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Kids DOK
Filmstill Dog and Tree
Hund und Baum Franka Sachse
Die Freundschaft zwischen einer Hündin und einem Baum rückwärts erzählt, animiert mit schwarzem und weißem Papier. Viel haben sie zusammen erlebt und sogar einen großen Sturm überstanden.
Filmstill Dog and Tree

Hund und Baum

Hund und Baum
Franka Sachse
Kids DOK
Animationsfilm
Deutschland
2026
8 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Weltpremiere

Ein Animationsfilm ganz aus schwarzem und weißem Papier – und dann noch rückwärts erzählt! Eine weiße Hündin lebt in der Wurzelhöhle eines mächtigen Baumes. Doch was verbindet die beiden? Schritt für Schritt führt der Film zurück zu ihrer ersten Begegnung, als die Hündin noch ein Welpe war. Eine ebenso ungewöhnliche wie starke Freundschaft, die selbst einem gewaltigen Sturm standhält.

Lina Dinkla

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28.10.
#361
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Astoria
#361
Teil der Kompilation
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Calendar
31.10.
#662
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#662
Teil der Kompilation
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01.11.
#7A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A1
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Franka Sachse
Buch
Franka Sachse
Kamera
Franka Sachse
Schnitt
Franka Sachse
Produktion
Ana Vallejo
Co-Produktion
MDR Fernsehen
Ton
Florian Marquardt
Sound Design
Christian Schunke, Florian Marquardt
Musik
Andreas Kuch
Animation
Franka Sachse, Aline Helmcke, Franka Sachse
Animation Technique
Cutout

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Hommage: Trollfilm
Filmstill I’m Not Afraid!
Ich habe keine Angst! Marita Mayer
Beim Versteckenspielen im dunklen Hof gruselt sich Vanja vor den vielen Schatten. Er verwandelt sich in einen gefährlichen Tiger und sieht: Selbst die Großen haben manchmal Angst!
Filmstill I’m Not Afraid!

Ich habe keine Angst!

Ich habe keine Angst!
Marita Mayer
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Deutschland,
Norwegen
2022
7 Minuten
Norwegisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Vanja ist ein Tiger. Er streift durch den Urwald, er lauert auf, er greift an. Doch als es dunkel wird, fürchtet er sich – und als seine Schwester Thea das Licht anmacht, ist aus dem mutigen Tiger ein kleiner Junge geworden, in einer Wohnung ganz ohne Blattwerk. „Ich habe keine Angst“ ist Vanjas Mantra, mit dem er sich in seinem Alltag behauptet, wenn Fantasie und Realität nahtlos ineinander übergehen, das dunkle Treppenhaus ein Verlies und die Schattenspiele Monster sind. Aber auch dann, wenn er sich ausgeschlossen fühlt durch die ältere Schwester, die ihn beim Spielen nicht dabeihaben will. Marita Mayers verspielter 2D-Animationsfilm folgt Vanja dabei in alle Gemütslagen und Imaginationswelten, lässt die Bedürfnisse aller Kinder gleichberechtigt nebeneinanderstehen. Erwachsenwerden ist schwer, Kindsein oft auch. Aber wenn sich alle gegenseitig sehen und verstehen, wird es schon einfacher, und oft macht es dann sogar richtig Spaß.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Marita Mayer
Kamera
Friedrich Schäper
Schnitt
Frédéric Schuld
Produktion
Fabian Driehorst, Lillian Løvseth
Co-Produktion
Lillian Løvseth, Anita Killi
Ton
Simon Bastian
Sound Design
Simon Bastian
Musik
Marius Kirsten
Animation
Carlo Palazzari, Alba Dragonetti, Florian Maubach, Hero Hendel, Lena Fraundienst, Sinéad Nolan, Friedrich Schäper
Animation Technique
2D Digital

