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Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Glaube Sitte Heimat
Glaube Sitte Heimat Fidel Sievering, Bennet Staack
Hilflose Rituale und der Geruch abgestandener Zeit: Ein schräges, ehrliches Porträt eines Ortes, der einst vom Bergbau lebte und in den der erfolgreiche Strukturwandel nicht einziehen möchte.
Filmstill Glaube Sitte Heimat

Glaube Sitte Heimat

Glaube Sitte Heimat
Fidel Sievering, Bennet Staack
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Deutschland
2026
30 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
Ein Besuch im Ort der Kindheit, wo sich scheinbar Liebe und Hoffnung schon aus dem Staub gemacht und Bergparade, Saufparty, hilflose Jugendrebellion mit Techno am Lagerfeuer ritualisiert haben. Fidel Sievering und Bennet Staack vermitteln mit zielsicherer Beobachtungs- und Gestaltungsgabe das Abgegriffene und den Geruch einer rheinischen Ortschaft, die einst vom Bergbau gelebt hat und in die der erfolgreiche Strukturwandel nicht einziehen möchte. Hier ist die Zeit vor Langem stehen geblieben. Die Menschen bewegen sich ungelenk als digitale Marionetten mit fehlerhafter Motorik durch die Enge der Straßenzüge und Hausflure. Einziger Lichtblick sind alte, abgelegte Pläne für die Zukunft des Ortes, die als Mutprobe aus einem geschlossenen Stollen zutage gefördert werden. „Glaube Sitte Heimat“ spricht mit teils schrägen Szenen und Klängen, gefundenen Tonzeugnissen und kompromissloser digitaler Gestaltung ehrlich über Wandteller und unterdrückten Schmerz, aber auch über ein unerschütterliches Festhalten am „Neuen Traum“.

André Eckardt

Enthält Darstellungen von Drogenkonsum, Nacktheit, körperliche Gewalt

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27.10.
#2C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C1
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#371
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#371
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#341
CineStar 6
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28.10.2026
CineStar 6
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Calendar
30.10.
#541
CineStar 6
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 6
#541
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Fidel Sievering, Bennet Staack
Produktion
Fidel Sievering, Bennet Staack
Animation
Fidel Sievering, Bennet Staack
Animation Technique
3D Digital

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Kontakt
Fidel Sievering
fidelsievering@gmail.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis, Gedanken-Aufschluss-Preis
Animation Night
Filmstill Green Planet
Green Planet Piotr Kamler
Ein sandiger Wüstenplanet, 28 Billiarden Kilometer von der Erde entfernt. Seine Bewohner*innen leben ohne Sonnenlicht, produzieren Zeit, lieben Musik. Eine virtuose Sandanimation.
Filmstill Green Planet

Green Planet

La planète verte
Piotr Kamler
Animation Night
Animationsfilm
Frankreich
1966
9 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

28 Billiarden Kilometer von der Erde entfernt liegt die Galaxie RK12. Dort befindet sich ein sandiger Wüstenplanet, bewohnt von einer außerirdischen Spezies. Ohne Sonnenlicht leben die Kreaturen von der Energie der Bewegung selbst. Sie produzieren Zeit, lieben Musik und stoßen ihre sterblichen Götter zurück ins All, wenn sie genug von ihnen haben. Eine fiktive Reportage, die das große Können von Piotr Kamler zeigt. Der polnische Avantgarde-Filmkünstler schuf neben einem abendfüllenden Science-Fiction-Film zahlreiche originelle und handwerklich herausragende Kurzfilme. „Green Planet“ ist eine meisterliche Stop-Motion-Animation, in der Kamler filigrane Formen aus feinem Sand zum Leben erweckt. Akzentuierte Beleuchtung, Kontraste und Fokussierung erzeugen eine fantastische Welt mit beeindruckender Raumtiefe. Die Musik von Ivo Malec, einem Pionier der elektroakustischen und Neuen Musik, verstärkt die fremdartige Atmosphäre des weit entfernten Schauplatzes.

