Filmarchiv

Kids DOK 2020
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Der kleine Vogel und die Bienen Lena von Döhren
Was ist das? Der kleine Vogel wundert sich über die summende Nachbarin und stolpert der Biene über die Wiesen hinterher. Doch aufgepasst, der Fuchs lauert schon hinterm Baum!
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Der kleine Vogel und die Bienen

Der kleine Vogel und die Bienen
Lena von Döhren
Kids DOK 2020
Animationsfilm
Schweiz
2020
4 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Es ist Frühling und der kleine Vogel entdeckt die ersten Blätter an seinem Baum. Schon öffnen sich die Knospen und die Biene kommt angesummt. Neugierig stolpert der kleine Vogel ihr hinterher und übersieht dabei fast den Fuchs, der schon wieder hungrig knurrt. Nach der pupsenden Raupe im letzten Jahr darf sich der Vogel nun über eine neue Gefährtin freuen.

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Regie
Lena von Döhren
Buch
Lena von Döhren
Schnitt
Fee Liechti
Produktion
Gerd Gockell
Co-Produktion
SRF Schweizer Radio und Fernsehen
Musik
Martin Waespe
Animation
Lena von Döhren
Filmvertrieb
Georg Gruber
Filmstill The King of Spain

Der König von Spanien

Der König von Spanien
Leonard Volkmer
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm 2024
Dokumentarfilm
Deutschland
2024
23 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Ein junger Mann geht zwischen niedersächsischem Elternhaus, Berliner Darkrooms und einer Wohngemeinschaft in Madrid scheinbar verloren. Der klinischen Kälte der Psychiatrieberichte über seinen Fall steht ein aufwühlender Tagebuchtext entgegen, der sich gegen eine allzu schnelle Einordnung wehrt. Auch die Bilder sprechen eine andere Sprache als die Diagnose: „Desorientiert und ohne Bezug zu seiner Umgebung“, heißt es in der Erstanamnese. Aber wir sehen, wie Filmaufnahmen fotografische Zeugnisse des Verlorengehens nachzeichnen und neubesetzen, wie sie das um Selbstermächtigung bemühte Erzähler-Ich wieder mit seiner Umwelt verbinden. Das Protokoll einer Krankheits- und Behandlungsgeschichte öffnet sich zu einem autosoziobiografischen Dokument der Selbstverortung durch künstlerische Arbeit – am gelebten Leben.
Jan Künemund

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Regie
Leonard Volkmer
Kamera
Leonard Volkmer
Produktion
Leonard Volkmer
Ausgezeichnet mit: Goldene Taube Kurzfilm (Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm)
Filmstill The Children of Korntal

Die Kinder aus Korntal

Die Kinder aus Korntal
Julia Charakter
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm 2023
Dokumentarfilm
Deutschland
2023
90 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch

In Korntal, einem 9.000-Seelen-Ort in Baden-Württemberg, wurden seit den 1950er Jahren Hunderte Kinder in den Heimen der evangelikalen Brüdergemeinde missbraucht. Zwangsarbeit, körperliche Züchtigung und sexualisierte Gewalt waren an der Tagesordnung. Bis heute haben mehr als 150 ehemalige Heimkinder ihr Schweigen gebrochen, mehr als 80 Täter*innen wurden ermittelt. Weil diese sich gegenseitig deckten und die Umgebung wegsah, waren die Kinder dem Missbrauch jahrzehntelang schutzlos ausgeliefert. Als der Skandal 2013 an die Öffentlichkeit kommt, reagieren Gemeinde und Dorfgemeinschaft ablehnend: Es darf nicht sein, was sich nicht gehört. Erst als der Druck von außen wächst, initiiert die Gemeinde einen Aufarbeitungsprozess. Doch der ist umstritten: Opfer werden re-traumatisiert, ihre Aussagen angezweifelt. Bis heute kämpfen die Heimkinder aus Korntal um Aufklärung und Wiedergutmachung.

