Filme A–Z

Programm & Tickets

A-Z
Filter
Filter by
View by

Glossary AZ - Content » sortedTitle

Retrospektive
Filmstill Nuestra voz de tierra, memoria y futuro
Nuestra voz de tierra, memoria y futuro Marta Rodríguez, Jorge Silva
Der Kampf um Land und kulturelle Selbstbestimmung einer indigenen Gemeinde im Südwesten Kolumbiens in den 1970er Jahren: Magie und Mythen bestärken den Prozess der politischen Organisierung.
Filmstill Nuestra voz de tierra, memoria y futuro

Nuestra voz de tierra, memoria y futuro

Nuestra voz de tierra, memoria y futuro
Marta Rodríguez, Jorge Silva
Retrospektive
Dokumentarfilm
Kolumbien
1981
107 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Marta Rodríguez und Jorge Silva waren erstmals 1972 in Leipzig vertreten – mit „Planas, testimonio de un etnocidio“ (1971) in der Retrospektive „Film im Freiheitskampf der Völker: Lateinamerika“ sowie im Fernseh-Wettbewerb und „Chircales“ (1972) im Kino-Wettbewerb. Beiden Filmen wurden Goldene Tauben verliehen, Rodríguez und Silva avancierten aus dem Stand zu Stars des Festivals. 1975 brachte sie „Campesinos“ zurück nach Leipzig. Dieser Film markiert den Beginn ihrer Beschäftigung mit der jahrhundertelangen Unterdrückung der indigenen Gemeinschaften der Region Cauca im Südwesten Kolumbiens und deren ebenso langem Widerstand gegen koloniale Ausbeutung und Enteignung. Das Thema mündete Jahre später in „Nuestra voz de tierra, memoria y futuro“, der einige Einstellungen aus „Campesinos“ verwendet. Rodríguez und Silva dokumentieren den Prozess der politischen Organisierung der Gemeinde Coconuco im Zuge der Landreformbewegung der 1970er Jahre unter der weitreichenden kritischen Mitarbeit ihrer Protagonist*innen. Gleichzeitig wird der Versuch unternommen, den Naturalismus der dokumentarischen Form hinter sich zu lassen und sich dem Unterbewusstsein der indigenen Kultur zu nähern, ihre „magische Welt in all ihrer Komplexität und Schönheit darzustellen“, so Silva im Gespräch mit Peter B. Schumann im Informationsblatt des Forums der Berlinale 1982. In der restaurierten digitalen Fassung feierte der Film 2019 erneut Weltpremiere im Forum.

Florian Wüst

Termine und Tickets DOK Leipzig Logo

30.10.
#533
CineStar 5
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
30.10.2026
CineStar 5
#533
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Marta Rodríguez, Jorge Silva
Kamera
Jorge Silva
Schnitt
Marta Rodríguez, Jorge Silva, Caíta Villalón
Produktion
Fundación de Cine Documental in collaboration with the Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos
Ton
Ignacio Jiménez, Eduardo Burgos, Nora Drufovka
Musik
Jorge López

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Kids DOK
Filmstill Otá Layò
Otá Layò Urânia Munzanzu, Dalton Paula
Matheus und José leben im Regenwald Brasiliens, sammeln am Wasser Steine für ihre Kunst. Der Film begleitet die Brüder auf ihren Streifzügen und erzählt von ihrer tiefen Verbindung zur Natur.
Filmstill Otá Layò

Otá Layò

Otá Layò
Urânia Munzanzu, Dalton Paula
Kids DOK
Dokumentarfilm
Brasilien
2025
9 Minuten
Portugiesisch (Brasilien)
Untertitel: 
Englisch, Deutsch (Overvoice)
Weltpremiere

Die Brüder Matheus und José leben in Brasilien an den Flüssen des Kalunga-Quilombo, einer Gemeinschaft von Nachfahren geflohener Sklaven. Die Quellen und Flüsse sind ein wichtiger Teil ihres Lebens, und die beiden wissen, wie kostbar und schützenswert diese Gewässer sind. Am liebsten sammeln sie dort Steine, die sie für ihre Kunstwerke verwenden. Der Film begleitet die Brüder ein Stück auf ihren Streifzügen am Wasser und erzählt von ihrer besonderen Verbindung zu diesem Ort.