Franka Sachse

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30.10.
#5A2
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A2
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Piotr Kamler
Buch
Jacques Sternberg
Produktion
Societé des Films d'Art et de Culture
Musik
Yvo Malec
Animation Technique
Sand

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aaaProduction
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Growing Wild
Growing Wild Rob Crosse
Ein Ort der Vielfalt, ein Safe Space für mehrere Generationen von queeren Menschen. Von einer Wohnung zur nächsten werden Erfahrungen geteilt. Wer hier lebt, hat viel erlebt.
Filmstill Growing Wild

Growing Wild

Growing Wild
Rob Crosse
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland,
UK
2025
24 Minuten
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
Weltpremiere

„Wie lange kennt ihr euch?“ – „Sechs Beerdigungen.“ Alt geworden zu sein als schwuler Mann ist nach der Aids-Krise ein Privileg. Am „Lebensort Vielfalt“, einem Berliner Wohnprojekt für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen, wird zwischen drei Generationen Erfahrungswissen ausgetauscht. Früher wurde man in Kategorien gesteckt, heute dürfen Kinder vielleicht erst einmal sprechen lernen, bevor sie sich selbst definieren. Wildes Großwerden und Altern. Allen Bewohner*innen gemeinsam ist der Wunsch nach Sicherheit, auch vor dem Sich-Erklären-Müssen. Die Kamera ist im Haus unterwegs, überquert den Flur, wechselt den Balkon, schaut aus dem Fenster auf die Straße, entwickelt neue Perspektiven. Gesellschaftliche Rückschritte werden registriert, manchmal ein neues Glück gefunden. Zum Geburtstag von Verstorbenen wird die Himbeertorte angeschnitten. Beim Einschlafen kommt der Sound des Aufruhrs wieder hoch.

Jan Künemund

Thematisiert Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen

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27.10.
#271
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#271
Teil der Kompilation
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29.10.
#481
UT Connewitz
Teil der Kompilation
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29.10.2026
UT Connewitz
#481
Teil der Kompilation
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30.10.
#563
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#563
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01.11.
#7A3
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A3
Teil der Kompilation
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Regie
Rob Crosse
Kamera
Eli Börnicke, Ana Novaro
Schnitt
Rob Crosse
Produktion
Rob Crosse
Ton
Jordi Braut
Sound Design
Jochen Jezussek

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Kontakt
Rob Crosse
mail@robcrosse.com
Animation Perspectives
Filmstill Gum Bubble Buddy
Gum Bubble Buddy Franz Impler
Ein kleiner Großstadtrebell schlendert lässig durch die Straßen. Eitel wie er ist, formt er Kaugummiblasen seines eigenen Gesichts. Animation zum Staunen und zum Schmunzeln.
Filmstill Gum Bubble Buddy

Gum Bubble Buddy

Gum Bubble Buddy
Franz Impler
Animation Perspectives
Animationsfilm
Deutschland
2023
1 Minute
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Hände in den Taschen und Kaugummi im Mund – lässig schlendert ein kleiner Großstadtrebell zu nebulösen, schleppenden Klängen durch die Straßen, vorbei an Graffiti und Retro-Kaugummiautomat. Seinen Look of Cool hat er perfektioniert und seine Eitelkeit bläht sich zum Selbstporträt auf. In nur zehn Sekunden lässt uns Franz Impler jemanden kennenlernen, der einen mit seinem schrägen Trick zum Staunen und Schmunzeln bringt.

André Eckardt

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

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Regie
Franz Impler
Produktion
Franz Impler
Animation
Franz Impler
Animation Technique
3D Digital

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Kontakt
Eröffnungsfilm,
Fokus Ost
Filmstill Good Evening, Beautiful
Guten Abend, du Schöne Ina Borrmann
„Eine kleine Flamme, die aufging und die Leute inspirierte, anders über die DDR zu erzählen.“ Fast fünfzig Jahre später blicken die Protagonistinnen erneut auf das ikonische Buch von 1977.
Filmstill Good Evening, Beautiful

Guten Abend, du Schöne

Guten Abend, du Schöne
Ina Borrmann
Eröffnungsfilm,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
95 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

