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Retrospektive
Filmstill Pintando con el pueblo
Pintando con el pueblo Leonardo Céspedes
Pinsel, Farbkübel, Leinwand: Ein riesiges Gemälde entsteht vor dem Präsidentenpalast in Santiago. Salvador Allende verkündet: „Die Kultur sei nicht nur für einige Wenige da.“
Filmstill Pintando con el pueblo

Pintando con el pueblo

Pintando con el pueblo
Leonardo Céspedes
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1971
8 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Mit der Wahlkampagne der Unidad Popular 1970 mobilisierten die Ramona-Parra-Brigaden junge Aktivist*innen im ganzen Land. Mit Pinseln und Farbkübeln malten sie politische Botschaften auf Wände und Mauern. Álvaro Ramírez – später auch im DDR-Exil als Filmemacher tätig – dokumentiert in „Brigada Ramona Parra“ (1970) die teils waghalsige Arbeit einer dieser Gruppen. Leonardo Céspedes‘ „Pintando con el pueblo“ wiederum zeigt die Neuausrichtung der chilenischen Kulturpolitik unter Salvador Allende. Künstler*innen und Kunststudierende verwirklichen unter den Augen der Passant*innen ein riesiges Gemälde vor dem Präsidentenpalast La Moneda in Santiago, das als Bühne für eine Kundgebung der Unidad Popular dient. Der Film endet mit Allendes Rede über die Kunst als „eine Kunst für das ganze Volk”. Die 16mm-Verleihkopie im Arsenal-Archiv ist wahrscheinlich das einzig erhaltene Material von „Pintando con el pueblo“. Für diese Retrospektive wurde sie digitalisiert.

Florian Wüst

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Leonardo Céspedes
Kamera
Toño Ríos, Carlos González
Produktion
Cine Experimental de la Universidad de Chile

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Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Hommage: Trollfilm
Filmstill Quiet
Quiet Marianne Bundgaard Nielsen
Ein intimer Cut-out-Animationsfilm blättert metaphorisch im Familienalbum und zeigt, welche Dramen sich hinter den gestellten Fotos wirklich abspielten: Streit, Alkohol und Einsamkeit.
Filmstill Quiet

Quiet

Stille
Marianne Bundgaard Nielsen
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2018
7 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Ganz im Stillen und Verborgenen spielen sich Dramen ab, die viele Kinder aushalten müssen: Das Mädchen, das sich an den Hund kuschelt, weil die eigene Mutter mit Rotweinglas schwankt, vermutlich wieder mal schwanger. Der Junge als Spielball zwischen den aggressiven Eltern, die ihre Streitigkeiten mit hackenden Schnäbeln auf ihn niederprasseln lassen. Ein weiteres Mädchen, das eine gefährlich wackelnde Wippe mit Familienmitgliedern balanciert. Marianne Bundgaard Nielsen blättert mit ihrem intimen Cut-out-Animation-Film metaphorisch in den Familienalben und zeigt die Geschichten, die sich hinter den gestellten Bildern verbergen. Die Erwachsenen sind trostlose Marionetten, manchmal verblassende Zeichnungen, innerfamiliäre Suizide thematisierend. Die Kinder sind hingegen viel lebhaftere Figuren, mit großen anklagenden Augen, kleinen roten Herzchen und manchmal sogar bunten Schmetterlingsflügeln. Die man flattern und fliegen lassen muss, anstatt ihnen so viel eigenes Elend zuzumuten.