Der Film setzt die Betroffenen ins Zentrum und verzichtet auf jede Dramatisierung. Schließlich ist das Geschehene dramatisch genug. Wo Erfahrungsberichte zum Schutz der Sprechenden nur als Tonaufzeichnung eingespielt werden, füllt eine schlichte Animation die Bildleerstellen. Wenn sich die heute Verantwortlichen äußern, bleibt die Kamera zurückhaltend und wertet nicht. Das ist auch nicht nötig, denn die unfassbare Relativierung der Verbrechen tönt laut genug – in Korntal genauso wie anderswo.

Luc-Carolin Ziemann

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Regie
Julia Charakter
Buch
Julia Charakter
Kamera
Jonas Eckert
Schnitt
Jonas Eckert, Julia Charakter
Produktion
Birgit Schulz
Sound Design
Volker Ambruster
Musik
Leonard Küßner
Animation
Mick Mahler
Broadcaster
ZDF Das kleine Fernsehspiel, GeoTelevision
Funding institution
Film- und Medienstiftung NRW GmbH
Ausgezeichnet mit: DEFA Förderpreis
Retrospektive 2022
Filmstill Kollwitz and Her Children
Die Kollwitz und ihre Kinder Christa Mühl
Was ist davon zu halten, dass Kinder auf der Kollwitz-Plastik spielen? Ein Briefwechsel mit deren Bildhauer inspirierte Christa Mühl zu einer gewitzten, hintersinnigen Miniatur.
Filmstill Kollwitz and Her Children

Die Kollwitz und ihre Kinder

Die Kollwitz und ihre Kinder
Christa Mühl
Retrospektive 2022
Dokumentarfilm
DDR
1971
10 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Kollwitzplatz, Prenzlauer Berg: Kinder spielen und turnen auf dem Käthe-Kollwitz-Denkmal, stirnrunzelnd stehen die Erwachsenen daneben. Was wohl Gustav Seitz, der Schöpfer der Plastik, dazu sagen würde? Christa Mühl hat ihn gefragt, doch verrät seine Antwort erst, als endlich die Erwachsenen das Bild geräumt haben. Bis dahin konstruiert sie zu belgischem Cembalo-Jazz und in dem kecken Montagestil, der ihre frühen dokumentarischen Arbeiten charakterisiert, federleichten Sprengstoff. Nachdem Karl-Eduard von Schnitzler persönlich die kontroverseste Szene schneiden ließ, konnte der Film im Fernsehen ausgestrahlt werden und löste dort eine lebhafte Diskussion über den Gebrauchswert von Kunst aus.
Felix Mende

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Regie
Christa Mühl
Buch
Werner Hecht, Christa Mühl
Kamera
Christiane Kunow
Schnitt
Karin Döring
Produktion
Hochschule für Film und Fernsehen der DDR
Ton
Wolfgang Hasse
Filmstill Kamogawa

Kamogawa

Kamogawa
Rainer Komers
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm 2025
Dokumentarfilm
Deutschland
2025
16 Minuten
Japanisch
Untertitel: 
Englisch
In der Ferne rattert ein Zug, ein Reiher stolziert durchs Wasser, Kinder machen Gymnastik auf der Promenade. Ein Pärchen ist unterwegs zum anderen Ufer, hüpfend von Stein zu Stein. Einer der Steine hat die Form einer Schildkröte, sie symbolisiert Weisheit. Unter einer Stahlbetonbrücke singt ein älterer Mann, seine Stimme klingt hallig. Bewegte Momentaufnahmen vom Kamogawa, dem Wildentenfluss in Kyoto. Sie entwickeln einen einnehmenden Rhythmus, dem man sich allzu gern überlässt. Die Männer, Frauen und Kinder scheinen versunken in ihre Tätigkeiten und in sich selbst. Etwa der Angler, der vom fetten Fisch an seiner Schnur regelrecht überrascht wird. Manchmal schaut sich die Kamera auch in den Häusern hinter der Böschung um. In einer Manufaktur fertigt ein betagtes Ehepaar Stoffe mit ausgefallenen Mustern an, das gleichmäßige Klappern des Webstuhls hat etwas Beruhigendes. Eine heitere Gelassenheit erfüllt die Bilder.
Anke Leweke

