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Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Active Vocabulary
Active Vocabulary Yulia Lokshina
Eine russische Lehrerin kritisiert im Unterricht den russischen Krieg in der Ukraine und wird von einer Schülerin denunziert. Nach ihrer Flucht stellt sie den Fall mit einer Berliner Klasse nach.
Filmstill Active Vocabulary

Active Vocabulary

Active Vocabulary
Yulia Lokshina
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2025
82 Minuten
Deutsch,
Englisch,
Russisch,
Kirgisisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Yulia Lokshina widmet sich in ihrem dokumentarischen Experiment der Frage, wie die Institution Schule vom russischen Staat benutzt wird, um sein aggressives Expansionshandeln zu rechtfertigen, sei es durch militärische Gewalt nach außen oder durch ideologische Gewalt und Verfolgung Andersdenkender nach innen. Im Zentrum steht die Geschichte einer jungen russischen Lehrerin, die sich kurz nach der Invasion in die Ukraine im Unterricht gegen den Krieg ausspricht. Eine Schülerin zeichnet die Aussage heimlich auf und denunziert sie. Wenig später befindet sich die Frau im Fokus behördlicher Ermittlungen. Sie flieht nach Deutschland und beginnt erneut, als Lehrerin zu arbeiten. Gemeinsam mit ihrer Berliner Klasse stellt sie ihren eigenen Fall nach, um zu verstehen, warum es zu diesem Verrat kam und welche Konsequenzen Zensur und Verfolgung für die Einzelnen, aber auch für Gemeinschaften haben.
In welchem Zusammenhang stehen Schule und Politik, in welchem sollten sie stehen? Wie fühlt sich politische Überwältigung an und welche Formen des Widerstands kann es geben? Damit setzen sich die Kinder in Berlin-Moabit auseinander. Neben den Beobachtungen in der Schulklasse nutzt der Film Archivmaterial, Found Footage, dokumentarische Szenen und 3D-Animationen, um die durch Angst und Überwachung geprägte Situation in Russland auch hier spürbar und nachvollziehbar werden zu lassen.


Luc-Carolin Ziemann

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28.10.
#244
CineStar 6
Active Vocabulary
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28.10.2025
CineStar 6
#244
Active Vocabulary
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Calendar
30.10.
#414
CineStar 2
Active Vocabulary
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30.10.2025
CineStar 2
#414
Active Vocabulary
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02.11.
#734
CineStar 5
Active Vocabulary
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02.11.2025
CineStar 5
#734
Active Vocabulary
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Yulia Lokshina
Buch
Yulia Lokshina
Kamera
Nina Wesemann
Schnitt
Yulia Lokshina, Maya Klar
Produktion
Yulia Lokshina
Ton
Jakob Gross
Sound Design
Alejandro Weyler
Animation
Felix Klee

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Nominiert für: DEFA Förderpreis, MDR-Filmpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
Ausgezeichnet mit: Goldene Taube Langfilm (Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm)
Retrospektive: Un-American Activities
Filmstill Army a.k.a. Army Film (Newsreel #36)
Army a.k.a. Army Film (Newsreel #36) Newsreel
Der Film zeigt Vietnames*innen und amerikanische Soldaten als Opfer einer erbarmungslosen Militärmaschine, deren wahre Nutznießer in Waffenindustrie und Militäradministration zu finden sind.
Filmstill Army a.k.a. Army Film (Newsreel #36)

Army a.k.a. Army Film (Newsreel #36)

Army a.k.a. Army Film (Newsreel #36)
Newsreel
Retrospektive: Un-American Activities
Dokumentarfilm
USA
1969
19 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Unter Einsatz von O-Tönen und Kriegsbildern dokumentiert dieser Film das Erstarken der Antikriegsbewegung im US-Militär. Soldaten sprechen über ihre wachsende Wut. Wir sehen, wie sie gedrillt und indoktriniert werden – mit der Folge, dass die Grausamkeiten, für die sie dann im Vietnamkrieg verantwortlich waren, mit militärischem Gehorsam gerechtfertigt wurden. Die bisweilen brutalen Montagen zeigen sowohl die Vietnames*innen als auch die amerikanischen Soldaten als Opfer einer erbarmungslosen Militärmaschine, deren wahre Nutznießer der Film in der Waffenindustrie und der Militäradministration ausmacht. Am Ende steht der Aufruf eines Nationalgardisten im Inlandseinsatz, sich mit den Protestierenden, die er eigentlich in Schach halten soll, zu verbrüdern.


