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Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Filmstill Child’s Mother
Kindesmutter Konrad Schlaich
Anne (36) führt ein Leben im Chaos. Auch ihre Tochter Leonie (14) droht in die Drogenabhängigkeit zu rutschen. Kann Anne ihr Rückhalt geben, zum Vorbild werden? Ein involvierendes Porträt.
Filmstill Child’s Mother

Kindesmutter

Kindesmutter
Konrad Schlaich
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
76 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Anne (36) wohnt in Halle (Saale) und lebt im Chaos. Eine Wohnung voller Umzugskartons, ein kläffender Hund. Der Mutter erklärt sie am Telefon, dass der Strom bald wieder abgestellt werde. Manchmal schaut Tochter Leonie (14) vorbei. Sie droht wie die Mutter, in die Drogenabhängigkeit abzurutschen. Das Sorgerecht für ihre zwei jüngeren Kinder wurde Anne bereits entzogen. Die Kamera bleibt rein beobachtend, fängt lose Szenen aus dem Dasein einer Frau ein, die wieder Verantwortung übernehmen will. Der Film sucht nicht nach psychologischen Erklärungen, er zeigt Anne in ihrer Gegenwart. Sie wirkt bei ihren Fahrten durch die Plattenbausiedlung isoliert von ihrer Umgebung. Bei einem Eis an einem öffentlichen Platz nähern sich Mutter und Tochter an. Annes Besuch bei ihrer Mutter bietet Rückhalt, baut aber auch Druck auf. Immer näher kommt man Anne, wünscht sich mit ihr, dass sie ihrer Tochter ein Vorbild werden kann.

Anke Leweke

Thematisiert Sucht, Tod, Drogenkonsum

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28.10.
#314
CineStar 2
Kindesmutter
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28.10.2026
CineStar 2
#314
Kindesmutter
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Calendar
30.10.
#582
UT Connewitz
Kindesmutter
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30.10.2026
UT Connewitz
#582
Kindesmutter
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Calendar
31.10.
#632
CineStar 5
Kindesmutter
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31.10.2026
CineStar 5
#632
Kindesmutter
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Regie
Konrad Schlaich
Buch
Konrad Schlaich
Kamera
Pablo Sahin
Schnitt
Sarah Berner
Produktion
Friedemann Hottenbacher, Gregor Streiber
Co-Produktion
Konrad Schlaich
Sound Design
Jakob Ludwig, Jonas Albani

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Kontakt
Friedemann Hottenbacher
friedemann@inselfilm.de
Nominiert für: DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Gedanken-Aufschluss-Preis, film.land.sachsen Preis
Fokus Ost
Filmstill The Class of 1990
Die Klasse von 1990 RP Kahl, Sonja Hilberger
Ein ostdeutscher Studierendenprotest der frühen 1990er-Jahre in Erinnerungen einstiger Schauspielschüler*innen der Rostocker „Ernst Busch“ Hochschule. Zeitbild und Lehrstunde in Selbstermächtigung.
Filmstill The Class of 1990

Die Klasse von 1990

Die Klasse von 1990
RP Kahl, Sonja Hilberger
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
85 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Eine Theaterbühne, Hamlet: der „Ruf nach Freiheit“. Die ihn deklamieren, haben ihr Handwerk gelernt. Genau hier, in Rostock, hatten sie einen Monat vor der deutschen Einheit ihr Studium begonnen. 35 Jahre später erinnern sie sich. 1990: Sie kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen, aus Ost und West. Sind sich fremd, wohnen in der Platte. Und finden sich schnell in einem Strudel wieder, der den gesamten Osten erfasst: So wie die Betriebe ringsum soll auch die Theaterhochschule „abgewickelt“ werden. Zeitgleich brennt in Rostock-Lichtenhagen das „Sonnenblumenhaus“. Sie müssen lernen, sich zu organisieren. Wie in einem Puzzle fügen sich individuelle Erzählungen, ergänzt durch Archivbilder und historische Probenvideos, zu einem Zeitbild. In Gestalt der heute Studierenden, die Szenen von damals nachspielen, spiegelt sich die Vergangenheit in der Gegenwart. Die Geschichte der ostdeutschen Studierendenbewegung der frühen 1990er Jahre ist heute aus dem kollektiven Gedächtnis fast vollständig gelöscht. Wie in Rostock erinnert auch an der Universität Leipzig nichts daran, dass die Existenz einer Vielzahl wissenschaftlicher bzw. künstlerischer Institute und Einrichtungen allein ihrem Einsatz zu verdanken ist. „Die Klasse von 1990“ ist die dringend notwendige Korrektur einer westlich dominierten Geschichtsschreibung sowie eine Lehrstunde in Selbstermächtigung und Demokratie.