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Regie
Rainer Komers
Kamera
Rainer Komers
Schnitt
Gregor Bartsch, Dirk Peuker
Produktion
Rainer Komers
Sound Design
Christian Obermaier
Deutscher Filmverleih
Rainer Komers
Kids DOK 2021
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Karlchen und die Elefanten Friedrich Kießling
Eine Zeitreise ins Dresden von 1915: Karlchen möchte einmal die berühmten Elefanten des Zirkus Sarrasani sehen. Sein Traum rückt in greifbare Nähe, doch dann kommt alles anders.
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Karlchen und die Elefanten

Karlchen und die Elefanten
Friedrich Kießling
Kids DOK 2021
Animationsfilm
Deutschland
2021
8 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Eine Zeitreise ins Dresden des Jahres 1915: Hier lebt Karlchen und träumt davon, einmal die berühmten Elefanten des Zirkus Sarrasani zu sehen. Um sich die Eintrittskarte zu verdienen, liefert er Kartoffeln aus. Aber seine wenigen Münzen reichen nicht für einen Besuch. Als Karlchens Traum endlich in greifbare Nähe rückt, kommt alles anders als erwartet.
Lina Dinkla

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Regie
Friedrich Kießling
Buch
Friedrich Kießling
Produktion
Jana Krämer, youngfilms GmbH & Co. KG
Co-Produktion
Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Ton
Oscar Zöllner
Musik
Gary Hirche
Animation
Friedrich Kießling
Filmstill Karpotrotter

Karpotrotter

Karpopotnik
Matjaž Ivanišin
Fokus: Slowenische Dokumentarfilme nach 1991 2023
Dokumentarfilm
Slowenien
2013
48 Minuten
Slowenisch
Untertitel: 
Englisch
Karpo Godina, damals 28 Jahre alt, nahm 1971 seine Kamera mit auf eine Reise durch das Flachland der Vojvodina und drehte ein ungewöhnliches Roadmovie. Nur Fragmente jener Aufnahmen sind bis heute erhalten geblieben. Vierzig Jahre später unternimmt eine andere Kamera die gleiche Reise, schreitet die Wege des jungen Godina erneut ab und imaginiert dessen Eindrücke vom Leben der einfachen Leute in dieser ländlichen Region. Ein neues ungewöhnliches Roadmovie entsteht. Es handelt von Orten, Zeiten und Erinnerungen. Es ist auch eine Hommage an Karpo Godina, dessen Werk in der Zeit der sogenannten Schwarzen Welle des jugoslawischen Kinos zur Blüte gelangte.
Simon Popek

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Regie
Matjaž Ivanišin
Kamera
Marko Brdar
Schnitt
Uja Irgolič
Produktion
Djordje Legen
Co-Produktion
RTV
Sound Design
Branko Rožman, Tom Lemajič, Julij Zornik
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm 2023
Filmstill Weeding
Kassieren Amelie Vierbuchen, Lea Sprenger, Franca Pape
Drei Filmemacher*innen recherchieren zur Geschichte der Chemiefabrik in Köln-Kalk. Off- und Online-Archive lehren sie die Kunst des Aussortierens und Wegschmeißens, den Mut zur Lücke.
Filmstill Weeding
Filmstill Weeding
Filmstill Weeding

Kassieren

Kassieren
Amelie Vierbuchen, Lea Sprenger, Franca Pape
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm 2023
Dokumentarfilm
Deutschland
2023
9 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Drei Regisseur*innen bereiten einen Film über die chemische Fabrik im Kölner Stadtbezirk Kalk vor, auf deren Gelände mittlerweile eine Shoppingmall steht. Selbstironisch thematisieren sie ihre Recherche und Quellensuche, ihre Kapitulation vor der Widerständigkeit des Materials. Ein Archivar kämpft wiederum mit einem falsch aufgespulten 16mm-Film. Historische Bilder ruckeln über den Monitor seines analogen Schneidetisches. Man erkennt die Umrisse der Fabrik mit ihren mächtigen Schornsteinen. Lagepläne werden eingeblendet, Chemikalien munter gemischt. In einem Album entdecken die Filmemacher*innen verblichene Fotos von Zwangsarbeiterinnen. Plötzlich stehen Fragen im Raum: Welche Geschichten werden aufbewahrt, welche vergessen? Wegschmeißen sei nun einmal Teil seiner Arbeit, erklärt der Archivar im schönsten rheinischen Akzent. Was bedeutet diese Aussage für das Regie-Trio?
Anke Leweke

