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Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Bára – Diary of a Rockstar
Bára – Diary of a Rockstar Helena Třeštíková
Eine tschechische Rock-Ikone im Porträt, über 50 Jahre hinweg. Helena Třeštíková, Meisterin der Langzeitbeobachtung, zeigt Bára Basikovás rasante Lebensart mit allen Höhen und Tiefen.
Filmstill Bára – Diary of a Rockstar

Bára – Diary of a Rockstar

Bára Basiková
Helena Třeštíková
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Tschechische Republik
2026
97 Minuten
Tschechisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Bára Basiková ist eine Ikone des tschechischen Rock. In den Achtzigerjahren prägte sie als Leadsängerin die Bands Stromboli und Precedens, als Solokünstlerin füllt sie noch heute Hallen. Auch zahlreiche Musicals leben von ihrer Präsenz. Helena Třeštíková, berühmt für ihre nahbaren, faszinierenden Langzeitportraits, zeigt das unstete Leben Basikovás über die Dekaden. Die Liebe zur Kunst und die Suche nach erfüllenden Partnerschaften wirken dabei als rote Fäden. Mehr als einmal muss sich Basiková das Scheitern einer Beziehung eingestehen und einen Neuanfang wagen. Das Geld ist immer wieder knapp, die Last des Alltags zwingt sie manchmal beinahe in die Knie. Dabei verweilt Třeštíková nie allzu lange in einem Augenblick: Die Schnitte sind schnell, über die Spiellänge vermittelt „Bára – Diary of a Rockstar“ eine Rasanz und Dichte, die mit dem Lebensstil der Protagonistin in direkter Verbindung zu stehen scheinen. Basiková ist eine Getriebene, eine Romantikerin und eine Kämpferin. Auf ihre ganz eigene Art rückt Třeštíková substanzielle Themen in den Vordergrund: Welche Konsequenzen birgt die Entscheidung, sein Dasein einer von Risiken geprägten Leidenschaft zu verschreiben? Welche Rolle spielen Alter und Altern für eine Frau? Und nicht zuletzt: Wie kann es immer wieder weitergehen?

Carolin Weidner

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29.10.
#454
CineStar 7
Bára - Diary of a Rockstar
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29.10.2026
CineStar 7
#454
Bára - Diary of a Rockstar
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Calendar
31.10.
#6B3
Schauburg
Bára - Diary of a Rockstar
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31.10.2026
Schauburg
#6B3
Bára - Diary of a Rockstar
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Calendar
01.11.
#731
CineStar 5
Bára - Diary of a Rockstar
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01.11.2026
CineStar 5
#731
Bára - Diary of a Rockstar
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Helena Třeštíková
Kamera
David Cysař
Schnitt
Adéla Špaljová, Jakub Hejna
Produktion
Kateřina Černá, Pavel Strnad
Co-Produktion
Alena Müllerová
Ton
Petr Šoltys

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Kontakt
Barbora Lochmanová
barbora.lochmanova@gmail.com
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis, MDR-Film-Preis
Young Eyes
Filmstill Between Summers
Between Summers Romana Lanfranconi
Zwei Sommer im Freibad: Sechs Teenager zwischen Pommes, TikTok, Freundschaft und großen Fragen. Während die orangene Wasserrutsche abgebaut wird, verändert sich auch ihre Welt ein Stück.
Filmstill Between Summers

Between Summers

Zwei Sommer in der Badi
Romana Lanfranconi
Young Eyes
Dokumentarfilm
Schweiz
2026
52 Minuten
Schweizerdeutsch,
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Keine Premiere

Ein öffentliches Schwimmbad mitten im Wald, kurz vor dem Umbau: Zwischen Rutschen, Pommes, TikTok und Sonnencreme verbringen sechs Teenager ihre langen Sommertage in der Badi – schweizerdeutsch für Freibad. Hier wird diskutiert, gelacht, ausprobiert und einfach Zeit miteinander verbracht. Auf der Wiese, im Wasser und zwischen den Becken kreisen die Gespräche um alles, was sie gerade bewegt. Der sonnendurchflutete Film begleitet die Jugendlichen in einem Moment des Übergangs. Sie erzählen von früher, denken über die Zukunft nach und versuchen herauszufinden, wer sie sind und wie sie in einer sich verändernden Welt ihren Platz finden. Der Film bleibt nah an ihren Blicken, Gesprächen und Begegnungen. Es entsteht ein unverstellter Einblick in die jugendliche Gedankenwelt – in ihre Neugier, ihren Humor, ihre Widersprüche und ihre Unsicherheiten. Ein Sommer lang wird die Badi zu einem Ort, an dem Kindheit und Zukunft nebeneinander existieren. Und während die orangene Rutsche abgebaut wird, plätschert die Frage durch den Pool, was von diesem Sommer bleibt.