Grit Lemke

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27.10.
#234
CineStar 5
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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27.10.2026
CineStar 5
#234
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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31.10.
#612
CineStar 2
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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31.10.2026
CineStar 2
#612
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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Regie
RP Kahl, Sonja Hilberger
Buch
RP Kahl, Sonja Hilberger
Kamera
Roman Schauerte, Yannick Hasse
Schnitt
Angelo Wemmje
Produktion
Sonja Hilberger, RP Kahl, Saralisa Volm
Co-Produktion
Christoph Thoke, Daniel Seideneder, Wolf-Tassilo Sack
Ton
Phillip Lehner
Sound Design
Jürgen Schulz

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German Distributor
Filmwelt Verleihagentur GmbH
Nominiert für: film.land.sachsen Preis, Leipziger Ring
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Filmstill Kreislauf
Kreislauf Manfred Seifert
Man erntet, was man sät: Der Silhouettenfilm demonstriert die fatalen Folgen unbedachter Müllentsorgung – wenn Recycling als Einbahnstraße, statt als Kreislauf verstanden wird.
Filmstill Kreislauf

Kreislauf

Kreislauf
Manfred Seifert
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Animationsfilm
DDR
1981
5 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
In diesem Silhouettenfilm demonstriert Manfred Seifert die fatalen Folgen unbedachter Müllentsorgung – ganz nach dem Motto: Man erntet, was man sät. Manchmal ist ein Recycling-Kreislauf eine Einbahnstraße, wenn man so handelt, wie hier dargestellt. Heute noch so aktuell wie Anfang der 1980er-Jahre.

Meike Weimann

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01.11.
#771
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
#771
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Regie
Manfred Seifert
Kamera
Manfred Seifert
Schnitt
Manfred Seifert
Animation Technique
Silhouettes

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Sächsisches Staatsarchiv
Retrospektive
Filmstill Lavra Dor
Lavra Dor Paulo Rufino, Ana Carolina
Lavrador = Bauer, lavra = arbeiten, dor = Schmerz. Die experimentelle Collage über die Situation brasilianischer Landarbeiter*innen zeugt von der poetischen wie politischen Kraft des Kinos.
Filmstill Lavra Dor

Lavra Dor

Lavra Dor
Paulo Rufino, Ana Carolina
Retrospektive
Dokumentarfilm
Brasilien
1968
11 Minuten
Portugiesisch (Brasilien)
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Nach dem Militärputsch in Brasilien im März 1964 stoppten die neuen Machthaber die zuvor begonnene, gerechtere Verteilung des Bodens. Die stattdessen durchgeführten Agrarreformen begünstigten Großgrundbesitz und Agrarindustrie, Gewerkschaften wurden unterdrückt. Vor diesem Hintergrund setzen sich Paulo Rufino und Ana Carolina mit den Kämpfen und Nöten der Landarbeiter*innen auseinander. In freier und poetischer Form montieren sie Fotografien, Filmsequenzen, Zitate in Wort und Bild zu einer experimentellen Collage, die die Grenzen des Dokumentarischen auslotet. Insbesondere spielen sie mit dem Mittel der Wiederholung – in einer Art nicht-linearen Interpretation von „Lavra Dor“ (1962) und anderer Gedichte von Mário Chamie. Der Film lief in der von Peter B. Schumann zusammengestellten „Woche des jungen Films: Lateinamerika“ der Berlinale 1970. Bereits vier Jahre zuvor hatte Schumann im Rahmen der Retrospektive des Festivals erstmals einen Querschnitt des brasilianischen „Cinema Novo“ nach West-Berlin gebracht.