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World Sales
Stine Wangler
KurzFilmAgentur Hamburg e.V.
sales@shortfilm.com
Kids DOK
Filmstill I’d Love to See You
Ich würd dich gern sehen Zaïde Bil, Sébastien Segers, Petronella van der Hallen
Gefängnisse sind zwar so gar nicht für sie gedacht und doch gibt es viele Kinder, die regelmäßig dort sind. Vier von ihnen erzählen, wie es ist, Mama oder Papa hinter Gittern zu besuchen.
Filmstill I’d Love to See You

Ich würd dich gern sehen

Ich würd dich gern sehen
Zaïde Bil, Sébastien Segers, Petronella van der Hallen
Kids DOK
Dokumentarfilm
Belgien
2025
12 Minuten
Niederländisch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch (Overvoice)
Keine Premiere

In einem Dokfilm für Kinder geht es selten an diesen Ort: ein Gefängnis. Vier Kinder in Belgien nehmen uns hierhin mit. Sie zeigen uns den Weg vom Eingang bis zum Besuchsraum. Meist zweimal pro Woche besuchen sie dort ihre Mutter oder ihren Vater. Haftanstalten sind so gar nicht für Kinder gedacht und doch gibt es viele, die sie regelmäßig aufsuchen. Allein in Belgien haben über 16.000 Kinder einen Elternteil hinter Gittern. Dieser Film gibt den Kindern von Gefängnisinsassen eine Stimme. Sie erzählen, wie sie mit einer Situation umgehen, die sie sich nicht ausgesucht haben.

Lina Dinkla

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30.10.
#572
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#572
Teil der Kompilation
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01.11.
#7B1
Schauburg
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schauburg
#7B1
Teil der Kompilation
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Regie
Zaïde Bil, Sébastien Segers, Petronella van der Hallen
Kamera
Sébastien Segers, Petronella van der Hallen
Schnitt
Sébastien Segers, Zaïde Bil, Petronella van der Hallen, Ezra Verbist
Produktion
Sébastien Segers
Ton
Gillis Van der Wee
Sound Design
Gillis Van der Wee

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Kontakt
Sébastien Segers
sebastien@dokma.be
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face
I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face Helena Stańczyk
Die Zwillinge Alicja und Bożena Wahl prägten die Warschauer Kunstszene. In ihren Zeichnungen, bevölkert von hybriden Kreaturen, erkundeten sie ihre Beziehung zueinander. Eine Wiederentdeckung!
Filmstill I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face

I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face

Maluję swój autoportret, a wychodzi mi moja siostra
Helena Stańczyk
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Polen
2026
11 Minuten
Polnisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Die polnischen Zwillingsschwestern Alicja und Bożena Wahl erkundeten in ihren filigranen, von hybriden Kreaturen bevölkerten Zeichnungen sich selbst, aber auch ihre enge Beziehung zueinander. Helena Stańczyk erweckt diese Zeichnungen in ihrer Animation zum Leben und ergänzt sie mit Collagen sowie Texten, die Alicjas Tagebuch-Aufzeichnungen aus den 60er- und 70er-Jahren entstammen. Manchmal wie eine Ansprache an Schwester Bożena formuliert, berichtet Alicja in ihnen von surrealen Träumen, Begebenheiten mit ihren Töchtern und reflektiert Erinnerungen. „I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face“ ist ein wimmelnder, von physischen und psychischen Motiven durchwobener Film, der abrupt in eine künstlerische Symbiose und weibliche Selbsterforschung schubst. Eine Hommage an zwei Frauen, die die Warschauer Kunstszene prägten und die auch posthum zunehmend internationale Aufmerksamkeit erfahren.

Carolin Weidner

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27.10.
#252
CineStar 7
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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27.10.2026
CineStar 7
#252
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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28.10.
Polnisches Institut
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming

Eintritt frei

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28.10.2026
Polnisches Institut
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming

Eintritt frei

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01.11.
#723
CineStar 4
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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01.11.2026
CineStar 4
#723
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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Calendar
01.11.
#774
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Helena Stańczyk
Produktion
Łódź film school
Animation
Helena Stańczyk, Dante Jaczewska, Helena Król

