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DEFA Matinee
Filmstill Inside – Outside
Inside – Outside Lilly Grote, Julia Kunert
Staßfurt, 1990: Ohne Familie und von der DDR-Gesellschaft weitgehend isoliert wachsen hier seit Jahren hunderte namibische Kinder auf. Nach dem Mauerfall sind sie ein Politikum.
Filmstill Inside – Outside

Inside – Outside

Inside – Outside
Lilly Grote, Julia Kunert
DEFA Matinee
Dokumentarfilm
DDR
1990
32 Minuten
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Deutsch
Keine Premiere
Staßfurt, DDR, 1990. In der „Schule der Freundschaft“ mit angegliedertem Internat wachsen seit Jahren hunderte Kinder aus Namibia auf – fernab ihrer Familien. Eine Integration in das Kleinstadtleben ist von der DDR-Führung nicht vorgesehen. Als mit dem Mauerfall das politische System kollabiert, geraten die Jugendlichen ins Kreuzfeuer von Politik und Presse. Der Film begleitet sie durch ihren Alltag und gibt ihnen eine Stimme. 

Philip Zengel

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31.10.
#671
Passage Kinos Wintergarten
Inside – Outside + Staßfurt – Windhoek
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#671
Inside – Outside + Staßfurt – Windhoek
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Calendar

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Regie
Lilly Grote, Julia Kunert
Buch
Lilly Grote, Julia Kunert
Kamera
Lilly Grote, Julia Kunert
Schnitt
Kristine Gebhardt
Produktion
Deutscher Fernsehfunk (DFF), Birgit Wiebelitz
Ton
Werner Piehl

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Deutsches Rundfunkarchiv
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Look, We’re in Europe
Look, We’re in Europe Riad Arfin, Manushaqe Ibrahimi
Hausbau fern des Zuhauses: Bangladeschische Bauarbeiter im Kosovo geben Einblicke in ihre Handyaufnahmen, in ein Leben zwischen prekärer Arbeit und Träumen von einer besseren Zukunft.
Filmstill Look, We’re in Europe

Look, We’re in Europe

Look, We’re in Europe
Riad Arfin, Manushaqe Ibrahimi
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Kosovo,
Bangladesch,
UK
2026
15 Minuten
Bengali
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
Zum ersten Mal gesehener Schnee trifft auf harte Arbeit und Heimweh. Ein kosovarisch-bangladeschisches Regieduo bietet einen rohen, unmittelbaren Einblick in das Leben im Dazwischen und begleitet eine Gruppe bangladeschischer Bauarbeiter im Kosovo, die Häuser bauen, während sie fern von ihrer eigenen Heimat festsitzen. In einem fremden Land, das selbst von wirtschaftlicher Migration geprägt ist, zeichnen sich Alltagsfragmente der Arbeiter in ihren Handyaufnahmen ab:die Gesichter ihrer Familien auf dem Bildschirm, gefährliche Höhen bei der Arbeit und Träume von einer besseren Zukunft. Ein stilles Bewahren ihrer Menschlichkeit jenseits von Ausbeutung und Unsichtbarkeit. Für manche ist auch dies Europa…

Anca Păunescu

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27.10.
#2C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C1
Teil der Kompilation
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28.10.
#371
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#371
Teil der Kompilation
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30.10.
#541
CineStar 6
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 6
#541
Teil der Kompilation
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01.11.
#772
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Riad Arfin, Manushaqe Ibrahimi
Kamera
Riad Arfin
Schnitt
Riad Arfin
Produktion
Eroll Bilibani
Sound Design
Oronnok Prithibi

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Young Eyes
Filmstill Moving Sisters
Moving Sisters Christos Stefanou
Drei Schwestern, bei der Flucht von der Mutter getrennt, leben in einem Camp in Athen. Was bedeutet „Zuhause“ zwischen Anpassung und Unsicherheit? Und findet die Familie wieder zusammen?
Filmstill Moving Sisters