Marie Ketzscher

Thematisiert Suizid, Sucht

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Marianne Bundgaard Nielsen
Buch
Marianne Bundgaard Nielsen
Ton
Rasmus Zwicki
Musik
Rasmus Zwicki
Animation
Triin Sarapik-Kivi, Anita Killi

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Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Hommage: Helena Třeštíková
Filmstill René
René Helena Třeštíková
20 Jahre eines Lebens, das sich größtenteils in Gefängnissen abspielt. Ein Mann, der immer wieder neu beginnt, scheitert, Schriftsteller wird und die Regisseurin permanent herausfordert.
Filmstill René

René

René
Helena Třeštíková
Hommage: Helena Třeštíková
Dokumentarfilm
Tschechische Republik
2008
83 Minuten
Tschechisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere
1989 beginnt Helena Třeštíková, den jugendlichen Strafgefangenen René zu filmen. Fast zwanzig Jahre folgt sie dem Rhythmus eines Lebens, das sich in Gefängnissen abspielt, nur von kurzen Phasen der Freiheit unterbrochen. Zwanzig Jahre, in denen sich epochale gesellschaftliche Umbrüche vollziehen. Systeme, Staatsformen und Regierungen wechseln – angedeutet in Fernsehbildern, die in Renés Zelle dringen. Der Reglosigkeit und Abwesenheit von Tempo im „Drinnen“ steht ein ruheloses „Draußen“ entgegen, in dem René auf Plätzen, an Bahnhöfen, in Zügen unterwegs ist – ohne jemals anzukommen. Die Verbindung zwischen drinnen und draußen ist die Regisseurin selbst, die zur einzigen verlässlichen Konstante im Leben ihres Protagonisten wird. Eine widersprüchliche, wechselvolle Beziehung, die René in seinen Briefen an Třeštíková reflektiert. Von ihm gelesen, erweitern sie den Film um eine Ebene, in der die Filmemacherin praktisch zur zweiten Protagonistin wird. René, der mit ihrer Hilfe im Lauf der Zeit selbst zum erfolgreichen Autor avanciert, erweist sich dabei als ebenbürtiger, aber schwieriger Partner. Aufmerksamkeit fordert er drastisch ein und hinterfragt wieder und wieder das Verhältnis von Filmemacherin und Protagonist. Die Versuche, ihn zum Mitautoren des Films zu machen, sind Teil der Geschichte. Eine Geschichte von überwältigender Kraft, die dorthin reicht, wo es wehtut.

Helena Třeštíková gewann mit René 2008 in Leipzig die Goldene Taube.

Grit Lemke, DOK Leipzig Katalog 2008

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28.10.
#373
Passage Kinos Wintergarten
René
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#373
René
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Calendar

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Regie
Helena Třeštíková
Buch
Helena Třeštíková
Kamera
Tadeáš Věrčák, Martin Kubala, Petr Pešek, Stano Slušný, Václav Smolík, Marek Dvořák, Ondřej Belica, Miroslav Souček, Vlastimil Hamerník
Schnitt
Jakub Hejna
Produktion
Helena Třeštíková, Kateřina Černá, Pavel Strnad, Czech Television
Ton
Vladimir Nahodil, Pavel Sádek, Jan Valouch, Václav Hejduk, Miroslav Šimčík, Štěpán Mamula, Daniel Němec, Zbyněk Mikulík, Petr Provazník, Jan Valouch

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Daniel Vadocký
Young Eyes
Filmstill Second Course
Second Course Julie Talon
Haute Cuisine trifft auf Lachanfälle: Cocktails mixen, Krawatten binden, gehobener Service – nebenbei versuchen die Jugendlichen an einer Hotelfachschule, den Weg ins Erwachsensein zu finden.
Filmstill Second Course

Second Course

À Votre Service
Julie Talon
Young Eyes
Dokumentarfilm
Frankreich
2026
59 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Internationale Premiere

