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Publikumswettbewerb
Filmstill Sumo: Spirit Weighs Nothing
Sumo: Spirit Weighs Nothing Erik Shirai
Was bedeutet es, in Japan zum professionellen Sumoringer zu werden? Die Begleitung einiger Kämpfer an verschiedenen Punkten ihrer Karriere gewährt exklusive, teils erschütternde Einblicke.
Filmstill Sumo: Spirit Weighs Nothing

Sumo: Spirit Weighs Nothing

Sumo: Spirit Weighs Nothing
Erik Shirai
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Japan,
USA,
UK
2026
99 Minuten
Japanisch,
Mongolisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere
Eine Handvoll Ringer – alle Mitglieder desselben, streng hierarchisch organisierten Sumo-Stalls (Japanisch: Heya) – bereitet sich auf die anstehenden Turniere vor: Da ist Hiradoumi (24), ein aufgehender Stern am Sumo-Himmel, der sich an seinen früheren Erfolgen messen lassen muss; Yokozuna Terunofuji, amtierender Champion aus der Mongolei und mit 33 Jahren bereits am Ende seiner physischen und mentalen Kräfte; Kosei (15), der Schwierigkeiten hat, sich die enormen Berge an Nahrung einzuverleiben, die für die Gewichtszunahme erforderlich sind; und Yonezawaryu (19), ein vielversprechender Neuling, den allerdings immer wieder Zweifel plagen. Erik Shirai inszeniert sein dokumentarisches Sportdrama packend und abwechslungsreich: Das erschütternde Aufeinanderprallen der schweren Körper im Ring lässt die Kräfte der angesehenen Kampfsportler erahnen, gleichzeitig klingen immer wieder nachdenkliche Töne an. So macht Shirai keinen Hehl daraus, dass sich die Sumōtori Belastungen aussetzen, die ihre Leben mutmaßlich drastisch verkürzen werden – schwere Verletzungen sind keine Seltenheit, Diabetes und andere Erkrankungen die Norm. Andererseits wird in „Sumo: Spirit Weighs Nothing“ die sinnliche, mitunter spirituelle Note der Disziplin betont. Möglicherweise auch als probates Hilfsmittel: Im Ring trifft jeder Athlet auch zuverlässig auf sich selbst.

Carolin Weidner

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28.10.
#324
CineStar 4
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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28.10.2026
CineStar 4
#324
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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Calendar
30.10.
#511
CineStar 2
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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30.10.2026
CineStar 2
#511
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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01.11.
#724
CineStar 4
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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01.11.2026
CineStar 4
#724
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Erik Shirai
Kamera
Erik Shirai
Schnitt
Frederick Shanahan
Produktion
Teddy Leifer, Sam Stanley, Yusuke Kamata, Sigrid Dyekjaer
Sound Design
Andrew Tracy
Musik
Rutger Hoedemaekers

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Kontakt
Maria Delgado
World Sales
Maria Delgado
ESPN
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill There’s No Place Like Rome
There’s No Place Like Rome Todor Joe Musev
Der antikeverliebte bulgarische Onkel hütet alte Schätze und Männlichkeitsideale. Die Moderne zu verachten ist sein #RomanEmpire. Sein Neffe kommt auf einen Besuch vorbei.
Filmstill There’s No Place Like Rome

There’s No Place Like Rome

There’s No Place Like Rome
Todor Joe Musev
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
23 Minuten
Bulgarisch,
Englisch,
Deutsch
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Warum übt die Antike bis heute eine solche Faszination aus? Der virale Hashtag #RomanEmpire machte 2023 sichtbar, wie sehr das alte Rom viele Menschen bis heute beschäftigt – allen voran Männer. Für Pinji, den Onkel des Regisseurs, ist diese Faszination längst zum Lebensprojekt geworden. Er lebt in einem alten Haus in Bulgarien, hütet eine Sammlung antiker Schätze und schreibt seit Jahren an einem Buch über die Antike. Als ihn sein Neffe besucht, zögert Onkel Pinji nicht. Mit humorvoller Unerbittlichkeit startet er die rhetorische „Vernichtung“ der Gegenwart. Toddi hört gut zu und beschließt, den Kampf aufzunehmen. Er implementiert sich und Pinji in ein Computerspiel, mitten hinein in eine antike Schlacht. Jetzt ringt das Heute mit dem Gestern – Ausgang ungewiss.