Lina Dinkla

Termine und Tickets DOK Leipzig Logo

28.10.
#361
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
28.10.2026
Passage Kinos Astoria
#361
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
31.10.
#662
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#662
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
01.11.
#7A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A1
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Urânia Munzanzu, Dalton Paula
Buch
Urânia Munzanzu
Kamera
Gabriel Teixeira
Schnitt
Lara Beck
Produktion
Urânia Munzanzu, Dalton Paula
Ton
Dudoo Caribe
Sound Design
Nuno Penna

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Retrospektive
Filmstill Pintando con el pueblo
Pintando con el pueblo Leonardo Céspedes
Pinsel, Farbkübel, Leinwand: Ein riesiges Gemälde entsteht vor dem Präsidentenpalast in Santiago. Salvador Allende verkündet: „Die Kultur sei nicht nur für einige Wenige da.“
Filmstill Pintando con el pueblo

Pintando con el pueblo

Pintando con el pueblo
Leonardo Céspedes
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1971
8 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Mit der Wahlkampagne der Unidad Popular 1970 mobilisierten die Ramona-Parra-Brigaden junge Aktivist*innen im ganzen Land. Mit Pinseln und Farbkübeln malten sie politische Botschaften auf Wände und Mauern. Álvaro Ramírez – später auch im DDR-Exil als Filmemacher tätig – dokumentiert in „Brigada Ramona Parra“ (1970) die teils waghalsige Arbeit einer dieser Gruppen. Leonardo Céspedes‘ „Pintando con el pueblo“ wiederum zeigt die Neuausrichtung der chilenischen Kulturpolitik unter Salvador Allende. Künstler*innen und Kunststudierende verwirklichen unter den Augen der Passant*innen ein riesiges Gemälde vor dem Präsidentenpalast La Moneda in Santiago, das als Bühne für eine Kundgebung der Unidad Popular dient. Der Film endet mit Allendes Rede über die Kunst als „eine Kunst für das ganze Volk”. Die 16mm-Verleihkopie im Arsenal-Archiv ist wahrscheinlich das einzig erhaltene Material von „Pintando con el pueblo“. Für diese Retrospektive wurde sie digitalisiert.

Florian Wüst

Termine und Tickets DOK Leipzig Logo

01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Leonardo Céspedes
Kamera
Toño Ríos, Carlos González
Produktion
Cine Experimental de la Universidad de Chile

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Hommage: Helena Třeštíková
Filmstill René
René Helena Třeštíková
20 Jahre eines Lebens, das sich größtenteils in Gefängnissen abspielt. Ein Mann, der immer wieder neu beginnt, scheitert, Schriftsteller wird und die Regisseurin permanent herausfordert.
Filmstill René

René

René
Helena Třeštíková
Hommage: Helena Třeštíková
Dokumentarfilm
Tschechische Republik
2008
83 Minuten
Tschechisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere
1989 beginnt Helena Třeštíková, den jugendlichen Strafgefangenen René zu filmen. Fast zwanzig Jahre folgt sie dem Rhythmus eines Lebens, das sich in Gefängnissen abspielt, nur von kurzen Phasen der Freiheit unterbrochen. Zwanzig Jahre, in denen sich epochale gesellschaftliche Umbrüche vollziehen. Systeme, Staatsformen und Regierungen wechseln – angedeutet in Fernsehbildern, die in Renés Zelle dringen. Der Reglosigkeit und Abwesenheit von Tempo im „Drinnen“ steht ein ruheloses „Draußen“ entgegen, in dem René auf Plätzen, an Bahnhöfen, in Zügen unterwegs ist – ohne jemals anzukommen. Die Verbindung zwischen drinnen und draußen ist die Regisseurin selbst, die zur einzigen verlässlichen Konstante im Leben ihres Protagonisten wird. Eine widersprüchliche, wechselvolle Beziehung, die René in seinen Briefen an Třeštíková reflektiert. Von ihm gelesen, erweitern sie den Film um eine Ebene, in der die Filmemacherin praktisch zur zweiten Protagonistin wird. René, der mit ihrer Hilfe im Lauf der Zeit selbst zum erfolgreichen Autor avanciert, erweist sich dabei als ebenbürtiger, aber schwieriger Partner. Aufmerksamkeit fordert er drastisch ein und hinterfragt wieder und wieder das Verhältnis von Filmemacherin und Protagonist. Die Versuche, ihn zum Mitautoren des Films zu machen, sind Teil der Geschichte. Eine Geschichte von überwältigender Kraft, die dorthin reicht, wo es wehtut.