Moving Sisters

Moving Sisters
Christos Stefanou
Young Eyes
Dokumentarfilm
Griechenland
2026
92 Minuten
Farsi,
Griechisch,
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Nazieh, Shazieh und Hanieh, drei Schwestern aus Afghanistan, leben mit ihrem Vater auf unbestimmte Zeit in einem Flüchtlingscamp in Athen. Ihre Mutter ist bereits in Deutschland angekommen, wo ein neues Gesetz den geplanten Familiennachzug verhindert. Es beginnt ein Aufwachsen im Wartezustand. Über sieben Jahre begleitet der Film die Schwestern und zeigt die unstete Normalität, die sie sich trotz aller Widrigkeiten gemeinsam und getrennt aufbauen: mit Sporttrainings, Sprachunterricht und dem Drehen eigener Filmszenen, die von ihren Fluchterfahrungen geprägt sind. Christos Stefanou, Pädagoge und Filmemacher, lernte die drei Schwestern bei seiner Arbeit im Geflüchteten-Camp kennen, wo er fünf Jahre als Lehrer tätig war. Im Bewusstsein ihrer vulnerablen Situation und Lebensphase verfolgt er in seinem ersten dokumentarischen Langfilm einen kollaborativen Ansatz. Beobachtend und nah fängt er Gesten, Gedanken und Alltagsroutinen der drei Schwestern ein, wodurch sich Entwicklungsschritte und das Verstreichen der Zeit nicht nur körperlich zeigen. Und während Lernerfolge angesichts der sich ständig verändernden Lebenssituation bisweilen ihre Bedeutung verlieren, bleibt die wesentliche Frage bestehen: Wird es der Familie trotz aller Unwägbarkeiten gelingen, wieder zusammenzufinden?

Tina Jany

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28.10.
#311
CineStar 2
Moving Sisters
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28.10.2026
CineStar 2
#311
Moving Sisters
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29.10.
#462
Passage Kinos Astoria
Moving Sisters
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29.10.2026
Passage Kinos Astoria
#462
Moving Sisters
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01.11.
#7A2
Schaubühne Lindenfels
Moving Sisters
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A2
Moving Sisters
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Regie
Christos Stefanou
Buch
Christos Stefanou
Kamera
Christos Stefanou
Schnitt
Rodrigo Tejero Hernandez, Evgenia Papageorgiou
Produktion
Michalis Kastanidis, Christos Stefanou
Ton
Christos Stefanou
Sound Design
Jose Bautista
Musik
Mahmood Schricker

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Kontakt
Christos Stefanou
christef@gmail.com
World Sales
Michalis Kastanidis
Fabula Productions
fabula.productions@yahoo.com
Nominiert für: Young Eyes Film Award
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Nachtcafé
Nachtcafé Titouan Abraham, María José Celis, Arvin Saeedpour
Suppe zum Aufwärmen, Ruhe finden bei Kirchenlicht. Straßenwissen über Köln, ins Dunkle gesprochen. Alternative Stadtführung aus der Perspektive von Menschen, die auf der Straße leben.
Filmstill Nachtcafé

Nachtcafé

Nachtcafé
Titouan Abraham, María José Celis, Arvin Saeedpour
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
17 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

In der alten Franziskanerkirche brennt Licht. Die Gäste treffen ein, zum Aufwärmen und Schlafen. Es gibt Suppe und Berliner. Wenn alle versorgt sind, wird es wieder dunkel. Eine Stimme fragt die Filmemachenden: Kennen Sie Köln gut? Zwischen sehr viel Schwarzbild ein paar Fotografien. Menschen, Orte, Ingo erzählt. Eine alternative Stadtführung aus der Perspektive von Menschen, die auf der Straße leben. Interessant auch dann, vielleicht sogar Kunst, wenn man nicht viel erkennen kann. Am Ende der dokumentarischen Miniatur geht das Licht wieder an. Und der Protagonist tritt hinaus auf die Straße.

Jan Künemund

Thematisiert Drogenkonsum, psychische Erkrankungen

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27.10.
#274
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#274
Teil der Kompilation
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28.10.
#351
CineStar 7
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 7
#351
Teil der Kompilation
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30.10.
#563
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#563
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Calendar
31.10.
#631
CineStar 5
Teil der Kompilation
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31.10.2026
CineStar 5
#631
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Titouan Abraham, María José Celis, Arvin Saeedpour
Kamera
Arvin Saeedpour, Titouan Abraham
Schnitt
Titouan Abraham, Arvin Saeedpour, María José Celis
Produktion
Kunsthochschule für Medien Köln
Ton
Titouan Abraham, Arvin Saeedpour
Sound Design
Madita Hombach, Judith Nordbrock

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Kontakt
Ute Dilger
ute.dilger@khm.de
Publikumswettbewerb
Filmstill Nicole Nicole
Nicole Nicole Lauren Dällenbach
Mit 55 lebt Nicole noch bei ihrer Mutter am Genfer See. In der familiären Symbiose stellt sich die Frage nach mehr Eigenständigkeit. Eine zärtliche Geschichte über Bindung und Emanzipation.
Filmstill Nicole Nicole

Nicole Nicole

Nicole Nicole
Lauren Dällenbach
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Schweiz,
Frankreich
2026
81 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

Alberte und Nicole sind Mutter und Tochter, drei Jahrzehnte trennen sie. Mit 55 und 87 leben sie immer noch zusammen in einer Villa am Genfer See und haben sich in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit eingerichtet: Nicole zögert, ihre Mutter zu verlassen, während es Alberte schwer fällt, sie gehen zu lassen; sie fürchtet das Alleinleben. In einem Haus voller Erinnerungsstücke, Katzen und zu vielen Uhren fühlt sich das Vertraute sicher an für das Mutter-Tochter-Duo, das oft gleichzeitig, wie Synchronschwimmerinnen, einnickt. Doch mit der Zeit macht sich die Familie Sorgen über Nicoles Selbstständigkeit. Nicole gilt als neuro-atypisch, „ambivalent“ in Bezug auf ihren vermeintlichen Zustand, und es gibt wenig Einrichtungen, die sie adäquat versorgen können. Dann beschließt Nicoles Schwester Danielle, ihr bei der Suche nach einer Wohnung und einer Arbeit zu helfen. Diese Szenen spielen sich parallel zum Alltag der Familie und den intimen Gesprächen vor der Kamera ab. Außerdem macht sich Nicole mit ihrer filmemachenden Nichte Lauren an eine spielerische kreative Übung, in der sie sich die vielen Szenarien des Lebens ausdenkt.

Sevara Pan

Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen

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29.10.
#422
CineStar 4
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole
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29.10.2026
CineStar 4
#422
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole
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Calendar
30.10.
#512
CineStar 2
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole
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30.10.2026
CineStar 2
#512
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole
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Calendar
31.10.
Hauptbahnhof Osthalle
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole

Eintritt frei

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31.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole

Eintritt frei

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Calendar
01.11.
DOK Stream 24h
Nicole Nicole
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01.11.2026
DOK Stream 24h
Nicole Nicole
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Lauren Dällenbach
Kamera
Greg Bindschedler, Charlotte Müller, Lauren Dällenbach
Schnitt
Emma Augier
Produktion
Agnès Boutruche, Véronika Vergari
Co-Produktion
Jean-Charles Leyris
Ton
Camille Bonard, Julien Matthey, Théo Panagia, Ilù Seydoux
Musik
Vincent Tille

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Kontakt
Stephan Riguet
World Sales
Stephan Riguet
Andana Films
sriguet@andanafilms.com
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The Nights
The Nights Ana Bovino
Buenos Aires bei Nacht. La Pichi spricht ungehemmt von Beziehungen, Familie, Körperbildern und sozialen Schichten. Was könnte befreiender sein, als das Leben nach eigenen Regeln zu erzählen?
Filmstill The Nights