An einer berufsbildenden Hotelfachschule tauschen Alma, Moussa, Chaïli, Sarah und ihre Mitschüler*innen Alltagskleidung, Smartphones und Kaugummi gegen Uniformen und Serviertabletts. Im Schulrestaurant und Klassenzimmer lernen sie die Regeln und die präzisen Abläufe des französischen Restaurantservice: eine Branche, in der Tradition, Disziplin und Perfektion einen sehr hohen Stellenwert einnehmen. Die Lehrer*innen vermitteln streng, aber fair die Werte eines Berufs, der vor allem Geduld und das Hintanstellen eigener Bedürfnisse verlangt. Zwischen Unterricht und Serviceabläufen entsteht das Porträt einer Generation, die mit den Erwartungen der Arbeitswelt konfrontiert wird: dem Anspruch, einen Beruf zu erlernen und sich anzupassen, während sie zugleich nach Anerkennung und einem eigenen Weg sucht. Der Film beobachtet die Jugendlichen in ihrem Ausbildungsalltag wohlwollend zugewandt und beleuchtet den Kontrast zwischen einem idealisierten Bild von Gastronomie und der schnöden Realität. Für die Jugendlichen ist diese Ausbildung nicht immer eine freie Entscheidung, sondern lediglich einer der wenigen möglichen Wege ins Arbeitsleben. Ein lebendiger, ungeschönter Blick auf das Erwachsenwerden und die Suche nach einem Platz in einer Zukunft, die wenig zu bieten hat und viele Kompromisse verlangt.

Lina Dinkla

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27.10.
#262
Passage Kinos Astoria
Second Course
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27.10.2026
Passage Kinos Astoria
#262
Second Course
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30.10.
#513
CineStar 2
Second Course
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30.10.2026
CineStar 2
#513
Second Course
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Regie
Julie Talon
Kamera
Julie Talon, Nina Bernfeld, Laurent Fénart
Produktion
Clara Vuillermoz

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Samy Pollet-Villard
samy@andanafilms.com
World Sales
Stephan Riguet
Andana Films
sriguet@andanafilms.com
Nominiert für: Young Eyes Film Award
Retrospektive
Filmstill Somos +
Somos + Pedro Chaskel, Pablo Salas
„Wir sind mehr“ steht auf den Schildern der ‚Mujeres por la vida'. 1985 trotzen Chileninnen Tränengas und Wasserwerfern. Ihr Widerstand gegen die Militärdiktatur bleibt ungebrochen.
Filmstill Somos +

Somos +

Somos +
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1985
16 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Ermutigt durch die UN-Resolution vom 6. November 1974, die sich gegen die Menschenrechtsverletzungen der chilenischen Militärdiktatur richtete, formierte sich ein erster Zusammenschluss von Angehörigen inhaftierter und verschwundener Personen. Ob in dieser oder anderen Initiativen, die für die Rückkehr zur Demokratie in Chile kämpften: Der Widerstand ging maßgeblich von Frauen aus. Dieser wurde in den 1980er Jahren immer sichtbarer, nicht zuletzt durch die Kreativität der Aktionsformen. Ein Beispiel: Die „Mujeres por la vida“ organisierten am 30. Oktober 1985 unter dem Slogan „Somos +“ (Wir sind mehr) eine Protestaktion im Stadtteil Providencia, Santiago. Die Frauen bildeten drei sich aufeinander zubewegende Reihen, die jeweils ein Band in einer der Nationalfarben Chiles trugen. Die auf Video gedrehte Dokumentation des Protests und seiner gewaltsamen Auflösung durch die Polizei wurde bei den Westdeutschen Kurzfilmtagen Oberhausen 1986 mehrfach ausgezeichnet.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
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Regie
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Kamera
Pablo Salas, Leopoldo Correa
Schnitt
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Produktion
Antu Producciones

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Kontakt
Carsten Spicher
spicher@kurzfilmtage.de
Doc Alliance
Filmstill A Song Without Home
A Song Without Home Rati Tsiteladze
„Mein Leben ist ein Gefängnis“, sagt die Transfrau Adelina aus Georgien. Nach elf Jahren Hausarrest sucht sie in Wien ein freieres Leben. Intimes, impressionistisches Langzeit-Porträt.
Filmstill A Song Without Home

A Song Without Home

A Song Without Home
Rati Tsiteladze
Doc Alliance
Dokumentarfilm
Georgien
2025
75 Minuten
Georgisch,
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