Florian Wüst

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28.10.
#334
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#334
Teil der Kompilation
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Regie
Paulo Rufino, Ana Carolina
Buch
Paulo Rufino, Ana Carolina
Kamera
Carlos Alberto Ebert
Schnitt
Franklin Pereira
Produktion
Paulo Rufino, Ana Carolina

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Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Leave This Room Buried
Leave This Room Buried Iva Kraljević
Wie ist die Grundstimmung unserer Ära? Im fließenden Wechsel zwischen 16-mm-Aufnahmen, Archivmaterial und Heimvideos will der Essay den Zeitgeist einfangen: ängstlich, nostalgisch, ungezähmt.
Filmstill Leave This Room Buried

Leave This Room Buried

Ovu sobu ostavite zakopanu
Iva Kraljević
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Kroatien
2026
17 Minuten
englische Titel
Untertitel: 
Keine
Deutsche Premiere
Was ist das vorherrschende Gefühl der heutigen Zeit? Sorge, Angst vor der Zukunft, unendliche amorphe Strömungen, eine Sehnsucht nach einfacheren Dingen der Vergangenheit? Zeitgemäß, sich permanent verschiebend und seltsam trostreich, ist diese erste Solo-Regiearbeit der Cutterin und Kamerafrau Iva Kraljević ein Versuch, die Stimmung des Zeitgeists zu erschließen – durch einen frei fließenden Essay, in dem Form und Inhalt sanft verwoben sind. An Fixsternen wie W. G. Sebald, Naomi Klein und Robert McFarlane orientiert, doch mit einem ganz eigenen Witz und lyrischer Note, zieht der Text auf der Leinwand schimmernde Linien zwischen Traum, Erinnerung, historischen Ereignissen und heutigen Gräueltaten einerseits und dem immerwährenden Trost der Natur andererseits, während Archivbilder und Familienfilme in neue 16 mm-Aufnahmen übergehen, Überblendungen üppig gedeihen und Fotos und Animationen sich im Bild breitmachen. Holz und Wasser, Stein und Feuer, wieder und wieder Atompilze; wenn das, was wir ausscheiden, zurückkommt, um uns zu verschlingen, haben wir hier wenigstens eine herzhafte Mahlzeit bekommen.

James Lattimer

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27.10.
#251
CineStar 7
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 7
#251
Teil der Kompilation
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29.10.
#4C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C1
Teil der Kompilation
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Calendar
31.10.
#674
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#674
Teil der Kompilation
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01.11.
#773
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Iva Kraljević
Buch
Iva Kraljević
Kamera
Iva Kraljević
Schnitt
Iva Kraljević
Produktion
Igor Grubić, Marijana Veljovic
Sound Design
Iva Kraljević

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Kontakt
Vanja Andrijević
vanja@bonobostudio.hr
World Sales
Vanja Andrijević
Bonobostudio
vanja@bonobostudio.hr
Nominiert für: Silberne Taube
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Filmstill Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt]
Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt] Heinz Lehmbäcker, Klaus Binzinger, Doris Kamprath, Eva Rümmler, Siegfried Hoffmann, Klaus Drese-Holstein, Wolfgang Otto, Gudrun Bornemann, Helga Peters, Rainer Burmeister
Um die Berufswahl zu erleichtern, wurden oft informative Filme zu diversen Ausbildungen angeboten. Diese Hochglanzproduktion wirbt für eine Tätigkeit, die in Wahrheit nicht so strahlend war.
Filmstill Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt]

Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt]

Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [Ausschnitt]
Heinz Lehmbäcker, Klaus Binzinger, Doris Kamprath, Eva Rümmler, Siegfried Hoffmann, Klaus Drese-Holstein, Wolfgang Otto, Gudrun Bornemann, Helga Peters, Rainer Burmeister
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Dokumentarfilm
DDR
1981
12 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Wer kennt sie nicht, die Filme über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge bei der amtlichen Berufsberatung? Eher selten traf man dort jedoch auf solch hochwertige Produktionen wie diesen Informationsfilm zum seltenen Beruf des Lederwarenfertigers. Hier erinnert nichts an die staubigen Bilder gewöhnlicher Berufswerbefilme: Perfekte Ausleuchtung und professionelles 35mm Aufnahmematerial, begeisterte Mitarbeiter*innen, qualifizierte Ausbildung, angenehme Arbeitsplätze und Spaß an der Arbeit lassen eher an einen kinotauglichen Werbefilm denken.

