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Kitzel
Franka Sachse
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mkeil.animation@gmail.com
Der Komet
Es ist Sommer. Émile und seine ältere Schwester Françoise genießen die letzten warmen Tage im Ferienhaus am Waldrand. Sie beobachten den Nachthimmel und halten Ausschau nach Sternschnuppen. Doch eines Abends wird die friedliche Stimmung jäh gestört, als die beiden Geschwister einen grausamen Streich der Nachbarjungen mitbekommen. In seiner Wut und Ohnmacht will Émile den Jugendlichen einen Denkzettel verpassen. Danach ist für ihn nichts mehr wie zuvor, und er ist ein Stück größer geworden.
Lina Dinkla
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serge@ladistributrice.ca
Kurtág Fragments
György Kurtág ist ein berühmter ungarischer Komponist, einer der Großen der Nachkriegs-Avantgarde. 1926 geboren, ist er jetzt 100 Jahre alt, doch sein Verstand ist wunderbar aktiv geblieben. In seiner Dachwohnung im Budapester Musikzentrum arbeitet er weiterhin unermüdlich mit einigen der besten Musiker*innen der Welt, die ihre Werke für den bescheiden machenden Prozess der Zusammenarbeit öffnen. In einer geografischen Rundreise nimmt uns der Film mit von seiner Geburtsstadt Lugoj an die verschiedenen Orte, die ihn geformt haben, von Transsylvanien über Budapest bis nach Paris. Er zeichnet seine frühen Anfänge in der Musikwelt nach, die mit Tanz und vierhändigen Pianokonzerten mit seiner Mutter begannen – was er später mit seiner Frau, der Pianistin Márta, fortsetzte. Anschließend folgt er seinem Leben und den vielen künstlerischen Kollaborationen, unter anderem mit dem isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson und dem britischen Cellisten Steven Isserlis. Auch sein Magnum Opus, „Fin de Partie“, ist in den Film eingewoben. „Die Karte ist nicht die Landschaft; die Noten sind nicht die Musik…“ Für die Pianisten Halla Oddný Magnúsdottir und Ólafsson hat Kurtág „eine Art des Komponierens gefunden, die man nicht spielen kann, ohne über die Noten hinauszugehen“. Dieses Gefühl wird von Kurtág geteilt, der anmerkt, dass es nicht um seine Ideen geht, sondern darum, ob das von Musizierenden gespielte Stück sie wirklich „erfasst“. Das Porträt eines Mannes, der Musik lebt und atmet und ganze Welten komponiert, die vor Emotion übersprudeln.
Sevara Pan
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kati.vajda@nfi.hu
Lice n’ Shine
Franka Sachse
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artbyomaria@gmail.com
Now!
„Still I believe / We are created, free and equal / Now / Now / Now …“ Die US-amerikanische Sängerin Lena Horne interpretiert das hebräische Lied „Hava Nagila“ mit verändertem Text: „Now!“ (1963) wurde zu einer Hymne der Bürgerrechtsbewegung in den USA, während Santiago Álvarez‘ gleichnamiger Film zum Agitprop-Klassiker avancierte. Er montiert Fotografien und wenige kurze Bewegtbildsequenzen von Rassendiskriminierung, Polizeigewalt und weißem Terror im Rhythmus von Hornes Song. Allein die Internationale Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche zeigte „Now!“ nach der Golden Taube 1965 fünf weitere Male in zwei Jahrzehnten. Die Präsenz des kubanischen Dokumentarfilms in Leipzig gleicht einer langen Erfolgsgeschichte, nicht zuletzt dank Álvarez, seinem bekanntesten Vertreter. Neben den Vorführungen seiner Filme war er mehrmals Mitglied der Internationalen Jury. Selbst nach dem Eklat um die Positionierung zum Prager Frühling 1968 blieb Álvarez Dauergast.
Florian Wüst
Enthält Darstellungen von Rassismus, körperliche Gewalt
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Omsorg
Die Unbeschwertheit eines sommerlichen Tages erfüllt die Leinwand. Ein See lädt zum Baden und Toben ein, die Sonne lässt das Wasser funkeln. Eine junge Frau steht unentschlossen am Ufer, eine andere reicht ihr die Hand. Über die ausgelassenen Szenen legt sich die Erzählung einer weiteren Frau, sie handelt von frühen, schmerzhaften sexuellen Erfahrungen. Wort und Bild scheinen zunächst einen Gegensatz zu bilden. Doch je länger die Sonne am Himmel steht, desto näher kommen sich Beschreibungen und Bilder. Die Erzählerin aus dem Off spricht sich frei, berichtet, wie sie die Wünsche und Bedürfnisse ihres Körpers zunächst verdrängte. Die Begegnung mit einer Frau lässt sie ihr Begehren und ihre Lust entdecken. Die Impressionen vom See vergegenwärtigen ihre immer schöner werdenden Schilderungen – romantischer könnte ein Tag kaum enden.
Anke Leweke
Thematisiert sexualisierte Gewalt
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Eintritt frei
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em.johrden@gmail.com
Pingu & Bär
Die beiden Freunde Pingu und Bär schieben gemeinsam ihr Fahrrad einen Berg hinauf. Dabei durchqueren sie Wälder, Wiesen und Wüsten. Sie kommen durch Eisstürme und müssen Lavafelder überqueren. Nach dieser langen, schier endlosen Reise erreichen sie schließlich den höchsten Gipfel. Sie nehmen all ihren Mut zusammen für die beste Abfahrt aller Zeiten.
Lina Dinkla
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Second Course
An einer berufsbildenden Hotelfachschule tauschen Alma, Moussa, Chaïli, Sarah und ihre Mitschüler*innen Alltagskleidung, Smartphones und Kaugummi gegen Uniformen und Serviertabletts. Im Schulrestaurant und Klassenzimmer lernen sie die Regeln und die präzisen Abläufe des französischen Restaurantservice: eine Branche, in der Tradition, Disziplin und Perfektion einen sehr hohen Stellenwert einnehmen. Die Lehrer*innen vermitteln streng, aber fair die Werte eines Berufs, der vor allem Geduld und das Hintanstellen eigener Bedürfnisse verlangt. Zwischen Unterricht und Serviceabläufen entsteht das Porträt einer Generation, die mit den Erwartungen der Arbeitswelt konfrontiert wird: dem Anspruch, einen Beruf zu erlernen und sich anzupassen, während sie zugleich nach Anerkennung und einem eigenen Weg sucht. Der Film beobachtet die Jugendlichen in ihrem Ausbildungsalltag wohlwollend zugewandt und beleuchtet den Kontrast zwischen einem idealisierten Bild von Gastronomie und der schnöden Realität. Für die Jugendlichen ist diese Ausbildung nicht immer eine freie Entscheidung, sondern lediglich einer der wenigen möglichen Wege ins Arbeitsleben. Ein lebendiger, ungeschönter Blick auf das Erwachsenwerden und die Suche nach einem Platz in einer Zukunft, die wenig zu bieten hat und viele Kompromisse verlangt.
Lina Dinkla
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samy@andanafilms.com
Son of a Bitch
Franka Sachse
Enthält Darstellungen von Mord, körperliche Gewalt, Nacktheit
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Eintritt frei
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daniela@lancafilmes.com.br
Staßfurt – Windhoek
Philip Zengel
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defa-filmverleih@deutsche-kinemathek.de
Tutaro
André Eckardt
Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.
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festivaldistribution@interfilm.de
Valse Muziek: Electricity
André Eckardt
Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.
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antoncla.contact@gmail.com