Lina Dinkla

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27.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Zwei Sommer in der Badi

Eintritt frei

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27.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
Zwei Sommer in der Badi

Eintritt frei

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Calendar
29.10.
#412
CineStar 2
Zwei Sommer in der Badi
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29.10.2026
CineStar 2
#412
Zwei Sommer in der Badi
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Calendar

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Regie
Romana Lanfranconi
Buch
Romana Lanfranconi
Kamera
Luzius Wespe, Simon Weber, Samuel Röösli, Balz auf der Maur
Schnitt
Katharina Bhend
Produktion
Romana Lanfranconi, Corinna Dästner, Dodo Hunziker
Ton
Christoph Cramer, Anna Bühlmann
Sound Design
Peter von Siebenthal, Kathleen Moser
Musik
Céline Fankhauser

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Kontakt
Corinna Dästner
cd@doklab.com
Nominiert für: Young Eyes Film Award
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Broken Glass
Broken Glass Kateryna Voznytsia
Zucker, Silikon, Kunststofffilament. Die Filmemacherin kocht einen Zoetrop-Pudding, sinniert dabei über die Geburt ihrer Tochter und ihren übersteigerten Perfektionismus.
Filmstill Broken Glass

Broken Glass

Broken Glass
Kateryna Voznytsia
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Ukraine
2026
7 Minuten
Ukrainisch
Untertitel: 
Englisch
Europapremiere
Während sie ihre junge Tochter betreut, bereitet die Filmemacherin einen Wackelpudding zu. Sie sinniert über die Geburt ihres Kindes und den übersteigerten Perfektionismus, der sie in ihrer künstlerischen Praxis begleitet. Die schlichte Süßspeise entwickelt sich zu einem Pudding-Zoetrop. Als sie die Akribie loslässt und eine entspannte Verspieltheit in ihren Arbeitsprozess einlädt, gelingt ihr ein vielschichtiges filmisches Gericht. Dessen Zutaten: Zucker, Silikon, Kunststofffilament. Kateryna Voznytsia schafft es nicht nur, auf clevere Weise eine Brücke zwischen zeitgenössischen Arbeitsweisen und historischen Techniken aus den Anfängen des Kinos zu schlagen und dabei feinfühlig die Rolle als Mutter, Frau und Filmemacherin zu hinterfragen, sondern gleichzeitig auch die liebevolle Verbindung zu ihrer Tochter zu pflegen.

Franka Sachse

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27.10.
#231
CineStar 5
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 5
#231
Teil der Kompilation
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Calendar
27.10.
#242
CineStar 6
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27.10.2026
CineStar 6
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Calendar
29.10.
#471
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#471
Teil der Kompilation
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Calendar
31.10.
#663
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#663
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Kateryna Voznytsia
Produktion
Kateryna Voznytsia, Yulia Serdyukova
Sound Design
Anton Prykhodko
Musik
Anton Prykhodko
Animation
Kateryna Voznytsia
Animation Technique
Mixed Media, Other, Objects

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Kontakt
Kateryna Voznytsia
kate.voznytsia@gmail.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Animation Perspectives
Filmstill Dysphasia
Dysphasia Anton Cla
Wenn Worte fehlen, sprechen Farben und Formen: Ein Mann mit Dysphasie sitzt mit ungezähmtem Blick still auf einem Stuhl. Wir rücken heran, bis der Strudel auch uns ergreift.
2023
Filmstill Dysphasia

Dysphasia

Dysphasia
Anton Cla
Animation Perspectives
Animationsfilm
Belgien
2023
1 Minute
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Anton Cla knüpft an ein Dokumentarfilmprojekt seines Künstlerfreunds Charles Dhondt über Dysphasie an, einer Störung bei der Sprachverarbeitung: Bunt und formenreich flackert in kubistischer Manier das Abbild eines Mannes, der still auf einem Stuhl sitzt und dennoch eine nicht zu bändigende Energie ausstrahlt. Der Blick rückt an den Kopf des Mannes heran. Je näher der Blick, desto wilder die Farben und Formen, bis sie schließlich einen Strudel aus Schubkästen bilden. Eine eigene Welt, komplex und kreativ, die Äußeres nur schwer aufnehmen kann und sich nach außen nur schwer vermitteln lässt.