Helena Třeštíková gewann mit René 2008 in Leipzig die Goldene Taube.

Grit Lemke, DOK Leipzig Katalog 2008

Termine und Tickets DOK Leipzig Logo

28.10.
#373
Passage Kinos Wintergarten
René
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#373
René
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Helena Třeštíková
Buch
Helena Třeštíková
Kamera
Tadeáš Věrčák, Martin Kubala, Petr Pešek, Stano Slušný, Václav Smolík, Marek Dvořák, Ondřej Belica, Miroslav Souček, Vlastimil Hamerník
Schnitt
Jakub Hejna
Produktion
Helena Třeštíková, Kateřina Černá, Pavel Strnad, Czech Television
Ton
Vladimir Nahodil, Pavel Sádek, Jan Valouch, Václav Hejduk, Miroslav Šimčík, Štěpán Mamula, Daniel Němec, Zbyněk Mikulík, Petr Provazník, Jan Valouch

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Daniel Vadocký
Retrospektive
Filmstill Somos +
Somos + Pedro Chaskel, Pablo Salas
„Wir sind mehr“ steht auf den Schildern der ‚Mujeres por la vida'. 1985 trotzen Chileninnen Tränengas und Wasserwerfern. Ihr Widerstand gegen die Militärdiktatur bleibt ungebrochen.
Filmstill Somos +

Somos +

Somos +
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1985
16 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Ermutigt durch die UN-Resolution vom 6. November 1974, die sich gegen die Menschenrechtsverletzungen der chilenischen Militärdiktatur richtete, formierte sich ein erster Zusammenschluss von Angehörigen inhaftierter und verschwundener Personen. Ob in dieser oder anderen Initiativen, die für die Rückkehr zur Demokratie in Chile kämpften: Der Widerstand ging maßgeblich von Frauen aus. Dieser wurde in den 1980er Jahren immer sichtbarer, nicht zuletzt durch die Kreativität der Aktionsformen. Ein Beispiel: Die „Mujeres por la vida“ organisierten am 30. Oktober 1985 unter dem Slogan „Somos +“ (Wir sind mehr) eine Protestaktion im Stadtteil Providencia, Santiago. Die Frauen bildeten drei sich aufeinander zubewegende Reihen, die jeweils ein Band in einer der Nationalfarben Chiles trugen. Die auf Video gedrehte Dokumentation des Protests und seiner gewaltsamen Auflösung durch die Polizei wurde bei den Westdeutschen Kurzfilmtagen Oberhausen 1986 mehrfach ausgezeichnet.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

Termine und Tickets DOK Leipzig Logo

01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Kamera
Pablo Salas, Leopoldo Correa
Schnitt
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Produktion
Antu Producciones

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Carsten Spicher
spicher@kurzfilmtage.de
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Filmstill Light
Strahlen Juliane Ebner
Sommer 1995 in Ostdeutschland. Künstler*innen auf dem Land, sie arbeiten, leben und lieben. Ein Fund von Videoaufnahmen ermöglicht ein Porträt der Malerin Käthe Ebner in ihrer Mitte.
Filmstill Light

Strahlen

Strahlen
Juliane Ebner
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
22 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

