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Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face
I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face Helena Stańczyk
Die Zwillinge Alicja und Bożena Wahl prägten die Warschauer Kunstszene. In ihren Zeichnungen, bevölkert von hybriden Kreaturen, erkundeten sie ihre Beziehung zueinander. Eine Wiederentdeckung!
Filmstill I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face

I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face

Maluję swój autoportret, a wychodzi mi moja siostra
Helena Stańczyk
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Polen
2026
11 Minuten
Polnisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Die polnischen Zwillingsschwestern Alicja und Bożena Wahl erkundeten in ihren filigranen, von hybriden Kreaturen bevölkerten Zeichnungen sich selbst, aber auch ihre enge Beziehung zueinander. Helena Stańczyk erweckt diese Zeichnungen in ihrer Animation zum Leben und ergänzt sie mit Collagen sowie Texten, die Alicjas Tagebuch-Aufzeichnungen aus den 60er- und 70er-Jahren entstammen. Manchmal wie eine Ansprache an Schwester Bożena formuliert, berichtet Alicja in ihnen von surrealen Träumen, Begebenheiten mit ihren Töchtern und reflektiert Erinnerungen. „I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face“ ist ein wimmelnder, von physischen und psychischen Motiven durchwobener Film, der abrupt in eine künstlerische Symbiose und weibliche Selbsterforschung schubst. Eine Hommage an zwei Frauen, die die Warschauer Kunstszene prägten und die auch posthum zunehmend internationale Aufmerksamkeit erfahren.

Carolin Weidner

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27.10.
#252
CineStar 7
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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27.10.2026
CineStar 7
#252
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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Calendar
28.10.
Polnisches Institut
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming

Eintritt frei

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28.10.2026
Polnisches Institut
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming

Eintritt frei

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Calendar
01.11.
#723
CineStar 4
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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01.11.2026
CineStar 4
#723
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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Calendar
01.11.
#774
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Helena Stańczyk
Produktion
Łódź film school
Animation
Helena Stańczyk, Dante Jaczewska, Helena Król

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Helena Stańczyk
hela.stanczyk@gmail.com
Nominiert für: Silberne Taube
Hommage: Trollfilm
Filmstill Is Heaven Blue? #2
Is Heaven Blue? #2 Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Fast 50 Jahre künstlerische Familienarbeit münden in eine überbordende Selbst-Hommage: Die de Nooijers feiern das Leben – und den Tod – als finales, gemeinsames Gesamtkunstwerk.
Filmstill Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen,
Niederlande
2023
17 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Fast 50 Jahre umspannte die gemeinsame künstlerische Arbeit von Menno de Nooijer (Sohn), Paul de Nooijer (Vater) und Françoise de Nooijer (Mutter), die zwischen Fotografie und experimentellem Film changierte. Anstatt sich von der Nachwelt einordnen, kategorisieren und gegebenenfalls einmotten zu lassen, haben die drei miteinander einen finalen Film realisiert, kurz vor Paul de Nooijers Tod, als er schon schwer krank war. Ein letzter gemeinsamer Film als überbordende Selbst-Hommage. Sie kombinieren darin experimentell-dokumentarisches Storytelling, Performance, Pixilation und Stop-Motion, komische und traurige Momente, Pathos und Trash, Kostümierungslust und verletzliche Nacktheit. Mit „Is Heaven Blue? #2“ feiern die Nooijers das Leben als künstlerisches Gesamtkunstwerk, in dem alle Menschwerdungsprozesse und Verfallserscheinungen ihren Platz haben und auch der Tod ganz natürlich mit dazu gehört.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Regie
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Produktion
Françoise de Nooijer, Lillian Løvseth, Anita Killi
Ton
Øyvind Aamli
Musik
Øyvind Aamli
Animation
Paul de Nooijer, Menno de Nooijer

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Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Animation Perspectives
Filmstill Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...)
Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...) Anton Cla
Joeri sei verliebt, ohne geliebt zu werden, hänselt ihn ein Chor. Die Gefühle des rothaarigen Wuschelkopfs mit buntem Ringelshirt werden zur Projektionsfläche für seltsame Traumbilder.
Filmstill Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...)

Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...)

Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...)
Anton Cla
Animation Perspectives
Animationsfilm
Belgien
2026
9 Minuten
Niederländisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Joeri sei verliebt, ohne geliebt zu werden, hänselt ihn ein Chor wie auf einem Pausenhof immer und immer wieder und steigert sich hysterisch in die Häme hinein. Der rothaarige Wuschelkopf mit buntem Ringelshirt stürzt angstgetrieben ins Nichts. Um ihn herum verdichtet sich der leere Raum zu einer klaustrophobischen Enge aus seinen eigenen Spiegelbildern. Plötzlich tut sich eine dunkle Landschaft auf, gespickt von seltsamen Traumbildern. Anton Cla formt aus den wirren Gefühlen des romantisch veranlagten Pubertierenden einen surrealen Theaterraum, dessen Dynamik einen nicht entkommen lässt. Der belgische Komponist Michiel De Naegel findet für seine Kunstfigur Joeri Chipsvingers und seine Klangwelt in Clas Animation ein perfektes Zuhause.

André Eckardt

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Anton Cla
Musik
Michiel De Naegel, Joeri Chipsvingers
Animation
Anton Cla
Animation Technique
3D Digital

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Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Letters from the Silenced Country
Letters from the Silenced Country Andrei Kutsila
Ein Land, in dem jede Opposition verfolgt und zerschlagen wird. Aufzeichnungen aus Belarus erzählen von Opferbereitschaft, Solidarität und den menschlichen Kosten des Widerstands.
Filmstill Letters from the Silenced Country

Letters from the Silenced Country

Listy
Andrei Kutsila
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Polen,
Litauen,
Deutschland
2026
72 Minuten
Belarusisch,
Russisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Nur sporadisch dringen Informationen aus dem isolierten Belarus. Und nahezu unerreichbar scheinen die Menschen in belarussischer Gefangenschaft. Andrei Kutsila, der im Zuge der staatlichen Repressionen selbst nach Polen geflohen ist, macht in seinem visuell and narrativ vielstimmigen Filmzeugnis die Schicksale von drei Inhaftierten publik. Sie stehen stellvertretend für die mehr als 65.000 Personen, die seit der umstrittenen Wiederwahl Alexander Lukaschenkos im Jahr 2020 kriminalisiert und interniert wurden. Da ist Kasia, eine Studentin, die mittels ihrer Kunst nach einem Weg sucht, den Alltag in Gefangenschaft zu bewältigen. Ihre in dunklen Tönen gehaltenen Zeichnungen gewähren Einblicke in eine grausame Situation; gleichzeitig geleiten sie in animierter Form durch „Letters from the Silenced Country“. Da ist außerdem Aktivist Witold Aschurak, dem eine Freundin Fotografien ins Gefängnis schickt. Aufnahmen der Überwachungskameras belegen seine Misshandlung, bevor er in Haft verstarb. Der frühere Kriminalbeamte Andrei Astapowitsch recherchiert derweil in Polen die Verbrechen in seiner einstigen Heimat und sammelt sie für die belarussische Oppositionsorganisation BYPOL. Auch ein anonymer Mann kommt zu Wort, der sein Leben in der Angst bestreitet, jederzeit verhaftet werden zu können. Andrei Kutsilas Film ist eine Kompilation des Schreckens – entstanden inmitten Europas.

Carolin Weidner

Thematisiert Tod

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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29.10.
#452
CineStar 7
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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29.10.2026
CineStar 7
#452
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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30.10.
#534
CineStar 5
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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30.10.2026
CineStar 5
#534
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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31.10.
#6C1
Cinémathèque in der naTo
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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31.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#6C1
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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Regie
Andrei Kutsila
Buch
Andrei Kutsila
Kamera
Wojciech Weglarz
Schnitt
Piotr Oginski
Produktion
Mirosław Dembiński, Giedrė Žickytė, Gregor Streiber
Sound Design
Saulius Urbanavicius
Animation
Natalia Spychala

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Kontakt
Mirosław Dembiński
mirek@studioeverest.pl
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, MDR-Film-Preis, Leipziger Ring, FIPRESCI Preis
Positions
Filmstill The Masturbator – The Adventures of Edgar Hilsenrath
The Masturbator – The Adventures of Edgar Hilsenrath François-Xavier Destors
Er wagte es, Trauma mit schwarzem Humor zu begegnen: Mit Animation und Archivmaterial taucht der Film in die radikal skandalöse Welt des Autors und Holocaust-Überlebenden Edgar Hilsenrath.
Filmstill The Masturbator – The Adventures of Edgar Hilsenrath