The Nights

Las Noches
Ana Bovino
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Argentinien
2026
82 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
Jimena ist in ihren Zwanzigern, eine junge Frau, die unter dem Spitznamen La Pichi bekannt ist und am Rand von Buenos Aires in der Nähe des Hafens aufwuchs, auf der anderen Seite der unsichtbaren Grenze zwischen Zentrum und Stadtrand. Das sind nicht einfach Zuschreibungen – so erzählt sie es selbst. Ihre Redseligkeit kennt kein Ende, was sie zur perfekten Geschichtenerzählerin macht. Wie eine Porteña-Scheherazade trägt La Pichi jeden Abend eine neue Geschichte vor, und es sind so viele, dass man schon mal den Überblick verlieren kann. Mit extravaganten Titeln klingen ihre Geschichten von Beziehungen, Familie, Körperbild und Gesellschaftsschichten erfunden, doch sie stammen alle aus ihrer Alltagsrealität. Es ist die gleiche Realität, die wir in samtigen nächtlichen Bildern zwischen ihren Voiceover-Monologen sehen. Die Erzählungen prägt ein ansteckender Enthusiasmus und Humor, der über ihren ambivalenten Subtext hinwegtäuscht: die Geschichte des Liebhabers, der nicht mit ihr gesehen werden wollte, die Geschichte der transvestiten-liebenden Großmutter, die herrliche Mahlzeiten kochte, die sie nicht essen durfte, die Geschichte des Vaters mit Vitiligo, der auf einmal nicht mehr da war. Und doch ist dies keine Erzählung von Elend und Leiden, sondern eine von unbezwingbarer, inspirierender Freude. Denn was kann ermächtigender sein, als den Raum zu bekommen, die eigene Biografie nach eigenem Gutdünken aufzuzeichnen? Wie La Pichi selbst sagt: „Ich war nicht ein Wort, ich war viele.“

James Lattimer

Enthält Darstellungen von nudity, explicit sex scenes

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27.10.
#254
CineStar 7
The Nights
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27.10.2026
CineStar 7
#254
The Nights
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28.10.
#321
CineStar 4
The Nights
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28.10.2026
CineStar 4
#321
The Nights
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Calendar
29.10.
DOK Stream 24h
The Nights
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29.10.2026
DOK Stream 24h
The Nights
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Calendar
31.10.
#664
Passage Kinos Astoria
The Nights
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#664
The Nights
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Ana Bovino
Buch
Ana Bovino
Kamera
Delfina Margulis Darriba
Schnitt
Laura Basombrío
Produktion
Ana Bovino, Natalia de la Vega
Ton
Mercedes Tennina, Victoria Maréchal
Sound Design
Mercedes Tennina

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Kontakt
Ana Bovino
Nominiert für: Silberne Taube, Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis
Fokus Ost
Filmstill Uncle Thuận
Onkel Thuận Minh Anh Nguyễn
Die Eltern kamen als Vertragsarbeitende in die DDR und führen heute ein Restaurant in Nordrhein-Westfalen. Die Töchter stellen Fragen nach Selbstbestimmung, Zugehörigkeit und dem Glück.
Filmstill Uncle Thuận

Onkel Thuận

Onkel Thuận
Minh Anh Nguyễn
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
57 Minuten
Deutsch,
Vietnamesisch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

„Immer traurig“ sei er, sagt Onkel Thuận. Am Handy mit der weltweit verstreuten Familie verbunden, singt er sentimentale Lieder vom Frühling in Hanoi. Seine Frau Thúy kümmert sich indessen unermüdlich um das Restaurant, das die beiden seit zwanzig Jahren in Nordrhein-Westfalen betreiben. Mit 19 kamen sie als Vertragsarbeitende in die DDR. In Gesprächen mit ihren Töchtern entfalten sich Lebensgeschichten, in denen sie selbst kaum etwas zu entscheiden, sondern hauptsächlich fleißig zu sein und zu funktionieren hatten. Eine Rolle, die sie auch heute klaglos annehmen und rechtfertigen. Aber zunehmend werden Risse in der über Jahrzehnte aufgebauten Schutzschicht sichtbar. Und irgendwo in den ewigen, auch den Film strukturierenden Abläufen und Handgriffen in der Restaurantküche taucht sie leise auf: die Frage nach dem Glücklichsein. Mit Minh Anh Nguyễn meldet sich eine postmigrantische Generation zu Wort, die Vertragsarbeit und Rassismus in der DDR nicht als abgeschlossenes Kapitel, sondern als Teil ihrer Geschichte betrachtet. Beiläufig und mit großer Nähe zu den Protagonist*innen erzählt sie von kolonialen Prägungen, die sich in Biographien und über Generationen hinweg fortschreiben. Zugleich zeigt sie, wie dieser Kreislauf durchbrochen werden kann. Indem die Töchter Fragen stellen, die – auch außerhalb der vietnamesischen Community und vor allem im Osten – lange überfällig sind.

