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Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Terminal
Terminal Alexandre Siqueira
Der Piratensohn kehrt nach jahrelanger Funkstille bluthustend zu seiner Mutter zurück. Ein Koffer voller Geheimnisse, jede Menge Tattoos. Über bedingungslose Liebe zum erwachsenen Kind.
Filmstill Terminal

Terminal

Terminal
Alexandre Siqueira
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Portugal,
Frankreich,
Spanien
2026
17 Minuten
Portugiesisch (Portugal)
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Nach Jahren auf hoher See kehrt der Pirat heim zu seiner Mama. Die ihn immer noch bedingungslos liebt, wie am Tag seiner Geburt. Und zwar allen Irritationen zum Trotz – schließlich hat er sich Jahre nicht gemeldet, trägt nun einen Nasenring und ist voll tätowiert. Und Geheimnisse hat er bei seiner Rückkehr auch noch in diesem schweren Koffer, den er bluthustend nach Hause trägt. Alexandre Siqueira erzählt mit pastellig-sanfter Farbpalette und distinktiv animierten Charakteren davon, was es heißt, wenn eine Mutter gezwungen ist, dem eigenen, erwachsenen Kind beim Sterben zuzuschauen. Darüber hinaus geht es Siqueira aber auch ganz generell um die Vertrautheit von Müttern und Kindern, die manchmal herausgefordert wird: Die gewöhnungsbedürftigen Piratentattoos können auch andere Lebensentscheidungen versinnbildlichen, die einer Mutter erstmal fremd sind. Manchmal beinhaltet Akzeptanz eben auch das Loslassen.

Marie Ketzscher

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27.10.
#272
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#272
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#322
CineStar 4
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28.10.2026
CineStar 4
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Calendar
29.10.
#451
CineStar 7
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 7
#451
Teil der Kompilation
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30.10.
#5A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A1
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Alexandre Siqueira
Buch
Alexandre Siqueira, Jorge Palinhos
Kamera
Alexandre Siqueira
Schnitt
Alexandre Siqueira, Bill Kinder
Produktion
David Doutel, Vasco Sá
Co-Produktion
Luc Camilli, Bruno Simões, Carlota Pou
Ton
LoïcK
Musik
Christophe Petchanatz
Animation
Alexandre Siqueira, André Marques, Inês Teixeira, Luís Vital, Chloé Roux, Zhenia Delioussine
Animation Technique
2D Digital

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Joaquim Pinheiro
World Sales
Joaquim Pinheiro
Agência – Portuguese Short Film Agency
agencia@curtas.pt
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Positions
Filmstill Tricontinental, Letter to Open in Case Of
Tricontinental, Letter to Open in Case Of Laura Cazador
Michèle Firk kämpft in den 1960ern als Filmkritikerin und Aktivistin für die anti-imperialistische Revolution in Afrika, Asien und Lateinamerika. Eine Hommage an ihr kurzes, radikales Leben.
Filmstill Tricontinental, Letter to Open in Case Of

Tricontinental, Letter to Open in Case Of

Tricontinentale, lettre à ouvrir au cas où
Laura Cazador
Positions
Dokumentarfilm
Schweiz,
Kuba
2026
97 Minuten
Französisch,
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

Die französische Kritikerin und Aktivistin Michèle Firk starb mit 31 Jahren und hinterließ nur wenig: Einige Texte in der Filmzeitschrift Positif, den Drehbuchentwurf eines unverwirklichten Films, Tagebucheinträge und einen Abschiedsbrief für den Fall ihres Todes. Ausgehend von diesen Schriftstücken zeichnet Laura Cazador ein kurzes, radikales Leben in den späten 1950er- und 1960er-Jahren nach. Ein Leben, das nicht nur mit der Filmgeschichte, sondern mit den linken Diskursen und den anti-imperialistischen Bewegungen jener Zeit eng verbunden ist. Firk politisiert sich während des Algerienkriegs, engagiert sich im sozialistischen Kuba und schließt sich später dem bewaffneten Kampf in Guatemala an. Ben Barka, Salvador Allende, Fidel Castro und Ché Guevara geistern durch das faszinierend dichte Archivmaterial dieses Films – allesamt verbunden durch die Idee der Tricontinental. Die Konferenz in Havanna, an der Firk mitarbeitete, sollte 1966 ein neues, blockfreies Bündnis der Länder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas ins Leben rufen. Cazador, als Regisseurin selbst in Kuba ausgebildet, versteht Firk als Reibungs- und Bezugspunkt für das eigene, gegenwärtige Schaffen. So reflektiert der Film den Zusammenhang von Cinephilie und politischem Engagement nicht nur anhand Firks Texten, sondern auch mit den Bildern des „Dritten Kinos“.

Jan-Philipp Kohlmann

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27.10.
#232
CineStar 5
Tricontinental, Letter to Open in Case Of + Diskussion
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27.10.2026
CineStar 5
#232
Tricontinental, Letter to Open in Case Of + Diskussion
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28.10.
#3C2
Cinémathèque in der naTo
Tricontinental, Letter to Open in Case Of
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28.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#3C2
Tricontinental, Letter to Open in Case Of
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Regie
Laura Cazador
Buch
Laura Cazador
Kamera
Alejandro B. Moya, Roman Le Chapelier, Anlly Sardiñas, Rafael "Felito" Garcia
Schnitt
Amanda Cortes, Laura Cazador
Produktion
Mark Olexa, Francesca Scalisi
Co-Produktion
Adriana Moya
Sound Design
Adrien Kessler
Musik
Alain Glauser, Matthieu Grosjean

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Mark Olexa
mrkolexa@gmail.com
Mehr zum Film
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Tutaro
Tutaro Anne Isensee
Lebenshungrig stürzt sich ein Eidotter in die Welt und verliert sich im rastlosen Rausch. Eine hinreißende und kompromisslose Choreographie mit turbulenten Farben und Formen.
Filmstill Tutaro

Tutaro

Tutaro
Anne Isensee
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Deutschland
2026
8 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Audiodeskription
Weltpremiere
Am Anfang war das Licht, dann das Eidotter … Beschwingt stürzt sich die gelbe, lebenshungrige Form in die Welt, streckt sich, springt hin und her. Der Raum wird größer und gewinnt an Tiefe, das Spielfeld dehnt sich aus. Aus neugierigem Sich-Treibenlassen zu lateinamerikanischen Rhythmen wird zunehmend rastloses Getriebensein, begleitet von hyperventilierenden Breakbeats. Der gelbe Ball rast nur noch als schmaler, hastiger Pinselstrich durch den schwarzen Kosmos, rauscht an turbulenten Farben und Formen vorbei – und verliert sich. Mit reiner Abstraktion setzt „Tutaro“ eine kleine Persönlichkeit in die Welt und verfolgt ihren Lebensweg ebenso zärtlich wie kompromisslos.

André Eckardt

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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27.10.
#251
CineStar 7
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 7
#251
Teil der Kompilation
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29.10.
#442
CineStar 6
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29.10.2026
CineStar 6
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29.10.
#4C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C1
Teil der Kompilation
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31.10.
#674
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#674
Teil der Kompilation
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Regie
Anne Isensee
Schnitt
Anne Isensee, Sonja Rohleder
Produktion
Anne Isensee
Co-Produktion
Sonja Rohleder
Ton
Lorenz Fischer
Sound Design
Lorenz Fischer
Musik
Sarah Farina, Chris Hill
Animation
Anne Isensee, Sonja Rohleder, Michelle Brand
Animation Technique
Motion Graphics, 2D Digital

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Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
MDR Special Screening,
Fokus Ost
Filmstill Transition
Übergang Peter Badel, Chris Wright
Thomas Heise starb im Mai 2024 und hinterließ ein angefangenes Projekt. Er selbst sollte eine Figur im Film sein. Sein Team machte weiter. Fragmente eines Lebens als gelebte Geschichte.
Filmstill Transition

Übergang

Übergang
Peter Badel, Chris Wright
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
MDR Special Screening,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
120 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Audiodeskription
Deutsche Premiere

Silvester 2023 beginnt Thomas Heise die Dreharbeiten zu einem neuen Film. Er soll „Übergang“ heißen. Seine Idee: ein Heimatfilm mit der Berliner Schönhauser Allee als Mittelpunkt, wo er seit Jahrzehnten lebt. Der Autor soll Figur im Film sein. Wenige Monate später erkrankt Heise schwer und stirbt. Das kleine Team setzt die Filmarbeiten fort. Aus Heises Nachlass und Archiven bergen sie unveröffentlichte Texte und Bilder. „Bilder sind […] geräumig“, wird Heiner Müller zitiert, doch Träume gerinnen schnell. Die persönliche Geschichte wird, sobald sie zum falschen Bild wird, sanft, aber beharrlich ins Verhältnis gesetzt. Ein berührender E-Mail-Wechsel Heises mit einer Abiturientin aus Karlsruhe, die auf der Suche nach Wahrheit ist, enthält einen ganzen Leitfaden für das dokumentarische Arbeiten: „Sehen Sie, was Sie sonst nicht zu sehen kriegen. Bleiben Sie geduldig. […] Erwarten Sie niemals Sicherheiten. Seien Sie froh darüber, denn es wird so bleiben.“ Peter Badel und Chris Wright haben keine hermetische Künstler-Hommage produziert, sondern, ganz im Sinne von Thomas Heise, Fragmente gelebter Geschichte montiert.