Meike Weimann

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01.11.
#771
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
#771
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Calendar

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Regie
Heinz Lehmbäcker, Klaus Binzinger, Doris Kamprath, Eva Rümmler, Siegfried Hoffmann, Klaus Drese-Holstein, Wolfgang Otto, Gudrun Bornemann, Helga Peters, Rainer Burmeister
Produktion
ModeInstitut der DDR - Filmstudio Leichtindustrie

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Sächsisches Staatsarchiv
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Magic Atlas
Magic Atlas Xun Sun
10 Jahre Arbeit. Hunderte Animator*innen erschaffen ein episches Imperium voller Geschichte, Philosophie und Satire. Eine fiktionale Diktatur mit Kamera-Moskitos und inhaftierten Zauberern.
Filmstill Magic Atlas

Magic Atlas

Magic Atlas
Xun Sun
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Singapur
2026
84 Minuten
Chinesisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Gleichzeitig Tier und Mensch, Vergangenheit und Zukunft: Sun Xuns episch gearbeiteter Animationsfilm macht schon in den ersten Minuten ein visuell überbordendes Geschichtsuniversum auf, in dem philosophische Betrachtungen und beklemmende Gesellschaftssatire lustvoll assoziativ ineinander übergehen. Mehr als zehn Jahre arbeitete der Regisseur mit hunderten Animator*innen daran, den „Magic Atlas“ aus der Taufe zu heben – mittels Holzschnitt-Animation, Tintenzeichnung, zeitgenössischer Malerei, persischen Miniaturzeichnungen und einem dezidierten Verzicht auf Rotoskopie sowie andere Techniken, die nicht das analoge Bild als Ursprung haben. Magie und Eskapismus braucht es dringend, schließlich ist das von Sun Xun imaginierte, fiktionale Kohleimperium Luocha eine totalitäre Diktatur, in der die Bewohner*innen mit Kamera-Moskitos und kollektiv verordneter Amnesie in Schach gehalten werden. Und Zauberer in Haft kommen, denn fliegen oder auch die Fantasie schweifen lassen, das ist in Luocha verdächtig. Als ein Zauberer dem Waisenjungen Xiao Zhi begegnet, entstehen magische (Denk)möglichkeiten, der Gefangenschaft – oder doch freiwilligen Überwachung? – zu entkommen. Reinkarnation wird hier ganz plastisch zur Möglichkeit der Befreiung.

Marie Ketzscher

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt, Drogenkonsum, Gewalt an Kindern

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29.10.
#444
CineStar 6
Magic Atlas
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29.10.2026
CineStar 6
#444
Magic Atlas
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30.10.
#5C1
Cinémathèque in der naTo
Magic Atlas
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30.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#5C1
Magic Atlas
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Calendar
31.10.
#661
Passage Kinos Astoria
Magic Atlas
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#661
Magic Atlas
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Calendar

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Regie
Xun Sun
Buch
Xun Sun, Mingchun Gong, Yuehao Kuai
Kamera
Chong Xu, Liang Zhao, Tianwei Dai
Schnitt
Xun Sun, Xingye Chen, Chong Xu
Produktion
Xun Sun, Xiaobo Zhang
Ton
Yicheng Yang
Animation
Yanping Yu, Fengli Lai, Jing Deng, Xingye Chen, Jing Cui, Tianwei Dai, Xun Sun
Animation Technique
Painting, Other, Drawn

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Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Filmstill Mein Leipzig – lobt das keiner mehr?
Mein Leipzig – lobt das keiner mehr? Manfred Seifert
Wie schon Goethe sagte! Bäcker und Filmemacher Seifert nutzt das vielzitierte Leipzig-Lob als Titel für einen liebevoll satirischen Blick auf seine Heimatstadt in den frühen 1980er-Jahren.
1983
Filmstill Mein Leipzig – lobt das keiner mehr?

Mein Leipzig – lobt das keiner mehr?

Mein Leipzig – lobt das keiner mehr?
Manfred Seifert
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Spielfilm
DDR
1983
13 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Bäcker und Hobby-Filmemacher Manfred Seifert zog mit eigener Kamera los und verwirklichte seine Ideen. Sein satirischer Film über das Leipzig der frühen 1980er-Jahre avancierte zur kultigen Reportage über die Stadt, ihre Bauten und die Menschen, die man dort antreffen kann.