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Regie
Amelie Vierbuchen, Lea Sprenger, Franca Pape
Kamera
Amelie Vierbuchen, Lea Sprenger, Franca Pape
Schnitt
Lea Sprenger, Franca Pape
Produktion
Kunsthochschule für Medien Köln
Sound Design
Lea Sprenger, Franca Pape
Filmstill Kathy and Teresa

Kathy and Teresa

Kathy and Teresa
Marie Zrenner
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm 2023
Dokumentarfilm
Deutschland,
Kanada
2023
14 Minuten
Englisch,
Inuktitut
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
Zwei junge Mädchen in einem Schwimmbad lassen sich im Wasser treiben. Der Film übernimmt dieses driftende Lebensgefühl, wenn er sich mit ihnen durch das nächtliche Montreal und ihren Alltag bewegt. Manchmal sprechen die beiden Englisch, manchmal Inuktitut. Kathy und Teresa kommen aus einer kleinen Inuit-Siedlung im Norden Kanadas. Sie zeigen sich Handyfotos von Robben und Bären, die sie selbst erlegt haben. In Büchern lesen sie vom besonderen Verhältnis zwischen den Inuit und ihren Schlittenhunden, das heute an Bedeutung verloren hat. In einem Park werden die Hausaufgaben erledigt – der Duft der Bäume erinnert die beiden ein wenig an zu Hause. Sie schließen die Augen. Mit großer Zartheit fängt die Kamera die tiefe Verbundenheit dieser besten Freundinnen ein, die eine gemeinsame Herkunft und Sprache teilen. Kathy hat einen bewegenden Song in Inuktitut geschrieben. Mit einfachen, klaren Worten singt sie von den Gefühlen und Sehnsüchten einer jungen indigenen Frau.
Anke Leweke

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Regie
Marie Zrenner
Buch
Marie Zrenner, Kathy Snowball
Kamera
Youssef Nassar
Schnitt
Ulrike Tortora
Produktion
Sabrina Kleder
Co-Produktion
Caroline Bergoin
Ton
Teresa Annanack, Sabrina Kleder, Youssef Nassar
Sound Design
Cornelia Böhm
Musik
Kathy Snowball
Deutscher Filmverleih
Hochschule für Fernsehen und Film München
Deutscher Wettbewerb Kurzfilm 2022
Filmstill Kayu Besi
Kayu Besi Max Sänger, Andrianus “Oetjoe” Merdhi
Bildgewaltiger und dennoch unaufgeregter Einblick in die illegale Arbeit von Holzfällern, die mitten im und vom Urwald leben und ihn dennoch jeden Tag ein Stück mehr zerstören.
Filmstill Kayu Besi

Kayu Besi

Kayu Besi
Max Sänger, Andrianus “Oetjoe” Merdhi
Deutscher Wettbewerb Kurzfilm 2022
Dokumentarfilm
Deutschland
2022
28 Minuten
Indonesisch,
Javanisch
Untertitel: 
Englisch
Im Regenwald fällen Männer Bäume. Barfuß ziehen sie die Kettensägen durch die riesigen Stämme. Sie leben in der Natur, von der Natur und gegen die Natur. Der illegale Holzverkauf scheint ihre einzige Chance zu sein, die Familien zu ernähren. Gleichzeitig zerstören sie – Baum für Baum – die eigene Lebensgrundlage. Die ruhige Beobachtung endet mit dem beschwerlichen Transport des Holzes aus dem Wald. Wer weiterdenkt, weiß, dass es als Mahagoni-Tisch oder Bangkirai-Diele auch in unseren Wohnungen landet.
Luc-Carolin Ziemann