1995. Es ist der sechste Sommer nach dem Mauerfall. Künstler*innen leben, lieben und arbeiten auf einem Hof in Ostdeutschland. Sie filmen sich mit einer Videokamera. Sie haben etwas von der Welt gesehen, gestaunt und gelernt, bekamen Heimweh und kehrten zurück. Dahin, wo Platz war. An den Bäumen hängen Früchte, Spatzen tschilpen, im Garten stehen Skulpturen. Immer wieder fängt die Kamera eine junge Frau ein, ihren offenen Blick, ihre Konzentration. Das heute fragile Material vibriert, kommt ins Stocken, friert ein. Die Erzählung beschwört unbeirrt das Hohelied des Sommers, nach dem für eine von ihnen kein siebter mehr kommt. Ein weißes Licht strahlt in die Gegenwart.

Jan Künemund

Thematisiert Tod

Termine und Tickets DOK Leipzig Logo

27.10.
#231
CineStar 5
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
27.10.2026
CineStar 5
#231
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
29.10.
#471
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#471
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
30.10.
#563
Passage Kinos Astoria
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#563
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
31.10.
#663
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#663
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Juliane Ebner
Kamera
Juliane Ebner
Produktion
Juliane Ebner
Ton
Alma Luise Schnoor
Sound Design
Alma Luise Schnoor
Animation
Juliane Ebner

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Juliane Ebner
juliane.ebner@gmx.de
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill There’s No Place Like Rome
There’s No Place Like Rome Todor Joe Musev
Der antikeverliebte bulgarische Onkel hütet alte Schätze und Männlichkeitsideale. Die Moderne zu verachten ist sein #RomanEmpire. Sein Neffe kommt auf einen Besuch vorbei.
Filmstill There’s No Place Like Rome

There’s No Place Like Rome

There’s No Place Like Rome
Todor Joe Musev
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
23 Minuten
Englisch,
Deutsch,
Bulgarisch
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Warum übt die Antike bis heute eine solche Faszination aus? Der virale Hashtag #RomanEmpire machte 2023 sichtbar, wie sehr das alte Rom viele Menschen bis heute beschäftigt – allen voran Männer. Für Pinji, den Onkel des Regisseurs, ist diese Faszination längst zum Lebensprojekt geworden. Er lebt in einem alten Haus in Bulgarien, hütet eine Sammlung antiker Schätze und schreibt seit Jahren an einem Buch über die Antike. Als ihn sein Neffe besucht, zögert Onkel Pinji nicht. Mit humorvoller Unerbittlichkeit startet er die rhetorische „Vernichtung“ der Gegenwart. Toddi hört gut zu und beschließt, den Kampf aufzunehmen. Er implementiert sich und Pinji in ein Computerspiel, mitten hinein in eine antike Schlacht. Jetzt ringt das Heute mit dem Gestern – Ausgang ungewiss.

Luc-Carolin Ziemann

Trailer DOK Leipzig Logo

Termine und Tickets DOK Leipzig Logo

27.10.
#2C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C1
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
28.10.
#371
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#371
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
30.10.
#541
CineStar 6
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
30.10.2026
CineStar 6
#541
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
30.10.
#562
Passage Kinos Astoria
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#562
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Todor Joe Musev
Kamera
Todor Joe Musev
Schnitt
Todor Joe Musev
Produktion
Todor Joe Musev
Ton
Todor Joe Musev
Sound Design
Todor Joe Musev, Friedrich Heinze

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Todor Joe Musev
t.musev@gmx.de
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill They’re Here
They’re Here Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Ein dystopischer Winter in Minneapolis: Bewohner*innen kämpfen gegen die paramilitärischen Übergriffe durch ICE, deren gewaltige Dimension Poitras und Mueller als Horrorfilm sichtbar machen.

