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Hotel Utopia
Sie entwickeln Software, sind Lifestyle-Coaches, haben Marketing-Agenturen oder einen Amazon-Shop, sie reisen um die Welt, ohne für Unterkünfte zu zahlen: digitale Nomaden, denen als Arbeitsplatz mitunter ein Reisekoffer mit einem Laptop darauf reicht. Manche ihrer Sehnsüchte bleiben dabei auf der Strecke und werden zum Projekt eines umtriebigen Münchner Entwicklers: Matthias wirbt um heimatlose Individualist*innen und clevere Investor*innen, die als „Backer“ in sein Projekt einsteigen sollen, um aus einem verlassenen ehemaligen Luxus-Hotel in den bulgarischen Bergen ein hippes Coworking-Space zu machen. Er verspricht Community-Gefühl, intensive menschliche Verbindungen und wenig Steuern, Outdoor-Pool und Lagerfeueridylle. Während die von Heimat träumenden Nomaden darauf warten, dass aus der Utopie Realität wird, fühlen die Bewohner*innen der umliegenden Dörfer mit Skepsis einen neuen „Wind of Change“. Eine brillante Strukturanalyse eines Geschäftsmodells, das mit modernen Sehnsüchten handelt und sich den Raum dafür zu nehmen weiß.
Jan Künemund
Termine und Tickets
Credits
Kontakt
hannahbuhr@outlook.de
How to Catch a Butterfly
Carolin Weidner
Thematisiert Mord, Rassismus
Enthält Darstellungen von Rassismus
Termine und Tickets
Credits
Kontakt
purplerayfilm@gmail.com
Ich würd dich gern sehen
In einem Dokfilm für Kinder geht es selten an diesen Ort: ein Gefängnis. Vier Kinder in Belgien nehmen uns hierhin mit. Sie zeigen uns den Weg vom Eingang bis zum Besuchsraum. Meist zweimal pro Woche besuchen sie dort ihre Mutter oder ihren Vater. Haftanstalten sind so gar nicht für Kinder gedacht und doch gibt es viele, die sie regelmäßig aufsuchen. Allein in Belgien haben über 16.000 Kinder einen Elternteil hinter Gittern. Dieser Film gibt den Kindern von Gefängnisinsassen eine Stimme. Sie erzählen, wie sie mit einer Situation umgehen, die sie sich nicht ausgesucht haben.
Lina Dinkla
Termine und Tickets
Credits
Kontakt
sebastien@dokma.be
Kindesmutter
Anne (36) wohnt in Halle (Saale) und lebt im Chaos. Eine Wohnung voller Umzugskartons, ein kläffender Hund. Der Mutter erklärt sie am Telefon, dass der Strom bald wieder abgestellt werde. Manchmal schaut Tochter Leonie (14) vorbei. Sie droht wie die Mutter, in die Drogenabhängigkeit abzurutschen. Das Sorgerecht für ihre zwei jüngeren Kinder wurde Anne bereits entzogen. Die Kamera bleibt rein beobachtend, fängt lose Szenen aus dem Dasein einer Frau ein, die wieder Verantwortung übernehmen will. Der Film sucht nicht nach psychologischen Erklärungen, er zeigt Anne in ihrer Gegenwart. Sie wirkt bei ihren Fahrten durch die Plattenbausiedlung isoliert von ihrer Umgebung. Bei einem Eis an einem öffentlichen Platz nähern sich Mutter und Tochter an. Annes Besuch bei ihrer Mutter bietet Rückhalt, baut aber auch Druck auf. Immer näher kommt man Anne, wünscht sich mit ihr, dass sie ihrer Tochter ein Vorbild werden kann.
Anke Leweke
Thematisiert Sucht, Tod, Drogenkonsum
Termine und Tickets
Credits
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friedemann@inselfilm.de
kiss kiss bang bang
Carolin Weidner
Thematisiert psychische Erkrankungen
Enthält Darstellungen von Nacktheit
Trailer
Termine und Tickets
Eintritt frei
Credits
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purplerayfilm@gmail.com
Kitzel
Franka Sachse
Termine und Tickets
Credits
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mkeil.animation@gmail.com
Líber Arce, liberarse
Líber Arce war der Name eines kommunistischen Studenten, der bei Protesten auf dem Universitätsgelände in Montevideo von der Polizei erschossen wurde. Der Film dokumentiert die Ereignisse vor und nach dessen Begräbnis, sein Titel verwandelt den Namen des Getöteten in einen Aufruf: liberarse, sich befreien. Dass der Film stumm ist und die Anklage gegen die sozialen und ökonomischen Verhältnisse sowie den US-Imperalismus durch Zwischentitel konkretisiert wird, macht aus den fehlenden Ressourcen für die Vertonung eine ästhetische Qualität: Wir sehen genauer hin, weil es nichts zu hören gibt. Mario Handler ist Mitgründer des Filmkollektivs „Cinemateca Tercer del Mundo“ (1969–1974), das ein eigenes Kino der Gegeninformation aufzubauen versuchte und eine Zeitschrift herausbrachte. Vor allem aber zeigte es die militanten Filme der anderen lateinamerikanischen Länder und machte sie weit über die Kreise der bürgerlichen Kultur hinaus in Uruguay bekannt.
Florian Wüst
Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt
Termine und Tickets
Credits
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Melk
André Eckardt
Enthält Darstellungen von gewalt gegen Tiere, Mord, körperliche Gewalt
Termine und Tickets
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The Miracle
Lina Dinkla
Termine und Tickets
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Nachtcafé
In der alten Franziskanerkirche brennt Licht. Die Gäste treffen ein, zum Aufwärmen und Schlafen. Es gibt Suppe und Berliner. Wenn alle versorgt sind, wird es wieder dunkel. Eine Stimme fragt die Filmemachenden: Kennen Sie Köln gut? Zwischen sehr viel Schwarzbild ein paar Fotografien. Menschen, Orte, Ingo erzählt. Eine alternative Stadtführung aus der Perspektive von Menschen, die auf der Straße leben. Interessant auch dann, vielleicht sogar Kunst, wenn man nicht viel erkennen kann. Am Ende der dokumentarischen Miniatur geht das Licht wieder an. Und der Protagonist tritt hinaus auf die Straße.
Jan Künemund
Thematisiert Drogenkonsum, psychische Erkrankungen
Termine und Tickets
Credits
Kontakt
ute.dilger@khm.de
no_mercy_in_Mexico
André Eckardt
Thematisiert Drogenkonsum, Tod, Mord
Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt, Folter
Trailer
Termine und Tickets
Credits
Kontakt
Nothing Happens After Your Absence
Seggen Mikael