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Kontakt
Helena Stańczyk
hela.stanczyk@gmail.com
Nominiert für: Silberne Taube
Hommage: Trollfilm
Filmstill Is Heaven Blue? #2
Is Heaven Blue? #2 Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Fast 50 Jahre künstlerische Familienarbeit münden in eine überbordende Selbst-Hommage: Die de Nooijers feiern das Leben – und den Tod – als finales, gemeinsames Gesamtkunstwerk.
Filmstill Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen,
Niederlande
2023
17 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Fast 50 Jahre umspannte die gemeinsame künstlerische Arbeit von Menno de Nooijer (Sohn), Paul de Nooijer (Vater) und Françoise de Nooijer (Mutter), die zwischen Fotografie und experimentellem Film changierte. Anstatt sich von der Nachwelt einordnen, kategorisieren und gegebenenfalls einmotten zu lassen, haben die drei miteinander einen finalen Film realisiert, kurz vor Paul de Nooijers Tod, als er schon schwer krank war. Ein letzter gemeinsamer Film als überbordende Selbst-Hommage. Sie kombinieren darin experimentell-dokumentarisches Storytelling, Performance, Pixilation und Stop-Motion, komische und traurige Momente, Pathos und Trash, Kostümierungslust und verletzliche Nacktheit. Mit „Is Heaven Blue? #2“ feiern die Nooijers das Leben als künstlerisches Gesamtkunstwerk, in dem alle Menschwerdungsprozesse und Verfallserscheinungen ihren Platz haben und auch der Tod ganz natürlich mit dazu gehört.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Regie
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Produktion
Françoise de Nooijer, Lillian Løvseth, Anita Killi
Ton
Øyvind Aamli
Musik
Øyvind Aamli
Animation
Paul de Nooijer, Menno de Nooijer

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Animation Perspectives
Filmstill Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...)
Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...) Anton Cla
Joeri sei verliebt, ohne geliebt zu werden, hänselt ihn ein Chor. Die Gefühle des rothaarigen Wuschelkopfs mit buntem Ringelshirt werden zur Projektionsfläche für seltsame Traumbilder.
Filmstill Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...)

Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...)

Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...)
Anton Cla
Animation Perspectives
Animationsfilm
Belgien
2026
9 Minuten
Niederländisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Joeri sei verliebt, ohne geliebt zu werden, hänselt ihn ein Chor wie auf einem Pausenhof immer und immer wieder und steigert sich hysterisch in die Häme hinein. Der rothaarige Wuschelkopf mit buntem Ringelshirt stürzt angstgetrieben ins Nichts. Um ihn herum verdichtet sich der leere Raum zu einer klaustrophobischen Enge aus seinen eigenen Spiegelbildern. Plötzlich tut sich eine dunkle Landschaft auf, gespickt von seltsamen Traumbildern. Anton Cla formt aus den wirren Gefühlen des romantisch veranlagten Pubertierenden einen surrealen Theaterraum, dessen Dynamik einen nicht entkommen lässt. Der belgische Komponist Michiel De Naegel findet für seine Kunstfigur Joeri Chipsvingers und seine Klangwelt in Clas Animation ein perfektes Zuhause.

André Eckardt

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Anton Cla
Musik
Michiel De Naegel, Joeri Chipsvingers
Animation
Anton Cla
Animation Technique
3D Digital

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Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The Core
Der Kern Rebecca Zehr
Eine Frau erkrankt. Die Normalität endet. Erstarrung. Plötzlich ist alles zu viel: Alltag, Filmemachen, Verantwortung. Was macht es aus, das Leben? Eine Geschichte von Suche und Rückkehr.
Filmstill The Core