Tobias Hering, Tilman Schumacher

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07.11.
Luru Kino
Army (U.S. Army) (Newsreel #36) + My Country occupied (Newsreel #151) + Teach Our Children

Ticket erhältlich im Luru Kino

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07.11.2025
Luru Kino
Army (U.S. Army) (Newsreel #36) + My Country occupied (Newsreel #151) + Teach Our Children

Ticket erhältlich im Luru Kino

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Regie
Newsreel
Produktion
Newsreel

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Third World Newsreel (TWN)
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Balentes
Balentes Giovanni Columbu
Zwei Freunde, die wie Brüder aufwachsen, retten 1940 auf Sardinien Pferde, die zum Kriegseinsatz vorgesehen sind. Nur einer wird überleben. Eine düstere wie auch poetische Animation.
Filmstill Balentes

Balentes

Balentes
Giovanni Columbu
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Italien,
Deutschland
2024
69 Minuten
Italienisch,
Sardisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Sardinien, 1940. Das lockere geflügelte Wort vom gemeinsamen „Pferde stehlen“ bekommt für den 14-jährigen Michele und seinen 11-jährigen Freund Ventura eine sehr ernste und am Ende tragische Bedeutung. Als sie erfahren, dass die Bauern ihre besten Pferde für gutes Geld an den Staat und damit ans Militär für den nahenden Krieg verkauft haben, treffen die Jungs eine so naive wie intuitive Entscheidung: Sie schenken der Herde in einer heiklen Nacht- und Nebelaktion die Freiheit. Ihr Glücksgefühl aber währt nur kurz. Verraten von einem Dorfbewohner, fängt man sie schon auf dem Heimweg ab, und Ventura wird erschossen. Ein sinnloser Tod? Oder Zeichen besonderer Tapferkeit, wie der doppeldeutige sardische Filmtitel suggeriert?
Regisseur Giovanni Columbu, selbst Sarde, widmet sein spätes Animationsdebüt seiner Großmutter, die ihm einst diese Geschichte erzählte. Er war so frei, sie mit Pinselzeichnungen auf Papier zu adaptieren, und beruft sich stilistisch vor allem auf den Charme historischer Malereischulen, Tricktechniken und Filmgenres. Columbus assoziative Bildsprache, geprägt von Schwarz-, Weiß- und Grautönen, lebt von impulsiven Schraffuren, unzähligen Tupfern und großzügigen Auslassungen. Auch die Tonspur setzt eher sparsame Nuancen, die nur dezent illustrieren, sich sardischer Kulturtraditionen bedienen und zugleich den Raum für universelle Metaphern öffnen.


Andreas Körner

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29.10.
#343
CineStar 6
Balentes
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29.10.2025
CineStar 6
#343
Balentes
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30.10.
#4C1
Cinémathèque
Balentes
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30.10.2025
Cinémathèque
#4C1
Balentes
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31.10.
DOK Stream 24h
Balentes
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31.10.2025
DOK Stream 24h
Balentes
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02.11.
#774
Passage Kinos Wintergarten
Balentes
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02.11.2025
Passage Kinos Wintergarten
#774
Balentes
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Regie
Giovanni Columbu
Buch
Giovanni Columbu
Schnitt
Giovanni Columbu
Produktion
Giovanni Columbu
Co-Produktion
Flavia Oertwig
Musik
André Feldhaus, Filippo Ripamonti, Alessandro Olla, Hans Zeller, Pietro Mascagni
Animation
Giovanni Columbu
Animation Technique
Drawn

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Flavia Oertwig
flaviaoertwig@gmail.com
Panorama: Mittel- und Osteuropa
Filmstill The Birds Are Silent
The Birds Are Silent Leo Dzhyshyashvili
Am 9. Februar 2022 besprechen vier Freunde in Kyjiw die Situation: An der Grenze harren 120.000 russische Soldat*innen – was wird geschehen? Ein gleichsam historischer wie privater Moment.
Filmstill The Birds Are Silent