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Regie
Max Sänger, Andrianus “Oetjoe” Merdhi
Kamera
Max Sänger
Schnitt
Max Sänger
Produktion
Max Sänger
Ton
Francesca Bertin
Sound Design
Max Gausepohl, Niklas Wienböker, Hadi Abilmona
Musik
Max Gausepohl, Niklas Wienböker, Hadi Abilmona
Kids DOK 2023
Filmstill Keep
Keep Andrei Câmpan, Ramona Kristo
Unzählige Steinbrocken liegen herum. Ein Junge mit roten Haaren setzt sie zusammen und baut aus ihnen viele beeindruckende Türme. Ein Turm nach dem anderen wird wieder zum Leuchten gebracht.
Filmstill Keep

Keep

Hou
Andrei Câmpan, Ramona Kristo
Kids DOK 2023
Animationsfilm
Rumänien,
Belgien
2023
9 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
So viele Steine liegen herum. Sie gehörten einmal zu einem Ganzen, das nun zerbrochen ist. Ein Junge mit roten Haaren macht sich daran, sie zu sortieren, sie an- und aufeinanderzusetzen. Nach und nach werden aus den unzähligen Brocken viele beeindruckende Türme. Wir folgen dem Weg des Jungen, auf dem er einen Turm nach dem anderen wieder zum Leuchten bringt.
Lina Dinkla

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Regie
Andrei Câmpan, Ramona Kristo
Buch
Ramona Kristo
Kamera
Andrei Câmpan
Schnitt
Adèle Coulloudon, Horia Manolache
Produktion
Anca Elena Manolache
Co-Produktion
Ramona Kristo
Ton
Victor Mihailescu
Sound Design
Victor Mihailescu
Musik
Victor Mihailescu
Animation
Adèle Coulloudon, Andrei Câmpan, Andrei Berculescu, Ana-Maria Trăistaru, Geo Dibu
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Kelasi

Kelasi
Fransix Tenda Lomba
Internationaler Wettbewerb Kurzfilm 2021
Animationsfilm
Belgien
2021
10 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Französisch, Englisch

Der erste Animationsfilm des bildenden Künstlers Fransix Tenda Lomba ist eine Art Parcours durch die historischen Bildungssysteme Kongos – und eine Analyse der ideologischen Funktion der Institution Schule. Mit eindrücklichen Collagen und einem immer ironischen Kommentar konfrontiert der bezeichnenderweise in Belgien produzierte Film seine westliche Zuschauerschaft mit deren eigenem Unwissen über die Region und fordert sowohl ihr ästhetisches als auch politisches Mitdenken heraus.

Borjana Gaković

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Regie
Fransix Tenda Lomba
Buch
Fransix Tenda Lomba
Schnitt
Caroline Nugues-Bourchat
Produktion
Ellen Meiresonne
Ton
Cyril Mossé
Animation
Caroline Nugues-Bourchat, Fransix Tenda Lomba
Retrospektive 2022
Filmstill Having Babies?
Kinder kriegen? Sibylle Schönemann
Ausgehend von verschiedenen Lebenssituationen und privaten Umständen bearbeitet Sibylle Schönemann das komplexe Thema Schwangerschaftsabbruch als ästhetisch ambitionierte Collage.
Filmstill Having Babies?

Kinder kriegen?

Kinder kriegen?
Sibylle Schönemann
Retrospektive 2022
Dokumentarfilm
DDR
1976
18 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
In Sibylle Schönemanns Film zum Thema Schwangerschaftsabbruch kommen sowohl junge als auch ältere Frauen zu Wort, solche, die von ihrem Partner zur Abtreibung gezwungen wurden, und andere, die sich trotz prognostizierter Schwierigkeiten für eine Austragung entschieden haben. In der Art einer Collage gearbeitet, wechselt eine Gesprächsrunde mit stilisierten Passagen, während die Kamera auch Momente in einer Klinik kurz vor und nach dem Eingriff zeigt. Der Gestus schwankt zwischen Dramatik und Lebensbejahung. Auf liberale Perspektiven wird, bis auf eine Ausnahme, verzichtet. Dem komplexen Gegenstand hätte sich Schönemann, gemeinsam mit Tamara Trampe, beinahe auch in einem Spielfilm gewidmet.
Felix Mende

