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Hommage: Trollfilm

Empathie ist die Animationsessenz jeder Trollfilm-Produktion: Mit seiner Animations-Hommage ehrt DOK Leipzig das seit mehr als 30 Jahren aktive norwegische Trollfilm-Studio für seinen Humanismus. Zwei Programme und eine Meisterklasse zeigen die Vielfalt des Studios, das für seine Cut-out-Animationen und den Einsatz eines Multiplan-Tricktischs bekannt ist.

Mehr lesen über die Hommage.

Hommage: Trollfilm
Filmstill I’m Not Afraid!
Ich habe keine Angst! Marita Mayer
Beim Versteckenspielen im dunklen Hof gruselt sich Vanja vor den vielen Schatten. Er verwandelt sich in einen gefährlichen Tiger und sieht: Selbst die Großen haben manchmal Angst!
Filmstill I’m Not Afraid!

Ich habe keine Angst!

Ich habe keine Angst!
Marita Mayer
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Deutschland,
Norwegen
2022
7 Minuten
Norwegisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Vanja ist ein Tiger. Er streift durch den Urwald, er lauert auf, er greift an. Doch als es dunkel wird, fürchtet er sich – und als seine Schwester Thea das Licht anmacht, ist aus dem mutigen Tiger ein kleiner Junge geworden, in einer Wohnung ganz ohne Blattwerk. „Ich habe keine Angst“ ist Vanjas Mantra, mit dem er sich in seinem Alltag behauptet, wenn Fantasie und Realität nahtlos ineinander übergehen, das dunkle Treppenhaus ein Verlies und die Schattenspiele Monster sind. Aber auch dann, wenn er sich ausgeschlossen fühlt durch die ältere Schwester, die ihn beim Spielen nicht dabeihaben will. Marita Mayers verspielter 2D-Animationsfilm folgt Vanja dabei in alle Gemütslagen und Imaginationswelten, lässt die Bedürfnisse aller Kinder gleichberechtigt nebeneinanderstehen. Erwachsenwerden ist schwer, Kindsein oft auch. Aber wenn sich alle gegenseitig sehen und verstehen, wird es schon einfacher, und oft macht es dann sogar richtig Spaß.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Marita Mayer
Kamera
Friedrich Schäper
Schnitt
Frédéric Schuld
Produktion
Fabian Driehorst, Lillian Løvseth
Co-Produktion
Lillian Løvseth, Anita Killi
Ton
Simon Bastian
Sound Design
Simon Bastian
Musik
Marius Kirsten
Animation
Carlo Palazzari, Alba Dragonetti, Florian Maubach, Hero Hendel, Lena Fraundienst, Sinéad Nolan, Friedrich Schäper
Animation Technique
2D Digital

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World Sales
Stine Wangler
KurzFilmAgentur Hamburg e.V.
sales@shortfilm.com
Hommage: Trollfilm
Filmstill Is Heaven Blue? #2
Is Heaven Blue? #2 Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Fast 50 Jahre künstlerische Familienarbeit münden in eine überbordende Selbst-Hommage: Die de Nooijers feiern das Leben – und den Tod – als finales, gemeinsames Gesamtkunstwerk.
Filmstill Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen,
Niederlande
2023
17 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Fast 50 Jahre umspannte die gemeinsame künstlerische Arbeit von Menno de Nooijer (Sohn), Paul de Nooijer (Vater) und Françoise de Nooijer (Mutter), die zwischen Fotografie und experimentellem Film changierte. Anstatt sich von der Nachwelt einordnen, kategorisieren und gegebenenfalls einmotten zu lassen, haben die drei miteinander einen finalen Film realisiert, kurz vor Paul de Nooijers Tod, als er schon schwer krank war. Ein letzter gemeinsamer Film als überbordende Selbst-Hommage. Sie kombinieren darin experimentell-dokumentarisches Storytelling, Performance, Pixilation und Stop-Motion, komische und traurige Momente, Pathos und Trash, Kostümierungslust und verletzliche Nacktheit. Mit „Is Heaven Blue? #2“ feiern die Nooijers das Leben als künstlerisches Gesamtkunstwerk, in dem alle Menschwerdungsprozesse und Verfallserscheinungen ihren Platz haben und auch der Tod ganz natürlich mit dazu gehört.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
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Regie
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Produktion
Françoise de Nooijer, Lillian Løvseth, Anita Killi
Ton
Øyvind Aamli
Musik
Øyvind Aamli
Animation
Paul de Nooijer, Menno de Nooijer

