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Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Filmstill Light
Strahlen Juliane Ebner
Sommer 1995 in Ostdeutschland. Künstler*innen auf dem Land, sie arbeiten, leben und lieben. Ein Fund von Videoaufnahmen ermöglicht ein Porträt der Malerin Käthe Ebner in ihrer Mitte.
Filmstill Light

Strahlen

Strahlen
Juliane Ebner
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
22 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

1995. Es ist der sechste Sommer nach dem Mauerfall. Künstler*innen leben, lieben und arbeiten auf einem Hof in Ostdeutschland. Sie filmen sich mit einer Videokamera. Sie haben etwas von der Welt gesehen, gestaunt und gelernt, bekamen Heimweh und kehrten zurück. Dahin, wo Platz war. An den Bäumen hängen Früchte, Spatzen tschilpen, im Garten stehen Skulpturen. Immer wieder fängt die Kamera eine junge Frau ein, ihren offenen Blick, ihre Konzentration. Das heute fragile Material vibriert, kommt ins Stocken, friert ein. Die Erzählung beschwört unbeirrt das Hohelied des Sommers, nach dem für eine von ihnen kein siebter mehr kommt. Ein weißes Licht strahlt in die Gegenwart.

Jan Künemund

Thematisiert Tod

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27.10.
#231
CineStar 5
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 5
#231
Teil der Kompilation
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29.10.
#471
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#471
Teil der Kompilation
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30.10.
#563
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#563
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31.10.
#663
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#663
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Juliane Ebner
Kamera
Juliane Ebner
Produktion
Juliane Ebner
Ton
Alma Luise Schnoor
Sound Design
Alma Luise Schnoor
Animation
Juliane Ebner

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Juliane Ebner
juliane.ebner@gmx.de
Publikumswettbewerb
Filmstill Sumo: Spirit Weighs Nothing
Sumo: Spirit Weighs Nothing Erik Shirai
Was bedeutet es, in Japan zum professionellen Sumoringer zu werden? Die Begleitung einiger Kämpfer an verschiedenen Punkten ihrer Karriere gewährt exklusive, teils erschütternde Einblicke.
Filmstill Sumo: Spirit Weighs Nothing

Sumo: Spirit Weighs Nothing

Sumo: Spirit Weighs Nothing
Erik Shirai
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Japan,
USA,
UK
2026
99 Minuten
Japanisch,
Mongolisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere
Eine Handvoll Ringer – alle Mitglieder desselben, streng hierarchisch organisierten Sumo-Stalls (Japanisch: Heya) – bereitet sich auf die anstehenden Turniere vor: Da ist Hiradoumi (24), ein aufgehender Stern am Sumo-Himmel, der sich an seinen früheren Erfolgen messen lassen muss; Yokozuna Terunofuji, amtierender Champion aus der Mongolei und mit 33 Jahren bereits am Ende seiner physischen und mentalen Kräfte; Kosei (15), der Schwierigkeiten hat, sich die enormen Berge an Nahrung einzuverleiben, die für die Gewichtszunahme erforderlich sind; und Yonezawaryu (19), ein vielversprechender Neuling, den allerdings immer wieder Zweifel plagen. Erik Shirai inszeniert sein dokumentarisches Sportdrama packend und abwechslungsreich: Das erschütternde Aufeinanderprallen der schweren Körper im Ring lässt die Kräfte der angesehenen Kampfsportler erahnen, gleichzeitig klingen immer wieder nachdenkliche Töne an. So macht Shirai keinen Hehl daraus, dass sich die Sumōtori Belastungen aussetzen, die ihre Leben mutmaßlich drastisch verkürzen werden – schwere Verletzungen sind keine Seltenheit, Diabetes und andere Erkrankungen die Norm. Andererseits wird in „Sumo: Spirit Weighs Nothing“ die sinnliche, mitunter spirituelle Note der Disziplin betont. Möglicherweise auch als probates Hilfsmittel: Im Ring trifft jeder Athlet auch zuverlässig auf sich selbst.

Carolin Weidner

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28.10.
#324
CineStar 4
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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28.10.2026
CineStar 4
#324
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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30.10.
#511
CineStar 2
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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30.10.2026
CineStar 2
#511
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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Calendar
01.11.
#724
CineStar 4
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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01.11.2026
CineStar 4
#724
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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Regie
Erik Shirai
Kamera
Erik Shirai
Schnitt
Frederick Shanahan
Produktion
Teddy Leifer, Sam Stanley, Yusuke Kamata, Sigrid Dyekjaer
Sound Design
Andrew Tracy
Musik
Rutger Hoedemaekers

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Maria Delgado
World Sales
Maria Delgado
ESPN
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill A Guy from Kleinmachnow
Ein Typ aus Kleinmachnow Leonard Volkmer
Queere Ich-Erzählung zwischen Sehnsucht, Rausch und Reue. Im Club, am See und beim nächtlichen Heimweg ist das eigene Judgement oft schneller als die Frage, wie es einem eigentlich geht.
Filmstill A Guy from Kleinmachnow

Ein Typ aus Kleinmachnow

Ein Typ aus Kleinmachnow
Leonard Volkmer
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
11 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Eine queere Ich-Erzählung über Sehnsucht in drei Akten. Verhandelt werden chaotisch anmutende, aber dennoch systemisch funktionierende Kreisläufe von Anziehung und Abstoßung, Angst und Begehren, Konsum und Entzug, Rausch und Reue. Während der Film eine zeitlose Unmittelbarkeit erzeugt, klingt der Kommentar des Ich-Erzählers konträr dazu eher nach Overthinking als nach einem unhinterfragten Moment des Einfach-da-Seins. Egal ob im Club, am See oder in der Mensa – das eigene Judgement ist stets schneller als die Frage, wie es einem eigentlich gerade geht. Doch allmählich verändert sich etwas: Eine zunächst kaum wahrnehmbare Frequenzverschiebung setzt ein. Das anfangs stark fragmentierte Stakkato des Kommentars weicht nach und nach einer Erzählung, die sich im Zwischenraum von Düne, Traum und Wirklichkeit einpendelt.