Filmstill They’re Here

They’re Here

They’re Here
Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
USA
2026
25 Minuten
Englisch,
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Minneapolis hat sich in ein Schlachtfeld verwandelt: Giftgrüner Nebel wabert über die winterlichen Straßen, es gibt Verwundete, Geschrei, panzerartige Fahrzeuge. Laura Poitras und Rachel Lauren Mueller erfassen das Wirken der paramilitärisch agierenden Einwanderungsbehörde ICE aus verschiedenen Blickwinkeln und verbinden sie zu einem Horrorfilm. In ihm organisieren sich Teile der Bevölkerung, um sich dem unrechtmäßigen Vorgehen der zumeist Vermummten entgegenzustellen und es zu protokollieren. Nach und nach wird ein Netz von gigantischer Dimension offenbar, welches die Entführung Minderjähriger, heimliche Auskundschaftungen und einen steten Strom von Abschiebeflügen umfasst. „They’re Here“ ist eine genrefluide, dokumentarische Dystopie, deren Düsterkeit durch den Score Alessandro Cortinis (Nine Inch Nails) noch gesteigert wird.

Carolin Weidner

Thematisiert Rassismus, Mord

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

Termine und Tickets DOK Leipzig Logo

27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
01.11.
#772
Passage Kinos Wintergarten
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Kamera
Rachel Lauren Mueller
Schnitt
Adriana Pacheco, Laura Poitras
Produktion
Rachel Lauren Mueller, Laura Poitras, Yoni Golijov
Co-Produktion
Adriana Pacheco, Adam Mellion
Sound Design
Hasan Estuidios
Musik
Alessandro Cortini
Animation
Josh Begley

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Yoni Golijov
World Sales
Josh Braun
Submarine Entertainment
German Distributor
ARTE France
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill this, too, will be liquid
this, too, will be liquid Karolina Malwina Gruschka
Alle Körper sind aus Wasser – und das Wasser um uns herum wird immer mehr. Ein poetisch-meditatives Experiment in Schwarz-Weiß, in dem Biografie und schmelzende Gletscher aufeinandertreffen.
Filmstill this, too, will be liquid

this, too, will be liquid

this, too, will be liquid
Karolina Malwina Gruschka
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Österreich
2025
13 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch
deutsche Untertitel
Internationale Premiere
Am Anfang war das Meer. In ihrem poetisch-leisen Experimentalfilm denkt Karolina Malwina Gruschka über ihr Verhältnis zum Wasser nach. Dabei verschränkt sie biografische Erinnerungen an das Schwimmenlernen und körperliches Urvertrauen mit Überlegungen zum Klimawandel. Der Erkenntnis, dass auch der eigene, zu 50 % aus Wasser bestehende Körper, so viel mit dem weltbedeckenden Nass zu tun hat, wird auch auf der Bildebene entsprochen: Gruschka überführt ihr Bildmaterial aus Found Footage und eigenen Urlaubsbildern in eine Farbtiefe von 1 Bit, wodurch ein visuelles Feld ausschließlich aus Schwarz und Weiß entsteht, in dem das Private und die dokumentierte Natur nicht mehr zu unterscheiden sind. Die Aufnahmen gehen wasserwellenartig von der entfernten Unschärfe in konkrete dokumentarische Beobachtungen von Gletscher-Ablösungen über und entfalten so eine meditative Wirkung: Wenn wir am Ende alle untergehen, dann sind wir wenigstens auch alle wieder im Wasser vereint.

Marie Ketzscher

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

Termine und Tickets DOK Leipzig Logo

28.10.
#3A1
Schaubühne Lindenfels
this, too, will be liquid & Atlas of Disappearance + Discussion mit Woche der Kritik
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
28.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#3A1
this, too, will be liquid & Atlas of Disappearance + Discussion mit Woche der Kritik
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
29.10.
#442
CineStar 6
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
29.10.2026
CineStar 6
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
30.10.
#544
CineStar 6
this, too, will be liquid & Atlas of Disappearance
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
30.10.2026
CineStar 6
#544
this, too, will be liquid & Atlas of Disappearance
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Karolina Malwina Gruschka
Produktion
Karolina Malwina Gruschka
Animation
Karolina Malwina Gruschka
Animation Technique
Found Footage, Mixed Media, 2D Digital