Meike Weimann

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01.11.
#771
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
#771
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Manfred Seifert
Buch
Manfred Seifert
Kamera
Manfred Seifert
Produktion
Manfred Seifert

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Kontakt
Sächsisches Staatsarchiv
Animation Night
Filmstill Moon Flight
Moon Flight Sándor Reisenbüchler
Was, wenn unser Mond ein verlassenes Raumschiff ist? Hypnotische Collagen aus organischen Formen gehen der „Hollow Moon“-Hypothese nach und erinnern an die Liquid Light Shows der 1960er-Jahre.
Filmstill Moon Flight

Moon Flight

Holdmese
Sándor Reisenbüchler
Animation Night
Animationsfilm
Ungarn
1975
13 Minuten
Ungarisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Eine slawische Legende, deren Kern sich auch in tibetischen Aufzeichnungen findet, inspirierte 1970 die beiden sowjetischen Wissenschaftler Mikhail Vasin und Alexander Shcherbakov zur „Hollow Moon“-Hypothese. Der ungarische Regisseur, Autodidakt und Grafikdesigner Sándor Reisenbüchler tastet die Theorie mit diesem hypnotischen Film auf hoch poetische Weise ab und entsendet uns durch Jahrhunderte hinweg von einer imaginierten Vergangenheit in eine ferne Zukunft. Seine unverwechselbaren Collagen, die er in akribischer Präzisionsarbeit allein am Tricktisch in Bewegung setzte, kombiniert mit experimentellem Bewegtbildmaterial, rufen Erinnerungen an analoge Projektionen und die Liquid Light Shows der 1960er-Jahre wach. Organische Formen und farbige Muster entfalten einen faszinierenden Sog, der uns durch ein magisches Portal in ein hypothetisches Raumschiff im Inneren des Mondes trägt.

Franka Sachse

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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30.10.
#5A2
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A2
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Sándor Reisenbüchler
Kamera
Irén Henrik
Produktion
Pannonia Film, Budapest
Animation Technique
Cutout

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Kontakt
National Film Institute Hungary
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Nothing Happens After Your Absence
Nothing Happens After Your Absence Ibrahim Omar
„Kino ist hier verboten – hier spielt man lieber Fußball“. Um in seinem Heimatdorf im Sudan Filme zu zeigen, muss Ibrahim Bürokratie und Gegenwehr überwinden. Dann bricht der Krieg aus.
Filmstill Nothing Happens After Your Absence

Nothing Happens After Your Absence

Nothing Happens After Your Absence
Ibrahim Omar
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Sudan
2026
16 Minuten
Arabisch,
Tigre
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Ibrahim ist zurück in dem Dorf, das er einst verlassen hat. Er möchte Filme zeigen. Doch „Kino ist hier verboten, Ibrahim – hier spielt man lieber Fußball“, heißt es in blauer Schrift über der trockenen Landschaft. Also veranstaltet das Sudan Film Institute ein Fußballmatch mit vier Teams, benannt nach Elia Suleiman, Abbas Kiarostami, Ousmane Sembène und Abderrahmane Sissako. Wer gewinnt, bestimmt den Film des Abends. Bis dahin sind lokale Gepflogenheiten und Bürokratie zu überwinden. Und dann bricht der Krieg aus. „Nothing Happens After Your Absence“ ist der letzte Teil von Omers Trilogie „After the Event or Post-Trauma“, die den Sudan in einem zeitlichen Schwebezustand betrachtet: Der Krieg bleibt dabei außerhalb des Bildes. Er erscheint in Texteinblendungen, im Kinderspiel, in Konversationen. Mit Humor und Satire erzählt Omer von der Gewalt, die in den Alltag eindringt, und vom Kino als Ort des Widerstands und der Gemeinschaft.

Seggen Mikael

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28.10.
#374
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#374
Teil der Kompilation
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29.10.
#461
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Astoria
#461
Teil der Kompilation
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Calendar
30.10.
#542
CineStar 6
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 6
#542
Teil der Kompilation
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01.11.
#773
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Ibrahim Omar
Kamera
Ala Kheir
Schnitt
Ziad Faid, Youhanna Nagy
Produktion
Ibrahim Omar
Ton
Ala Kheir, Ibrahim Omar, Youssef Assaf

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Kontakt
Flavio Armone
World Sales
Flavio Armone
Lights On
lightsonteam@gmail.com
Animation Perspectives
Filmstill Nothing to Expect
Nothing to Expect Franz Impler
Eine vernachlässigte Pflanze und abgestandene Cola. Im Alleinsein macht sich trotz Internetkontakt Langeweile breit. Die Hoffnung schwindet – bringt die nächste Online-Bestellung Erlösung?
Filmstill Nothing to Expect