Der Kern

Der Kern
Rebecca Zehr
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
15 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Wenn eine Krankheit das Leben stoppt, steht plötzlich alles infrage. Wir sind es gewohnt, zu funktionieren – Körper und Geist einzusetzen, um Ziele zu erreichen, uns selbst zu verwirklichen, für andere da zu sein. Doch wie reagieren wir, wenn die vermeintliche Normalität nicht mehr existiert? Wenn sich das Leben, so wie wir es kannten, aufzulösen droht? „Der Kern“ ist ein Film über den Kampf gegen die Auflösung und ein Ringen um die Frage, was das Leben ausmacht. Das Leben als Filmschaffende, als Frau und als Mutter. Das Leben, das schon komplett war, bevor die Krankheit dazu kam und das nun mit dieser konkurriert – um Zeit und um Wahrnehmung. Wo liegt der Wesenskern einer Person, worauf kann nicht verzichtet werden, ohne sich selbst aufzugeben? Dieser autofiktionale Film beginnt ganz persönlich, macht aber deutlich sichtbar, wie sehr der Umgang mit Krankheit gesellschaftlich geprägt ist und wie das Beharren auf „Normalität“ denen, die Tag für Tag darum kämpfen, das Leben schwerer macht.

Luc-Carolin Ziemann

Thematisiert psychische Erkrankungen

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27.10.
#274
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#274
Teil der Kompilation
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28.10.
#351
CineStar 7
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 7
#351
Teil der Kompilation
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30.10.
#562
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#562
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31.10.
#631
CineStar 5
Teil der Kompilation
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31.10.2026
CineStar 5
#631
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Rebecca Zehr
Buch
Rebecca Zehr
Kamera
Rebecca Zehr
Schnitt
Melanie Jilg
Produktion
University of Television and Film Munich (HFF)
Ton
Rebecca Zehr
Sound Design
Cornelia Böhm

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Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Filmstill Child’s Mother
Kindesmutter Konrad Schlaich
Anne (36) führt ein Leben im Chaos. Auch ihre Tochter Leonie (14) droht in die Drogenabhängigkeit zu rutschen. Kann Anne ihr Rückhalt geben, zum Vorbild werden? Ein involvierendes Porträt.
Filmstill Child’s Mother

Kindesmutter

Kindesmutter
Konrad Schlaich
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
76 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Anne (36) wohnt in Halle (Saale) und lebt im Chaos. Eine Wohnung voller Umzugskartons, ein kläffender Hund. Der Mutter erklärt sie am Telefon, dass der Strom bald wieder abgestellt werde. Manchmal schaut Tochter Leonie (14) vorbei. Sie droht wie die Mutter, in die Drogenabhängigkeit abzurutschen. Das Sorgerecht für ihre zwei jüngeren Kinder wurde Anne bereits entzogen. Die Kamera bleibt rein beobachtend, fängt lose Szenen aus dem Dasein einer Frau ein, die wieder Verantwortung übernehmen will. Der Film sucht nicht nach psychologischen Erklärungen, er zeigt Anne in ihrer Gegenwart. Sie wirkt bei ihren Fahrten durch die Plattenbausiedlung isoliert von ihrer Umgebung. Bei einem Eis an einem öffentlichen Platz nähern sich Mutter und Tochter an. Annes Besuch bei ihrer Mutter bietet Rückhalt, baut aber auch Druck auf. Immer näher kommt man Anne, wünscht sich mit ihr, dass sie ihrer Tochter ein Vorbild werden kann.

Anke Leweke

Thematisiert Sucht, Tod, Drogenkonsum

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28.10.
#314
CineStar 2
Kindesmutter
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28.10.2026
CineStar 2
#314
Kindesmutter
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Calendar
30.10.
#582
UT Connewitz
Kindesmutter
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30.10.2026
UT Connewitz
#582
Kindesmutter
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Calendar
31.10.
#632
CineStar 5
Kindesmutter
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31.10.2026
CineStar 5
#632
Kindesmutter
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Regie
Konrad Schlaich
Buch
Konrad Schlaich
Kamera
Pablo Sahin
Schnitt
Sarah Berner
Produktion
Friedemann Hottenbacher, Gregor Streiber
Co-Produktion
Konrad Schlaich
Sound Design
Jakob Ludwig, Jonas Albani

