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Retrospektive
Filmstill Somos +
Somos + Pedro Chaskel, Pablo Salas
„Wir sind mehr“ steht auf den Schildern der ‚Mujeres por la vida'. 1985 trotzen Chileninnen Tränengas und Wasserwerfern. Ihr Widerstand gegen die Militärdiktatur bleibt ungebrochen.
Filmstill Somos +

Somos +

Somos +
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1985
16 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Ermutigt durch die UN-Resolution vom 6. November 1974, die sich gegen die Menschenrechtsverletzungen der chilenischen Militärdiktatur richtete, formierte sich ein erster Zusammenschluss von Angehörigen inhaftierter und verschwundener Personen. Ob in dieser oder anderen Initiativen, die für die Rückkehr zur Demokratie in Chile kämpften: Der Widerstand ging maßgeblich von Frauen aus. Dieser wurde in den 1980er Jahren immer sichtbarer, nicht zuletzt durch die Kreativität der Aktionsformen. Ein Beispiel: Die „Mujeres por la vida“ organisierten am 30. Oktober 1985 unter dem Slogan „Somos +“ (Wir sind mehr) eine Protestaktion im Stadtteil Providencia, Santiago. Die Frauen bildeten drei sich aufeinander zubewegende Reihen, die jeweils ein Band in einer der Nationalfarben Chiles trugen. Die auf Video gedrehte Dokumentation des Protests und seiner gewaltsamen Auflösung durch die Polizei wurde bei den Westdeutschen Kurzfilmtagen Oberhausen 1986 mehrfach ausgezeichnet.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Kamera
Pablo Salas, Leopoldo Correa
Schnitt
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Produktion
Antu Producciones

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Kontakt
Carsten Spicher
spicher@kurzfilmtage.de
Doc Alliance
Filmstill A Song Without Home
A Song Without Home Rati Tsiteladze
„Mein Leben ist ein Gefängnis“, sagt die Transfrau Adelina aus Georgien. Nach elf Jahren Hausarrest sucht sie in Wien ein freieres Leben. Intimes, impressionistisches Langzeit-Porträt.
Filmstill A Song Without Home

A Song Without Home

A Song Without Home
Rati Tsiteladze
Doc Alliance
Dokumentarfilm
Georgien
2025
75 Minuten
Georgisch,
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

„Mein Leben ist ein Gefängnis“, sagt Adelina. Die junge Frau raucht und schaut in die Kamera, rechts und links von ihr sitzen die Eltern auf dem Sofa. In Schwarzweiß und im schmalen 4:3-Format wirkt die Familienszene beklemmend: Elf Jahre hat Adelina dort im Hausarrest verbracht, mit einem Vater, der ihre Identität nicht anerkennt, und einer Mutter, die liebevoll, aber machtlos scheint. Für Transpersonen wie Adelina gibt es in Georgien weder Freiheit noch Sicherheit. Queerfeindliche Angriffe passieren auf offener Straße, die rechtliche Lage der LGBTQ-Community hat sich zuletzt weiter verschlechtert. Als die Protagonistin schließlich das Dorf ihrer Eltern verlässt und nach Wien geht, verändert sich auch der Stil von Rati Tsiteladzes Debütfilm. Rot leuchtet der Lippenstift, neongelb die Lichter der Großstadt. Ein anderes, freieres Leben scheint möglich. Doch mit der Freiheit kommen neue Herausforderungen: finanzielle und gesundheitliche Probleme, die Verständigung in einer fremden Sprache – und Einsamkeit. „A Song Without Home“ ist ein intimes, impressionistisch erzähltes Langzeit-Porträt einer Person, die sich selbst entwerfen möchte und an einer unerschütterlichen Überzeugung festhält: „Kein Gesetz kann auslöschen, wer wir sind.“

Jan-Philipp Kohlmann

Thematisiert Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen

Enthält Darstellungen von Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen

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29.10.
Polnisches Institut
kiss kiss bang bang + A Song Without Home

Eintritt frei

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29.10.2026
Polnisches Institut
kiss kiss bang bang + A Song Without Home

Eintritt frei

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Calendar
31.10.
#623
CineStar 4
kiss kiss bang bang + A Song Without Home
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31.10.2026
CineStar 4
#623
kiss kiss bang bang + A Song Without Home
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Calendar

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Regie
Rati Tsiteladze
Kamera
Rati Tsiteladze
Schnitt
Rati Tsiteladze
Produktion
Olga Slusareva
Musik
Marius Leftărache

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Kontakt
Olga Slusareva
olyaslusareva@gmail.com
Nominiert für: MDR-Film-Preis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill They’re Here
They’re Here Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Ein dystopischer Winter in Minneapolis: Bewohner*innen kämpfen gegen die paramilitärischen Übergriffe durch ICE, deren gewaltige Dimension Poitras und Mueller als Horrorfilm sichtbar machen.