„Eine kleine Flamme, die aufging und die Leute inspiriert hat, anders über die DDR zu erzählen.“ So beschreibt eine Protagonistin den Protokollband „Guten Morgen, du Schöne“ der Autorin Maxie Wander von 1977 mit Selbstauskünften ganz unterschiedlicher Frauen. Eines der erfolgreichsten Bücher der DDR und eines der wirkmächtigsten der deutschen Literaturgeschichte: Es hat Generationen von Frauen (und Männern!) geprägt und zur Selbstbefragung ermutigt – Grund genug für die Regisseurin, ein paar der Frauen heute auf das Buch und ihr Leben zurückblicken zu lassen. Es geht um Gleichberechtigung und Emanzipation, Lebensentwürfe und Rebellion, Träume und Scheitern, Liebe und Sexualität, Mütter und Väter, Männer und Frauen, Glück und Einsamkeit, den Tod und vor allem den Hunger nach Leben. Susanne Schüle filmt mit Respekt und großer Zärtlichkeit Gesichter und Körper, in die sich die Zeit eingeschrieben hat. Alter und Schönheit, Zerbrechlichkeit und Stärke. Die Erzählungen werden auf der Bildebene subtil von Amateuraufnahmen kommentiert: Körper im Stechschritt der Ideologien, Hitlergruß und Massenaufläufe. Dagegen immer wieder nackte Körper, das wilde und unangepasste Leben jenseits der Diktaturen. Krieg, Kartoffelschälen, Küsse, Kinder. So war das. So ist das. Am Ende führen die Monologe der Vergangenheit in einen heutigen Dialog der Geschlechter und Generationen. Eine Flamme.

Grit Lemke

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26.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Eröffnungsfilm: Guten Abend, du Schöne

Eintritt frei

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26.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
Eröffnungsfilm: Guten Abend, du Schöne

Eintritt frei

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Calendar
29.10.
#411
CineStar 2
Guten Abend, du Schöne
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29.10.2026
CineStar 2
#411
Guten Abend, du Schöne
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01.11.
#7C2
Cinémathèque in der naTo
Guten Abend, du Schöne
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01.11.2026
Cinémathèque in der naTo
#7C2
Guten Abend, du Schöne
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Regie
Ina Borrmann
Buch
Ina Borrmann
Kamera
Susanne Schüle
Schnitt
Julia Albrecht
Produktion
Ina Borrmann , Marc Wächter
Ton
Nic Nagel
Sound Design
Adrian Lo
Musik
Adrian Lo

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Kontakt
Shoot from the hip Filmproduktion GmbH
info@shootfromthehip.de
German Distributor
Salzgeber & Co. Medien GmbH
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
DOK im Knast
Filmstill Last Round
Haus der Trinker Janis Westphal
Ein Berliner Wohnprojekt für obdachlose Männer verfolgt einen radikal anderen Ansatz: Suchtakzeptanz, Unterstützung und Würde statt Zwangsabstinenz. Eine Langzeitbeobachtung auf Augenhöhe.
Filmstill Last Round

Haus der Trinker

Haus der Trinker
Janis Westphal
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
DOK im Knast
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
95 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch, deutsche Untertitel für Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit
Weltpremiere

Sorgfältig wird der Schnaps in Flachmänner gefüllt und den Männern übergeben. Ihre Gesichter sind gezeichnet von den Spuren des Lebens in Obdachlosigkeit. Ein Wohnprojekt in Berlin-Kreuzberg gibt ihnen mehr als ein Dach über dem Kopf. Hier arbeiten Menschen, die ihnen zuhören, sie zum Arzt begleiten und kontrolliert Alkohol aushändigen. Das Projekt verfolgt einen konsequent suchtakzeptierenden Ansatz – ohne den Zwang zur Abstinenz und mit dem Ziel, den Existenzdruck von den Betroffenen zu nehmen. In dem geschützten Raum können die Männer nach vielen Jahren auf der Straße aufatmen, ihre eigene Persönlichkeit und Würde wieder entdecken. Auf Augenhöhe begleitet die Kamera über mehrere Jahre hinweg einige der Bewohner und Sozialarbeiter*innen. Sie zeigt die Arbeit der Institution und gibt Raum für die persönlichen Geschichten der Betroffenen. Vor dem Objektiv entsteht eine fragile Gemeinschaft.