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Regie
Sibylle Schönemann
Kamera
Klemens Peisker
Schnitt
Silvia Roeser
Produktion
Hochschule für Film und Fernsehen der DDR
Ton
Andreas Walter
Animation Perspectives 2020
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Kinect Particles Aaron Jablonski
Die faszinierenden virtuellen Skulpturen eines Tiefenscans werden zu elektronischen Beats modelliert und pulverisiert: Wellen von Millionen farbig leuchtenden Mikrokörpern.
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Kinect Particles

Kinect Particles
Aaron Jablonski
Animation Perspectives 2020
Animationsfilm
Deutschland
2020
1 Minute
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Ein infrarotes Punktmuster ertastet Körperformen und liefert die Systeminformationen für faszinierende Volumenbilder. Die Raumabdrücke sind virtuelle Skulpturen, modellierbar, mit instabilen Aggregatzuständen. Zu den Beats von Mëhills Track „Through Withdrawals“ wird DJ Dixons „Transmoderna“-Auftritt pulverisiert: Wellen von Millionen farbig leuchtenden Mikrokörpern vor schwarzer Unendlichkeit.
André Eckardt

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Regie
Aaron Jablonski
Kamera
Tim Scherret
Produktion
Steffen Berkhahn
Ton
Bjorn Debergh
Künstlerisches Design
Tim Novikov
Creative Technologist
Aaron Jablonski, Tim Novikov
Coding
Aaron Jablonski, Giusy Amoroso
Slowenische Animation 2022
Filmstill Kiss Me Gentle Rubber
Kiss Me Gentle Rubber Zvonko Čoh
Ein Meilenstein der slowenischen Animationsfilmgeschichte, vollständig auf Papier gezeichnet: Cartoon-Helden werden gegen ihre Bewegungsmuster und Silhouetten ausgetauscht.
Filmstill Kiss Me Gentle Rubber

Kiss Me Gentle Rubber

Poljubi mehka me radirka
Zvonko Čoh
Slowenische Animation 2022
Animationsfilm
Jugoslawien
1984
6 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Vollständig auf Papier gezeichnet, schuf Zvonko Čoh einen Meilenstein der jüngeren slowenischen Animationsfilmgeschichte. Eine Kombination aus figurativer Umriss-, Flächen- und Raumentwicklung und einer Story, die sich aus assoziativen Elementen speist und ans Surreale grenzt. Klassische Cartoon-Helden werden gegen ihre animierten Bewegungsmuster und Silhouetten ausgetauscht.
Lina Dinkla

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Regie
Zvonko Čoh
Buch
Zvonko Čoh
Kamera
Bojan Jurc
Schnitt
Janez Bricelj
Produktion
Viba film
Animation
Zvonko Čoh
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kitchen.blend

cuisine.blend
Nataliya Ilchuk
Internationaler Wettbewerb Kurzfilm 2021
Animationsfilm
Frankreich,
Ukraine
2021
15 Minuten
Französisch,
Ukrainisch
Untertitel: 
Englisch, deutsche Untertitel für Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit

Klick, klick baut sie virtuell im Rechner eine rumplige, enge Küche nach. Lady Di lächelt mit geknickten Fotorändern vom Kühlschrank, eine angerissene Schokolade liegt auf dem Tisch. Die technisch wirkende, detaillierte digitale Rekonstruktion fährt wie eine Fingerspitze an Erinnerungsbildern entlang und fühlt deren Scharten nach. Die Bilder speisen sich aus einem verwaschenen Video, in dem die Großeltern samt ihrer Wohnküche weiterleben – ein Sehnsuchtsort in der fernen Ukraine der Kindheit.

André Eckardt

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Regie
Nataliya Ilchuk
Produktion
Nataliya Ilchuk, Le Fresnoy – Studio national des arts contemporains
Ton
Yannick Delmaire
Animation
Paul Guilbert