„Mein Leben ist ein Gefängnis“, sagt Adelina. Die junge Frau raucht und schaut in die Kamera, rechts und links von ihr sitzen die Eltern auf dem Sofa. In Schwarzweiß und im schmalen 4:3-Format wirkt die Familienszene beklemmend: Elf Jahre hat Adelina dort im Hausarrest verbracht, mit einem Vater, der ihre Identität nicht anerkennt, und einer Mutter, die liebevoll, aber machtlos scheint. Für Transpersonen wie Adelina gibt es in Georgien weder Freiheit noch Sicherheit. Queerfeindliche Angriffe passieren auf offener Straße, die rechtliche Lage der LGBTQ-Community hat sich zuletzt weiter verschlechtert. Als die Protagonistin schließlich das Dorf ihrer Eltern verlässt und nach Wien geht, verändert sich auch der Stil von Rati Tsiteladzes Debütfilm. Rot leuchtet der Lippenstift, neongelb die Lichter der Großstadt. Ein anderes, freieres Leben scheint möglich. Doch mit der Freiheit kommen neue Herausforderungen: finanzielle und gesundheitliche Probleme, die Verständigung in einer fremden Sprache – und Einsamkeit. „A Song Without Home“ ist ein intimes, impressionistisch erzähltes Langzeit-Porträt einer Person, die sich selbst entwerfen möchte und an einer unerschütterlichen Überzeugung festhält: „Kein Gesetz kann auslöschen, wer wir sind.“

Jan-Philipp Kohlmann

Thematisiert Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen

Enthält Darstellungen von Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen

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29.10.
Polnisches Institut
kiss kiss bang bang + A Song Without Home

Eintritt frei

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29.10.2026
Polnisches Institut
kiss kiss bang bang + A Song Without Home

Eintritt frei

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Calendar
31.10.
#623
CineStar 4
kiss kiss bang bang + A Song Without Home
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31.10.2026
CineStar 4
#623
kiss kiss bang bang + A Song Without Home
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Calendar

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Regie
Rati Tsiteladze
Kamera
Rati Tsiteladze
Schnitt
Rati Tsiteladze
Produktion
Olga Slusareva
Musik
Marius Leftărache

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Kontakt
Olga Slusareva
olyaslusareva@gmail.com
Nominiert für: MDR-Film-Preis
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Summer of Smooth Asphalt
Summer of Smooth Asphalt Maria Dakszewicz
Kreischen, Lachen, ohrenbetäubende Musik von Fahrgeschäften – die Kakophonie des Rummels hält inne, als ein weggeworfenes Transistorradio beginnt, von leiseren Träumen zu erzählen.
Filmstill Summer of Smooth Asphalt

Summer of Smooth Asphalt

Lato gładkiego asfaltu
Maria Dakszewicz
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Polen
2026
7 Minuten
Polnisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Kreischen, Lachen, das Dröhnen von Musik und Fahrgeschäften im Geschwindigkeitsrausch – die Kakophonie der heißen Sommernacht auf dem Rummel erstirbt nach kurzem elektrischem Knistern. In die Stille hinein krächzt ein Spielzeugradio aus einer Mülltonne. Es ergreift die Chance, in der kurzen Zeit des Blackouts von empfangenen Gefühlswellen zu erzählen, von heimlichen Lieben und Träumen, denen Personal, Figuren und eines einzelnen Besuchers im Schatten des üblichen aufgekratzten Unterhaltungstreibens nachhängen. Wie in ihren Vorgängerfilmen macht Maria Dakszewicz erneut mit bemerkenswertem Feingefühl und genauer Beobachtung einen Ort im emotionalen Hangover-Bereich des Spektakels aus. Ein Ort, an dem keine Ablenkung existiert und aufrichtige Lebensträume wachsen oder sterben dürfen. Vieles dort bleibt im Vagen, Unbedeutsames wird bedeutsam. Präzise angerissen, collagiert und mit Auslassungen, Überblendungen und Verzerrungen in Bildern, Klängen und Worten zeichnet die Regisseurin einen Moment der Pause, bevor der Strom zurück und die Maßlosigkeit wieder in voller Fahrt ist.