Luc-Carolin Ziemann

Thematisiert Sucht, Drogenkonsum, psychische Erkrankungen, explizite Sexszenen

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27.10.
#271
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#271
Teil der Kompilation
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29.10.
#481
UT Connewitz
Teil der Kompilation
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29.10.2026
UT Connewitz
#481
Teil der Kompilation
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30.10.
#563
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#563
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01.11.
#7A3
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A3
Teil der Kompilation
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Regie
Leonard Volkmer
Buch
Leonard Volkmer
Kamera
Leonard Volkmer
Schnitt
Leonard Volkmer
Produktion
Leonard Volkmer
Ton
Fabian Gimpel

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Kontakt
Leonard Volkmer
leonardjvolkmer@gmx.de
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
MDR Special Screening,
Fokus Ost
Filmstill Transition
Übergang Peter Badel, Chris Wright
Thomas Heise starb im Mai 2024 und hinterließ ein angefangenes Projekt. Er selbst sollte eine Figur im Film sein. Sein Team machte weiter. Fragmente eines Lebens als gelebte Geschichte.
Filmstill Transition

Übergang

Übergang
Peter Badel, Chris Wright
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
MDR Special Screening,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
120 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Audiodeskription
Deutsche Premiere

Silvester 2023 beginnt Thomas Heise die Dreharbeiten zu einem neuen Film. Er soll „Übergang“ heißen. Seine Idee: ein Heimatfilm mit der Berliner Schönhauser Allee als Mittelpunkt, wo er seit Jahrzehnten lebt. Der Autor soll Figur im Film sein. Wenige Monate später erkrankt Heise schwer und stirbt. Das kleine Team setzt die Filmarbeiten fort. Aus Heises Nachlass und Archiven bergen sie unveröffentlichte Texte und Bilder. „Bilder sind […] geräumig“, wird Heiner Müller zitiert, doch Träume gerinnen schnell. Die persönliche Geschichte wird, sobald sie zum falschen Bild wird, sanft, aber beharrlich ins Verhältnis gesetzt. Ein berührender E-Mail-Wechsel Heises mit einer Abiturientin aus Karlsruhe, die auf der Suche nach Wahrheit ist, enthält einen ganzen Leitfaden für das dokumentarische Arbeiten: „Sehen Sie, was Sie sonst nicht zu sehen kriegen. Bleiben Sie geduldig. […] Erwarten Sie niemals Sicherheiten. Seien Sie froh darüber, denn es wird so bleiben.“ Peter Badel und Chris Wright haben keine hermetische Künstler-Hommage produziert, sondern, ganz im Sinne von Thomas Heise, Fragmente gelebter Geschichte montiert.

Jan Kündemund

Thematisiert Tod

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27.10.
#214
CineStar 2
Übergang
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27.10.2026
CineStar 2
#214
Übergang
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28.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Übergang

Eintritt frei

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28.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
Übergang

Eintritt frei

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Calendar
01.11.
#764
Passage Kinos Astoria
Übergang
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01.11.2026
Passage Kinos Astoria
#764
Übergang
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Regie
Peter Badel, Chris Wright
Buch
Peter Badel, Chris Wright, Based on an original idea by Thomas Heise
Kamera
Anja Simon
Schnitt
Chris Wright
Produktion
Heino Deckert
Ton
Johannes Schmelzer-Ziringer, Oliver Prasnikar
Sound Design
Michael Kaczmarek

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Kontakt
Vaidute Fischer
World Sales
Film Harbour
German Distributor
GMfilms
Nominiert für: VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Gedanken-Aufschluss-Preis, film.land.sachsen Preis
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Filmstill VEB Edelpelz Schkeuditz [excerpt]
VEB Edelpelz Schkeuditz [excerpt] Thomas Schäfer
Ein ungeschönter Blick in eine Betriebsstätte für Pelzverarbeitung 1989. Ohne Worte, nur durch Musik begleitet, hält die Kamera Arbeitsbedingungen fest, die bislang verborgen blieben.
Filmstill VEB Edelpelz Schkeuditz [excerpt]

VEB Edelpelz Schkeuditz [excerpt]

VEB Edelpelz Schkeuditz [Ausschnitt]
Thomas Schäfer
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Dokumentarfilm
DDR
1990
19 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Ein ungeschönter Blick auf das Innenleben einer Betriebsstätte für Pelzverarbeitung, der weder Werbung macht noch den Eindruck von Sicherheit am Arbeitsplatz vermittelt. Das Filmstudio Zwenkau, 1989 schon ohne den Zusatz „FDJ“, hält schonungslos die Zustände fest, denen die Mitarbeitenden des VEB Edelpelz Leipzig-Schkeuditz ausgesetzt waren. Diese Bilder brauchen keinen Kommentar, sind aber mit eindrücklicher Musik unterlegt. 
Disclaimer: Der Dokumentarfilm enthält keine Bilder aus Pelztierfarmen, ebenfalls sind keine Aufnahmen der Schlachtung, Häutung oder Tötung von Tieren zu sehen.

Meike Weimann

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01.11.
#771
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
#771
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Thomas Schäfer
Kamera
Andreas Hannusch
Produktion
Studio-Zwenkau

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Sächsisches Staatsarchiv