The Birds Are Silent

Movchat’ ptakhy
Leo Dzhyshyashvili
Panorama: Mittel- und Osteuropa
Dokumentarfilm
Ukraine,
Deutschland
2025
8 Minuten
Ukrainisch,
Russisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Am Abend des 9. Februar 2022 sitzen vier junge Männer in Kyjiw um einen Tisch. Die Freunde besprechen die Lage: 120.000 russische Militärs befinden sich vor der ukrainischen Grenze. Was wird geschehen? Regisseur und Kameramann Leo Dzhyshyashvili fängt in „The Birds Are Silent“ einen gleichermaßen privaten wie historischen Moment ein. Bezeichnend dabei ist die Klarsicht, mit der Andriy, Olexandr, Ivan und Sasha die Konsequenzen des bevorstehenden Angriffs einschätzen: Potenzielle Entscheidungen ob der eigenen Zukunft vermischen sich mit Sorgen um Angehörige sowie der Fassungslosigkeit, in eine Situation geworfen zu sein, die sowohl Hilflosigkeit als auch Ekel auslöst. Aber eine kleine Hoffnung ist noch zu vernehmen – möglicherweise sind die ausgemalten Horrorszenarien nichts weiter als Energieverschwendung? Schnitt. Aus den Diskutierenden sind teils Soldaten geworden; einer hat sich mit einer schmalen Matratze und einer Mahlzeit im Bad verschanzt. Binnen acht Minuten hat Dzhyshyashvili ein Davor und ein Danach zusammengezurrt, das schaudern macht.


Carolin Weidner

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29.10.
Polnisches Institut
Teil der Kompilation

Eintritt frei

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29.10.2025
Polnisches Institut
Teil der Kompilation

Eintritt frei

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Regie
Leo Dzhyshyashvili
Kamera
Leo Dzhyshyashvili, Ivan Baliuk, Dmytro Makarov
Schnitt
Leo Dzhyshyashvili, Daria Penkova
Produktion
Luisa Nöllke

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Luisa Nöllke
lnoellke@gmail.com
Publikumswettbewerb
Filmstill Coexistence, My Ass!
Coexistence, My Ass! Amber Fares
Noam Shuster-Eliassi wuchs in einem jüdisch-arabischen Friedensprojekt in Israel auf, arbeitete für die UN und macht Stand-Up-Comedy zum Nahostkonflikt auf Englisch, Hebräisch und Arabisch.  
Filmstill Coexistence, My Ass!

Coexistence, My Ass!

Coexistence, My Ass!
Amber Fares
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
USA,
Frankreich
2025
93 Minuten
Englisch,
Hebräisch,
Arabisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Im Namen ihres Dorfes ist eine Utopie formuliert, die Noam Shuster Eliassi von Kindheit an geprägt hat: Newe Shalom (hebräisch) oder Wahat al-Salām (arabisch) bedeutet in etwa „Oase des Friedens“. Die kleine Community von etwa 300 Menschen aus jüdischen und arabischen Familien wurde 1969 gegründet, liegt in Israel an der Grenze zum Westjordanland und erprobt gelebte Solidarität. So werden die Jüdin Noam und ihre palästinensische Freundin Ranin schon als Kinder zu Botschafterinnen der Verständigung, etwa wenn Hillary Clinton oder Jane Fonda zu Besuch kommen. Eine Karriere bei den Vereinten Nationen scheint vorgezeichnet.
In ihrer Comedyshow „Coexistence, My Ass!“, die Regisseurin Amber Fares als Leitmotiv nutzt, schlägt Shuster Eliassi hingegen schärfere Töne an. Mit ihrem beruflichen Wechsel von der Diplomatie zur politischen Komik – je nach Publikum auf Englisch, Hebräisch oder Arabisch – zeigt der Film sie als Kritikerin der Netanjahu-Regierung, vor und nach dem Terroranschlag der Hamas vom 7. Oktober 2023. So spiegelt sich an ihrem Beispiel auch die Zerrissenheit in Teilen der israelischen Linken: Auf den tiefen Schmerz, selbst geliebte Menschen verloren zu haben, folgt bei Shuster Eliassi die Wut über den Gaza-Krieg. Was kann, was darf Humor in dieser Lage? Vielleicht dazu beitragen, über das Leid zweier Völker trauern zu können und die Utopie des Friedens, trotz allem, nicht aufzugeben.