André Eckardt

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Anton Cla
Produktion
Anton Cla
Animation
Anton Cla
Animation Technique
2D Digital, 3D Digital, AI Generated

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Kontakt
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Growing Wild
Growing Wild Rob Crosse
Ein Ort der Vielfalt, ein Safe Space für mehrere Generationen von queeren Menschen. Von einer Wohnung zur nächsten werden Erfahrungen geteilt. Wer hier lebt, hat viel erlebt.
Filmstill Growing Wild

Growing Wild

Growing Wild
Rob Crosse
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland,
UK
2025
24 Minuten
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
Weltpremiere

„Wie lange kennt ihr euch?“ – „Sechs Beerdigungen.“ Alt geworden zu sein als schwuler Mann ist nach der Aids-Krise ein Privileg. Am „Lebensort Vielfalt“, einem Berliner Wohnprojekt für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen, wird zwischen drei Generationen Erfahrungswissen ausgetauscht. Früher wurde man in Kategorien gesteckt, heute dürfen Kinder vielleicht erst einmal sprechen lernen, bevor sie sich selbst definieren. Wildes Großwerden und Altern. Allen Bewohner*innen gemeinsam ist der Wunsch nach Sicherheit, auch vor dem Sich-Erklären-Müssen. Die Kamera ist im Haus unterwegs, überquert den Flur, wechselt den Balkon, schaut aus dem Fenster auf die Straße, entwickelt neue Perspektiven. Gesellschaftliche Rückschritte werden registriert, manchmal ein neues Glück gefunden. Zum Geburtstag von Verstorbenen wird die Himbeertorte angeschnitten. Beim Einschlafen kommt der Sound des Aufruhrs wieder hoch.

Jan Künemund

Thematisiert Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen

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27.10.
#271
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#271
Teil der Kompilation
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Calendar
29.10.
#481
UT Connewitz
Teil der Kompilation
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29.10.2026
UT Connewitz
#481
Teil der Kompilation
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Calendar
30.10.
#563
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#563
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Calendar
01.11.
#7A3
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A3
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Rob Crosse
Kamera
Eli Börnicke, Ana Novaro
Schnitt
Rob Crosse
Produktion
Rob Crosse
Ton
Jordi Braut
Sound Design
Jochen Jezussek

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Kontakt
Rob Crosse
mail@robcrosse.com
Eröffnungsfilm,
Fokus Ost
Filmstill Good Evening, Beautiful
Guten Abend, du Schöne Ina Borrmann
„Eine kleine Flamme, die aufging und die Leute inspirierte, anders über die DDR zu erzählen.“ Fast fünfzig Jahre später blicken die Protagonistinnen erneut auf das ikonische Buch von 1977.
Filmstill Good Evening, Beautiful

Guten Abend, du Schöne

Guten Abend, du Schöne
Ina Borrmann
Eröffnungsfilm,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
95 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

„Eine kleine Flamme, die aufging und die Leute inspiriert hat, anders über die DDR zu erzählen.“ So beschreibt eine Protagonistin den Protokollband „Guten Morgen, du Schöne“ der Autorin Maxie Wander von 1977 mit Selbstauskünften ganz unterschiedlicher Frauen. Eines der erfolgreichsten Bücher der DDR und eines der wirkmächtigsten der deutschen Literaturgeschichte: Es hat Generationen von Frauen (und Männern!) geprägt und zur Selbstbefragung ermutigt – Grund genug für die Regisseurin, ein paar der Frauen heute auf das Buch und ihr Leben zurückblicken zu lassen. Es geht um Gleichberechtigung und Emanzipation, Lebensentwürfe und Rebellion, Träume und Scheitern, Liebe und Sexualität, Mütter und Väter, Männer und Frauen, Glück und Einsamkeit, den Tod und vor allem den Hunger nach Leben. Susanne Schüle filmt mit Respekt und großer Zärtlichkeit Gesichter und Körper, in die sich die Zeit eingeschrieben hat. Alter und Schönheit, Zerbrechlichkeit und Stärke. Die Erzählungen werden auf der Bildebene subtil von Amateuraufnahmen kommentiert: Körper im Stechschritt der Ideologien, Hitlergruß und Massenaufläufe. Dagegen immer wieder nackte Körper, das wilde und unangepasste Leben jenseits der Diktaturen. Krieg, Kartoffelschälen, Küsse, Kinder. So war das. So ist das. Am Ende führen die Monologe der Vergangenheit in einen heutigen Dialog der Geschlechter und Generationen. Eine Flamme.