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Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Hommage: Trollfilm
Filmstill The King Who Wanted More Than a Crown
The King Who Wanted More Than a Crown Randall Meyers, Anita Killi
Der König ist verschwunden! Kommandant, Schlossherr, Hofnarr und Stellvertreter machen sich auf die Suche nach einem neuen Herrscher. Eine trügerische Fabel mit schrulligen Charakteren.
Filmstill The King Who Wanted More Than a Crown

The King Who Wanted More Than a Crown

Kongen som ville ha mer enn en krone
Randall Meyers, Anita Killi
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
1999
30 Minuten
Norwegisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Mensch, ist das langweilig und einsam hier im Schloss! Denkt sich der kleine König und ist deswegen eines Tages verschwunden. Alle sind verzweifelt und wissen keinen Rat. Sechs Tage lang sucht ihn die ganze Belegschaft. Ohne Glück. Und so machen sich der Kammerherr, der Kommandant, der Hofnarr und der Sekundant in den gefährlichen Zauberwald auf, um einen neuen König zu finden. Ursprünglich wurde „The King Who Wanted More Than a Crown“ als moderne Fabel für Jung und Alt vor allem mit Live-Orchester-Begleitung aufgeführt, um so insbesondere Kinder für die klassische Musik zu begeistern. Aber auch ohne Live-Element funktioniert Anita Killis und Randall Meyers‘ Cut-out-Animationsfilm ganz wunderbar. Schließlich birst er nicht nur vor liebevollen Details und lebhaften bunten Charakteren, sondern haucht auch der Binsenweisheit „Don’t judge a book by its cover“ neues Leben ein.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Regie
Randall Meyers, Anita Killi
Buch
Lars Saabye Christensen
Kamera
Carsten Andersen
Schnitt
Skule Erikse
Produktion
Randall Meyers

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Randall Meyers
Hommage: Trollfilm
Filmstill Mother Didn’t Know
Mother Didn’t Know Anita Killi
Ein einsames Mädchen versinkt in dunklen Gedanken, bis ein Hausgeist ihr einen versehrten Vogel schickt, damit beide das Fliegen lernen. Ein magisch-düsterer Film über kindliche Depression.
Filmstill Mother Didn’t Know

Mother Didn’t Know

Mor visste ingenting
Anita Killi
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2020
12 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Ein Mädchen weint und ritzt mit einem Schweizer Taschenmesser Kratzer ins Holz – ganz so, als seien es Fleischwunden. Noch dazu schneidet sie sich die Haare ab. Doch sie ist nicht allein mit ihrer Traurigkeit: ein zärtlicher „Nisse“ (ein Hausgeist) beobachtet sie. Als sie im Dickicht ihrer düsteren Gedanken zu verschwinden scheint, wirft er einen kleinen, versehrten Vogel herab zu ihr, damit beide das Fliegen lernen können. „Mother Didn’t Know“ erzählt auf magisch-düstere Art und Weise von kindlicher Depression und der Wichtigkeit, diese zu sehen und zeitnah darauf zu reagieren. Die Emotionen des Mädchens dürfen einen großen Raum einnehmen, die Kamera ist nah bei ihr und ihren Dämonen. Drumherum schweben filigrane Staubpartikel wie Feenstaub. Killis Film könnte allerdings auch von der später nicht mehr nachempfindbaren Bürde des Erwachsenwerdens erzählen. In jedem Fall gibt es Fenster, Ausgänge, Licht – wenn man nur genau hinschaut.

Marie Ketzscher

Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen

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28.10.
#372
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#372
Teil der Kompilation
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Regie
Anita Killi
Buch
Anita Killi, Marianne Bundgaard Nielsen
Kamera
Morten Skallerud
Schnitt
Simen Gengenbach
Produktion
Anita Killi, Marita Mayer
Sound Design
Håkon Lammetun
Musik
Zbigniew Preisner
Animation
Jens Jonathan Gulliksen
Animation Technique
Puppets

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Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Hommage: Trollfilm
Filmstill Mum’s Hair
Mum’s Hair Maja Arnekleiv
Während der Chemo verwandeln Maja und ihre Geschwister die Haar-Transformation ihrer Mutter Anita Killi in einen liebevollen Pixilation-Film – Gewinner der Goldenen Taube 2017.
Filmstill Mum’s Hair

