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Kreislauf
Meike Weimann
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Lice n’ Shine
Franka Sachse
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artbyomaria@gmail.com
Moving Sisters
Nazieh, Shazieh und Hanieh, drei Schwestern aus Afghanistan, leben mit ihrem Vater auf unbestimmte Zeit in einem Flüchtlingscamp in Athen. Ihre Mutter ist bereits in Deutschland angekommen, wo ein neues Gesetz den geplanten Familiennachzug verhindert. Es beginnt ein Aufwachsen im Wartezustand. Über sieben Jahre begleitet der Film die Schwestern und zeigt die unstete Normalität, die sie sich trotz aller Widrigkeiten gemeinsam und getrennt aufbauen: mit Sporttrainings, Sprachunterricht und dem Drehen eigener Filmszenen, die von ihren Fluchterfahrungen geprägt sind. Christos Stefanou, Pädagoge und Filmemacher, lernte die drei Schwestern bei seiner Arbeit im Geflüchteten-Camp kennen, wo er fünf Jahre als Lehrer tätig war. Im Bewusstsein ihrer vulnerablen Situation und Lebensphase verfolgt er in seinem ersten dokumentarischen Langfilm einen kollaborativen Ansatz. Beobachtend und nah fängt er Gesten, Gedanken und Alltagsroutinen der drei Schwestern ein, wodurch sich Entwicklungsschritte und das Verstreichen der Zeit nicht nur körperlich zeigen. Und während Lernerfolge angesichts der sich ständig verändernden Lebenssituation bisweilen ihre Bedeutung verlieren, bleibt die wesentliche Frage bestehen: Wird es der Familie trotz aller Unwägbarkeiten gelingen, wieder zusammenzufinden?
Tina Jany
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christef@gmail.com
Nachtschwärmer
Tief im Dschungel scheint alles seinen gewohnten Gang zu gehen – bis eines Nachts eine Laterne aufleuchtet und unzählige Insekten magisch anzieht. Sie verfallen in eine seltsame Trance, auch die Fledermausfamilie wird aus ihrem Schlaf gerissen. Während die Erwachsenen das helle Treiben zur Jagd nutzen, rettet die junge Fledermaus ein Glühwürmchen, eine Fliege und eine Motte. Am nächsten Abend kehrt das gefährliche Licht zurück. Entschlossen versucht die kleine Fledermaus, ihre neuen Freunde vor seinem Bann zu schützen. Ein kleines Abenteuer über Freundschaft und gegenseitige Hilfe.
Lina Dinkla
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Piccolo Piccolo
Immerzu dieser Ärger mit den älteren Geschwistern! Die kleinste Maus beschließt eines Tages, nicht mehr hinter den drei Raufbolden herzulaufen, und geht auf Wanderschaft. Den hohen Berg möchte sie besteigen. Mühsam ist der Aufstieg, hinunter ist es aber fast noch schwerer … Als dann noch Nebel aufzieht, ist die Wiedersehensfreude mit der Familie umso schöner.
Lina Dinkla
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miguel.wasia@gmail.com
Prelude and Fugues – The Wood Thrush
Entfernt singt eine Walddrossel im völligen Schwarz des Bildes. Mit massiv bassigem Brummen kommt eine Fliege akustisch näher, jäh in ihrer Flugrichtung von einem Aufprallgeräusch gestoppt. Geräusche, die so vertraut sind, dass sie uns meist entgehen, waren zentrales Klangmaterial für den renommierten Sounddesigner Claude Beaugrand. Ihm widmet der langjährige künstlerische Freund und Filmemacher Pierre Hébert seine fünf animierten Fugen. Field Recordings wie jene von Vogel und Insekt leben von der Wiedererkennbarkeit in der Wiederholung sowie von ihrer flüchtigen Natur mit zufälligen Wendungen und Variationen. Hébert formt durch Dehnen, Echoloops und Granulieren von Klängen einen Tonkörper. Und er kratzt direkt auf Film, arbeitet gegen den stofflichen Widerstand des Materials, der Emulsion. Jeder entstehende „Zeichen“-Strich hat auch etwas Unvorhergesehenes, Intuitives. Jede kraftvolle oder zarte zeichnerische Geste strahlt Lebendigkeit aus. So wie sich Drossel und Fliege akustisch begegnen, flattern nervös abstrakte Strichbündel auf der Leinwandfläche sowie in die Leinwandtiefe. Sie umkreisen die stark reduzierte Silhouette eines Menschen im freien Fall. Zwischentafeln umschreiben lyrisch einen Schmerz, der gesagt sein muss, für den es aber keine direkten Worte gibt. „Prelude and Fugues – The Wood Thrush“ ist eine unbeschreibliche Erfahrung choreographierter Geräusche, ein Kino des Inneren, das aus der feinfühligen Essenz der Animation und der unwiderstehlichen Verführung zum genauen Zuhören entsteht.
André Eckardt
Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.
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distribution@videographe.org
Second Course
An einer berufsbildenden Hotelfachschule tauschen Alma, Moussa, Chaïli, Sarah und ihre Mitschüler*innen Alltagskleidung, Smartphones und Kaugummi gegen Uniformen und Serviertabletts. Im Schulrestaurant und Klassenzimmer lernen sie die Regeln und die präzisen Abläufe des französischen Restaurantservice: eine Branche, in der Tradition, Disziplin und Perfektion einen sehr hohen Stellenwert einnehmen. Die Lehrer*innen vermitteln streng, aber fair die Werte eines Berufs, der vor allem Geduld und das Hintanstellen eigener Bedürfnisse verlangt. Zwischen Unterricht und Serviceabläufen entsteht das Porträt einer Generation, die mit den Erwartungen der Arbeitswelt konfrontiert wird: dem Anspruch, einen Beruf zu erlernen und sich anzupassen, während sie zugleich nach Anerkennung und einem eigenen Weg sucht. Der Film beobachtet die Jugendlichen in ihrem Ausbildungsalltag wohlwollend zugewandt und beleuchtet den Kontrast zwischen einem idealisierten Bild von Gastronomie und der schnöden Realität. Für die Jugendlichen ist diese Ausbildung nicht immer eine freie Entscheidung, sondern lediglich einer der wenigen möglichen Wege ins Arbeitsleben. Ein lebendiger, ungeschönter Blick auf das Erwachsenwerden und die Suche nach einem Platz in einer Zukunft, die wenig zu bieten hat und viele Kompromisse verlangt.
Lina Dinkla
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samy@andanafilms.com
this, too, will be liquid
Marie Ketzscher
Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.
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info@karolinamalwina.net
The Way We Look at Things
André Eckardt
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mail@ahelmcke.com
We Are Aliens
Marie Ketzscher
Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen, körperliche Gewalt
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sales@charades.eu
When the Sea Was Calm
Marie Ketzscher
Enthält Darstellungen von Kriegsszenen
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katcharava@gmail.com
Wolkenfisch
Der winzige Fisch schwimmt durch eine riesige Unterwasserwelt. Laut geht es hier manchmal zu und hektisch. Am liebsten würde er sich hinter den anderen Fischen verstecken. Ist er zu klein, um die Welt so zu sehen wie die Großen? Die in betörenden blauen und grünen Aquarellfarben gezeichnete Animation zeigt, dass es zu groß oder zu klein eigentlich gar nicht gibt. Und wäre es nicht schön, wenn wir am Ende alle in einer großen Blase in den Himmel flögen?
Lina Dinkla
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miguel.wasia@gmail.com