Voller Kinosaal im CineStar.

Es geht los! Die Einreichung für das 63. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm läuft. 

 

Eingereicht werden können künstlerische Dokumentar- und Animationsfilme sowie animierte Dokumentarfilme aller Längen und interaktive Arbeiten rund um VR, AR, XR, Installationen, Medienkunst und andere Formate. In unserem FAQ finden Sie alles, was Sie dafür wissen müssen. Worauf warten? Wir sind gespannt auf Ihre Einreichung!

Call for Entries
Jetzt einreichen bis zum
Tue, 07 Jul 2020 00:00:00 +0200
Was gibt’s Neues?
Eine Imkerin komplett in gelb gekleidet und mit Schutzmaske fängt Bienen ein.

Honeyland für Academy Awards nominiert

Honeyland von Ljubo Stefanov, Tamara Kotevska und Atanas Georgiev ist gleich für zwei Oscars nominiert: einmal als Bester Dokumentarfilm und einmal als Bester Internationaler Film (früher bester fremdsprachiger Film).

Poetisch dicht begleitet der Film eine Imkerin in Nordmazedonien. Honeyland wurde international gefeiert und beeindruckte im Rahmen der Reihe Late Harvest im vergangenen Jahr auch bei DOK Leipzig das Publikum.

Über drei Jahre haben die Filmemacher Hatidze Muratova begleitet und aus rund 400 Stunden Material ein intensives Drama entwickelt, das viel mehr ist als das Porträt einer Bienenzüchterin. Zwischen Beobachtung und Metaphorik begleiten sie Hatidze durch Höhen und Tiefen, wenn ihr nachhaltiges Verständnis vom Imkern sie plötzlich in Konflikt mit ihren Nachbarn bringt.

Zur Übersicht über alle Nominierungen hier entlang!

Am 9. Februar werden die Gewinner der Academy Awards verkündet. Wir drücken die Daumen und wünschen viel Glück! 

Frontale Außenansicht von der Schauburg mit Eingangstür und rotem Branding von DOK Leipzig 2019.

DOK Day in der Schauburg

Auch zwischen den Festivalausgaben bringen wir für das Leipziger Publikum Dokumentarfilme auf die Leinwand. Gemeinsam mit der Schauburg zeigen wir von nun an jeden letzten Mittwoch des Monats Höhepunkte der vergangenen Festivaljahre.

Los geht es am 29.01. um 20 Uhr mit unserem Publikumsliebling Gundermann Revier von Grit Lemke. Mithilfe von unveröffentlichten Archivaufnahmen und Gundermanns Liedern zeigt der Film einen Mann, der sich in seiner Kunst geistreich mit den Folgen des Tagebaus, mit Umweltschutz und individueller Verantwortung auseinandergesetzt hat. Ein Film für unsere Zeit.

Am 26.02. geht es weiter mit Autobahn von Daniel Abma. Im Kurort Bad Oeynhausen droht das „Bad“ entzogen zu werden, da sich tausende LKWs täglich durch den Ort zwängen. Eine Umgehungsstraße soll Abhilfe schaffen. Liebevoll und mit Sinn für Humor fängt Abma das Leben vor Ort ein.

In the Name of Scheherazade oder Der erste Biergarten von Teheran von Narges Kalhor steht Ende März auf dem Programm. Jochen Kürten von der Deutschen Welle hat den Film auf dem Festival gesehen und schreibt: „ […] eine kluge Meditation über das Filmemachen, eine hintergründige Auseinandersetzung mit den Begriffen Heimat und Fremde, ein nachdenklicher Film über Vorurteile und kulturelle Ignoranz, aber vor allem auch ein witziger Film über all diese Phänomene zusammen.“

Über weitere Filme halten wir Sie auf dem Laufenden.

Wir sehen uns in der Schauburg!

Filmstill von Fruit of Clouds, besorgt schauendes Wesen mit grauem Fell und mit orangefarben leuchtender Lampe.

Anima für Kids - Die Dritte!

Filmspaß für die Kleinsten. Zum bereits dritten Mal ist bei absolut Medien eine Auswahl der beliebtesten Filme aus unserem Kids DOK Programm auf DVD erschienen.

Ein Füchslein spielt mit seinem Schatten Verstecken, ein kleiner Vulkan beeindruckt seine großen Brüder, weil er zur Freude der Waldtiere Haselnüsse „spucken“ kann. Ob gezeichnet oder mit Puppen animiert, die Filme entführen in märchenhafte Welten, erzählen von kleinen Helden und großen Abenteuern.

Die DVD wurde herausgegeben von unserem Mitglied der Auswahlkommission André Eckardt.

Auf der Seite von absolut Medien finden Sie mehr Infos und können die DVD kaufen.

Leena Pasanen überreicht Christoph Terhechte einen roten Schal.

DOK Leipzig ab 2020 mit Christoph Terhechte

Es ist nicht nur eine rauschende Festivalwoche zu Ende gegangen, in der Festivalwoche wurden auch weitreichende Entscheidungen getroffen.

Christoph Terhechte ist ab dem 1. Januar 2020 Festivalleiter von DOK Leipzig, das hat der Stadtrat am 30. Oktober beschlossen.

Der Journalist und Filmkritiker Christoph Terhechte ist derzeit künstlerischer Leiter des Internationalen Filmfestivals Marrakesch. Von 2001 bis 2018 war er Leiter des Internationalen Forums des Jungen Films der Berlinale, welches er zu einem der international tonangebenden Zentren des unabhängigen künstlerischen Kinos entwickelte. Christoph Terhechte wurde 1961 in Münster geboren und studierte in Hamburg Politikwissenschaft und Journalistik. Er war als Filmjournalist in Paris und Berlin tätig.

Festivalleiterin Leena Pasanen überreichte Christoph Terhechte beim Abschluss der feierlichen Preisverleihung symbolisch einen roten Schal. Bis bald bei DOK Leipzig!

Mehr zu den Preisträger*innen 2019 erfahren Sie in unserem Archiv.

63. Ausgabe von DOK Leipzig
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