Mum’s Hair

Mammas hår
Maja Arnekleiv
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2017
6 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Der Verlust der Kopfhaare durch eine Chemotherapie ist für viele Menschen ein schmerzhafter Einschnitt, auch weil die Glatze die neue Verletzlichkeit so ausstellt. Doch Maja Arnekleiv, die Tochter der norwegischen Animationsregisseurin Anita Killi, verwandelt die Schritte der Transformation – die Original-Mama-Haare, die Fast-Glatze, den neuen Haarwuchs, der so anders ist als die Pre-Chemo-Haare – in eine Hommage an Resilienz, Liebe und Familienzusammenhalt, auch in schwierigen Krankheitszeiten. In einem über zwei Jahre entstandenen Pixilation-Dokumentarfilm hält sie in 755 (aus über 3.000 geschossenen) Einzelbildern fest, wie sie und ihre Geschwister die Haare von Anita Killi, die die Betrachter*innen dabei immer fest im Blick hat, frisiert, föhnt, stylt, mit Zöpfen und Haarspray herrichtet. Mal lachend, mal ernst, immer liebevoll. Für ihren zarten, sehr rührenden Film, der die Vierfach-Mama feiert, wie auch immer sie ausschaut, gewann Maja Arnekleiv 2017 die Goldene Taube.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Regie
Maja Arnekleiv
Kamera
Maja Arnekleiv
Produktion
Anita Killi
Musik
Mattis Sørum

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Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Hommage: Trollfilm
Filmstill Quiet
Quiet Marianne Bundgaard Nielsen
Ein intimer Cut-out-Animationsfilm blättert metaphorisch im Familienalbum und zeigt, welche Dramen sich hinter den gestellten Fotos wirklich abspielten: Streit, Alkohol und Einsamkeit.
Filmstill Quiet

Quiet

Stille
Marianne Bundgaard Nielsen
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2018
7 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Ganz im Stillen und Verborgenen spielen sich Dramen ab, die viele Kinder aushalten müssen: Das Mädchen, das sich an den Hund kuschelt, weil die eigene Mutter mit Rotweinglas schwankt, vermutlich wieder mal schwanger. Der Junge als Spielball zwischen den aggressiven Eltern, die ihre Streitigkeiten mit hackenden Schnäbeln auf ihn niederprasseln lassen. Ein weiteres Mädchen, das eine gefährlich wackelnde Wippe mit Familienmitgliedern balanciert. Marianne Bundgaard Nielsen blättert mit ihrem intimen Cut-out-Animation-Film metaphorisch in den Familienalben und zeigt die Geschichten, die sich hinter den gestellten Bildern verbergen. Die Erwachsenen sind trostlose Marionetten, manchmal verblassende Zeichnungen, innerfamiliäre Suizide thematisierend. Die Kinder sind hingegen viel lebhaftere Figuren, mit großen anklagenden Augen, kleinen roten Herzchen und manchmal sogar bunten Schmetterlingsflügeln. Die man flattern und fliegen lassen muss, anstatt ihnen so viel eigenes Elend zuzumuten.

Marie Ketzscher

Thematisiert Suizid, Sucht

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Regie
Marianne Bundgaard Nielsen
Buch
Marianne Bundgaard Nielsen
Ton
Rasmus Zwicki
Musik
Rasmus Zwicki
Animation
Triin Sarapik-Kivi, Anita Killi

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Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Doc Alliance
Filmstill A Song Without Home
A Song Without Home Rati Tsiteladze
„Mein Leben ist ein Gefängnis“, sagt die Transfrau Adelina aus Georgien. Nach elf Jahren Hausarrest sucht sie in Wien ein freieres Leben. Intimes, impressionistisches Langzeit-Porträt.
Filmstill A Song Without Home

A Song Without Home

A Song Without Home
Rati Tsiteladze
Doc Alliance
Dokumentarfilm
Georgien
2025
75 Minuten
Georgisch,
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

