Filmarchiv

Sections

Jahr

Countries

DOK local
Der Schatten der Apparate Katharina Wittmann, Ursula Breuer

Katholische Propstei St. Trinitatis, Leipzig 2016. Einer urbanen Zufallsbekanntschaft in der neueröffneten Kirche folgt ein Dialog.

Der Schatten der Apparate

Dokumentarfilm
2016
13 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Katharina Wittmann
Katharina Wittmann, Ursula Breuer
Katharina Wittmann
Katholische Propstei St. Trinitatis, Leipzig 2016. Einer urbanen Zufallsbekanntschaft in der neueröffneten Kirche folgt ein Dialog. Die Dokumentarfilmerin und die leidenschaftliche Hobbyfotografin kommen sich näher. Beide bleiben jedoch zumeist hinter ihren Apparaten – eine Begegnung in ruhigen Totalen und Detailaufnahmen. Bei der schlesischen Kuchentafel im ältesten städtischen Plattenbau Leipzigs wirft das Gespräch Blitzlichter auf mehr als ein halbes Jahrhundert einer Nachkriegsbiografie.

Nadja Rademacher

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DOK local
Die Sehnsucht nach dem Meer Ute Puder

Umgeben von nichts als Festland und doch am Meer: die unglaubliche Geschichte einer Stadt mit einem Hafen ohne Wasser, großen Plänen ohne Geld und Visionen ohne Grenzen. Also Leipzig.

Die Sehnsucht nach dem Meer

Dokumentarfilm
2016
43 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Ute Puder
Ute Puder
Mette Henriette Martedatter Rølvåg
Uwe Walter, Marcus Nebe
Marcus Nebe
Ute Puder
Marcus Nebe, Maximilian Pongratz
Größenwahn ist ein Charakteristikum von Genies, Verrückten und Leipzig. Falls es dazu noch eines Beweises bedurfte: Da verfügt ein Ort, umgeben von nichts als Festland und nur von einem Flüsschen durchspült, über eine respektable Hafenarchitektur mit Speichern, Kanälen und Schleusen. Im Prinzip liegt Leipzig am Meer. Wäre da nicht die Realität, die sich dieser Stadt noch immer in den Weg gestellt hat. Betrachtet man das Ganze aus deren Perspektive, sieht man Ruinen, durch die der Wind pfeift, und nutzlos in der Landschaft liegende Betonkolosse.

Ute Puder gelingt das Kunststück, beide Sichtweisen zu vereinen: Da ist der Traum vom Anschluss ans Meer, geboren aus dem kolonialen Profitstreben eines Unternehmers, der zur Zeit der Industrialisierung die Baumwolle direkt von seiner Plantage in Afrika nach Leipzig in die größte Baumwollspinnerei Europas transportieren wollte. Heute träumen die einen davon, an diesen Orten statt schicker Galerien und Lofts neue Wohn- und Lebensformen für alle zu entwickeln, und die anderen von riesigen Dampfern im Schatten des Völkerschlachtdenkmals. Dem einen steht eine unzureichende Wassertiefe entgegen, dem anderen Finanzen und Kommunalpolitik (also Profitstreben). In Gesprächen mit Experten, Bewohnerinnen und Bewohnern, mit Archivmaterial sowie in poetischen Bildern, genau gesetzten Tönen und jazzigen Klängen lotet Puder sie aus: die Sehnsucht und den Wahn.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.