The Masturbator – The Adventures of Edgar Hilsenrath

Le Branleur – Les aventures d’Edgar Hilsenrath
François-Xavier Destors
Positions
Dokumentarfilm
Frankreich,
Deutschland,
Belgien
2026
53 Minuten
Französisch,
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
Wie viel schwarzen Humor braucht es, um dem Grauen zu trotzen? „The Masturbator – The Adventures of Edgar Hilsenrath“ taucht in die radikale Welt des Schriftstellers und Holocaust-Überlebenden Edgar Hilsenrath ein. Einer der ersten, die es gewagt haben, dem Trauma mit Groteske und hemmungslosem Lachen zu begegnen. Zwischen Animation und historischem Archivmaterial folgt der Film Hilsenraths Alter Ego aus seinem Roman „Fuck America“: einem mittellosen, sexbesessenen Schriftsteller im New York der 1950er-Jahre, der verzweifelt versucht, seine Erinnerungen an das Ghetto unter dem Titel „The Masturbator“ zu veröffentlichen. Schreiben wird zur Obsession, zur Provokation und zum Überlebensakt. 1926 in Leipzig geboren, führte Hilsenraths Weg durch Nazi-Deutschland, die Bukowina und das Ghetto von Transnistrien, über Palästina und Frankreich nach Amerika und zurück nach Europa. Eine Reise durch Orte des Verlusts, der Hoffnung und Enttäuschung. Eine Reise durch ein Jahrhundert, in dem die Gespenster des Faschismus immer wiederkehren. Burleske Animationen prallen auf rohe reale Bilder. In dieser Reibung entsteht das Porträt eines Künstlers, der mit seinen Büchern international Erfolge feierte, doch in Deutschland in Vergessenheit geraten ist. „The Masturbator“ verbindet Biografie, Erinnerung und Gegenwart zu einem ebenso verstörenden wie befreienden Film über die Kraft der Satire und die Notwendigkeit, dem Vergessen zu widersprechen.

Ola Staszel

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29.10.
#463
Passage Kinos Astoria
The Masturbator - The Adventures of Edgar Hilsenrath + Diskussion
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29.10.2026
Passage Kinos Astoria
#463
The Masturbator - The Adventures of Edgar Hilsenrath + Diskussion
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Calendar
31.10.
#681
UT Connewitz
The Masturbator - The Adventures of Edgar Hilsenrath
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31.10.2026
UT Connewitz
#681
The Masturbator - The Adventures of Edgar Hilsenrath
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Calendar

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Regie
François-Xavier Destors
Buch
François-Xavier Destors
Schnitt
Marie Thomas-Penette
Produktion
Clara Vuillermoz
Co-Produktion
François-Xavier Destors, Marie Thomas-Penette, Heino Deckert, Willy Perelsztejn, Emmanuel Leraille
Ton
Manuel Vidal, Xavier Drouault
Sound Design
Manuel Vidal, Xavier Drouault, Xavier Thibault
Musik
Éric Slabiak, Clément Garcin
Animation
Charlie Mars

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Kontakt
Vaidute Fischer
antrag@majade.de
World Sales
Stephan Riguet
Andana Films
sriguet@andanafilms.com
Hommage: Trollfilm
Filmstill Mum’s Hair
Mum’s Hair Maja Arnekleiv
Während der Chemo verwandeln Maja und ihre Geschwister die Haar-Transformation ihrer Mutter Anita Killi in einen liebevollen Pixilation-Film – Gewinner der Goldenen Taube 2017.
Filmstill Mum’s Hair

Mum’s Hair

Mammas hår
Maja Arnekleiv
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2017
6 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Der Verlust der Kopfhaare durch eine Chemotherapie ist für viele Menschen ein schmerzhafter Einschnitt, auch weil die Glatze die neue Verletzlichkeit so ausstellt. Doch Maja Arnekleiv, die Tochter der norwegischen Animationsregisseurin Anita Killi, verwandelt die Schritte der Transformation – die Original-Mama-Haare, die Fast-Glatze, den neuen Haarwuchs, der so anders ist als die Pre-Chemo-Haare – in eine Hommage an Resilienz, Liebe und Familienzusammenhalt, auch in schwierigen Krankheitszeiten. In einem über zwei Jahre entstandenen Pixilation-Dokumentarfilm hält sie in 755 (aus über 3.000 geschossenen) Einzelbildern fest, wie sie und ihre Geschwister die Haare von Anita Killi, die die Betrachter*innen dabei immer fest im Blick hat, frisiert, föhnt, stylt, mit Zöpfen und Haarspray herrichtet. Mal lachend, mal ernst, immer liebevoll. Für ihren zarten, sehr rührenden Film, der die Vierfach-Mama feiert, wie auch immer sie ausschaut, gewann Maja Arnekleiv 2017 die Goldene Taube.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Maja Arnekleiv
Kamera
Maja Arnekleiv
Produktion
Anita Killi
Musik
Mattis Sørum

