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Animation Perspectives
Filmstill Gum Bubble Buddy
Gum Bubble Buddy Franz Impler
Ein kleiner Großstadtrebell schlendert lässig durch die Straßen. Eitel wie er ist, formt er Kaugummiblasen seines eigenen Gesichts. Animation zum Staunen und zum Schmunzeln.
Filmstill Gum Bubble Buddy

Gum Bubble Buddy

Gum Bubble Buddy
Franz Impler
Animation Perspectives
Animationsfilm
Deutschland
2023
1 Minute
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Hände in den Taschen und Kaugummi im Mund – lässig schlendert ein kleiner Großstadtrebell zu nebulösen, schleppenden Klängen durch die Straßen, vorbei an Graffiti und Retro-Kaugummiautomat. Seinen Look of Cool hat er perfektioniert und seine Eitelkeit bläht sich zum Selbstporträt auf. In nur zehn Sekunden lässt uns Franz Impler jemanden kennenlernen, der einen mit seinem schrägen Trick zum Staunen und Schmunzeln bringt.

André Eckardt

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Franz Impler
Produktion
Franz Impler
Animation
Franz Impler
Animation Technique
3D Digital

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Publikumswettbewerb
Filmstill Heat
Heat Jacqueline Zünd
Kaum auszuhaltende Hitze in der Golfregion – und der Umgang der Menschen hängt von ihrem Geldbeutel ab. Ein immersives Eintauchen in ein Schreckensszenario, erzählt in fiebrigen Bildern.
Filmstill Heat

Heat

Heat
Jacqueline Zünd
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Schweiz
2026
84 Minuten
Englisch,
Arabisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere
Der Wetterbericht kündigt Temperaturen von über 50 Grad Celsius an. Jaqueline Zünd ist in die Golfregion gereist und transformiert die erdrückende Hitze in fiebrige Bilder und einen Score, der von heißen Winden kündet. Doch nicht alle sind den dystopischen Bedingungen gleichermaßen ausgesetzt. Während Tarik in langen Schichten Essen auf seinem Motorrad ausliefert und Sophy mit Sonnenschirm durch das glühende Dubai trottet, setzen sich die Wohlhabenden in klimatisierte, teils eisige Räume ab. In Kuwait wird ein Einkaufspalast zur Joggingstrecke. Derweil kauft eine Immobilienmaklerin mit gebrochenem Herzen schwere Eisblöcke, um den wilden Katzen am Stadtrand ein wenig Erleichterung zu verschaffen. Zünd lässt Raum, um die erdrückende Atmosphäre spürbar werden zu lassen, um erfasst zu werden von einer existentiellen Ausweglosigkeit. „Tod oder Auswandern“, zeichnet ein Meteorologe die Vision für die Zukunft des Gebiets. „Aber niemand hört zu“. „Heat“ ist eine bedrückende Vorschau, ein Schreckensszenario, das vor allem die soziale Dimension der voranschreitenden Klimakatastrophe in den Blick nimmt: Zuerst sind es immer die Vulnerabelsten, die sich keine Ignoranz leisten können.

Carolin Weidner

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27.10.
#222
CineStar 4
Heat
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27.10.2026
CineStar 4
#222
Heat
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28.10.
#364
Passage Kinos Astoria
Heat
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28.10.2026
Passage Kinos Astoria
#364
Heat
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01.11.
#714
CineStar 2
Heat
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01.11.2026
CineStar 2
#714
Heat
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Regie
Jacqueline Zünd
Buch
Jacqueline Zünd
Kamera
Nikolai von Graevenitz
Schnitt
Gion-Reto Killias
Produktion
Louis Mataré
Ton
Masaki Hatsui
Sound Design
Oscar van Hoogevest
Musik
Marcel Vaid

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Azra Jasarevic
sales@taskovskifilms.com
World Sales
Azra Jasarevic
Taskovski Films Ltd.
sales@taskovskifilms.com
Animation Perspectives
Filmstill Hidden Message
Hidden Message Franz Impler
Fremdartige Tierwesen stecken ihre Köpfe aus akkurat geschnittenen Hecken und singen im Chor eine schräge Hymne. Ein kleiner anarchischer Moment an einem netten, hellen Tag.
Filmstill Hidden Message