Filmstill They’re Here

They’re Here

They’re Here
Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
USA
2026
25 Minuten
Englisch,
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Minneapolis hat sich in ein Schlachtfeld verwandelt: Giftgrüner Nebel wabert über die winterlichen Straßen, es gibt Verwundete, Geschrei, panzerartige Fahrzeuge. Laura Poitras und Rachel Lauren Mueller erfassen das Wirken der paramilitärisch agierenden Einwanderungsbehörde ICE aus verschiedenen Blickwinkeln und verbinden sie zu einem Horrorfilm. In ihm organisieren sich Teile der Bevölkerung, um sich dem unrechtmäßigen Vorgehen der zumeist Vermummten entgegenzustellen und es zu protokollieren. Nach und nach wird ein Netz von gigantischer Dimension offenbar, welches die Entführung Minderjähriger, heimliche Auskundschaftungen und einen steten Strom von Abschiebeflügen umfasst. „They’re Here“ ist eine genrefluide, dokumentarische Dystopie, deren Düsterkeit durch den Score Alessandro Cortinis (Nine Inch Nails) noch gesteigert wird.

Carolin Weidner

Thematisiert Rassismus, Mord

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
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01.11.
#772
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Kamera
Rachel Lauren Mueller
Schnitt
Adriana Pacheco, Laura Poitras
Produktion
Rachel Lauren Mueller, Laura Poitras, Yoni Golijov
Co-Produktion
Adriana Pacheco, Adam Mellion
Sound Design
Hasan Estuidios
Musik
Alessandro Cortini
Animation
Josh Begley

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Kontakt
Yoni Golijov
World Sales
Josh Braun
Submarine Entertainment
German Distributor
ARTE France
Retrospektive
Filmstill Un día yo pregunté
Un día yo pregunté Julia de Álvarez
Drinnen predigen Priester, Gläubige leisten Fürbitten; draußen herrscht Elend. Eine polemische Collage über die Doppelmoral der katholischen Kirche im Kolumbien der 1970er Jahre.
Filmstill Un día yo pregunté

Un día yo pregunté

Un día yo pregunté
Julia de Álvarez
Retrospektive
Dokumentarfilm
Kolumbien
1970
8 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

„Ein polemischer Kurzfilm von wenigen Minuten, der Bilder jener Institution aneinanderreiht, von der die Unterprivilegierten Wunder, die Befreiung aus ihrem täglichen Elend erwarten: der katholischen Kirche, die in Kolumbien besonders reaktionär ist“, schreibt Peter B. Schumann über „Un día yo pregunté“. Für ihre politische Arbeit wurden Julia de Álvarez und Carlos Álvarez immer wieder angefeindet, neben weiteren Filmschaffenden im Juli 1972 inhaftiert, auch gefoltert. Zu ihrer Entlassung aus dem Gefängnis im Februar 1974 mag nicht unwesentlich der gemeinsame diplomatische Einsatz u.a. der Freunde der Deutschen Kinemathek (heute: Arsenal Filminstitut) und der Westdeutschen Kurzfilmtage Oberhausen beigetragen haben. Für Leipzig waren die beiden ebenfalls eine bedeutende Stimme – und ein Beispiel dafür, wie eng die innerdeutschen Verbindungen waren in Bezug auf Sicherung, Vervielfältigung und Vertrieb der analogen Filmmaterialien des revolutionären lateinamerikanischen Kinos.

Florian Wüst

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28.10.
#334
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#334
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Julia de Álvarez
Kamera
Carlos Álvarez
Schnitt
Carlos Álvarez

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Kontakt
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill We Are Aliens
We Are Aliens Kohei Kadowaki
Ewig verletzte Erwachsene: Ein Anti-Coming-of-Age-Film über eine Jungsfreundschaft, ein Missverständnis und ein Zerwürfnis. Welche Männlichkeitsbilder verhindern, dass Kindheitswunden heilen?
Filmstill We Are Aliens