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Kontakt
Friedemann Hottenbacher
friedemann@inselfilm.de
Nominiert für: DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Gedanken-Aufschluss-Preis, film.land.sachsen Preis
Hommage: Trollfilm
Filmstill The King Who Wanted More Than a Crown
The King Who Wanted More Than a Crown Randall Meyers, Anita Killi
Der König ist verschwunden! Kommandant, Schlossherr, Hofnarr und Stellvertreter machen sich auf die Suche nach einem neuen Herrscher. Eine trügerische Fabel mit schrulligen Charakteren.
Filmstill The King Who Wanted More Than a Crown

The King Who Wanted More Than a Crown

Kongen som ville ha mer enn en krone
Randall Meyers, Anita Killi
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
1999
30 Minuten
Norwegisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Mensch, ist das langweilig und einsam hier im Schloss! Denkt sich der kleine König und ist deswegen eines Tages verschwunden. Alle sind verzweifelt und wissen keinen Rat. Sechs Tage lang sucht ihn die ganze Belegschaft. Ohne Glück. Und so machen sich der Kammerherr, der Kommandant, der Hofnarr und der Sekundant in den gefährlichen Zauberwald auf, um einen neuen König zu finden. Ursprünglich wurde „The King Who Wanted More Than a Crown“ als moderne Fabel für Jung und Alt vor allem mit Live-Orchester-Begleitung aufgeführt, um so insbesondere Kinder für die klassische Musik zu begeistern. Aber auch ohne Live-Element funktioniert Anita Killis und Randall Meyers‘ Cut-out-Animationsfilm ganz wunderbar. Schließlich birst er nicht nur vor liebevollen Details und lebhaften bunten Charakteren, sondern haucht auch der Binsenweisheit „Don’t judge a book by its cover“ neues Leben ein.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Regie
Randall Meyers, Anita Killi
Buch
Lars Saabye Christensen
Kamera
Carsten Andersen
Schnitt
Skule Erikse
Produktion
Randall Meyers

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Kontakt
Randall Meyers
Kids DOK
Filmstill The Comet
Der Komet Julie Charette
Émile und seine Schwester verbringen wundersame Sommertage, bis ein böser Streich der Nachbarsjungen die friedliche Stimmung stört. Findet Émile einen Weg, seine Ohnmacht zu überwinden?
Filmstill The Comet

Der Komet

Der Komet
Julie Charette
Kids DOK
Animationsfilm
Kanada
2026
12 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch (Overvoice)
Deutsche Premiere

Es ist Sommer. Émile und seine ältere Schwester Françoise genießen die letzten warmen Tage im Ferienhaus am Waldrand. Sie beobachten den Nachthimmel und halten Ausschau nach Sternschnuppen. Doch eines Abends wird die friedliche Stimmung jäh gestört, als die beiden Geschwister einen grausamen Streich der Nachbarjungen mitbekommen. In seiner Wut und Ohnmacht will Émile den Jugendlichen einen Denkzettel verpassen. Danach ist für ihn nichts mehr wie zuvor, und er ist ein Stück größer geworden.

Lina Dinkla

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30.10.
#572
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#572
Teil der Kompilation
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01.11.
#7B1
Schauburg
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schauburg
#7B1
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Julie Charette
Buch
Julie Charette
Schnitt
Alexandre Leblanc
Produktion
Nicolas Dufour-Laperrière, Raquel Sancinetti
Ton
Samuel Gagnon-Thibodeau
Musik
Simon Trottier
Animation
Julie Charette, Valentine Dumez, Marie-Noëlle Moreau Robidas
Animation Technique
2D Digital, Drawn

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Kontakt
World Sales
Serge Abiaad
La Distributrice de films
serge@ladistributrice.ca
Retrospektive
Filmstill Lavra Dor
Lavra Dor Paulo Rufino, Ana Carolina
Lavrador = Bauer, lavra = arbeiten, dor = Schmerz. Die experimentelle Collage über die Situation brasilianischer Landarbeiter*innen zeugt von der poetischen wie politischen Kraft des Kinos.
Filmstill Lavra Dor