Jan-Philipp Kohlmann

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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30.10.
#422
CineStar 4
Coexistence, My Ass!
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30.10.2025
CineStar 4
#422
Coexistence, My Ass!
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01.11.
#634
CineStar 5
Coexistence, My Ass!
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01.11.2025
CineStar 5
#634
Coexistence, My Ass!
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02.11.
#7A3
Schaubühne Lindenfels
Coexistence, My Ass!
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02.11.2025
Schaubühne Lindenfels
#7A3
Coexistence, My Ass!
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Calendar

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Regie
Amber Fares
Kamera
Amber Fares, Philippe Bellaiche, Amit Chachamov
Schnitt
Rabab Haj Yahya
Produktion
Amber Fares, Rachel Leah Jones, Valérie Montmartin
Ton
Rachel Leah Jones, Ibrahim Zaher, Sharon Luzon

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World Sales
Nominiert für: Filmpreis Leipziger Ring
Retrospektive: Un-American Activities
Filmstill Different Sons
Different Sons Jack Ofield
Eine Gruppe von Vietnamkriegsveteranen macht sich 1970 zu einem langen Marsch auf, um die lokale Bevölkerung von dem Unrecht zu überzeugen, das in Vietnam seit Jahren geschieht.
Filmstill Different Sons

Different Sons

Different Sons
Jack Ofield
Retrospektive: Un-American Activities
Dokumentarfilm
USA
1971
55 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Am 4. September 1970 macht sich eine Gruppe von Vietnamkriegsveteranen zu einem langen Marsch von Morristown, New Jersey, nach Valley Forge, Pennsylvania, auf. Ihr Ziel: auf ihrem Weg die lokale Bevölkerung von dem Unrecht zu überzeugen, das in Vietnam seit Jahren geschieht. Und dies nicht etwa nur mit Reden am Wegesrand, sondern in schockierenden Reenactments, die unangekündigt in der Öffentlichkeit stattfinden. Mitsamt Uniform und Plastik-Maschinengewehren, von Statist*innen unterstützt, verweisen sie so auf ihre eigenen Kriegsverbrechen in Indochina. Kamera und Tonbandgerät sind an all dem nah dran, schnappen die Reaktionen der Passant*innen und Städtebewohner*innen auf. Solidarität auf der einen, wüste Beschimpfungen auf der anderen Seite. Ein tiefer Graben zieht sich durch die „Heimatfront“.


Tobias Hering, Tilman Schumacher

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31.10.
#532
CineStar 5
Different Sons + Witness to War: Dr. Charlie Clements
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31.10.2025
CineStar 5
#532
Different Sons + Witness to War: Dr. Charlie Clements
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Calendar

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Regie
Jack Ofield
Kamera
Bob Ipcar, Lee Kenower, Bob Baldwin, Bob Fiore
Produktion
Arthur Littman, Bob Sann, Wendy Megginson
Musik
Phil Ochs

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Internet Archive
Panorama: Mittel- und Osteuropa
Filmstill Dom
Dom Massimiliano Battistella
Rimini – Sarajevo. Mirela ist im italienischen Exil aufgewachsen und kehrt mit vielen offenen Fragen nach Bosnien zurück. Eine feinfühlig eingefangene Suche nach Identität und Zugehörigkeit.
Filmstill Dom

Dom

Dom
Massimiliano Battistella
Panorama: Mittel- und Osteuropa
Dokumentarfilm
Italien,
Bosnien und Herzegowina
2025
82 Minuten
Italienisch,
Bosnisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Sarajevo–Rimini. Diese Route brachte die zehnjährige Mirela einst in Sicherheit vor dem Bosnienkrieg, 1992, als sie zusammen mit einer Gruppe anderer Waisenkinder von einem Konvoi der Vereinten Nationen nach Italien transferiert wurde. Der Aufenthalt sollte nur vorübergehend sein, doch niemand kam, sie abzuholen. So begann Mirela ein neues Leben an der Adria.
Als Erwachsene reist sie zurück in die Heimat, auf der Suche nach der Mutter, die sie zuletzt als Vierjährige gesehen hat. Viele Fragen reisen mit: Warum gehörte ausgerechnet sie zu den wenigen, die ins Exil geschickt wurden? Wäre es besser gewesen, in Sarajevo geblieben zu sein, frei von Schuldgefühlen? Eindeutige Antworten findet Mirela nicht. Doch aus den Spuren, die sie aufliest, aus den Fäden, die sich in ihrem Leben kreuzen, webt „Dom“ eine feinfühlige Mediation über Identität und Zugehörigkeit.