Anke Leweke

Thematisiert Sucht, Tod, psychische Erkrankungen, Drogenkonsum

Enthält Darstellungen von Sucht

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28.10.
#312
CineStar 2
Haus der Trinker
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28.10.2026
CineStar 2
#312
Haus der Trinker
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Calendar
29.10.
JSA Regis-Breitingen
Haus der Trinker

Eintritt frei

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29.10.2026
JSA Regis-Breitingen
Haus der Trinker

Eintritt frei

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Calendar
29.10.
#4B1
Schauburg
Haus der Trinker
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29.10.2026
Schauburg
#4B1
Haus der Trinker
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Calendar
31.10.
#624
CineStar 4
Haus der Trinker
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31.10.2026
CineStar 4
#624
Haus der Trinker
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Regie
Janis Westphal
Kamera
Janis Westphal
Schnitt
Marisol Barrientos Lima
Produktion
Janis Westphal
Co-Produktion
Franziska Schulz-Elmalih, Dennis Münch
Ton
Artem Funk
Sound Design
Nils Plambeck
Musik
Jonathan Dreyfus, Amy Andersen

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Kontakt
Janis Westphal
German Distributor
Nominiert für: Gedanken-Aufschluss-Preis, film.land.sachsen Preis, DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Heralds of the Monsoon
Heralds of the Monsoon Meera Krishnamurthy
Wer hat den Elefanten auf dem Gewissen? Ein Matti-Baum und ein Schmetterling ermitteln gemeinsam. Ein ökologischer Whodunit, dessen Hauptverdächtiger der Klimawandel ist.
Filmstill Heralds of the Monsoon

Heralds of the Monsoon

Mungarina Ette
Meera Krishnamurthy
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Indien
2025
9 Minuten
Kannada
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Der Elefant ist tot! Aber wer oder was hat ihn auf dem Gewissen? Als Mischung aus einem ökologischen Whodunit und leichtfüßigem Dokumentarfilm inszeniert, treffen in Meera Krishnamurthys Animationsfilm zwei verschiedene Perspektiven aufeinander: Da ist die weise Stimme des Matti-Baums, der wie die indigene Soliga-Community eigene Traditionen und Rituale für den Umgang mit der Natur gefunden hat. Und dann ist da eine wissenschaftlich-diskursive Stimme, die in Form eines Schmetterlings Erkenntnisse überbringt. Auch in der Präsentation ihrer Überlegungen zum Tathergang bringen sie ihre eigenen Ansätze mit: Der Matti-Baum singt seine Weisheiten, die mittels Zeichnung und Time-Lapse visualisiert werden; der Schmetterling lässt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse lieber als Stop-Motion-Sequenz im Labor sichtbar werden. Langsam nähern sich die beiden einander an – denn nur gemeinsam lässt sich dem Mörder das Handwerk legen.

Marie Ketzscher

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27.10.
#272
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#272
Teil der Kompilation
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29.10.
#451
CineStar 7
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 7
#451
Teil der Kompilation
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Calendar
29.10.
#442
CineStar 6
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29.10.2026
CineStar 6
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30.10.
#5A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A1
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Meera Krishnamurthy
Buch
Mahesha J, Meera Krishnamurthy, Samira Agnihotri, Vinay K Kumar
Produktion
Samira Agnihotri, Ankila Hiremath
Ton
Shikari Kethegowda, Samira Agnihotri
Sound Design
Meera Krishnamurthy
Animation
Meera Krishnamurthy
Animation Technique
Mixed Media, Objects

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Kontakt
Meera Krishnamurthy
k.meera28@gmail.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Retrospektive
Filmstill Herminda de la Victoria
Herminda de la Victoria Douglas Hübner
Die Polizei räumt von obdachlosen Familien besetztes Land am Rand von Santiago. Ein Mädchen stirbt. Die Siedlung bleibt. Bis heute trägt sie ihren Namen: Herminda de la Victoria.
Filmstill Herminda de la Victoria