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Karolina Malwina Gruschka
info@karolinamalwina.net
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Positions
Filmstill Tricontinental, Letter to Open in Case Of
Tricontinental, Letter to Open in Case Of Laura Cazador
Michèle Firk kämpft in den 1960ern als Filmkritikerin und Aktivistin für die anti-imperialistische Revolution in Afrika, Asien und Lateinamerika. Eine Hommage an ihr kurzes, radikales Leben.
Filmstill Tricontinental, Letter to Open in Case Of

Tricontinental, Letter to Open in Case Of

Tricontinentale, lettre à ouvrir au cas où
Laura Cazador
Positions
Dokumentarfilm
Schweiz,
Kuba
2026
97 Minuten
Französisch,
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

Die französische Kritikerin und Aktivistin Michèle Firk starb mit 31 Jahren und hinterließ nur wenig: Einige Texte in der Filmzeitschrift Positif, den Drehbuchentwurf eines unverwirklichten Films, Tagebucheinträge und einen Abschiedsbrief für den Fall ihres Todes. Ausgehend von diesen Schriftstücken zeichnet Laura Cazador ein kurzes, radikales Leben in den späten 1950er- und 1960er-Jahren nach. Ein Leben, das nicht nur mit der Filmgeschichte, sondern mit den linken Diskursen und den anti-imperialistischen Bewegungen jener Zeit eng verbunden ist. Firk politisiert sich während des Algerienkriegs, engagiert sich im sozialistischen Kuba und schließt sich später dem bewaffneten Kampf in Guatemala an. Ben Barka, Salvador Allende, Fidel Castro und Ché Guevara geistern durch das faszinierend dichte Archivmaterial dieses Films – allesamt verbunden durch die Idee der Tricontinental. Die Konferenz in Havanna, an der Firk mitarbeitete, sollte 1966 ein neues, blockfreies Bündnis der Länder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas ins Leben rufen. Cazador, als Regisseurin selbst in Kuba ausgebildet, versteht Firk als Reibungs- und Bezugspunkt für das eigene, gegenwärtige Schaffen. So reflektiert der Film den Zusammenhang von Cinephilie und politischem Engagement nicht nur anhand Firks Texten, sondern auch mit den Bildern des „Dritten Kinos“.

Jan-Philipp Kohlmann

Trailer DOK Leipzig Logo

Termine und Tickets DOK Leipzig Logo

27.10.
#232
CineStar 5
Tricontinental, Letter to Open in Case Of + Diskussion
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
27.10.2026
CineStar 5
#232
Tricontinental, Letter to Open in Case Of + Diskussion
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
28.10.
#3C2
Cinémathèque in der naTo
Tricontinental, Letter to Open in Case Of
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
28.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#3C2
Tricontinental, Letter to Open in Case Of
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Laura Cazador
Buch
Laura Cazador
Kamera
Alejandro B. Moya, Roman Le Chapelier, Anlly Sardiñas, Rafael "Felito" Garcia
Schnitt
Amanda Cortes, Laura Cazador
Produktion
Mark Olexa, Francesca Scalisi
Co-Produktion
Adriana Moya
Sound Design
Adrien Kessler
Musik
Alain Glauser, Matthieu Grosjean

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Mark Olexa
mrkolexa@gmail.com
Mehr zum Film
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
MDR Special Screening,
Fokus Ost
Filmstill Transition
Übergang Peter Badel, Chris Wright
Thomas Heise starb im Mai 2024 und hinterließ ein angefangenes Projekt. Er selbst sollte eine Figur im Film sein. Sein Team machte weiter. Fragmente eines Lebens als gelebte Geschichte.
Filmstill Transition

Übergang

Übergang
Peter Badel, Chris Wright
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
MDR Special Screening,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
120 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Audiodeskription
Deutsche Premiere