André Eckardt

 

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27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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Calendar
29.10.
#442
CineStar 6
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29.10.2026
CineStar 6
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Calendar
01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Maria Dakszewicz
Buch
Maria Dakszewicz
Produktion
Agata Golańska
Sound Design
Maria Dakszewicz
Animation
Maria Dakszewicz, Wiktoria Richel, Nina Sikorska
Animation Technique
Puppets, Collage, 2D Digital

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Kontakt
Maria Dakszewicz
mariadakszewicz@gmail.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill They’re Here
They’re Here Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Ein dystopischer Winter in Minneapolis: Bewohner*innen kämpfen gegen die paramilitärischen Übergriffe durch ICE, deren gewaltige Dimension Poitras und Mueller als Horrorfilm sichtbar machen.

Filmstill They’re Here

They’re Here

They’re Here
Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
USA
2026
25 Minuten
Englisch,
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Minneapolis hat sich in ein Schlachtfeld verwandelt: Giftgrüner Nebel wabert über die winterlichen Straßen, es gibt Verwundete, Geschrei, panzerartige Fahrzeuge. Laura Poitras und Rachel Lauren Mueller erfassen das Wirken der paramilitärisch agierenden Einwanderungsbehörde ICE aus verschiedenen Blickwinkeln und verbinden sie zu einem Horrorfilm. In ihm organisieren sich Teile der Bevölkerung, um sich dem unrechtmäßigen Vorgehen der zumeist Vermummten entgegenzustellen und es zu protokollieren. Nach und nach wird ein Netz von gigantischer Dimension offenbar, welches die Entführung Minderjähriger, heimliche Auskundschaftungen und einen steten Strom von Abschiebeflügen umfasst. „They’re Here“ ist eine genrefluide, dokumentarische Dystopie, deren Düsterkeit durch den Score Alessandro Cortinis (Nine Inch Nails) noch gesteigert wird.

Carolin Weidner

Thematisiert Rassismus, Mord

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#772
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Kamera
Rachel Lauren Mueller
Schnitt
Adriana Pacheco, Laura Poitras
Produktion
Rachel Lauren Mueller, Laura Poitras, Yoni Golijov
Co-Produktion
Adriana Pacheco, Adam Mellion
Sound Design
Hasan Estuidios
Musik
Alessandro Cortini
Animation
Josh Begley

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Kontakt
Yoni Golijov
World Sales
Josh Braun
Submarine Entertainment
German Distributor
ARTE France
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill this, too, will be liquid
this, too, will be liquid Karolina Malwina Gruschka
Alle Körper sind aus Wasser – und das Wasser um uns herum wird immer mehr. Ein poetisch-meditatives Experiment in Schwarz-Weiß, in dem Biografie und schmelzende Gletscher aufeinandertreffen.
Filmstill this, too, will be liquid

this, too, will be liquid

this, too, will be liquid
Karolina Malwina Gruschka
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Österreich
2025
13 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch
deutsche Untertitel
Internationale Premiere
Am Anfang war das Meer. In ihrem poetisch-leisen Experimentalfilm denkt Karolina Malwina Gruschka über ihr Verhältnis zum Wasser nach. Dabei verschränkt sie biografische Erinnerungen an das Schwimmenlernen und körperliches Urvertrauen mit Überlegungen zum Klimawandel. Der Erkenntnis, dass auch der eigene, zu 50 % aus Wasser bestehende Körper, so viel mit dem weltbedeckenden Nass zu tun hat, wird auch auf der Bildebene entsprochen: Gruschka überführt ihr Bildmaterial aus Found Footage und eigenen Urlaubsbildern in eine Farbtiefe von 1 Bit, wodurch ein visuelles Feld ausschließlich aus Schwarz und Weiß entsteht, in dem das Private und die dokumentierte Natur nicht mehr zu unterscheiden sind. Die Aufnahmen gehen wasserwellenartig von der entfernten Unschärfe in konkrete dokumentarische Beobachtungen von Gletscher-Ablösungen über und entfalten so eine meditative Wirkung: Wenn wir am Ende alle untergehen, dann sind wir wenigstens auch alle wieder im Wasser vereint.