Herminda de la Victoria

Herminda de la Victoria
Douglas Hübner
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1969
16 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

In einer groß angelegten Aktion besetzt eine Gruppe obdachloser Familien im März 1967 brachliegendes Land am Rand von Santiago. Beim Räumungsversuch durch die Polizei stirbt ein Mädchen, die kleine Herminda, in den Armen ihrer Mutter. Die Räumung wird abgebrochen, die Menschen können bleiben und ohne vorhandene Infrastruktur die heute noch existierende Siedlung errichten: Herminda de la Victoria. „Voller Irrtümer und Fehler ist [der Film] meine erste Annäherung ans Kino, allerdings an ein ‚neues Kino‘, ein durch die Unterentwicklung gekennzeichnetes lateinamerikanisches Kino. Trotzdem bedeutet der filmische Prozess, Schnitt und Vertonung für mich eine vollgültige Erfahrung. ‚Herminda de la Victoria‘ engagiert sich für die Interessen der Obdachlosen in Chile, leidet mit ihnen, ist Zeugnis und ein ‚Dokument‘, das zur Stellungnahme zwingt.“ (Douglas Hübner)

Florian Wüst

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29.10.
#434
CineStar 5
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 5
#434
Teil der Kompilation
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Regie
Douglas Hübner
Kamera
Héctor Ríos
Schnitt
Antonio Puchi
Produktion
Cine Experimental de la Universidad de Chile
Musik
Sergio Ortega

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Kontakt
Bundesarchiv
Animation Perspectives
Filmstill Hidden Message
Hidden Message Franz Impler
Fremdartige Tierwesen stecken ihre Köpfe aus akkurat geschnittenen Hecken und singen im Chor eine schräge Hymne. Ein kleiner anarchischer Moment an einem netten, hellen Tag.
Filmstill Hidden Message

Hidden Message

Hidden Message
Franz Impler
Animation Perspectives
Animationsfilm
Deutschland
2025
1 Minute
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Ein plüschiges, rosafarbenes Tierwesen steckt seinen Kopf aus einer exakt geschnittenen grünen Heckensäule. Es singt ein euphorisches Motiv, die Stimme versprüht den Charme eines Vintage-Synthesizers. Aus den benachbarten Heckensäulen gesellen sich Zwillingswesen mit ihren Zwillingsstimmen hinzu, belebend schwingt ein Beat mit. Eine schräge Hymne mit wenigen Takten. Ein kleiner anarchischer Moment an diesem netten, hellen Tag.

André Eckardt

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Franz Impler
Produktion
Franz Impler
Animation
Franz Impler
Animation Technique
3D Digital

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Kontakt
Kids DOK
Filmstill I’d Love to See You
Ich würd dich gern sehen Zaïde Bil, Sébastien Segers, Petronella van der Hallen
Gefängnisse sind zwar so gar nicht für sie gedacht und doch gibt es viele Kinder, die regelmäßig dort sind. Vier von ihnen erzählen, wie es ist, Mama oder Papa hinter Gittern zu besuchen.
Filmstill I’d Love to See You

Ich würd dich gern sehen

Ich würd dich gern sehen
Zaïde Bil, Sébastien Segers, Petronella van der Hallen
Kids DOK
Dokumentarfilm
Belgien
2025
12 Minuten
Niederländisch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch (Overvoice)
Keine Premiere

In einem Dokfilm für Kinder geht es selten an diesen Ort: ein Gefängnis. Vier Kinder in Belgien nehmen uns hierhin mit. Sie zeigen uns den Weg vom Eingang bis zum Besuchsraum. Meist zweimal pro Woche besuchen sie dort ihre Mutter oder ihren Vater. Haftanstalten sind so gar nicht für Kinder gedacht und doch gibt es viele, die sie regelmäßig aufsuchen. Allein in Belgien haben über 16.000 Kinder einen Elternteil hinter Gittern. Dieser Film gibt den Kindern von Gefängnisinsassen eine Stimme. Sie erzählen, wie sie mit einer Situation umgehen, die sie sich nicht ausgesucht haben.