We Are Aliens

We Are Aliens
Kohei Kadowaki
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Japan,
Frankreich
2026
117 Minuten
Japanisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Manche Kindheitswunden heilen nie. Als sich die Grundschüler Tsubasa und Kyotaro anfreunden, hört das triste Außenseiterdasein endlich auf: Sie verstehen einander, sie sehen einander. Tsubasa, der eigentlich lieber Origamis faltet, als Fußballstarträumen hinterherzurennen, und von der Mama viel Leistungsdruck, aber kaum Zuneigung bekommt, und Kyotaro, der bei seiner alten, mittellosen Oma aufwächst und nichts lieber mag, als Dinosaurier zu zeichnen. Gemeinsam stromern sie durch die Gegend, spielen, sind unzertrennlich. Doch Kyotaros impulsiv-nerdige Art und die bösen Zungen anderer Kinder säen Misstrauen in Tsubasa – ist der beste Freund vielleicht ein Alien? Ein kleines Missverständnis und ein größerer Eklat führen zum Bruch. Kohei Kadowakis Debütfilm nimmt sich viel Zeit für beide Kinderperspektiven: Oft weilt die Kamera in fassungslosen, entsetzten oder weinenden Gesichtern, die auch mal zu Aliens morphen – hier nutzt der Regisseur Rotoskopie, um die Emotionen besonders greifbar zu machen. Die empathische Emotionalität ist auch das Distinktionsmerkmal der Narration, die das Prinzip „Coming of Age“ ad absurdum zu führen scheint: In gesellschaftliche Männlichkeitskonventionen verstrickt, sind die beiden Protagonisten dazu verdammt, als ewig Verletzte erwachsen zu werden, vielleicht sogar nie komplett im Hier und Jetzt anzukommen.

Marie Ketzscher

Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen, körperliche Gewalt

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28.10.
#342
CineStar 6
We Are Aliens
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28.10.2026
CineStar 6
#342
We Are Aliens
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Calendar
30.10.
#521
CineStar 4
We Are Aliens
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30.10.2026
CineStar 4
#521
We Are Aliens
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Calendar
01.11.
#734
CineStar 5
We Are Aliens
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01.11.2026
CineStar 5
#734
We Are Aliens
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Kohei Kadowaki
Buch
Kohei Kadowaki
Kamera
Kohei Kadowaki
Schnitt
Kenichiro Tachikawa
Produktion
Yuuri Shimojo
Co-Produktion
Emmanuel-Alain Raynal
Animation
Kohei Kadowaki
Animation Technique
2D Digital

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Kontakt
Léonard Altmann
sales@charades.eu
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill When the Sea Was Calm
When the Sea Was Calm Mamuka Tkeshelashvili
Sommer, Fußball, erste Schwärmerei: Es ist 1993 im georgischen Sochumi, noch bevor sich alles ändern wird. Ergreifend-poetische Erinnerungen aus dem Exil an Tage der Unbeschwertheit.
Filmstill When the Sea Was Calm

When the Sea Was Calm

When the Sea Was Calm
Mamuka Tkeshelashvili
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Georgien
2026
18 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Deutsche Premiere
Vom Dach hat man einen fabelhaften Blick über Sochumi – und außerdem sieht man so, dass ein wunderschönes Mädchen mit Hund ins Haus gegenüber einzieht. In Mamuka Tkeshelashvilis wehmütig-poetischem Stop-Motion-Kurzfilm genießt der 13-jährige Protagonist die sommerliche Unbeschwertheit auf dem Fußballplatz und am Strand. Vor allem, wenn das Mädchen auch da ist. Doch die Tage der Unschuld sind schnell vorüber, als er sieht, wie sie Hals über Kopf flüchtet und Flieger über die Stadt jagen. Mamuka Tkeshelashvili erinnert mit seiner Puppen- und Cut-Out-Animation an das Massaker von Sochumi im Jahr 1993: Abchasische Separatisten ermordeten Schätzungen zufolge bis zu 7000 georgische Zivilist*innen. Doch Tkeshelashvili deutet die Gewalt nur an, er konzentriert sich primär auf positive Erinnerungen an den Ort, und die Sehnsucht im Exil – die fliegenden roten Haare des Mädchens oder die schönen, liebevoll gearbeiteten Gebäude-Miniaturen, die vom einstigen Charme Sochumis zu erzählen wissen.

Marie Ketzscher

Enthält Darstellungen von Kriegsszenen

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28.10.
#322
CineStar 4
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28.10.2026
CineStar 4
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Calendar
29.10.
#452
CineStar 7
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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29.10.2026
CineStar 7
#452
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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Calendar
30.10.
#534
CineStar 5
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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30.10.2026
CineStar 5
#534
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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Calendar
31.10.
#6C1
Cinémathèque in der naTo
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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31.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#6C1
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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Calendar

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Regie
Mamuka Tkeshelashvili
Schnitt
Levan Kukhashvili
Produktion
Vladimer Katcharava
Sound Design
Betkho
Animation
Mamuka Tkeshelashvili
Animation Technique
Cutout, Puppets