Marie Ketzscher

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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28.10.
#3A1
Schaubühne Lindenfels
this, too, will be liquid & Atlas of Disappearance + Discussion mit Woche der Kritik
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28.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#3A1
this, too, will be liquid & Atlas of Disappearance + Discussion mit Woche der Kritik
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Calendar
29.10.
#442
CineStar 6
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29.10.2026
CineStar 6
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Calendar
30.10.
#544
CineStar 6
this, too, will be liquid & Atlas of Disappearance
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30.10.2026
CineStar 6
#544
this, too, will be liquid & Atlas of Disappearance
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Karolina Malwina Gruschka
Produktion
Karolina Malwina Gruschka
Animation
Karolina Malwina Gruschka
Animation Technique
Found Footage, Mixed Media, 2D Digital

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Kontakt
Karolina Malwina Gruschka
info@karolinamalwina.net
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Through the Dust of Time
Through the Dust of Time Wan Chen Lin
Ein Hakka-Dorf im Süden Taiwans: Die achtzigjährige Alan verbringt den stillen Alltag mit Gartenarbeit und Freundin A-Mei. Jüngere Generationen zieht es fort. Wer wird die Traditionen bewahren?
Filmstill Through the Dust of Time

Through the Dust of Time

foˋ fong
Wan Chen Lin
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Taiwan
2026
29 Minuten
Traditionelles Chinesisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Wugoushui, ein Hakka-Dorf im Süden Taiwans, verliert mit dem Fortgang jüngerer Generationen zusehends seine traditionelle Lebensweise. Die Huofang-Häuser, in denen einst mehrere Generationen einer Familie zusammenlebten, werden stiller. Zwischen dem Warten darauf, dass Kinder und Enkelkinder das Haus mit Leben füllen, und den Momenten, in denen sie wieder gehen, verbringt die achtzigjährige Alan ihre Tage mit Gartenarbeit, der Verarbeitung der Ernte und den kleinen Tätigkeiten des Alltags, die sie mit ihrer langjährigen Freundin A-Mei teilt. Hier hat das Leben einen anderen Rhythmus, den Alan mit Anmut und Gelassenheit annimmt.

Anca Păunescu

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27.10.
#271
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#271
Teil der Kompilation
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29.10.
#481
UT Connewitz
Teil der Kompilation
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29.10.2026
UT Connewitz
#481
Teil der Kompilation
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01.11.
#7A3
Schaubühne Lindenfels
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A3
Teil der Kompilation
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01.11.
#774
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Wan Chen Lin
Buch
Wan Chen Lin
Kamera
Chien Chiang
Schnitt
Hsu Changhao, Wan Chen Lin
Produktion
Chang Tao Ping
Co-Produktion
Lin Tse
Ton
Haung Pei Yu
Sound Design
Hanson Tsai
Musik
Su Chun Han

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Kontakt
Wan Chen Lin
qaz196626@gmail.com
Nominiert für: Silberne Taube
Retrospektive
Filmstill Tire dié
Tire dié Fernando Birri
Ein waghalsiges Unterfangen für ein paar Münzen. Barfuß rennen Kinder neben dem fahrenden Zug Richtung Buenos Aires her, strecken ihre Hände den Reisenden entgegen. „Tire dié, tire dié!“
Filmstill Tire dié

Tire dié

Tire dié
Fernando Birri
Retrospektive
Dokumentarfilm
Argentinien
1958
33 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