Silvester 2023 beginnt Thomas Heise die Dreharbeiten zu einem neuen Film. Er soll „Übergang“ heißen. Seine Idee: ein Heimatfilm mit der Berliner Schönhauser Allee als Mittelpunkt, wo er seit Jahrzehnten lebt. Der Autor soll Figur im Film sein. Wenige Monate später erkrankt Heise schwer und stirbt. Das kleine Team setzt die Filmarbeiten fort. Aus Heises Nachlass und Archiven bergen sie unveröffentlichte Texte und Bilder. „Bilder sind […] geräumig“, wird Heiner Müller zitiert, doch Träume gerinnen schnell. Die persönliche Geschichte wird, sobald sie zum falschen Bild wird, sanft, aber beharrlich ins Verhältnis gesetzt. Ein berührender E-Mail-Wechsel Heises mit einer Abiturientin aus Karlsruhe, die auf der Suche nach Wahrheit ist, enthält einen ganzen Leitfaden für das dokumentarische Arbeiten: „Sehen Sie, was Sie sonst nicht zu sehen kriegen. Bleiben Sie geduldig. […] Erwarten Sie niemals Sicherheiten. Seien Sie froh darüber, denn es wird so bleiben.“ Peter Badel und Chris Wright haben keine hermetische Künstler-Hommage produziert, sondern, ganz im Sinne von Thomas Heise, Fragmente gelebter Geschichte montiert.

Jan Kündemund

Thematisiert Tod

Termine und Tickets DOK Leipzig Logo

27.10.
#214
CineStar 2
Übergang
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
27.10.2026
CineStar 2
#214
Übergang
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
28.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Übergang

Eintritt frei

Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
28.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
Übergang

Eintritt frei

Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
01.11.
#764
Passage Kinos Astoria
Übergang
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
01.11.2026
Passage Kinos Astoria
#764
Übergang
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Peter Badel, Chris Wright
Buch
Peter Badel, Chris Wright, Based on an original idea by Thomas Heise
Kamera
Anja Simon
Schnitt
Chris Wright
Produktion
Heino Deckert
Ton
Johannes Schmelzer-Ziringer, Oliver Prasnikar
Sound Design
Michael Kaczmarek

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Vaidute Fischer
World Sales
Film Harbour
German Distributor
GMfilms
Nominiert für: VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Gedanken-Aufschluss-Preis, film.land.sachsen Preis
Retrospektive
Filmstill Un día yo pregunté
Un día yo pregunté Julia de Álvarez
Drinnen predigen Priester, Gläubige leisten Fürbitten; draußen herrscht Elend. Eine polemische Collage über die Doppelmoral der katholischen Kirche im Kolumbien der 1970er Jahre.
Filmstill Un día yo pregunté

Un día yo pregunté

Un día yo pregunté
Julia de Álvarez
Retrospektive
Dokumentarfilm
Kolumbien
1970
8 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

„Ein polemischer Kurzfilm von wenigen Minuten, der Bilder jener Institution aneinanderreiht, von der die Unterprivilegierten Wunder, die Befreiung aus ihrem täglichen Elend erwarten: der katholischen Kirche, die in Kolumbien besonders reaktionär ist“, schreibt Peter B. Schumann über „Un día yo pregunté“. Für ihre politische Arbeit wurden Julia de Álvarez und Carlos Álvarez immer wieder angefeindet, neben weiteren Filmschaffenden im Juli 1972 inhaftiert, auch gefoltert. Zu ihrer Entlassung aus dem Gefängnis im Februar 1974 mag nicht unwesentlich der gemeinsame diplomatische Einsatz u.a. der Freunde der Deutschen Kinemathek (heute: Arsenal Filminstitut) und der Westdeutschen Kurzfilmtage Oberhausen beigetragen haben. Für Leipzig waren die beiden ebenfalls eine bedeutende Stimme – und ein Beispiel dafür, wie eng die innerdeutschen Verbindungen waren in Bezug auf Sicherung, Vervielfältigung und Vertrieb der analogen Filmmaterialien des revolutionären lateinamerikanischen Kinos.

Florian Wüst

Termine und Tickets DOK Leipzig Logo

28.10.
#334
CineStar 5
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
28.10.2026
CineStar 5
#334
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Julia de Álvarez
Kamera
Carlos Álvarez
Schnitt
Carlos Álvarez

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt