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Fracture
James Lattimer
Termine und Tickets
Credits
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philippe.cotte@cvb.be
Free Zone
Abtin, ein junger Anarchist aus dem Iran, lebt nach seiner Flucht in Griechenland. In seiner Heimat führte er eine Untergrundbibliothek mit verbotenen Büchern. Wegen seiner Beteiligung an Protesten sei er verhaftet, inhaftiert und gefoltert worden. Im Athener Stadtteil Exarchia – Ort linker Utopien und schwer umkämpfter Schauplatz der Gentrifizierung – setzt er seinen politischen Kampf fort: Er organisiert sich in der Bewegung für Geflüchtete, besetzt Häuser, protestiert gegen illegale Pushbacks und kämpft für alternative Lebensentwürfe. Dabei ist seine eigene Lage höchst prekär, denn jeder Kontakt mit dem Staat kann seinen Aufenthaltsstatus bedrohen. Regisseurin Jasmine Alakari begleitet Abtin über den Zeitraum eines Jahres, erlebt seine Wut, Hoffnung und Ohnmacht, aber auch Euphorie und Zusammenhalt. Immer wieder kreist der Film um die Frage, wie sehr der politische Aktivismus das eigene Leben prägen darf und welche Rolle Gewalt dabei spielt. Währenddessen spitzt sich auf der Straße die Auseinandersetzung mit der Polizei zu und Abtin gerät tatsächlich ins Visier der Staatsmacht. Alakari dreht zwar weiter, merkt aber, dass sie sich auch mit ihrer eigenen Rolle auseinandersetzen muss. Was bedeutet es, Beobachterin zu sein? Wie weit kann ein Film die Ängste und Hoffnungen einer Person ins Bild setzen, die nicht die Freiheit hat, sich dieser Situation zu entziehen? „Free Zone“ gibt auf diese Frage keine einfache Antwort, sondern reicht sie weiter. An uns – das Publikum.
Luc-Carolin Ziemann
Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt
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jasmine.alakari@gmail.com
Hope Is a Word
Jan-Philipp Kohlmann
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anita@smau.no
this, too, will be liquid
Marie Ketzscher
Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.
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info@karolinamalwina.net
Tricontinental, Letter to Open in Case Of
Die französische Kritikerin und Aktivistin Michèle Firk starb mit 31 Jahren und hinterließ nur wenig: Einige Texte in der Filmzeitschrift Positif, den Drehbuchentwurf eines unverwirklichten Films, Tagebucheinträge und einen Abschiedsbrief für den Fall ihres Todes. Ausgehend von diesen Schriftstücken zeichnet Laura Cazador ein kurzes, radikales Leben in den späten 1950er- und 1960er-Jahren nach. Ein Leben, das nicht nur mit der Filmgeschichte, sondern mit den linken Diskursen und den anti-imperialistischen Bewegungen jener Zeit eng verbunden ist. Firk politisiert sich während des Algerienkriegs, engagiert sich im sozialistischen Kuba und schließt sich später dem bewaffneten Kampf in Guatemala an. Ben Barka, Salvador Allende, Fidel Castro und Ché Guevara geistern durch das faszinierend dichte Archivmaterial dieses Films – allesamt verbunden durch die Idee der Tricontinental. Die Konferenz in Havanna, an der Firk mitarbeitete, sollte 1966 ein neues, blockfreies Bündnis der Länder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas ins Leben rufen. Cazador, als Regisseurin selbst in Kuba ausgebildet, versteht Firk als Reibungs- und Bezugspunkt für das eigene, gegenwärtige Schaffen. So reflektiert der Film den Zusammenhang von Cinephilie und politischem Engagement nicht nur anhand Firks Texten, sondern auch mit den Bildern des „Dritten Kinos“.
Jan-Philipp Kohlmann
Trailer
Termine und Tickets
Credits
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mrkolexa@gmail.com
Union Town
Seggen Mikael
Thematisiert Tod
Termine und Tickets
Eintritt frei