Grit Lemke

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26.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Eröffnungsfilm: Guten Abend, du Schöne

Eintritt frei

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26.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
Eröffnungsfilm: Guten Abend, du Schöne

Eintritt frei

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Calendar
29.10.
#411
CineStar 2
Guten Abend, du Schöne
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29.10.2026
CineStar 2
#411
Guten Abend, du Schöne
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Calendar
01.11.
#7C2
Cinémathèque in der naTo
Guten Abend, du Schöne
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01.11.2026
Cinémathèque in der naTo
#7C2
Guten Abend, du Schöne
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Ina Borrmann
Buch
Ina Borrmann
Kamera
Susanne Schüle
Schnitt
Julia Albrecht
Produktion
Ina Borrmann , Marc Wächter
Ton
Nic Nagel
Sound Design
Adrian Lo
Musik
Adrian Lo

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Kontakt
Shoot from the hip Filmproduktion GmbH
info@shootfromthehip.de
German Distributor
Salzgeber & Co. Medien GmbH
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill How to Catch a Butterfly
How to Catch a Butterfly Kiriko Mechanicus
Femizide mit rassistischem Motiv. Die Regisseurin schreibt dem inhaftierten Täter Briefe, verschränkt Projektion und Performanz. Eine Selbstbefragung zur Fetischisierung asiatischer Frauen.
Filmstill How to Catch a Butterfly

How to Catch a Butterfly

How to Catch a Butterfly
Kiriko Mechanicus
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Niederlande
2026
26 Minuten
Englisch,
Japanisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Was hat es mit der Fetischisierung asiatischer Frauen auf sich? Kiriko Mechanicus entwickelt ihren intensiven, hyperreferenziellen Essay entlang dieser Frage und greift gleich zu Beginn einen Kriminalfall auf: Robert Aaron Long erschoss 2021 in Atlanta, Georgia, vornehmlich Frauen asiatischer Herkunft. Sie beginnt, ihm Briefe ins Gefängnis zu schreiben: „Maybe in some way you remind me of many of my ex-boyfriends.“ In ihrer Verschränkung aus Sexualität, Projektion und Performanz beschreitet die Regisseurin einen unbequemen Weg, der gleichsam zur Selbstbefragung wird: Inwieweit ist sie in der Vergangenheit in die Rolle der unterwürfigen Japanerin geschlüpft? Oder: „When was the last time I didn’t pretend to be your prey and you weren’t trying to hunt me down?“ „How to Catch a Butterfly“ begutachtet die Stecknadeln in den eigenen Flügeln – und entledigt sich ihrer in einem geladenen Akt der Selbstermächtigung.

Carolin Weidner

Thematisiert Mord, Rassismus

Enthält Darstellungen von Rassismus

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27.10.
#231
CineStar 5
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 5
#231
Teil der Kompilation
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Calendar
29.10.
#471
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#471
Teil der Kompilation
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Calendar
31.10.
#663
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#663
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#774
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Kiriko Mechanicus
Kamera
Kiriko Mechanicus
Schnitt
Marieke Schoenmakers
Produktion
Ilja Roomans
Ton
Kiriko Mechanicus
Sound Design
Levi Cuijpers
Musik
Anne Teikari

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
World Sales
Ilja Roomans
DocMakers
ilja@docmakers.nl
Nominiert für: Silberne Taube
Retrospektive
Filmstill Illapu – Lied von Freiheit und Liebe
Illapu – Lied von Freiheit und Liebe Carlos Puccio
Die chilenische Folkloreband Illapu kommt nach Ost-Berlin. Zwischen den Gigs geht es um eine heikle Frage: Einzeln zurückkehren, wenn sich die Chance bietet, oder gemeinsam im Exil bleiben?
Filmstill Illapu – Lied von Freiheit und Liebe