Lavra Dor

Lavra Dor
Paulo Rufino, Ana Carolina
Retrospektive
Dokumentarfilm
Brasilien
1968
11 Minuten
Portugiesisch (Brasilien)
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Nach dem Militärputsch in Brasilien im März 1964 stoppten die neuen Machthaber die zuvor begonnene, gerechtere Verteilung des Bodens. Die stattdessen durchgeführten Agrarreformen begünstigten Großgrundbesitz und Agrarindustrie, Gewerkschaften wurden unterdrückt. Vor diesem Hintergrund setzen sich Paulo Rufino und Ana Carolina mit den Kämpfen und Nöten der Landarbeiter*innen auseinander. In freier und poetischer Form montieren sie Fotografien, Filmsequenzen, Zitate in Wort und Bild zu einer experimentellen Collage, die die Grenzen des Dokumentarischen auslotet. Insbesondere spielen sie mit dem Mittel der Wiederholung – in einer Art nicht-linearen Interpretation von „Lavra Dor“ (1962) und anderer Gedichte von Mário Chamie. Der Film lief in der von Peter B. Schumann zusammengestellten „Woche des jungen Films: Lateinamerika“ der Berlinale 1970. Bereits vier Jahre zuvor hatte Schumann im Rahmen der Retrospektive des Festivals erstmals einen Querschnitt des brasilianischen „Cinema Novo“ nach West-Berlin gebracht.

Florian Wüst

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28.10.
#334
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#334
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Paulo Rufino, Ana Carolina
Buch
Paulo Rufino, Ana Carolina
Kamera
Carlos Alberto Ebert
Schnitt
Franklin Pereira
Produktion
Paulo Rufino, Ana Carolina

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Kontakt
Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Leave This Room Buried
Leave This Room Buried Iva Kraljević
Wie ist die Grundstimmung unserer Ära? Im fließenden Wechsel zwischen 16-mm-Aufnahmen, Archivmaterial und Heimvideos will der Essay den Zeitgeist einfangen: ängstlich, nostalgisch, ungezähmt.
Filmstill Leave This Room Buried

Leave This Room Buried

Ovu sobu ostavite zakopanu
Iva Kraljević
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Kroatien
2026
17 Minuten
englische Titel
Untertitel: 
Keine
Deutsche Premiere
Was ist das vorherrschende Gefühl der heutigen Zeit? Sorge, Angst vor der Zukunft, unendliche amorphe Strömungen, eine Sehnsucht nach einfacheren Dingen der Vergangenheit? Zeitgemäß, sich permanent verschiebend und seltsam trostreich, ist diese erste Solo-Regiearbeit der Cutterin und Kamerafrau Iva Kraljević ein Versuch, die Stimmung des Zeitgeists zu erschließen – durch einen frei fließenden Essay, in dem Form und Inhalt sanft verwoben sind. An Fixsternen wie W. G. Sebald, Naomi Klein und Robert McFarlane orientiert, doch mit einem ganz eigenen Witz und lyrischer Note, zieht der Text auf der Leinwand schimmernde Linien zwischen Traum, Erinnerung, historischen Ereignissen und heutigen Gräueltaten einerseits und dem immerwährenden Trost der Natur andererseits, während Archivbilder und Familienfilme in neue 16 mm-Aufnahmen übergehen, Überblendungen üppig gedeihen und Fotos und Animationen sich im Bild breitmachen. Holz und Wasser, Stein und Feuer, wieder und wieder Atompilze; wenn das, was wir ausscheiden, zurückkommt, um uns zu verschlingen, haben wir hier wenigstens eine herzhafte Mahlzeit bekommen.

James Lattimer

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27.10.
#251
CineStar 7
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 7
#251
Teil der Kompilation
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29.10.
#4C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C1
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Calendar
31.10.
#674
Passage Kinos Wintergarten
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#674
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01.11.
#773
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Iva Kraljević
Buch
Iva Kraljević
Kamera
Iva Kraljević
Schnitt
Iva Kraljević
Produktion
Igor Grubić, Marijana Veljovic
Sound Design
Iva Kraljević

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Vanja Andrijević
vanja@bonobostudio.hr
World Sales
Vanja Andrijević
Bonobostudio
vanja@bonobostudio.hr
Nominiert für: Silberne Taube