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Kontakt
Vladimer Katcharava
katcharava@gmail.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis, Gedanken-Aufschluss-Preis
Retrospektive
Filmstill Yawar Mallku
Yawar Mallku Jorge Sanjinés
Ein Verbrechen, in Rückblenden erzählt: US-Entwicklungshelfer*innen sterilisieren heimlich indigene Frauen. Kampfansage gegen den „Yankee-Imperialismus“ und die Klassengesellschaft Boliviens.
Filmstill Yawar Mallku

Yawar Mallku

Yawar Mallku
Jorge Sanjinés
Retrospektive
Spielfilm
Bolivien
1969
70 Minuten
Quechua,
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Jorge Sanjinés‘ Kurzfilm „Revolución“ (1963) wurde neben den kubanischen Filmen als einer der ersten lateinamerikanischen Filme 1964 in Leipzig gezeigt. Mit seinem dokumentarischen Spielfilm „Yawar Mallku“ (Sangre de Condor) unternahm Sanjinés den Schritt hin zu einem Kino, das Geschichte macht. Der Film, in Rückblenden erzählt, basiert auf realen Ereignissen: US-amerikanische Entwicklungshelfer*innen sterilisieren heimlich indigene Frauen. Der Vorsteher einer Quechua-Gemeinde entdeckt das Verbrechen, die Dorfgemeinschaft übt Rache. Schließlich wird er von der Polizei niedergeschossen und überlebt schwerverletzt. Er wird in die Stadt gebracht, doch der Rettungsversuch scheitert: Es fehlt das Geld für eine Bluttransfusion. Die Kampfansage des Films richtet sich sowohl gegen den „Yankee-Imperialismus“ als auch gegen die bolivianische Klassengesellschaft. Infolge der zunächst verbotenen öffentlichen Vorführung mussten die sogenannten Friedenskorps aus dem Land abziehen. Im Rahmen der „Woche des jungen Films: Lateinamerika“ der Berlinale 1970 premierte „Yawar Mallku“ in West-Berlin. Danach zeigten die Freunde der Deutschen Kinemathek (heute: Arsenal Filminstitut) Sanjinés Film über Jahre vielfach im Kino Arsenal, selbst unter der Überschrift „Geburtenkontrolle als Genozid“ im Kontext des Ersten Internationalen Frauen-Filmseminars im November 1973. Die gleiche Wertschätzung im Osten: Unter nur drei lateinamerikanischen Filmen in den „Film-Blättern. Kurzmonographien zu klassischen Filmen“ des Staatlichen Filmarchivs der DDR findet sich mit Nr. 183 „Das Blut des Condors“.

Florian Wüst

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31.10.
#633
CineStar 5
Teil der Kompilation
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31.10.2026
CineStar 5
#633
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Jorge Sanjinés
Buch
Jorge Sanjinés, Óscar Soria
Kamera
Antonio Eguino
Schnitt
Jorge Sanjinés
Produktion
Ukamau Ltd.
Musik
Alfredo Domínguez, Ignacio Quispe, Alberto Villalpando

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Kontakt
Pedro Lijerón Vargas
pedro@ukamau.org
Kids DOK
Filmstill Two Rivers
Zwei Flüsse Felix Maria Bühler
Szymon und Franek leben nahe der Oder, dem Grenzfluss zwischen Polen und Deutschland. Jeden freien Moment verbringen sie im Skatepark. Hier treffen sich alle, ganz gleich, woher sie kommen.
Filmstill Two Rivers

Zwei Flüsse

Zwei Flüsse
Felix Maria Bühler
Kids DOK
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
6 Minuten
Englisch,
Polnisch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch (Overvoice)
Weltpremiere

Szymon und Franek leben in der Nähe der Oder. Polen und Deutschland treffen hier aufeinander. Jeden freien Moment verbringen sie mit Freunden im Skatepark, ein Ort, an dem alle zusammenkommen, ganz gleich, woher sie kommen. Dieser auf 16-mm-Film gedrehte Kurzdokumentarfilm begleitet zwei Kinder, die in einem Grenzgebiet aufwachsen und sich fragen, was Grenzen eigentlich sind: etwas Greifbares, wie der Fluss, auf den sie blicken, oder etwas, das nur in ihrer Vorstellung existiert?

Lina Dinkla

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30.10.
#572
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
30.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#572
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#7B1
Schauburg
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
01.11.2026
Schauburg
#7B1
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Felix Maria Bühler
Kamera
Jonas Thibaut
Schnitt
Lena Köhler
Produktion
Felix Maria Bühler
Sound Design
Sufian Auda
Musik
Nora Beyer, Sophie Rothbarth
Animation
Cecilia Hökenschnieder

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Felix Maria Bühler
info@felixmariabuehler.de