Grit Lemke

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27.10.
#273
Passage Kinos Wintergarten
10 bis 20 Halden + Onkel Thuận
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#273
10 bis 20 Halden + Onkel Thuận
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Calendar
01.11.
#711
CineStar 2
10 bis 20 Halden + Onkel Thuận
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01.11.2026
CineStar 2
#711
10 bis 20 Halden + Onkel Thuận
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Minh Anh Nguyễn
Buch
Minh Anh Nguyễn, Pujan Shakupa
Kamera
Pujan Shakupa, Stefan Stark
Schnitt
Pujan Shakupa
Produktion
Minh Anh Nguyễn, Stefan Stark, Pujan Shakupa
Ton
Eric Wehner, Stefanos Pachidis, Samuel Krupke
Sound Design
Đức Anh Nguyễn
Musik
Eric Wehner

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Kontakt
Minh Anh Nguyễn
nguyen.minh-anh@web.de
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Filmstill Neighborhood Autobahn
Ortsteil Autobahn Richard Rothfeld, Luci Schwingen
Wer definiert Grenzen und bestimmt darüber, auf welcher Seite du dich aufhalten kannst? Eine filmische Beobachtung längs des ehemaligen Grenzübergangs Marienborn in Sachsen-Anhalt.
Filmstill Neighborhood Autobahn

Ortsteil Autobahn

Ortsteil Autobahn
Richard Rothfeld, Luci Schwingen
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
10 Minuten
Deutsch,
Punjabi
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Die filmische Beobachtung einer Landschaft, die durch Grenzziehungen geformt wurde und bis heute bestimmt wird. Auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung sind in Marienborn Grenzen weiterhin präsent. Da ist die Gedenkstätte, die an die Gewalt des SED-Regimes erinnert. Hinzukommen – nur einen Steinwurf entfernt – neue Grenzen. In den ehemaligen Kasernen der NVA leben heute geflüchtete Menschen in einer Gemeinschaftsunterkunft. Um hierher zu gelangen, haben auch sie Grenzen überwunden, oft klandestin und unter Lebensgefahr. Nun trennt sie erneut eine Grenze von der Außenwelt: eine Kombination aus Mauer und Zaun, die unweigerlich an die ehemaligen Grenzsicherungsanlagen der DDR erinnert. In langen Kamerafahrten, die mit ihrem Weitwinkelblick bisweilen fast entrückt wirken, beobachtet der Film das Nebeneinander von Öffnung und Abgrenzung. Während das Bild Kontinuitäten sichtbar macht, arbeitet die Tonebene die feinen Unterschiede zwischen den einzelnen Orten heraus.

Luc-Carolin Ziemann

Thematisiert Rassismus

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27.10.
#272
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#272
Teil der Kompilation
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29.10.
#451
CineStar 7
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 7
#451
Teil der Kompilation
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30.10.
#562
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#562
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30.10.
#5A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A1
Teil der Kompilation
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Regie
Richard Rothfeld, Luci Schwingen
Buch
Richard Rothfeld, Luci Schwingen, Philine Rzadtki
Kamera
Richard Rothfeld, Luci Schwingen, Philine Rzadtki
Schnitt
Richard Rothfeld, Luci Schwingen
Produktion
Richard Rothfeld, Luci Schwingen
Ton
Florian Marquardt, Ralf Wendt, Alejandro Weyler, Luci Schwingen, Richard Rothfeld
Sound Design
Alejandro Weyler, Richard Rothfeld, Luci Schwingen, Florian Marquardt

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Kontakt
Luci Schwingen
luci.schwingen@gmail.com
Nominiert für: Gedanken-Aufschluss-Preis
Publikumswettbewerb
Filmstill Petrolheads
Petrolheads Emil Langballe
Martin träumt von einem 1994er Honda Civic und dem Führerschein. Mit Kumpel Casper macht er sich auf den Weg – verbunden durch Trabbi-Witze, besondere Bedürfnisse und eine schwierige Kindheit.
Filmstill Petrolheads