„Mein Leben ist ein Gefängnis“, sagt Adelina. Die junge Frau raucht und schaut in die Kamera, rechts und links von ihr sitzen die Eltern auf dem Sofa. In Schwarzweiß und im schmalen 4:3-Format wirkt die Familienszene beklemmend: Elf Jahre hat Adelina dort im Hausarrest verbracht, mit einem Vater, der ihre Identität nicht anerkennt, und einer Mutter, die liebevoll, aber machtlos scheint. Für Transpersonen wie Adelina gibt es in Georgien weder Freiheit noch Sicherheit. Queerfeindliche Angriffe passieren auf offener Straße, die rechtliche Lage der LGBTQ-Community hat sich zuletzt weiter verschlechtert. Als die Protagonistin schließlich das Dorf ihrer Eltern verlässt und nach Wien geht, verändert sich auch der Stil von Rati Tsiteladzes Debütfilm. Rot leuchtet der Lippenstift, neongelb die Lichter der Großstadt. Ein anderes, freieres Leben scheint möglich. Doch mit der Freiheit kommen neue Herausforderungen: finanzielle und gesundheitliche Probleme, die Verständigung in einer fremden Sprache – und Einsamkeit. „A Song Without Home“ ist ein intimes, impressionistisch erzähltes Langzeit-Porträt einer Person, die sich selbst entwerfen möchte und an einer unerschütterlichen Überzeugung festhält: „Kein Gesetz kann auslöschen, wer wir sind.“

Jan-Philipp Kohlmann

Thematisiert Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen

Enthält Darstellungen von Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen

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29.10.
Polnisches Institut
kiss kiss bang bang + A Song Without Home

Eintritt frei

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29.10.2026
Polnisches Institut
kiss kiss bang bang + A Song Without Home

Eintritt frei

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Calendar
31.10.
#623
CineStar 4
kiss kiss bang bang + A Song Without Home
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31.10.2026
CineStar 4
#623
kiss kiss bang bang + A Song Without Home
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Regie
Rati Tsiteladze
Kamera
Rati Tsiteladze
Schnitt
Rati Tsiteladze
Produktion
Olga Slusareva
Musik
Marius Leftărache

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Olga Slusareva
olyaslusareva@gmail.com
Nominiert für: MDR-Film-Preis
Doc Alliance
Filmstill Two Mountains Weighing Down My Chest
Two Mountains Weighing Down My Chest Viv Li
Viv pendelt zwischen dem Künstlerdasein in der queeren Berliner Subkultur und der maoistisch geprägten Familie in Peking. Offenherzige Identitätssuche mit einer gesunden Dosis Verspieltheit.
Filmstill Two Mountains Weighing Down My Chest

Two Mountains Weighing Down My Chest

Two Mountains Weighing Down My Chest
Viv Li
Doc Alliance
Dokumentarfilm
Deutschland,
Niederlande
2026
85 Minuten
Englisch,
Mandarin,
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere
Im Zuge der Pandemie verschlägt es die chinesische Expat-Künstlerin Viv Li nach Berlin. Ihre neugierigen Gehversuche in der queeren Subkultur der Stadt hören sich anders an, wenn sie versucht, ihrer maoistisch geprägten Verwandtschaft in Peking davon zu berichten – der Film navigiert fließend zwischen den Kulturen, auf der Suche nach den Grenzen der Anpassungsfähigkeit und dem Beginn der eigenen Identität. Dabei geht es Li nie darum, zwei Welten gegeneinander auszuspielen. Beiden nähert sie sich gleichsam offenherzig und mit einer gesunden Dosis humoristischer Verspieltheit: Impressionen chinesischer Sehenswürdigkeiten unterlegt sie mit Songs von Trio und Juliane Werding, die Flucht vorm engmaschigen Überwachungsnetz Pekings inszeniert sie als virtuoses Gangsterballett und Mao darf hinter einer Bergkette emporsteigen, väterlich besorgt fragend: „Bist du okay?“

Felix Mende

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27.10.
DOK Stream 24h
Two Mountains Weighing Down My Chest
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27.10.2026
DOK Stream 24h
Two Mountains Weighing Down My Chest
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Calendar
29.10.
#432
CineStar 5
Two Mountains Weighing Down My Chest
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29.10.2026
CineStar 5
#432
Two Mountains Weighing Down My Chest
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31.10.
#673
Passage Kinos Wintergarten
Two Mountains Weighing Down My Chest
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#673
Two Mountains Weighing Down My Chest
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Regie
Viv Li
Buch
Viv Li
Kamera
Viv Li, Janis Mazuch
Schnitt
Christoph Bargfrede
Produktion
Daniela Dieterich, Ümit Uludağ, Erik Winker, Martin Roelly
Co-Produktion
Olivia Sophie van Leeuwen, Ruby Deelen
Sound Design
Marcel Walvisch

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Kilian Kiefel
kkiefel@mediawan.com
German Distributor
Jürgen Lütz