Hidden Message

Hidden Message
Franz Impler
Animation Perspectives
Animationsfilm
Deutschland
2025
1 Minute
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Ein plüschiges, rosafarbenes Tierwesen steckt seinen Kopf aus einer exakt geschnittenen grünen Heckensäule. Es singt ein euphorisches Motiv, die Stimme versprüht den Charme eines Vintage-Synthesizers. Aus den benachbarten Heckensäulen gesellen sich Zwillingswesen mit ihren Zwillingsstimmen hinzu, belebend schwingt ein Beat mit. Eine schräge Hymne mit wenigen Takten. Ein kleiner anarchischer Moment an diesem netten, hellen Tag.

André Eckardt

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Franz Impler
Produktion
Franz Impler
Animation
Franz Impler
Animation Technique
3D Digital

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Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Hotel Utopia
Hotel Utopia Julia Groteclaes
Ein verlassenes Luxushotel in einem bulgarischen Ski-Resort soll zur Co-Living-Heimat für digitale Nomaden werden. Eine Geschäftsidee, bei der die lokale Bevölkerung herausgerechnet wird.
Filmstill Hotel Utopia

Hotel Utopia

Hotel Utopia
Julia Groteclaes
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
86 Minuten
Englisch,
Deutsch,
Bulgarisch
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Sie entwickeln Software, sind Lifestyle-Coaches, haben Marketing-Agenturen oder einen Amazon-Shop, sie reisen um die Welt, ohne für Unterkünfte zu zahlen: digitale Nomaden, denen als Arbeitsplatz mitunter ein Reisekoffer mit einem Laptop darauf reicht. Manche ihrer Sehnsüchte bleiben dabei auf der Strecke und werden zum Projekt eines umtriebigen Münchner Entwicklers: Matthias wirbt um heimatlose Individualist*innen und clevere Investor*innen, die als „Backer“ in sein Projekt einsteigen sollen, um aus einem verlassenen ehemaligen Luxus-Hotel in den bulgarischen Bergen ein hippes Coworking-Space zu machen. Er verspricht Community-Gefühl, intensive menschliche Verbindungen und wenig Steuern, Outdoor-Pool und Lagerfeueridylle. Während die von Heimat träumenden Nomaden darauf warten, dass aus der Utopie Realität wird, fühlen die Bewohner*innen der umliegenden Dörfer mit Skepsis einen neuen „Wind of Change“. Eine brillante Strukturanalyse eines Geschäftsmodells, das mit modernen Sehnsüchten handelt und sich den Raum dafür zu nehmen weiß.

Jan Künemund

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27.10.
#212
CineStar 2
Hotel Utopia
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27.10.2026
CineStar 2
#212
Hotel Utopia
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30.10.
#581
UT Connewitz
Hotel Utopia
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30.10.2026
UT Connewitz
#581
Hotel Utopia
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01.11.
#7B3
Schauburg
Hotel Utopia
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01.11.2026
Schauburg
#7B3
Hotel Utopia
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Regie
Julia Groteclaes
Kamera
Sina Diehl
Schnitt
Wolfgang Purkhauser
Produktion
Frank Carsten Walter, Manuel Rees, Hannah Buhr, Paradoks Film
Co-Produktion
Filmakademie Baden-Württemberg
Ton
Resonanz Kollektiv
Sound Design
Resonanz Kollektiv
Musik
Jonas Vogler