Felix Mende

Thematisiert Kriegsszenen

Enthält Darstellungen von Kriegsszenen

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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30.10.
#434
CineStar 5
Dom
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30.10.2025
CineStar 5
#434
Dom
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Calendar
01.11.
#6D1
Kinobar Prager Frühling
Dom
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01.11.2025
Kinobar Prager Frühling
#6D1
Dom
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Regie
Massimiliano Battistella
Kamera
Emanuele Pasquet
Produktion
Riccardo Biadene

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Nominiert für: MDR-Filmpreis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Equal Dust
Equal Dust Jani Peltonen
Eine Nachtfahrt durch Helsinki schafft erstaunliche Verbindungen: Selten lagen Eurovision Song Contest, Atombomben und eine berüchtigte NATO-Kommandoübung näher beieinander.
Filmstill Equal Dust

Equal Dust

Elämä ja yö
Jani Peltonen
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Finnland
2025
14 Minuten
Finnisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Helsinki bei Nacht. Ein Auto fährt regennasse Straßen ab, kaum ein Mensch in Sicht. Jani Peltonen nutzt einen alten Kameratest, um die Kaurismäki-artigen Aufnahmen in ein apokalyptisches Szenario umzuwidmen: Der Radius der Fahrt entspräche ungefähr der Fläche, welche von der Detonationswelle nach einer Atombombenexplosion betroffen wäre. Peltonen, der in „Equal Dust“ mit Splitscreens arbeitet, bricht gewissermaßen das Raum-Zeit-Kontinuum auf und verschränkt es neu. Denn über die Straßenbilder legt sich die Erzählung der europaweiten Kommandoübung „Able Archer 83“, mit der die NATO im November 1983 den atomaren Ernstfall simulierte. Eine Aktion, die nicht nur die Sowjetunion veranlasste, echte Sprengköpfe in Ostdeutschland zu stationieren – auch die finnische Musiklandschaft verarbeitete die schwelende Angst in eindringlich-pathetischen Beiträgen für den Eurovision Song Contest. So warnte etwa Sänger Kojo davor, die Augen zu verschließen – und wurde prompt mit null Punkten abgestraft. „Equal Dust“ ist eine Zeitreise in den Kalten Krieg und antizipierten Weltuntergang, aber mindestens genauso sehr ein Dokument expressiver Frisuren und einen Wunden verursachenden Gesangswettbewerb.


Carolin Weidner

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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28.10.
#2A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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28.10.2025
Schaubühne Lindenfels
#2A1
Teil der Kompilation
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31.10.
#513
CineStar 2
Teil der Kompilation
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31.10.2025
CineStar 2
#513
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#681
UT Connewitz
Teil der Kompilation
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01.11.2025
UT Connewitz
#681
Teil der Kompilation
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Regie
Jani Peltonen
Buch
Jani Peltonen
Schnitt
Matti Näränen
Produktion
Kaarle Aho, Pauliina Maus
Ton
Antti Onkila
Sound Design
Antti Onkila

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Kontakt
Otto Suuronen
otto.suuronen@ses.fi
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Far from the Light of Day
Far from the Light of Day Yotam Ben-David
Zwei Männer, Liebende, ein Palästinenser und ein Israeli, zusammen in ihrem Pariser Apartment, der eine schläft, der anderen ist wach. Wie einen Umgang mit dem Geschehen in der Heimat finden?
Filmstill Far from the Light of Day