Jan Kündemund

Thematisiert Tod

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27.10.
#214
CineStar 2
Übergang
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27.10.2026
CineStar 2
#214
Übergang
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28.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Übergang

Eintritt frei

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28.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
Übergang

Eintritt frei

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01.11.
#764
Passage Kinos Astoria
Übergang
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01.11.2026
Passage Kinos Astoria
#764
Übergang
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Regie
Peter Badel, Chris Wright
Buch
Peter Badel, Chris Wright, Based on an original idea by Thomas Heise
Kamera
Anja Simon
Schnitt
Chris Wright
Produktion
Heino Deckert
Ton
Johannes Schmelzer-Ziringer, Oliver Prasnikar
Sound Design
Michael Kaczmarek

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Vaidute Fischer
World Sales
Film Harbour
German Distributor
GMfilms
Nominiert für: VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Gedanken-Aufschluss-Preis, film.land.sachsen Preis
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Filmstill VEB Edelpelz Schkeuditz [excerpt]
VEB Edelpelz Schkeuditz [excerpt] Thomas Schäfer
Ein ungeschönter Blick in eine Betriebsstätte für Pelzverarbeitung 1989. Ohne Worte, nur durch Musik begleitet, hält die Kamera Arbeitsbedingungen fest, die bislang verborgen blieben.
Filmstill VEB Edelpelz Schkeuditz [excerpt]

VEB Edelpelz Schkeuditz [excerpt]

VEB Edelpelz Schkeuditz [Ausschnitt]
Thomas Schäfer
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Dokumentarfilm
DDR
1990
19 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Ein ungeschönter Blick auf das Innenleben einer Betriebsstätte für Pelzverarbeitung, der weder Werbung macht noch den Eindruck von Sicherheit am Arbeitsplatz vermittelt. Das Filmstudio Zwenkau, 1989 schon ohne den Zusatz „FDJ“, hält schonungslos die Zustände fest, denen die Mitarbeitenden des VEB Edelpelz Leipzig-Schkeuditz ausgesetzt waren. Diese Bilder brauchen keinen Kommentar, sind aber mit eindrücklicher Musik unterlegt. 
Disclaimer: Der Dokumentarfilm enthält keine Bilder aus Pelztierfarmen, ebenfalls sind keine Aufnahmen der Schlachtung, Häutung oder Tötung von Tieren zu sehen.

Meike Weimann

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01.11.
#771
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
#771
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Thomas Schäfer
Kamera
Andreas Hannusch
Produktion
Studio-Zwenkau

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Sächsisches Staatsarchiv
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill We Are Aliens
We Are Aliens Kohei Kadowaki
Ewig verletzte Erwachsene: Ein Anti-Coming-of-Age-Film über eine Jungsfreundschaft, ein Missverständnis und ein Zerwürfnis. Welche Männlichkeitsbilder verhindern, dass Kindheitswunden heilen?
Filmstill We Are Aliens

We Are Aliens

We Are Aliens
Kohei Kadowaki
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Japan,
Frankreich
2026
117 Minuten
Japanisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Manche Kindheitswunden heilen nie. Als sich die Grundschüler Tsubasa und Kyotaro anfreunden, hört das triste Außenseiterdasein endlich auf: Sie verstehen einander, sie sehen einander. Tsubasa, der eigentlich lieber Origamis faltet, als Fußballstarträumen hinterherzurennen, und von der Mama viel Leistungsdruck, aber kaum Zuneigung bekommt, und Kyotaro, der bei seiner alten, mittellosen Oma aufwächst und nichts lieber mag, als Dinosaurier zu zeichnen. Gemeinsam stromern sie durch die Gegend, spielen, sind unzertrennlich. Doch Kyotaros impulsiv-nerdige Art und die bösen Zungen anderer Kinder säen Misstrauen in Tsubasa – ist der beste Freund vielleicht ein Alien? Ein kleines Missverständnis und ein größerer Eklat führen zum Bruch. Kohei Kadowakis Debütfilm nimmt sich viel Zeit für beide Kinderperspektiven: Oft weilt die Kamera in fassungslosen, entsetzten oder weinenden Gesichtern, die auch mal zu Aliens morphen – hier nutzt der Regisseur Rotoskopie, um die Emotionen besonders greifbar zu machen. Die empathische Emotionalität ist auch das Distinktionsmerkmal der Narration, die das Prinzip „Coming of Age“ ad absurdum zu führen scheint: In gesellschaftliche Männlichkeitskonventionen verstrickt, sind die beiden Protagonisten dazu verdammt, als ewig Verletzte erwachsen zu werden, vielleicht sogar nie komplett im Hier und Jetzt anzukommen.

Marie Ketzscher

Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen, körperliche Gewalt

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28.10.
#342
CineStar 6
We Are Aliens
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28.10.2026
CineStar 6
#342
We Are Aliens
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Calendar
30.10.
#521
CineStar 4
We Are Aliens
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30.10.2026
CineStar 4
#521
We Are Aliens
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Calendar
01.11.
#734
CineStar 5
We Are Aliens
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
01.11.2026
CineStar 5
#734
We Are Aliens
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Regie
Kohei Kadowaki
Buch
Kohei Kadowaki
Kamera
Kohei Kadowaki
Schnitt
Kenichiro Tachikawa
Produktion
Yuuri Shimojo
Co-Produktion
Emmanuel-Alain Raynal
Animation
Kohei Kadowaki
Animation Technique
2D Digital

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Léonard Altmann
sales@charades.eu