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Nominiert für: MDR-Film-Preis, DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, film.land.sachsen Preis
Hommage: Trollfilm
Filmstill Is Heaven Blue? #2
Is Heaven Blue? #2 Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Fast 50 Jahre künstlerische Familienarbeit münden in eine überbordende Selbst-Hommage: Die de Nooijers feiern das Leben – und den Tod – als finales, gemeinsames Gesamtkunstwerk.
Filmstill Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen,
Niederlande
2023
17 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Fast 50 Jahre umspannte die gemeinsame künstlerische Arbeit von Menno de Nooijer (Sohn), Paul de Nooijer (Vater) und Françoise de Nooijer (Mutter), die zwischen Fotografie und experimentellem Film changierte. Anstatt sich von der Nachwelt einordnen, kategorisieren und gegebenenfalls einmotten zu lassen, haben die drei miteinander einen finalen Film realisiert, kurz vor Paul de Nooijers Tod, als er schon schwer krank war. Ein letzter gemeinsamer Film als überbordende Selbst-Hommage. Sie kombinieren darin experimentell-dokumentarisches Storytelling, Performance, Pixilation und Stop-Motion, komische und traurige Momente, Pathos und Trash, Kostümierungslust und verletzliche Nacktheit. Mit „Is Heaven Blue? #2“ feiern die Nooijers das Leben als künstlerisches Gesamtkunstwerk, in dem alle Menschwerdungsprozesse und Verfallserscheinungen ihren Platz haben und auch der Tod ganz natürlich mit dazu gehört.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Regie
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Produktion
Françoise de Nooijer, Lillian Løvseth, Anita Killi
Ton
Øyvind Aamli
Musik
Øyvind Aamli
Animation
Paul de Nooijer, Menno de Nooijer

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Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Animation Perspectives
Filmstill Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...)
Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...) Anton Cla
Joeri sei verliebt, ohne geliebt zu werden, hänselt ihn ein Chor. Die Gefühle des rothaarigen Wuschelkopfs mit buntem Ringelshirt werden zur Projektionsfläche für seltsame Traumbilder.
Filmstill Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...)

Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...)

Joeri is verliefd (maar...) + Zijn hart ligt op de grond (maar...)
Anton Cla
Animation Perspectives
Animationsfilm
Belgien
2026
9 Minuten
Niederländisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Joeri sei verliebt, ohne geliebt zu werden, hänselt ihn ein Chor wie auf einem Pausenhof immer und immer wieder und steigert sich hysterisch in die Häme hinein. Der rothaarige Wuschelkopf mit buntem Ringelshirt stürzt angstgetrieben ins Nichts. Um ihn herum verdichtet sich der leere Raum zu einer klaustrophobischen Enge aus seinen eigenen Spiegelbildern. Plötzlich tut sich eine dunkle Landschaft auf, gespickt von seltsamen Traumbildern. Anton Cla formt aus den wirren Gefühlen des romantisch veranlagten Pubertierenden einen surrealen Theaterraum, dessen Dynamik einen nicht entkommen lässt. Der belgische Komponist Michiel De Naegel findet für seine Kunstfigur Joeri Chipsvingers und seine Klangwelt in Clas Animation ein perfektes Zuhause.

André Eckardt

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Anton Cla
Musik
Michiel De Naegel, Joeri Chipsvingers
Animation
Anton Cla
Animation Technique
3D Digital

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Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The Core
Der Kern Rebecca Zehr
Eine Frau erkrankt. Die Normalität endet. Erstarrung. Plötzlich ist alles zu viel: Alltag, Filmemachen, Verantwortung. Was macht es aus, das Leben? Eine Geschichte von Suche und Rückkehr.
Filmstill The Core

Der Kern

Der Kern
Rebecca Zehr
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
15 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Wenn eine Krankheit das Leben stoppt, steht plötzlich alles infrage. Wir sind es gewohnt, zu funktionieren – Körper und Geist einzusetzen, um Ziele zu erreichen, uns selbst zu verwirklichen, für andere da zu sein. Doch wie reagieren wir, wenn die vermeintliche Normalität nicht mehr existiert? Wenn sich das Leben, so wie wir es kannten, aufzulösen droht? „Der Kern“ ist ein Film über den Kampf gegen die Auflösung und ein Ringen um die Frage, was das Leben ausmacht. Das Leben als Filmschaffende, als Frau und als Mutter. Das Leben, das schon komplett war, bevor die Krankheit dazu kam und das nun mit dieser konkurriert – um Zeit und um Wahrnehmung. Wo liegt der Wesenskern einer Person, worauf kann nicht verzichtet werden, ohne sich selbst aufzugeben? Dieser autofiktionale Film beginnt ganz persönlich, macht aber deutlich sichtbar, wie sehr der Umgang mit Krankheit gesellschaftlich geprägt ist und wie das Beharren auf „Normalität“ denen, die Tag für Tag darum kämpfen, das Leben schwerer macht.

