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The Glass Ball
Der Baseball als Omen. Während die Menschen gebannt dem Flug der ledernen Kugel hinterherschauen – ja, sich vielleicht in der unterhaltsamen Freizeitbeschäftigung vor dem Fernseher oder im Stadion geradezu verlieren – schaut ein beunruhigter Vogel dem Ganzen zu. Denn fliegend verwandelt sich das Geschoss zunehmend in die Erdkugel, die der Vogel nun mit den eigenen Federn in einem behelfsmäßig zusammengebauten Nest schützen will. Ursprünglich als Einreichung für einen MTV-Wettbewerb geplant, findet Killi mit diesem Debütfilm schon zu wichtigen Lebensthemen: die Nutzung von Multiplan-Cut-out-Animation und die große Empathie, mit der sie ihre Verbundenheit mit Natur und Umgebung artikuliert. „The Glass Ball“, der visuell von osteuropäischen Granden wie Jurij Norstein inspiriert wurde, ist für sie auch heute eine Erinnerung an die Fragilität unserer Erde.
Marie Ketzscher
Termine und Tickets
Credits
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claus@trollfilm.no
Growing Wild
„Wie lange kennt ihr euch?“ – „Sechs Beerdigungen.“ Alt geworden zu sein als schwuler Mann ist nach der Aids-Krise ein Privileg. Am „Lebensort Vielfalt“, einem Berliner Wohnprojekt für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen, wird zwischen drei Generationen Erfahrungswissen ausgetauscht. Früher wurde man in Kategorien gesteckt, heute dürfen Kinder vielleicht erst einmal sprechen lernen, bevor sie sich selbst definieren. Wildes Großwerden und Altern. Allen Bewohner*innen gemeinsam ist der Wunsch nach Sicherheit, auch vor dem Sich-Erklären-Müssen. Die Kamera ist im Haus unterwegs, überquert den Flur, wechselt den Balkon, schaut aus dem Fenster auf die Straße, entwickelt neue Perspektiven. Gesellschaftliche Rückschritte werden registriert, manchmal ein neues Glück gefunden. Zum Geburtstag von Verstorbenen wird die Himbeertorte angeschnitten. Beim Einschlafen kommt der Sound des Aufruhrs wieder hoch.
Jan Künemund
Thematisiert Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen
Termine und Tickets
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mail@robcrosse.com
Guten Abend, du Schöne
„Eine kleine Flamme, die aufging und die Leute inspiriert hat, anders über die DDR zu erzählen.“ So beschreibt eine Protagonistin den Protokollband „Guten Morgen, du Schöne“ der Autorin Maxie Wander von 1977 mit Selbstauskünften ganz unterschiedlicher Frauen. Eines der erfolgreichsten Bücher der DDR und eines der wirkmächtigsten der deutschen Literaturgeschichte: Es hat Generationen von Frauen (und Männern!) geprägt und zur Selbstbefragung ermutigt – Grund genug für die Regisseurin, ein paar der Frauen heute auf das Buch und ihr Leben zurückblicken zu lassen. Es geht um Gleichberechtigung und Emanzipation, Lebensentwürfe und Rebellion, Träume und Scheitern, Liebe und Sexualität, Mütter und Väter, Männer und Frauen, Glück und Einsamkeit, den Tod und vor allem den Hunger nach Leben. Susanne Schüle filmt mit Respekt und großer Zärtlichkeit Gesichter und Körper, in die sich die Zeit eingeschrieben hat. Alter und Schönheit, Zerbrechlichkeit und Stärke. Die Erzählungen werden auf der Bildebene subtil von Amateuraufnahmen kommentiert: Körper im Stechschritt der Ideologien, Hitlergruß und Massenaufläufe. Dagegen immer wieder nackte Körper, das wilde und unangepasste Leben jenseits der Diktaturen. Krieg, Kartoffelschälen, Küsse, Kinder. So war das. So ist das. Am Ende führen die Monologe der Vergangenheit in einen heutigen Dialog der Geschlechter und Generationen. Eine Flamme.
Grit Lemke
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Eintritt frei
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info@shootfromthehip.de
Haken
Meike Weimann
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Heat
Carolin Weidner
Trailer
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sales@taskovskifilms.com
Heralds of the Monsoon
Marie Ketzscher
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k.meera28@gmail.com
Holy Wood Dust
„Bäume sind das Leben selbst“, sagt der berühmte Botaniker Stefano Mancuso, als er eine Schar Kinder durch eine einst dicht bewaldete Gegend führt. Dies liefert den Rahmen für Victor Kossakovskys und Mancusos ausgedehnte filmische Reise durch Europa und sogar bis in die Vatikanstadt, auf den Spuren des Schicksals der Bäume. In den Dolomiten stehen Bäume wie Geister, nachdem der Sturm Vaia die Wälder verwüstet hat. Die Monokultur-Pflanzungen ökonomisch wertvoller Tannen haben sie verwundbarer gemacht. Nach dem Sturm folgten weitere Schäden, da die geschwächten und umgefallenen Bäume zu Brutstätten für den Borkenkäfer wurden. Was denken oder fühlen Bäume? Die Kamera taucht ein in ihre Tiefen, fängt immer noch sprießendes und hartnäckiges Leben ein. Doch während der Winter ins Land geht, könnten Bäume die Festtage nicht überleben. Auf Nadelbaumfarmen arbeiten unermüdlich die Kettensägen. Wie seltsame Kokons packt man sie jetzt in Netze und schnürt sie zu festen Bündeln, die auf ihren Versand in Wohnungen und auf öffentliche Plätze warten. Aber die Zuneigung der Menschen könnte von kurzer Dauer sein.
Sevara Pan
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Hope Is a Word
Jan-Philipp Kohlmann
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anita@smau.no
How to Catch a Butterfly
Carolin Weidner
Thematisiert Mord, Rassismus
Enthält Darstellungen von Rassismus
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purplerayfilm@gmail.com
Hund und Baum
Ein Animationsfilm ganz aus schwarzem und weißem Papier – und dann noch rückwärts erzählt! Eine weiße Hündin lebt in der Wurzelhöhle eines mächtigen Baumes. Doch was verbindet die beiden? Schritt für Schritt führt der Film zurück zu ihrer ersten Begegnung, als die Hündin noch ein Welpe war. Eine ebenso ungewöhnliche wie starke Freundschaft, die selbst einem gewaltigen Sturm standhält.
Lina Dinkla
Trailer
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hello@paperplaneanimation.com
kiss kiss bang bang
Carolin Weidner
Thematisiert psychische Erkrankungen
Enthält Darstellungen von Nacktheit
Trailer
Termine und Tickets
Eintritt frei
Credits
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purplerayfilm@gmail.com
Kreislauf
Meike Weimann