Illapu – Lied von Freiheit und Liebe

Illapu – Lied von Freiheit und Liebe
Carlos Puccio
Retrospektive
Dokumentarfilm
DDR
1984
23 Minuten
Spanisch,
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Die chilenische Folkloregruppe Illapu wurde erst unter der Militärdiktatur richtig bekannt. Die fünf Musiker konnten arbeiten, „aber keine Farbe zeigen“. Als sie sich immer mehr dem kulturellen Widerstand gegen das Pinochet-Regime anschlossen, wurden sie 1981 des Landes verwiesen. Aus dem französischen Exil heraus tourten sie durch Europa, darunter Ost-Berlin. Hier setzt Carlos Puccios Film ein: Der chilenische Regiestudent beobachtet Illapu im Rahmen seines Diplomfilmprojekts an der Hochschule für Film und Fernsehen der DDR bei Proben und Konzerten. Sie sprechen über die fortbestehende Verbundenheit mit Chile und über die Frage, was wäre, wenn einzelne Bandmitglieder eine Einreisegenehmigung erhielten und dadurch Illapu auseinanderbrechen würde. 1986 zogen sie gemeinsam nach Mexiko und kehrten zwei Jahre später aufgrund des sich verändernden politischen Klimas nach Chile zurück.

Florian Wüst

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Carlos Puccio
Buch
Maria Teresa Guerra
Kamera
Peter Ziesche
Schnitt
Karin Geiß
Produktion
Hochschule für Film und Fernsehen der DDR im Auftrag des Fernsehens der DDR
Ton
Jochen-Peter Ihle, Volker Werner

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Kontakt
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill kiss kiss bang bang
kiss kiss bang bang Ollie Launspach
Ollie ist trans und mit Sterre zusammen. Gemeinsam erleben sie die Zeit der Transformation, die von Zweifeln, Verletzlichkeit und Zusammenhalt geprägt ist. Ein radikal ehrlicher Dialog.
Filmstill kiss kiss bang bang

kiss kiss bang bang

kus kus beng beng
Ollie Launspach
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Niederlande
2025
28 Minuten
Niederländisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Als in Ollie der Wunsch nach Transformation wächst, ist seine Freundin Sterre an seiner Seite. Einst scherzend, einen „Lesbo-Vlog“ zu drehen, verschiebt sich das Filmen bald zu einem mehrere Jahre umspannenden Dialog. In ihm versucht Ollie sich der Liebe Sterres zu vergewissern, die er kaum glauben und sich noch weniger selbst entgegenbringen kann. Gleichzeitig verlangen Testosteronspritzen und eine Mastektomie Kraft und Präsenz. „kiss kiss bang bang“ öffnet durch Interviews, Texte, Homevideos und Fotografien die emotionale Welt zweier Menschen, zeigt ihr Ringen um Verständnis ebenso wie ihre gegenseitige Fürsorge. Der Einblick ist radikal ehrlich, verletzlich und mutig. In der Bereitschaft, zahlreiche persönlichste Puzzleteile offenzulegen, entsteht das Bild einer Langzeitbeziehung und der mit ihr einhergehenden Arbeit. Ollie Launspachs Debüt ist ein Geschenk – und ein Appell ans Durchhalten.

Carolin Weidner

Thematisiert psychische Erkrankungen

Enthält Darstellungen von Nacktheit

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29.10.
Polnisches Institut
kiss kiss bang bang + A Song Without Home

Eintritt frei

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29.10.2026
Polnisches Institut
kiss kiss bang bang + A Song Without Home

Eintritt frei

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Calendar
31.10.
#623
CineStar 4
kiss kiss bang bang + A Song Without Home
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31.10.2026
CineStar 4
#623
kiss kiss bang bang + A Song Without Home
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Calendar
01.11.
#773
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Ollie Launspach
Kamera
Tarzan Rutgers
Schnitt
Scott Dancy
Produktion
Swaantje Kooijmans, Isa Sluis
Ton
Emilia Voortman
Sound Design
Faas Brester
Musik
Xiangming Niu

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Kontakt
World Sales
Michel Rensen
Purple Ray Film
purplerayfilm@gmail.com
Nominiert für: Silberne Taube
Publikumswettbewerb
Filmstill Kurtág Fragments
Kurtág Fragments Dénes Nagy
Ein expansives, ungemein intimes Porträt des musikalischen Genies György Kurtág, der gerade 100 Jahre alt wurde. Ein Mann, der Musik lebt, atmet und ganze Welten voller Gefühl erschafft.
Filmstill Kurtág Fragments