Luc-Carolin Ziemann

Thematisiert psychische Erkrankungen

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27.10.
#274
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#274
Teil der Kompilation
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28.10.
#351
CineStar 7
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 7
#351
Teil der Kompilation
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30.10.
#562
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#562
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31.10.
#631
CineStar 5
Teil der Kompilation
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31.10.2026
CineStar 5
#631
Teil der Kompilation
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Regie
Rebecca Zehr
Buch
Rebecca Zehr
Kamera
Rebecca Zehr
Schnitt
Melanie Jilg
Produktion
University of Television and Film Munich (HFF)
Ton
Rebecca Zehr
Sound Design
Cornelia Böhm

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Retrospektive
Filmstill Lavra Dor
Lavra Dor Paulo Rufino, Ana Carolina
Lavrador = Bauer, lavra = arbeiten, dor = Schmerz. Die experimentelle Collage über die Situation brasilianischer Landarbeiter*innen zeugt von der poetischen wie politischen Kraft des Kinos.
Filmstill Lavra Dor

Lavra Dor

Lavra Dor
Paulo Rufino, Ana Carolina
Retrospektive
Dokumentarfilm
Brasilien
1968
11 Minuten
Portugiesisch (Brasilien)
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Nach dem Militärputsch in Brasilien im März 1964 stoppten die neuen Machthaber die zuvor begonnene, gerechtere Verteilung des Bodens. Die stattdessen durchgeführten Agrarreformen begünstigten Großgrundbesitz und Agrarindustrie, Gewerkschaften wurden unterdrückt. Vor diesem Hintergrund setzen sich Paulo Rufino und Ana Carolina mit den Kämpfen und Nöten der Landarbeiter*innen auseinander. In freier und poetischer Form montieren sie Fotografien, Filmsequenzen, Zitate in Wort und Bild zu einer experimentellen Collage, die die Grenzen des Dokumentarischen auslotet. Insbesondere spielen sie mit dem Mittel der Wiederholung – in einer Art nicht-linearen Interpretation von „Lavra Dor“ (1962) und anderer Gedichte von Mário Chamie. Der Film lief in der von Peter B. Schumann zusammengestellten „Woche des jungen Films: Lateinamerika“ der Berlinale 1970. Bereits vier Jahre zuvor hatte Schumann im Rahmen der Retrospektive des Festivals erstmals einen Querschnitt des brasilianischen „Cinema Novo“ nach West-Berlin gebracht.

Florian Wüst

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28.10.
#334
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#334
Teil der Kompilation
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Regie
Paulo Rufino, Ana Carolina
Buch
Paulo Rufino, Ana Carolina
Kamera
Carlos Alberto Ebert
Schnitt
Franklin Pereira
Produktion
Paulo Rufino, Ana Carolina

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Kontakt
Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Leave This Room Buried
Leave This Room Buried Iva Kraljević
Wie ist die Grundstimmung unserer Ära? Im fließenden Wechsel zwischen 16-mm-Aufnahmen, Archivmaterial und Heimvideos will der Essay den Zeitgeist einfangen: ängstlich, nostalgisch, ungezähmt.
Filmstill Leave This Room Buried