Nothing to Expect

Nothing to Expect
Franz Impler
Animation Perspectives
Animationsfilm
Deutschland
2023
4 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Allein auf sich gestellt, der Reiz der Internetposts verblasst, machen sich Langweile und unsinnige Gedanken breit: Lässt sich die vernachlässigte Pflanze mit einer abgestandenen Cola wiederbeleben? Selbstgespräche, weil niemand da ist. Die Außenwelt meldet sich nur in der Gestalt eines lädierten Pizzajungen an der Tür. Die Hoffnung auf die bestellten neuen Inliner mit dem kryptischen Namen YMI-2142 und überhaupt jede Hoffnung ist am sichersten vor Enttäuschung, wenn man nichts mehr erwartet. Die Welt der Hauptfigur in Franz Implers 3D-Animation ist farbenfroh, frei von Kanten und gespickt von Freundlichkeit. Umso trister die Erkenntnis, dass das Leben auch ohne einen einfach voranschreiten kann.

André Eckardt

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Franz Impler
Produktion
Franz Impler
Animation
Franz Impler
Animation Technique
3D Digital

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Fokus Ost
Filmstill Uncle Thuận
Onkel Thuận Minh Anh Nguyễn
Die Eltern kamen als Vertragsarbeitende in die DDR und führen heute ein Restaurant in Nordrhein-Westfalen. Die Töchter stellen Fragen nach Selbstbestimmung, Zugehörigkeit und dem Glück.
Filmstill Uncle Thuận

Onkel Thuận

Onkel Thuận
Minh Anh Nguyễn
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
57 Minuten
Vietnamesisch,
Deutsch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

„Immer traurig“ sei er, sagt Onkel Thuận. Am Handy mit der weltweit verstreuten Familie verbunden, singt er sentimentale Lieder vom Frühling in Hanoi. Seine Frau Thúy kümmert sich indessen unermüdlich um das Restaurant, das die beiden seit zwanzig Jahren in Nordrhein-Westfalen betreiben. Mit 19 kamen sie als Vertragsarbeitende in die DDR. In Gesprächen mit ihren Töchtern entfalten sich Lebensgeschichten, in denen sie selbst kaum etwas zu entscheiden, sondern hauptsächlich fleißig zu sein und zu funktionieren hatten. Eine Rolle, die sie auch heute klaglos annehmen und rechtfertigen. Aber zunehmend werden Risse in der über Jahrzehnte aufgebauten Schutzschicht sichtbar. Und irgendwo in den ewigen, auch den Film strukturierenden Abläufen und Handgriffen in der Restaurantküche taucht sie leise auf: die Frage nach dem Glücklichsein. Mit Minh Anh Nguyễn meldet sich eine postmigrantische Generation zu Wort, die Vertragsarbeit und Rassismus in der DDR nicht als abgeschlossenes Kapitel, sondern als Teil ihrer Geschichte betrachtet. Beiläufig und mit großer Nähe zu den Protagonist*innen erzählt sie von kolonialen Prägungen, die sich in Biographien und über Generationen hinweg fortschreiben. Zugleich zeigt sie, wie dieser Kreislauf durchbrochen werden kann. Indem die Töchter Fragen stellen, die – auch außerhalb der vietnamesischen Community und vor allem im Osten – lange überfällig sind.

Grit Lemke

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27.10.
#273
Passage Kinos Wintergarten
10 bis 20 Halden + Onkel Thuận
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#273
10 bis 20 Halden + Onkel Thuận
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Calendar
01.11.
#711
CineStar 2
10 bis 20 Halden + Onkel Thuận
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01.11.2026
CineStar 2
#711
10 bis 20 Halden + Onkel Thuận
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Regie
Minh Anh Nguyễn
Buch
Minh Anh Nguyễn, Pujan Shakupa
Kamera
Pujan Shakupa, Stefan Stark
Schnitt
Pujan Shakupa
Produktion
Minh Anh Nguyễn, Stefan Stark, Pujan Shakupa
Ton
Eric Wehner, Stefanos Pachidis, Samuel Krupke
Sound Design
Đức Anh Nguyễn
Musik
Eric Wehner

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Minh Anh Nguyễn
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