Kurtág Fragments

Kurtág töredékek
Dénes Nagy
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Ungarn
2025
113 Minuten
Ungarisch,
Deutsch,
Französisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

György Kurtág ist ein berühmter ungarischer Komponist, einer der Großen der Nachkriegs-Avantgarde. 1926 geboren, ist er jetzt 100 Jahre alt, doch sein Verstand ist wunderbar aktiv geblieben. In seiner Dachwohnung im Budapester Musikzentrum arbeitet er weiterhin unermüdlich mit einigen der besten Musiker*innen der Welt, die ihre Werke für den bescheiden machenden Prozess der Zusammenarbeit öffnen. In einer geografischen Rundreise nimmt uns der Film mit von seiner Geburtsstadt Lugoj an die verschiedenen Orte, die ihn geformt haben, von Transsylvanien über Budapest bis nach Paris. Er zeichnet seine frühen Anfänge in der Musikwelt nach, die mit Tanz und vierhändigen Pianokonzerten mit seiner Mutter begannen – was er später mit seiner Frau, der Pianistin Márta, fortsetzte. Anschließend folgt er seinem Leben und den vielen künstlerischen Kollaborationen, unter anderem mit dem isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson und dem britischen Cellisten Steven Isserlis. Auch sein Magnum Opus, „Fin de Partie“, ist in den Film eingewoben. „Die Karte ist nicht die Landschaft; die Noten sind nicht die Musik…“ Für die Pianisten Halla Oddný Magnúsdottir und Ólafsson hat Kurtág „eine Art des Komponierens gefunden, die man nicht spielen kann, ohne über die Noten hinauszugehen“. Dieses Gefühl wird von Kurtág geteilt, der anmerkt, dass es nicht um seine Ideen geht, sondern darum, ob das von Musizierenden gespielte Stück sie wirklich „erfasst“. Das Porträt eines Mannes, der Musik lebt und atmet und ganze Welten komponiert, die vor Emotion übersprudeln.

Sevara Pan

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27.10.
#221
CineStar 4
Kurtág Fragments
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27.10.2026
CineStar 4
#221
Kurtág Fragments
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Calendar
28.10.
#332
CineStar 5
Kurtág Fragments
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28.10.2026
CineStar 5
#332
Kurtág Fragments
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Calendar
31.10.
#614
CineStar 2
Kurtág Fragments
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
31.10.2026
CineStar 2
#614
Kurtág Fragments
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Dénes Nagy
Buch
Dénes Nagy
Kamera
Tamás Dobos, Márton Vizkelety, Áron Farkas
Schnitt
Nicolas Rumpl
Produktion
Julianna Ugrin
Sound Design
Péter Benjámin Lukács

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Katalin Vajda
kati.vajda@nfi.hu
World Sales
Tibor Forizs
NFI World Sales
forizs.tibor@nfi.hu
Nominiert für: MDR-Film-Preis
Mehr zum Film
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The Maternity Ward
The Maternity Ward Alain Kassanda
Das Schicksal der traditionsreichen Pariser Geburtsklinik Les Lilas scheint besiegelt: nicht profitabel genug. Eine unsentimentale Elegie auf Mitarbeitende, Patient*innen und ihren Kampf.
Filmstill The Maternity Ward

The Maternity Ward

Elégie pour Les Lilas
Alain Kassanda
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Frankreich
2026
106 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
Ein Institutionsporträt in Form einer Elegie: Nach über sechzig Jahren scheint das Schicksal der Geburtsklinik Les Lilas in Paris besiegelt. Der privaten Einrichtung, die nicht profitabel genug gearbeitet hat, werden die benötigten Zuschüsse gestrichen. Alain Kassanda begleitet in seinem Film ein letztes Aufflackern, zeigt hitzige innerbetriebliche Sitzungen sowie öffentliche Proteste für einen Erhalt. Gleichzeitig steht die Interaktion zwischen den in lila gekleideten Mitarbeitenden und ihren Patient*innen im Vordergrund: das zugewandte Begleiten durch den Geburtsvorgang, präzise Erläuterungen eines bevorstehenden Schwangerschaftsabbruchs oder die Beratung eines jungen Paares, das mit einer ungeplanten Schwangerschaft konfrontiert ist. Der Alltag in der Maternité des Lilas ist bewegt und bewegend. Und er blickt auf eine lange Tradition zurück: Tief verankert in der zweiten Welle der Frauenbewegung, schrieb die Klinik für ihre fortschrittliche Ausrichtung Geschichte. Jede sollte nach eigenen Vorstellungen gebären können, das Patriarchat wurde aus Kreiß- und OP-Saal verbannt – „mon corps, mon choix“. Die progressive Ausrichtung hat sich das unscheinbare Haus bis zuletzt bewahrt. Alain Kassandas Klagelied ist ohne Larmoyanz. Es ist die unsentimentale Darstellung eines nur auf dem Papier begründbaren Verlusts.