Petrolheads

Petrolheads
Emil Langballe
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Dänemark
2026
76 Minuten
Dänisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

Martin träumt nicht von einem Leben im Reichtum. Sein größter Wunsch ist ein 1994er Honda Civic und ein Führerschein. Mit fünf Monaten kam er zu seiner Pflegefamilie. Mit neun wurden bei ihm Autismus diagnostiziert, ADHS und eine sogenannte Bindungsstörung. Dann traf er Casper, und die beiden bauten eine Bindung auf, die auf ihrer gemeinsamen Liebe für Autos beruht, auf Trabbi-Witzen und dem Verständnis für die Schwierigkeiten des jeweils anderen – beide von ihren Behinderungen und von der frühen Jugend im Waisenhaus geformt, die ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigt haben. Von seinem Bruder, dem Regisseur Emil Langballe, mit Ehrlichkeit und Sorgfalt gefilmt, folgt der Film Martin, der in einer Spirale aus Drogensucht und Ärger gefangen ist. Doch die ganze Zeit arbeitet er weiter mit Casper an seinem Honda Civic. Ein Film über Brüche und Reparaturen, über Autos und Beziehungen, Unterstützungssysteme und die Zärtlichkeit der Freundschaft.

Sevara Pan

Enthält Darstellungen von Drogenkonsum, psychische Erkrankungen

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27.10.
#263
Passage Kinos Astoria
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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27.10.2026
Passage Kinos Astoria
#263
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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Calendar
30.10.
#522
CineStar 4
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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30.10.2026
CineStar 4
#522
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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31.10.
#611
CineStar 2
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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31.10.2026
CineStar 2
#611
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Emil Langballe
Buch
Emil Langballe, Christian Einshøj
Kamera
Anders Nydam, DFF
Schnitt
Christian Einshøj
Produktion
Julie Friis Walenciak , Claes Hedlund
Ton
Kasper Janus Rasmussen
Musik
Björn Olsson

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Kontakt
Jasmina Vignjevic
jasmina@verita-films.com
World Sales
Jasmina Vignjevic
Verità Films
jasmina@verita-films.com
Fokus Ost
Filmstill Silicon Saxony
Silicon Saxony Leon Meschede
In Dresden entsteht Europas größte Chipfabrik – genau an der Stelle, wo einst das Herz der DDR-Mikroelektronik schlug. Spurensuche und futuristischer Nachhall einer Utopie.
Filmstill Silicon Saxony

Silicon Saxony

Silicon Saxony
Leon Meschede
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
13 Minuten
Deutsch,
Englisch,
Chinesisch,
Traditionelles Chinesisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Kräne auf flachem Land. Nördlich von Dresden baut ein taiwanesischer Chipgigant Europas größte Halbleiterfabrik. Die „Bausteine der modernen Ökonomie“ spielen eine zentrale Rolle gegen China, die USA, den Rest der Welt … Aber genau an dem Ort, wo vollmundig das Neue beschworen wird, liegt eine „vergessene Zukunft“ begraben. Hier befand sich das Zentrum der DDR-Halbleiterforschung, die mithilfe von Mikroelektronik eine gesellschaftliche Utopie zu verwirklichen suchte. Für die einen ist der Chip eine „Waffe“ im Kampf um ökonomische Herrschaft und Profit, für die anderen war er ein politisches Programm auf dem Weg zum „neuen Menschen“. Jonas Meschede vermischt neonfarbene Bilder eines futuristischen Settings aus den Reinräumen der Gegenwart mit DDR-Science-Fiction und Archivaufnahmen und fördert Vergrabenes zutage. Am Ende stehen wieder die Verheißungen einer goldenen Zukunft. Und die Gewissheit, dass im Boden, auf dem sie ihre glänzenden Fabriken baut, das Totgesagte nur schlummert.