Far from the Light of Day

Rahok me’oro shel yom
Yotam Ben-David
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Frankreich
2025
27 Minuten
Hebräisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Wo die beiden Männer sind, ist zunächst nicht zu sehen. Wir hören nur einen von ihnen im Voiceover hebräisch sprechen. Der Israeli findet keinen Schlaf, während sein palästinensischer Freund neben ihm im Bett von quälenden Albträumen hin und her geworfen wird. Nachts kommt alles hoch. Dieses Zuhause, wo sich der Hund zwischen die beiden kuschelt, liegt in Paris, erklärt der Sprecher. Aber er streift das nur nebenbei. Sein Sprechen ist vielmehr der Versuch, die politische Lage in der Heimat verständlich zu machen, einen Krieg, eine so schreckliche, andauernde Katastrophe, dass sie sich im Grunde unmöglich beschreiben lässt. Jeder Versuch dieser Art muss wohl scheitern. Aber was sonst kann man tun?
Der Sprecher weiß sich eloquent ausdrücken, seine Worte wirbeln und drehen sich um sich selbst, erzählen von Gräueln, Protesten, Diskriminierung, aber auch von Familie, Intimität, freudvollen Erinnerungen. Wie die Worte falten sich auch die Bilder ineinander, schweifen durch die dunkle Wohnung, manchmal sogar nach draußen, zu Metrostationen, vagen Landschaften, eingeschneiten Straßen. Lichtkontraste schaffen Perspektiven, obwohl Dunkelheit herrscht. Trotz allem wird vom nächsten Morgen gesprochen, von Neuanfängen, seien sie auch noch so unfassbar weit weg. Zärtlich fällt der Blick auf das Bett im Tageslicht und den Mann, der darin aufwacht. Woran sonst kann man sich noch festhalten?


James Lattimer

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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Yotam Ben-David
Buch
Yotam Ben-David
Kamera
Yotam Ben-David
Schnitt
Yotam Ben-David
Produktion
Yotam Ben-David

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Kontakt
Yotam Ben-David
xiu.who@gmail.com
Retrospektive: Un-American Activities
Filmstill The Good Fight: The Abraham Lincoln Brigade in the Spanish Civil War
The Good Fight: The Abraham Lincoln Brigade in the Spanish Civil War Noel Buckner, Mary Dore, Sam Sills
Als 1936 der spanische Bürgerkrieg ausbricht, kommt es zu einer weltweiten Mobilisierung. Auch aus den USA melden sich Hunderte Freiwillige, um dem Vormarsch des Faschismus Einhalt zu gebieten.
Filmstill The Good Fight: The Abraham Lincoln Brigade in the Spanish Civil War

The Good Fight: The Abraham Lincoln Brigade in the Spanish Civil War

The Good Fight: The Abraham Lincoln Brigade in the Spanish Civil War
Noel Buckner, Mary Dore, Sam Sills
Retrospektive: Un-American Activities
Dokumentarfilm
USA
1984
98 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Man habe im Leben Dinge getan, auf die man stolz, andere, auf die man nicht stolz sei – unmöglich sei es aber, nicht stolz zu sein auf die Beteiligung am Spanischen Bürgerkrieg (1936–1939), auch wenn er für die Spanische Republik und ihre Allianz Internationaler Brigaden verloren ging. So einer der US-amerikanischen Veteranen, deren bittere, aber von Selbstachtung geprägte Kriegserinnerungen dieser Film würdigt. Die Abraham Lincoln Brigade setzte sich aus freiwilligen US-Bürger*innen zusammen, die unter widrigen Bedingungen und ohne Parteibuchgehorsam bis 1939 gegen den spanischen und deutschen Faschismus für Demokratie kämpften, während die US-Regierung eine strikte, schließlich fatale Appeasement-Politik fuhr. Ein erfrischend undogmatisches, an unverbrauchtem Archivmaterial reiches Dokument.


Tobias Hering, Tilman Schumacher

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02.11.
#733
CineStar 5
The Good Fight: The Abraham Lincoln Brigade in the Spanish Civil War
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02.11.2025
CineStar 5
#733
The Good Fight: The Abraham Lincoln Brigade in the Spanish Civil War
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Noel Buckner, Mary Dore, Sam Sills
Kamera
Stephen Lighthill, Peter Rosen
Schnitt
Noel Buckner
Produktion
Noel Buckner, Mary Dore, Sam Sills
Musik
Wendy Blackstone, Bernardo Palombo

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Bundesarchiv
Panorama: Mittel- und Osteuropa
Filmstill Imago
Imago Déni Oumar Pitsaev
Seine Mutter hat Déni ein Stück Land in der tschetschenischen Siedlung in Georgien gekauft. Dort könnte er sich endlich ein Baumhaus bauen. Erwartet wird von ihm, dass er heiratet. Kann er hier ein neues Leben beginnen?
Filmstill Imago