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Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Nonna Lucia
Nonna Lucia Marcel Barelli
Ein Haus voller Habseligkeiten. Was erzählt der Nachlass über einen Menschen? Marcel Barelli kombiniert Stop-Motion und Videomaterial, um sich dem Leben seiner geliebten Nonna zu nähern.
Filmstill Nonna Lucia

Nonna Lucia

Nonna Lucia
Marcel Barelli
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Schweiz
2026
7 Minuten
Italienisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Was erzählen einem die Habseligkeiten über einen Menschen? Manchmal eine ganze Lebensgeschichte. So ist es zumindest für Marcel Barelli, der den Hausstand seiner lieben Nonna nach ihrem Ableben geerbt hat. Barelli kombiniert Stop-Motion und eigenes Videomaterial zu einer persönlichen Personenbeschreibung: Wir sehen unter anderem Strick- und Nähwerkzeug und ein Bild später schon die sockenstopfende Oma, die nichts gern wegwarf, die immer reparierte. Aber die Objekte zeigen auch die Leerstellen: Hat sie nicht Kinder geliebt – wo sind dann die ganzen Spielsachen hin? Barelli weiß um die überwältigend emotionale Macht der Erinnerung, die Gegenstände auslösen können. Zugleich findet er Trost und Kraft in ihnen. Als er die Blutspendeurkunde der Oma entdeckt zum Beispiel, die nicht nur etwas über ihren Alltag preisgibt, sondern auch über ihre Werte. Werte, an die es lohnt, anzuknüpfen.

Marie Ketzscher

Thematisiert Tod

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27.10.
#274
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#274
Teil der Kompilation
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28.10.
#351
CineStar 7
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 7
#351
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#322
CineStar 4
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28.10.2026
CineStar 4
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Calendar
31.10.
#631
CineStar 5
Teil der Kompilation
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31.10.2026
CineStar 5
#631
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Marcel Barelli
Produktion
Nicolas Burlet
Sound Design
Jérôme Vittoz
Animation
Marcel Barelli
Animation Technique
Objects

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Kontakt
Marcel Barelli
marcelbarelli@bluewin.ch
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Animation Perspectives
Filmstill Nothing to Expect
Nothing to Expect Franz Impler
Eine vernachlässigte Pflanze und abgestandene Cola. Im Alleinsein macht sich trotz Internetkontakt Langeweile breit. Die Hoffnung schwindet – bringt die nächste Online-Bestellung Erlösung?
Filmstill Nothing to Expect

Nothing to Expect

Nothing to Expect
Franz Impler
Animation Perspectives
Animationsfilm
Deutschland
2023
4 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Allein auf sich gestellt, der Reiz der Internetposts verblasst, machen sich Langweile und unsinnige Gedanken breit: Lässt sich die vernachlässigte Pflanze mit einer abgestandenen Cola wiederbeleben? Selbstgespräche, weil niemand da ist. Die Außenwelt meldet sich nur in der Gestalt eines lädierten Pizzajungen an der Tür. Die Hoffnung auf die bestellten neuen Inliner mit dem kryptischen Namen YMI-2142 und überhaupt jede Hoffnung ist am sichersten vor Enttäuschung, wenn man nichts mehr erwartet. Die Welt der Hauptfigur in Franz Implers 3D-Animation ist farbenfroh, frei von Kanten und gespickt von Freundlichkeit. Umso trister die Erkenntnis, dass das Leben auch ohne einen einfach voranschreiten kann.