„Tire dié“ beginnt mit Luftaufnahmen von Santa Fe, Fernando Birris Heimatstadt. Zu hören ist eine Litanei statistischer Daten, die sich auf parodistische Weise in immer trivialere Fakten über die Stadt verwandeln. Die Kamera nähert sich den Randbezirken mit ihren informellen Siedlungen, wechselt aus luftiger Höhe auf Augenhöhe derjenigen, die von ihrem täglichen Überlebenskampf erzählen. Oft sind es die Kinder, die das nötige Kleingeld nach Hause bringen. Sie gehen jeden Nachmittag zum Betteln entlang der nahegelegenen, zwei Kilometer langen Eisenbahnbrücke. Barfuss neben dem Zug herlaufend, der Santa Fe mit Buenos Aires verbindet, strecken sie die Hände in Richtung der Reisenden an den Fenstern und rufen unablässig „tire dié“ (Wirf einen Groschen). Das letzte Drittel des Films, der die Geburtsstunde des neuen lateinamerikanischen Kinos markiert, ist eine ebenso atemberaubende wie erschütternde Montage dieses waghalsigen Unterfangens.

Florian Wüst

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28.10.
#334
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#334
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Fernando Birri
Kamera
Oscar Kopp, Enrique Urteaga
Schnitt
Antonio Ripoll
Produktion
Instituto de Cinematografía de la Universidad Nacional del Litoral

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Kontakt
Maria Emilia Cortes
Positions
Filmstill Tricontinental, Letter to Open in Case Of
Tricontinental, Letter to Open in Case Of Laura Cazador
Michèle Firk kämpft in den 1960ern als Filmkritikerin und Aktivistin für die anti-imperialistische Revolution in Afrika, Asien und Lateinamerika. Eine Hommage an ihr kurzes, radikales Leben.
Filmstill Tricontinental, Letter to Open in Case Of

Tricontinental, Letter to Open in Case Of

Tricontinentale, lettre à ouvrir au cas où
Laura Cazador
Positions
Dokumentarfilm
Schweiz,
Kuba
2026
97 Minuten
Französisch,
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

Die französische Kritikerin und Aktivistin Michèle Firk starb mit 31 Jahren und hinterließ nur wenig: Einige Texte in der Filmzeitschrift Positif, den Drehbuchentwurf eines unverwirklichten Films, Tagebucheinträge und einen Abschiedsbrief für den Fall ihres Todes. Ausgehend von diesen Schriftstücken zeichnet Laura Cazador ein kurzes, radikales Leben in den späten 1950er- und 1960er-Jahren nach. Ein Leben, das nicht nur mit der Filmgeschichte, sondern mit den linken Diskursen und den anti-imperialistischen Bewegungen jener Zeit eng verbunden ist. Firk politisiert sich während des Algerienkriegs, engagiert sich im sozialistischen Kuba und schließt sich später dem bewaffneten Kampf in Guatemala an. Ben Barka, Salvador Allende, Fidel Castro und Ché Guevara geistern durch das faszinierend dichte Archivmaterial dieses Films – allesamt verbunden durch die Idee der Tricontinental. Die Konferenz in Havanna, an der Firk mitarbeitete, sollte 1966 ein neues, blockfreies Bündnis der Länder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas ins Leben rufen. Cazador, als Regisseurin selbst in Kuba ausgebildet, versteht Firk als Reibungs- und Bezugspunkt für das eigene, gegenwärtige Schaffen. So reflektiert der Film den Zusammenhang von Cinephilie und politischem Engagement nicht nur anhand Firks Texten, sondern auch mit den Bildern des „Dritten Kinos“.

Jan-Philipp Kohlmann

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27.10.
#232
CineStar 5
Tricontinental, Letter to Open in Case Of + Diskussion
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27.10.2026
CineStar 5
#232
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28.10.
#3C2
Cinémathèque in der naTo
Tricontinental, Letter to Open in Case Of
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28.10.2026
Cinémathèque in der naTo
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Laura Cazador
Buch
Laura Cazador
Kamera
Alejandro B. Moya, Roman Le Chapelier, Anlly Sardiñas, Rafael "Felito" Garcia
Schnitt
Amanda Cortes, Laura Cazador
Produktion
Mark Olexa, Francesca Scalisi
Co-Produktion
Adriana Moya
Sound Design
Adrien Kessler
Musik
Alain Glauser, Matthieu Grosjean

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Mark Olexa
mrkolexa@gmail.com
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