Leave This Room Buried

Ovu sobu ostavite zakopanu
Iva Kraljević
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Kroatien
2026
17 Minuten
englische Titel
Untertitel: 
Keine
Deutsche Premiere
Was ist das vorherrschende Gefühl der heutigen Zeit? Sorge, Angst vor der Zukunft, unendliche amorphe Strömungen, eine Sehnsucht nach einfacheren Dingen der Vergangenheit? Zeitgemäß, sich permanent verschiebend und seltsam trostreich, ist diese erste Solo-Regiearbeit der Cutterin und Kamerafrau Iva Kraljević ein Versuch, die Stimmung des Zeitgeists zu erschließen – durch einen frei fließenden Essay, in dem Form und Inhalt sanft verwoben sind. An Fixsternen wie W. G. Sebald, Naomi Klein und Robert McFarlane orientiert, doch mit einem ganz eigenen Witz und lyrischer Note, zieht der Text auf der Leinwand schimmernde Linien zwischen Traum, Erinnerung, historischen Ereignissen und heutigen Gräueltaten einerseits und dem immerwährenden Trost der Natur andererseits, während Archivbilder und Familienfilme in neue 16 mm-Aufnahmen übergehen, Überblendungen üppig gedeihen und Fotos und Animationen sich im Bild breitmachen. Holz und Wasser, Stein und Feuer, wieder und wieder Atompilze; wenn das, was wir ausscheiden, zurückkommt, um uns zu verschlingen, haben wir hier wenigstens eine herzhafte Mahlzeit bekommen.

James Lattimer

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27.10.
#251
CineStar 7
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 7
#251
Teil der Kompilation
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29.10.
#4C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C1
Teil der Kompilation
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31.10.
#674
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#674
Teil der Kompilation
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01.11.
#773
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Iva Kraljević
Buch
Iva Kraljević
Kamera
Iva Kraljević
Schnitt
Iva Kraljević
Produktion
Igor Grubić, Marijana Veljovic
Sound Design
Iva Kraljević

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Vanja Andrijević
vanja@bonobostudio.hr
World Sales
Vanja Andrijević
Bonobostudio
vanja@bonobostudio.hr
Nominiert für: Silberne Taube
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Filmstill Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt]
Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt] Heinz Lehmbäcker, Klaus Binzinger, Doris Kamprath, Eva Rümmler, Siegfried Hoffmann, Klaus Drese-Holstein, Wolfgang Otto, Gudrun Bornemann, Helga Peters, Rainer Burmeister
Um die Berufswahl zu erleichtern, wurden oft informative Filme zu diversen Ausbildungen angeboten. Diese Hochglanzproduktion wirbt für eine Tätigkeit, die in Wahrheit nicht so strahlend war.
Filmstill Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt]

Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt]

Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [Ausschnitt]
Heinz Lehmbäcker, Klaus Binzinger, Doris Kamprath, Eva Rümmler, Siegfried Hoffmann, Klaus Drese-Holstein, Wolfgang Otto, Gudrun Bornemann, Helga Peters, Rainer Burmeister
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Dokumentarfilm
DDR
1981
12 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Wer kennt sie nicht, die Filme über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge bei der amtlichen Berufsberatung? Eher selten traf man dort jedoch auf solch hochwertige Produktionen wie diesen Informationsfilm zum seltenen Beruf des Lederwarenfertigers. Hier erinnert nichts an die staubigen Bilder gewöhnlicher Berufswerbefilme: Perfekte Ausleuchtung und professionelles 35mm Aufnahmematerial, begeisterte Mitarbeiter*innen, qualifizierte Ausbildung, angenehme Arbeitsplätze und Spaß an der Arbeit lassen eher an einen kinotauglichen Werbefilm denken.

Meike Weimann

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01.11.
#771
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
#771
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Calendar

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Regie
Heinz Lehmbäcker, Klaus Binzinger, Doris Kamprath, Eva Rümmler, Siegfried Hoffmann, Klaus Drese-Holstein, Wolfgang Otto, Gudrun Bornemann, Helga Peters, Rainer Burmeister
Produktion
ModeInstitut der DDR - Filmstudio Leichtindustrie

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Sächsisches Staatsarchiv
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Magic Atlas
Magic Atlas Xun Sun
10 Jahre Arbeit. Hunderte Animator*innen erschaffen ein episches Imperium voller Geschichte, Philosophie und Satire. Eine fiktionale Diktatur mit Kamera-Moskitos und inhaftierten Zauberern.
Filmstill Magic Atlas