André Eckardt

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Franz Impler
Produktion
Franz Impler
Animation
Franz Impler
Animation Technique
3D Digital

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Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Spray and Pray
Spray and Pray Veneta Androva
Nie war es so einfach wie heute, Desinformation in die Welt zu bringen. Der animierte Dokumentarfilm visualisiert wild wuchernde mushroom websites und die Konstruktion von Authentizität.
Filmstill Spray and Pray

Spray and Pray

Spray and Pray
Veneta Androva
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Bulgarien,
Deutschland
2026
16 Minuten
Bulgarisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
„… What news is real? … Everyone decides for themselves.“ Diese desillusionierten Sätze aus Veneta Androvas fiktionalisiertem, in 3D animierten Dokumentarfilm über gezielte Desinformationskampagnen hallen nach. Gesprochen werden sie von einem share4pay-User – eine real existierende bulgarische Plattform, auf der man mit wenigen Klicks „News-Seiten“ wie Pilze aus dem Boden schießen lassen kann, um dann mit Social Shares Geld zu verdienen. Die Inhalte: Vermeintliche Genderideologie und rassistische Migrationserzählungen. Androva nutzt die dokumentarische Form, um die durch die News-Seiten suggerierte Authentizität ad absurdum zu führen: Ihre verpixelten Interviewpartner sprechen mit KI-generierten Stimmen, eine Pilzkreatur deklamiert reale Clickbait-Headlines („Romania Shows How to Treat the Gender Plague From the West“), Sprachmodell-Analyse inklusive. Der Effekt ist genauso unheimlich wie die Botschaft: Fake News zirkulieren ungebremst, eine Eindämmung ist kaum möglich.

Marie Ketzscher

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27.10.
#242
CineStar 6
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27.10.2026
CineStar 6
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27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
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Regie
Veneta Androva
Produktion
Veneta Androva
Sound Design
Daniel Windisch
Animation
Veneta Androva
Animation Technique
3D Digital, Game Engine

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Kontakt
Veneta Androva
studio@venetaandrova.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Filmstill Light
Strahlen Juliane Ebner
Sommer 1995 in Ostdeutschland. Künstler*innen auf dem Land, sie arbeiten, leben und lieben. Ein Fund von Videoaufnahmen ermöglicht ein Porträt der Malerin Käthe Ebner in ihrer Mitte.
Filmstill Light

Strahlen

Strahlen
Juliane Ebner
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
22 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

1995. Es ist der sechste Sommer nach dem Mauerfall. Künstler*innen leben, lieben und arbeiten auf einem Hof in Ostdeutschland. Sie filmen sich mit einer Videokamera. Sie haben etwas von der Welt gesehen, gestaunt und gelernt, bekamen Heimweh und kehrten zurück. Dahin, wo Platz war. An den Bäumen hängen Früchte, Spatzen tschilpen, im Garten stehen Skulpturen. Immer wieder fängt die Kamera eine junge Frau ein, ihren offenen Blick, ihre Konzentration. Das heute fragile Material vibriert, kommt ins Stocken, friert ein. Die Erzählung beschwört unbeirrt das Hohelied des Sommers, nach dem für eine von ihnen kein siebter mehr kommt. Ein weißes Licht strahlt in die Gegenwart.

Jan Künemund

Thematisiert Tod

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27.10.
#231
CineStar 5
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 5
#231
Teil der Kompilation
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29.10.
#471
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#471
Teil der Kompilation
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30.10.
#563
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#563
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31.10.
#663
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#663
Teil der Kompilation
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Regie
Juliane Ebner
Kamera
Juliane Ebner
Produktion
Juliane Ebner
Ton
Alma Luise Schnoor
Sound Design
Alma Luise Schnoor
Animation
Juliane Ebner

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Kontakt
Juliane Ebner
juliane.ebner@gmx.de
Animation Night
Filmstill World
World Jordan Belson
Nebulös gasförmige Sphären verschmelzen zu Membranen, während der Lebensfunke sich zu einem Superbewusstsein verdichtet. Die Geburt einer Welt als bio-astronomisches Ereignis.
Filmstill World

World

World
Jordan Belson
Animation Night
Experimentalfilm
USA
1970
6 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

In einer fließenden Sequenz wird die Geburt einer Welt als bio-astronomisches Ereignis dargestellt. Nebulöse, wirbelnde Gaskugeln kondensieren, werden zu geschmolzenen Membranen, dann zu einem blitzenden Planeten. Der Abstieg in seine ausbrechenden elektronischen Kräfte, hin zum Kern, lässt den Lebensfunken sich verdoppeln und vervielfachen. Er steigt auf zum Bewusstsein, zu kristallinen Symmetrien. Die Wahrnehmung des Ganzen verdichtet sich. Es ist der Beginn eines Überbewusstseins. Dieser Film wurde mit Unterstützung der National Film Preservation Foundation restauriert.

Pyramid Films

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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30.10.
#5A2
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A2
Teil der Kompilation
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Regie
Jordan Belson
Ton
Andre Vandenbroeck

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