Luc-Carolin Ziemann

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27.10.
#2C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C1
Teil der Kompilation
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28.10.
#371
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#371
Teil der Kompilation
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30.10.
#541
CineStar 6
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 6
#541
Teil der Kompilation
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30.10.
#562
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#562
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Todor Joe Musev
Kamera
Todor Joe Musev
Schnitt
Todor Joe Musev
Produktion
Todor Joe Musev
Ton
Todor Joe Musev
Sound Design
Todor Joe Musev, Friedrich Heinze

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Kontakt
Todor Joe Musev
t.musev@gmx.de
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
MDR Special Screening,
Fokus Ost
Filmstill Transition
Übergang Peter Badel, Chris Wright
Thomas Heise starb im Mai 2024 und hinterließ ein angefangenes Projekt. Er selbst sollte eine Figur im Film sein. Sein Team machte weiter. Fragmente eines Lebens als gelebte Geschichte.
Filmstill Transition

Übergang

Übergang
Peter Badel, Chris Wright
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
MDR Special Screening,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
120 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Audiodeskription
Deutsche Premiere

Silvester 2023 beginnt Thomas Heise die Dreharbeiten zu einem neuen Film. Er soll „Übergang“ heißen. Seine Idee: ein Heimatfilm mit der Berliner Schönhauser Allee als Mittelpunkt, wo er seit Jahrzehnten lebt. Der Autor soll Figur im Film sein. Wenige Monate später erkrankt Heise schwer und stirbt. Das kleine Team setzt die Filmarbeiten fort. Aus Heises Nachlass und Archiven bergen sie unveröffentlichte Texte und Bilder. „Bilder sind […] geräumig“, wird Heiner Müller zitiert, doch Träume gerinnen schnell. Die persönliche Geschichte wird, sobald sie zum falschen Bild wird, sanft, aber beharrlich ins Verhältnis gesetzt. Ein berührender E-Mail-Wechsel Heises mit einer Abiturientin aus Karlsruhe, die auf der Suche nach Wahrheit ist, enthält einen ganzen Leitfaden für das dokumentarische Arbeiten: „Sehen Sie, was Sie sonst nicht zu sehen kriegen. Bleiben Sie geduldig. […] Erwarten Sie niemals Sicherheiten. Seien Sie froh darüber, denn es wird so bleiben.“ Peter Badel und Chris Wright haben keine hermetische Künstler-Hommage produziert, sondern, ganz im Sinne von Thomas Heise, Fragmente gelebter Geschichte montiert.

Jan Kündemund

Thematisiert Tod

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27.10.
#214
CineStar 2
Übergang
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27.10.2026
CineStar 2
#214
Übergang
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28.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Übergang

Eintritt frei

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28.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
Übergang

Eintritt frei

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01.11.
#764
Passage Kinos Astoria
Übergang
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01.11.2026
Passage Kinos Astoria
#764
Übergang
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Regie
Peter Badel, Chris Wright
Buch
Peter Badel, Chris Wright, Based on an original idea by Thomas Heise
Kamera
Anja Simon
Schnitt
Chris Wright
Produktion
Heino Deckert
Ton
Johannes Schmelzer-Ziringer, Oliver Prasnikar
Sound Design
Michael Kaczmarek

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Kontakt
Vaidute Fischer
World Sales
Film Harbour
German Distributor
GMfilms
Nominiert für: VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Gedanken-Aufschluss-Preis
Retrospektive
Filmstill Un día yo pregunté
Un día yo pregunté Julia de Álvarez
Drinnen predigen Priester, Gläubige leisten Fürbitten; draußen herrscht Elend. Eine polemische Collage über die Doppelmoral der katholischen Kirche im Kolumbien der 1970er Jahre.
Filmstill Un día yo pregunté

Un día yo pregunté

Un día yo pregunté
Julia de Álvarez
Retrospektive
Dokumentarfilm
Kolumbien
1970
8 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