Magic Atlas

Magic Atlas
Xun Sun
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Singapur
2026
84 Minuten
Chinesisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Gleichzeitig Tier und Mensch, Vergangenheit und Zukunft: Sun Xuns episch gearbeiteter Animationsfilm macht schon in den ersten Minuten ein visuell überbordendes Geschichtsuniversum auf, in dem philosophische Betrachtungen und beklemmende Gesellschaftssatire lustvoll assoziativ ineinander übergehen. Mehr als zehn Jahre arbeitete der Regisseur mit hunderten Animator*innen daran, den „Magic Atlas“ aus der Taufe zu heben – mittels Holzschnitt-Animation, Tintenzeichnung, zeitgenössischer Malerei, persischen Miniaturzeichnungen und einem dezidierten Verzicht auf Rotoskopie sowie andere Techniken, die nicht das analoge Bild als Ursprung haben. Magie und Eskapismus braucht es dringend, schließlich ist das von Sun Xun imaginierte, fiktionale Kohleimperium Luocha eine totalitäre Diktatur, in der die Bewohner*innen mit Kamera-Moskitos und kollektiv verordneter Amnesie in Schach gehalten werden. Und Zauberer in Haft kommen, denn fliegen oder auch die Fantasie schweifen lassen, das ist in Luocha verdächtig. Als ein Zauberer dem Waisenjungen Xiao Zhi begegnet, entstehen magische (Denk)möglichkeiten, der Gefangenschaft – oder doch freiwilligen Überwachung? – zu entkommen. Reinkarnation wird hier ganz plastisch zur Möglichkeit der Befreiung.

Marie Ketzscher

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt, Drogenkonsum, Gewalt an Kindern

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29.10.
#444
CineStar 6
Magic Atlas
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29.10.2026
CineStar 6
#444
Magic Atlas
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30.10.
#5C1
Cinémathèque in der naTo
Magic Atlas
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30.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#5C1
Magic Atlas
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31.10.
#661
Passage Kinos Astoria
Magic Atlas
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Passage Kinos Astoria
#661
Magic Atlas
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Regie
Xun Sun
Buch
Xun Sun, Mingchun Gong, Yuehao Kuai
Kamera
Chong Xu, Liang Zhao, Tianwei Dai
Schnitt
Xun Sun, Xingye Chen, Chong Xu
Produktion
Xun Sun, Xiaobo Zhang
Ton
Yicheng Yang
Animation
Yanping Yu, Fengli Lai, Jing Deng, Xingye Chen, Jing Cui, Tianwei Dai, Xun Sun
Animation Technique
Painting, Other, Drawn

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Animation Night
Filmstill Moon Flight
Moon Flight Sándor Reisenbüchler
Was, wenn unser Mond ein verlassenes Raumschiff ist? Hypnotische Collagen aus organischen Formen gehen der „Hollow Moon“-Hypothese nach und erinnern an die Liquid Light Shows der 1960er-Jahre.
Filmstill Moon Flight

Moon Flight

Holdmese
Sándor Reisenbüchler
Animation Night
Animationsfilm
Ungarn
1975
13 Minuten
Ungarisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Eine slawische Legende, deren Kern sich auch in tibetischen Aufzeichnungen findet, inspirierte 1970 die beiden sowjetischen Wissenschaftler Mikhail Vasin und Alexander Shcherbakov zur „Hollow Moon“-Hypothese. Der ungarische Regisseur, Autodidakt und Grafikdesigner Sándor Reisenbüchler tastet die Theorie mit diesem hypnotischen Film auf hoch poetische Weise ab und entsendet uns durch Jahrhunderte hinweg von einer imaginierten Vergangenheit in eine ferne Zukunft. Seine unverwechselbaren Collagen, die er in akribischer Präzisionsarbeit allein am Tricktisch in Bewegung setzte, kombiniert mit experimentellem Bewegtbildmaterial, rufen Erinnerungen an analoge Projektionen und die Liquid Light Shows der 1960er-Jahre wach. Organische Formen und farbige Muster entfalten einen faszinierenden Sog, der uns durch ein magisches Portal in ein hypothetisches Raumschiff im Inneren des Mondes trägt.

Franka Sachse

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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30.10.
#5A2
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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Schaubühne Lindenfels
#5A2
Teil der Kompilation
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Regie
Sándor Reisenbüchler
Kamera
Irén Henrik
Produktion
Pannonia Film, Budapest
Animation Technique
Cutout

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National Film Institute Hungary