Imago

Imago
Déni Oumar Pitsaev
Panorama: Mittel- und Osteuropa
Dokumentarfilm
Frankreich,
Belgien
2025
109 Minuten
Tschetschenisch,
Russisch,
Georgisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Im Pankisi-Tal, einer tschetschenischen Enklave im georgischen Teil des Kaukasus, wartet ein Stück Land auf Déni Oumar Pitsaev. Seine Mutter hat es ihm gekauft, in der Hoffnung, den in Westeuropa sozialisierten Sohn zurück zu seinen tschetschenischen Wurzeln zu bringen. Bei der Ankunft wird deutlich, dass das Geschenk an weitere Anforderungen geknüpft ist: Unentwegt fragen Verwandte und Bekannte aus der Nachbarschaft, wann denn der 40-Jährige mit dem bald schon schütteren Haar eine Familie zu gründen gedenkt. Setzt er ihnen seine eigene Vision entgegen – den Bau eines Baumhauses für Erwachsene, zehn Meter über dem Boden thronend, ein Traum aus Kindheitstagen –, katalysiert er komplexe Auseinandersetzungen. In ihnen geht es um das Verhältnis des Einzelnen zur Gesellschaft und welchen historischen Bedingungen es unterliegt: Die Region ist tief geprägt von den Auswirkungen der Tschetschenienkriege, die Wunden ziehen sich bis in die entfremdete Beziehung zum eigenen Vater. Dabei bleibt Pitsaevs Art der Konfrontation stets äußerst behutsam und gerät nie zum Angriff. Mit kundiger Neugier nähert er sich einer Welt, die ihm völlig fremd und Heimat zugleich ist.


Felix Mende

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29.10.
#334
CineStar 5
Imago
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29.10.2025
CineStar 5
#334
Imago
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Calendar
31.10.
#5D1
Kinobar Prager Frühling
Imago
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31.10.2025
Kinobar Prager Frühling
#5D1
Imago
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Calendar

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Regie
Déni Oumar Pitsaev
Kamera
Sylvain Verdet, Joachim Philippe
Schnitt
Laurent Sénéchal, Dounia Sichov
Produktion
Alexandra Mélot
Co-Produktion
Anne-Laure Guégan, Géraldine Sprimont
Ton
Marie Paulus, André Rigaut, Joseph Squire
Sound Design
Marie Paulus, André Rigaut, Joseph Squire, Hélène Clerc-Denizot, Emmanuel De Boissieu

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Kontakt
World Sales
Nominiert für: MDR-Filmpreis
Retrospektive: Un-American Activities
Filmstill In the Year of the Pig
In the Year of the Pig Emile de Antonio
Aus Archivmaterial und Gesprächen mit Politikern, Philosophen, Journalisten und Deserteuren entsteht eine Analyse des vietnamesischen Befreiungskampfes und eine Anklage der US-amerikanischen Invasion Vietnams.
1968
Filmstill In the Year of the Pig

In the Year of the Pig

In the Year of the Pig
Emile de Antonio
Retrospektive: Un-American Activities
Dokumentarfilm
USA
1968
102 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Das Bild der Statue des Franzosen Marquis de Lafayette, der im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775–1783) auf Seiten der Rebellen kämpfte, eröffnet den Film. Dazu setzt ein wabernder Geräuschteppich ein, aus dem man den stark verlangsamten Rotorenlärm eines Helikopters heraushören kann. „Die Musik des heutigen Amerika ist der Hubschrauber in Vietnam. Das ist ‚Musique concrète‘“, erklärte de Antonio 1969. Indem hier an die Zeit erinnert wird, als die sogenannte Neue Welt selbst noch britische Kolonie war, rückt die US-amerikanische Invasion Vietnams in den Kontext einer langen Befreiungsgeschichte, deren zeitgenössischer Held das vietnamesische Volk ist. „In the Year of the Pig“ gehört bis heute zu den ungewöhnlichsten und erhellendsten Filmen über diesen Krieg und andere, die auf ihn folgten.


Tobias Hering, Tilman Schumacher

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24.10.
Luru Kino
In the Year of the Pig

Ticket erhältlich im Luru Kino

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24.10.2025
Luru Kino
In the Year of the Pig

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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Emile de Antonio
Kamera
John F. Newman, Jean Jacques Rochut
Schnitt
Lynzee Klingman, Hannah Moreinis, Helen Levitt
Produktion
Emile de Antonio
Co-Produktion
Vincent Hanlon
Ton
Harald Maury, Jeffrey Weinstock
Musik
Steve Addiss

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