Carolin Weidner

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28.10.
#354
CineStar 7
The Maternity Ward
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28.10.2026
CineStar 7
#354
The Maternity Ward
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30.10.
#531
CineStar 5
The Maternity Ward
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30.10.2026
CineStar 5
#531
The Maternity Ward
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01.11.
#7D1
Kinobar Prager Frühling
The Maternity Ward
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01.11.2026
Kinobar Prager Frühling
#7D1
The Maternity Ward
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Alain Kassanda
Kamera
Alain Kassanda
Schnitt
Alain Kassanda
Produktion
Alain Kassanda, Emilie Guitard, Aloïs Kanyinda
Co-Produktion
Leila Badet
Ton
Alain Kassanda
Sound Design
Jocelyn Robert
Musik
Florent Dupuit

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Emilie Guitard
contact@ajimatifilms.com
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The Nights
The Nights Ana Bovino
Buenos Aires bei Nacht. La Pichi spricht ungehemmt von Beziehungen, Familie, Körperbildern und sozialen Schichten. Was könnte befreiender sein, als das Leben nach eigenen Regeln zu erzählen?
Filmstill The Nights

The Nights

Las Noches
Ana Bovino
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Argentinien
2026
82 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
Jimena ist in ihren Zwanzigern, eine junge Frau, die unter dem Spitznamen La Pichi bekannt ist und am Rand von Buenos Aires in der Nähe des Hafens aufwuchs, auf der anderen Seite der unsichtbaren Grenze zwischen Zentrum und Stadtrand. Das sind nicht einfach Zuschreibungen – so erzählt sie es selbst. Ihre Redseligkeit kennt kein Ende, was sie zur perfekten Geschichtenerzählerin macht. Wie eine Porteña-Scheherazade trägt La Pichi jeden Abend eine neue Geschichte vor, und es sind so viele, dass man schon mal den Überblick verlieren kann. Mit extravaganten Titeln klingen ihre Geschichten von Beziehungen, Familie, Körperbild und Gesellschaftsschichten erfunden, doch sie stammen alle aus ihrer Alltagsrealität. Es ist die gleiche Realität, die wir in samtigen nächtlichen Bildern zwischen ihren Voiceover-Monologen sehen. Die Erzählungen prägt ein ansteckender Enthusiasmus und Humor, der über ihren ambivalenten Subtext hinwegtäuscht: die Geschichte des Liebhabers, der nicht mit ihr gesehen werden wollte, die Geschichte der transvestiten-liebenden Großmutter, die herrliche Mahlzeiten kochte, die sie nicht essen durfte, die Geschichte des Vaters mit Vitiligo, der auf einmal nicht mehr da war. Und doch ist dies keine Erzählung von Elend und Leiden, sondern eine von unbezwingbarer, inspirierender Freude. Denn was kann ermächtigender sein, als den Raum zu bekommen, die eigene Biografie nach eigenem Gutdünken aufzuzeichnen? Wie La Pichi selbst sagt: „Ich war nicht ein Wort, ich war viele.“

James Lattimer

Enthält Darstellungen von Nacktheit, explizite Sexszenen

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27.10.
#254
CineStar 7
The Nights
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27.10.2026
CineStar 7
#254
The Nights
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28.10.
#321
CineStar 4
The Nights
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28.10.2026
CineStar 4
#321
The Nights
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29.10.
DOK Stream 24h
The Nights
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29.10.2026
DOK Stream 24h
The Nights
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31.10.
#664
Passage Kinos Astoria
The Nights
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#664
The Nights
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Ana Bovino
Buch
Ana Bovino
Kamera
Delfina Margulis Darriba
Schnitt
Laura Basombrío
Produktion
Ana Bovino, Natalia de la Vega
Ton
Mercedes Tennina, Victoria Maréchal
Sound Design
Mercedes Tennina

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Ana Bovino
Nominiert für: Silberne Taube, Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis