat, neue Heimat: Fünf Menschen verschiedenen Alters erzählen, warum sie ihre Heimat verlassen mussten, und wie es war, in Deutschland anzukommen. Warum mussten sie sich auf die Reise machen? Was vermissen sie an ihrer Heimat? Was ist in Deutschland anders?

Der junge Syrer Ahmad ist nach 1½ Jahren schon gut in Deutschland angekommen, hat Freunde in der neuen Klasse gefunden und spricht schon gut Deutsch. Lena, die nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima aus Japan nach Deutschland kam, sprach zwar schon Deutsch, musste sich aber dennoch erst mal an die neue Heimat gewöhnen. Die heute 34-jährige Leila musste als Kind vor dem Bürgerkrieg in Jugoslawien flüchten. Heute fühlt sie sich sowohl in Deutschland als auch in Bosnien heimisch. Cacau kam als Nachwuchsfußballer aus Brasilien nach Deutschland und spielte schließlich in der Deutschen Nationalmannschaft. Heute nutzt er seine Erfahrungen für seine Arbeit als Integrationsbeauftragter. Die 84-jährige Frau Schiller erinnert sich an die Zeit, als sie während des 2. Weltkriegs ihre Heimat verlassen und in Litauen um Essen betteln musste. 

Durch animierte Sequenzen werden die Erinnerungen der Protagonisten lebendig und für Kinder nachvollziehbar erzählt. Es wird deutlich, wie viele Gründe es geben kann, aus denen Menschen ihre Heimat verlassen müssen und dass die Flucht und der Neuanfang für jeden – besonders aber für Kinder – große Herausforderungen sind.

Fünf Menschen von 10 bis 84 erzählen, warum sie ihre Heimat verlassen mussten und wie es war, in Deutschland anzukommen. Was ist anders? Was vermissen sie? Zwischen dem Alltag in der neuen Schule und auf dem Fußballplatz wird auch das Leben, das Ahmad, Frau Schiller, Leila, Lena und Cacau hinter sich ließen, die Fluchtgeschichten, die sie durchlebten, in animierten Sequenzen lebendig. Marie-Thérèse Antony