Grit Lemke

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27.10.
#234
CineStar 5
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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27.10.2026
CineStar 5
#234
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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Calendar
31.10.
#612
CineStar 2
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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31.10.2026
CineStar 2
#612
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Leon Meschede
Buch
Leon Meschede
Kamera
Pascal Giese
Schnitt
Leon Meschede
Produktion
Leon Meschede
Sound Design
Elina Pérshina

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Kontakt
Leon Meschede
meschedeleon@gmail.com
DEFA Matinee
Filmstill Staßfurt – Windhoek
Staßfurt – Windhoek Lilly Grote, Julia Kunert
Kurz vor der deutschen Wiedervereinigung müssen die „DDR-Kinder von Namibia“ zurück in ihr Herkunftsland. Beim Abschied in die Ungewissheit bleibt die Frage: Kann Heimat fremd werden?
Filmstill Staßfurt – Windhoek

Staßfurt – Windhoek

Staßfurt – Windhoek
Lilly Grote, Julia Kunert
DEFA Matinee
Dokumentarfilm
DDR
1990
52 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere
Als die DDR in ihren letzten Atemzügen steckt und die deutsch-deutsche Wiedervereinigung kurz bevorsteht, müssen die „DDR-Kinder von Namibia“ in kürzester Zeit nach Afrika zurückkehren. Der Film beleuchtet die Gefühlslagen der Kinder und Jugendlichen unmittelbar vor der Abreise aus der DDR und nach der Ankunft in Windhoek. In Gesprächen wird ihre Zerrissenheit spürbar: Sie freuen sich auf ein mögliches Wiedersehen mit ihrer Familie, lassen jedoch Freunde und ihr Zuhause der vergangenen Jahre zurück. Kann die eigene Heimat fremd werden?

Philip Zengel

Sylvia Görke

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31.10.
#671
Passage Kinos Wintergarten
Inside – Outside + Staßfurt – Windhoek
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#671
Inside – Outside + Staßfurt – Windhoek
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Regie
Lilly Grote, Julia Kunert
Buch
Lilly Grote, Julia Kunert
Kamera
Lilly Grote, Julia Kunert
Schnitt
Ingeborg Marszalek
Produktion
DEFA-Studio für Dokumentarfilme GmbH
Ton
Lilly Grote, Julia Kunert

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Animation Night
Filmstill Swarm
Swarm Kamil Czapiga / Cosmodernism
Die Bezugspunkte gehen verloren in diesem Miniaturkosmos aus Öl, gefärbtem Wasser und magnetischen Flüssigkeiten. Im Kleinen spiegelt sich das unendliche All. Mikrochemischer Retrofuturismus.
Filmstill Swarm

Swarm

Swarm
Kamil Czapiga / Cosmodernism
Animation Night
Experimentalfilm
Polen
2023
11 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Im November 2013 schickte die European Space Agency (ESA) im Rahmen der SWARM-Mission drei baugleiche Satelliten in Erdumlaufbahnen, um das Magnetfeld unseres Heimatplaneten genauer zu studieren. Die Übersetzung der Messdaten in Klang machte die Schwankungen des Magnetfeldes unseres Planeten hörbar. Kamil Czapiga, der mit seinem 2019 ins Leben gerufenen intermedialen Kunstprojekt „Cosmodernism“ der Frage nach einer ganz persönlichen Version von Abstraktion im Mikro- und Makrokosmos nachgeht, verbindet diese Klänge mit faszinierendem Material aus seinem Bewegtbilduniversum. Obwohl sie fremdartig und unwirklich anmuten, entstehen seine Kompositionen aus ganz irdischen Zutaten, wie Ölen, gefärbtem Wasser und magnetischen Flüssigkeiten, die in mikroskopisch kleinen Filmsets zu chemischen Reaktionen angeregt werden. Selbstgebaute Mechaniken und spezielle Beleuchtung steigern die entstehenden Aufnahmen zu einem visuellen Erlebnis, das nicht von dieser Welt zu sein scheint.

Franka Sachse

In Kooperation mit der Europäischen Weltraumorganisation

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30.10.
#5A2
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A2
Teil der Kompilation
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Regie
Kamil Czapiga / Cosmodernism
Ton
Maple Pools, KamikazeVildsvin

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Kontakt
Kamil Czapiga / Cosmodernism
hello@cosmodernism.com