Caracas: dos o tres cosas

Filmstill Caracas: dos o tres cosas

Caracas: dos o tres cosas

Caracas: dos o tres cosas
Ugo Ulive
Retrospektive
Dokumentarfilm
Venezuela
1969
16 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Ugo Ulive verließ 1967 sein Heimatland Uruguay in Richtung der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Dort realisierte er zwei Jahre später am neu gegründeten Centro de Cine Documental de la Universidad de los Andes drei Kurzfilme: „Caracas: dos o tres cosas“, „Diamantes“ und „Basta!“. Letzterer war Teil der Leipziger Retrospektive „Film im Freiheitskampf der Völker: Lateinamerika“ von 1972. Inspiriert von Antonin Artauds Konzept des „Theaters der Grausamkeit“, sticht er durch verstörende Bilder einer Autopsie hervor, die den Grad der Entmenschlichung unter Einfluss des Imperialismus offenlegen. Ebenfalls in Form einer experimentellen Collage kontrastiert Ulive in „Caracas: dos o tres cosas“, mit der Kamera durch die Straßen von Caracas streifend, das öffentliche Gesicht der gespaltenen Gesellschaft mit Audiofragmenten aus Radio, Werbung und Popmusik.

Florian Wüst

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31.10.
#633
CineStar 5
Teil der Kompilation
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Regie
Ugo Ulive
Kamera
Ugo Ulive, Fernando Toro, Roberto Siso
Produktion
Centro de Cine Documental de la Universidad de Los Andes

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Kontakt
Arsenal – Institut für Film und Videokunst