„Ein polemischer Kurzfilm von wenigen Minuten, der Bilder jener Institution aneinanderreiht, von der die Unterprivilegierten Wunder, die Befreiung aus ihrem täglichen Elend erwarten: der katholischen Kirche, die in Kolumbien besonders reaktionär ist“, schreibt Peter B. Schumann über „Un día yo pregunté“. Für ihre politische Arbeit wurden Julia de Álvarez und Carlos Álvarez immer wieder angefeindet, neben weiteren Filmschaffenden im Juli 1972 inhaftiert, auch gefoltert. Zu ihrer Entlassung aus dem Gefängnis im Februar 1974 mag nicht unwesentlich der gemeinsame diplomatische Einsatz u.a. der Freunde der Deutschen Kinemathek (heute: Arsenal Filminstitut) und der Westdeutschen Kurzfilmtage Oberhausen beigetragen haben. Für Leipzig waren die beiden ebenfalls eine bedeutende Stimme – und ein Beispiel dafür, wie eng die innerdeutschen Verbindungen waren in Bezug auf Sicherung, Vervielfältigung und Vertrieb der analogen Filmmaterialien des revolutionären lateinamerikanischen Kinos.

Florian Wüst

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28.10.
#334
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#334
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Julia de Álvarez
Kamera
Carlos Álvarez
Schnitt
Carlos Álvarez

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Kontakt
Publikumswettbewerb
Filmstill White Lies
White Lies Alba Zari
Die „Kinder Gottes" sind berüchtigt für den systemischen Missbrauch Tausender Anhänger*innen – die Künstlerin Alba Zari stellt sich schmerzhaften Fragen zur Vergangenheit ihrer Familie in der Sekte.
Filmstill White Lies

White Lies

White Lies
Alba Zari
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Italien,
Belgien
2025
98 Minuten
Italienisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

Alba Zari wurde in Bangkok geboren, in einer angeblichen „Hippie-Kommune“, der sich ihre Großmutter Rosa und ihre Mutter Ivana angeschlossen hatten. Aber sie erinnert sich nicht an viel aus ihrer Kindheit. Der Wunsch nach Antworten bringt Alba dazu, sich in die schmerzhafte Arbeit des Erinnerns zu vertiefen: der Versuch, die Entscheidung ihrer Großmutter, sich der Children of God-Sekte anzuschließen, zu verstehen, die weitreichenden Folgen der Indoktrination ihrer Mutter, und die Identität ihres Vaters. In Gesprächen und Alltagsmomenten mit ihrer Großmutter und Mutter erfährt Alba mehr über die Sekte, die Praxis des „Flirty Fishing“ und den weit verbreiteten sexuellen und psychologischen Missbrauch ihrer Mitglieder, einschließlich der Kinder. Die Spuren des Schmerzes sind noch Jahre später spürbar, zeigen sich in Albas Tränen, die noch vor den Worten heraussprudeln, im Zittern der Hände und den konstanten übertriebenen Entschuldigungen ihrer Mutter. Alba „lebt die Fragen“ in der Hoffnung auf Antworten; doch je weiter die Reise geht, desto klarer wird ihr, dass es vielleicht nicht um Antworten geht, sondern darum, Abwesenheit als eine konstante Präsenz zu akzeptieren und nicht davon bestimmt zu werden. Ein Film über Familienverletzungen, Erinnerung, und die Widerstandskraft der Bande, die uns zusammenhalten.

Sevara Pan

Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen

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27.10.
#264
Passage Kinos Astoria
White Lies
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27.10.2026
Passage Kinos Astoria
#264
White Lies
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Calendar
28.10.
#333
CineStar 5
White Lies
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28.10.2026
CineStar 5
#333
White Lies
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Calendar
31.10.
#682
UT Connewitz
White Lies
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31.10.2026
UT Connewitz
#682
White Lies
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Regie
Alba Zari
Buch
Alba Zari
Kamera
Matteo Tortone
Schnitt
Pierpaolo Filomeno
Produktion
Manuela Buono
Ton
Massimiliano Borghesi
Sound Design
Massimiliano Borghesi

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Kontakt
World Sales
Manuela Buono
Slingshot Films
manuela@slingshotfilms.it