Lina Dinkla

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30.10.
#572
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#572
Teil der Kompilation
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01.11.
#7B1
Schauburg
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schauburg
#7B1
Teil der Kompilation
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Regie
Zaïde Bil, Sébastien Segers, Petronella van der Hallen
Kamera
Sébastien Segers, Petronella van der Hallen
Schnitt
Sébastien Segers, Zaïde Bil, Petronella van der Hallen, Ezra Verbist
Produktion
Sébastien Segers
Ton
Gillis Van der Wee
Sound Design
Gillis Van der Wee

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Kontakt
Sébastien Segers
sebastien@dokma.be
DEFA Matinee
Filmstill Inside – Outside
Inside – Outside Lilly Grote, Julia Kunert
Staßfurt, 1990: Ohne Familie und von der DDR-Gesellschaft weitgehend isoliert wachsen hier seit Jahren hunderte namibische Kinder auf. Nach dem Mauerfall sind sie ein Politikum.
Filmstill Inside – Outside

Inside – Outside

Inside – Outside
Lilly Grote, Julia Kunert
DEFA Matinee
Dokumentarfilm
DDR
1990
32 Minuten
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Deutsch
Keine Premiere
Staßfurt, DDR, 1990. In der „Schule der Freundschaft“ mit angegliedertem Internat wachsen seit Jahren hunderte Kinder aus Namibia auf – fernab ihrer Familien. Eine Integration in das Kleinstadtleben ist von der DDR-Führung nicht vorgesehen. Als mit dem Mauerfall das politische System kollabiert, geraten die Jugendlichen ins Kreuzfeuer von Politik und Presse. Der Film begleitet sie durch ihren Alltag und gibt ihnen eine Stimme. 

Philip Zengel

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31.10.
#671
Passage Kinos Wintergarten
Inside – Outside + Staßfurt – Windhoek
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#671
Inside – Outside + Staßfurt – Windhoek
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Calendar

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Regie
Lilly Grote, Julia Kunert
Buch
Lilly Grote, Julia Kunert
Kamera
Lilly Grote, Julia Kunert
Schnitt
Kristine Gebhardt
Produktion
Deutscher Fernsehfunk (DFF), Birgit Wiebelitz
Ton
Werner Piehl

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Kontakt
Deutsches Rundfunkarchiv
Hommage: Trollfilm
Filmstill Is Heaven Blue? #2
Is Heaven Blue? #2 Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Fast 50 Jahre künstlerische Familienarbeit münden in eine überbordende Selbst-Hommage: Die de Nooijers feiern das Leben – und den Tod – als finales, gemeinsames Gesamtkunstwerk.
Filmstill Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen,
Niederlande
2023
17 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Fast 50 Jahre umspannte die gemeinsame künstlerische Arbeit von Menno de Nooijer (Sohn), Paul de Nooijer (Vater) und Françoise de Nooijer (Mutter), die zwischen Fotografie und experimentellem Film changierte. Anstatt sich von der Nachwelt einordnen, kategorisieren und gegebenenfalls einmotten zu lassen, haben die drei miteinander einen finalen Film realisiert, kurz vor Paul de Nooijers Tod, als er schon schwer krank war. Ein letzter gemeinsamer Film als überbordende Selbst-Hommage. Sie kombinieren darin experimentell-dokumentarisches Storytelling, Performance, Pixilation und Stop-Motion, komische und traurige Momente, Pathos und Trash, Kostümierungslust und verletzliche Nacktheit. Mit „Is Heaven Blue? #2“ feiern die Nooijers das Leben als künstlerisches Gesamtkunstwerk, in dem alle Menschwerdungsprozesse und Verfallserscheinungen ihren Platz haben und auch der Tod ganz natürlich mit dazu gehört.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Produktion
Françoise de Nooijer, Lillian Løvseth, Anita Killi
Ton
Øyvind Aamli
Musik
Øyvind Aamli
Animation
Paul de Nooijer, Menno de Nooijer

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no