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Internationaler Wettbewerb Animationsfilm

Linie, Fläche, Farbe, Licht, Bewegung, Zeit. Der Animationsfilm ist imstande, aus wenigen Grundstoffen einen schier endlosen Reichtum an Interpretationen, Wandlungen und Neuerfindungen innerer und äußerer Wirklichkeiten herzustellen. In diesem Wettbewerb führen internationale Animationsfilmemacher*innen die erzählerische und technische Innovationskraft ihrer Kunst vor Augen, sowohl im pointierten kurzen als auch im abendfüllenden Format. 

Hommage: Trollfilm
Filmstill The Hedge of Thorns
The Hedge of Thorns Anita Killi
Zwischen Marlenes und Florians Zuhause verläuft ein Grenzbach. In ihrer Welt ist er ihr Reich, ein Ort zum Spielen und Träumen, die Grenze quasi unsichtbar – bis der Krieg ausbricht.
Filmstill The Hedge of Thorns

The Hedge of Thorns

Tornehekken
Anita Killi
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2001
13 Minuten
Norwegisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Immer wieder Brücken bauen. Damit sind Florian und Malene beschäftigt, und es geht ja auch nicht anders: Schließlich leben die beiden Kinder auf den gegenüberliegenden Seiten des Bächleins, wollen aber eigentlich immerzu miteinander spielen. Doch dann kommt der Krieg – und Florian darf nicht mehr zu ihr, denn Malene lebt jetzt im Feindesland: Das Bächlein ist zum Stacheldraht geworden. Mit ihrem kindgerechten Cut-out-Erwachsenenfilm (und vice versa!) erzählt Anita Killi von den unterschiedlichen Lebenswahrnehmungen von Jung und Alt, visuell inspiriert vom norwegischen Maler Theodor Kittelsen. Die Mikrokosmen der Kleinen sind liebevoll-detailliert eingefangen, vom Spiel im Schnee bis zum Nasenaneinanderreiben. Killi richtet den Blick dabei auch auf die Arbitrarität der meisten Konflikte. „War never dies, it just sleeps from time to time“, sagt Florians Vater, und: Es sind die Erwachsenen, die ihn wecken. Aber vielleicht fällt ja den nachfolgenden Generationen doch etwas anderes ein?

Marie Ketzscher

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28.10.
#372
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#372
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Anita Killi
Buch
Anita Killi
Kamera
Anita Killi
Schnitt
Pål Gengenbach
Produktion
Anita Killi
Ton
Håkon Lammetun
Musik
Hege Rimestad
Animation
Anita Killi
Animation Technique
Cutout

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Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Heralds of the Monsoon
Heralds of the Monsoon Meera Krishnamurthy
Wer hat den Elefanten auf dem Gewissen? Ein Matti-Baum und ein Schmetterling ermitteln gemeinsam. Ein ökologischer Whodunit, dessen Hauptverdächtiger der Klimawandel ist.
Filmstill Heralds of the Monsoon

Heralds of the Monsoon

Mungarina Ette
Meera Krishnamurthy
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Indien
2025
9 Minuten
Kannada
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Der Elefant ist tot! Aber wer oder was hat ihn auf dem Gewissen? Als Mischung aus einem ökologischen Whodunit und leichtfüßigem Dokumentarfilm inszeniert, treffen in Meera Krishnamurthys Animationsfilm zwei verschiedene Perspektiven aufeinander: Da ist die weise Stimme des Matti-Baums, der wie die indigene Soliga-Community eigene Traditionen und Rituale für den Umgang mit der Natur gefunden hat. Und dann ist da eine wissenschaftlich-diskursive Stimme, die in Form eines Schmetterlings Erkenntnisse überbringt. Auch in der Präsentation ihrer Überlegungen zum Tathergang bringen sie ihre eigenen Ansätze mit: Der Matti-Baum singt seine Weisheiten, die mittels Zeichnung und Time-Lapse visualisiert werden; der Schmetterling lässt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse lieber als Stop-Motion-Sequenz im Labor sichtbar werden. Langsam nähern sich die beiden einander an – denn nur gemeinsam lässt sich dem Mörder das Handwerk legen.

Marie Ketzscher

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27.10.
#272
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#272
Teil der Kompilation
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29.10.
#451
CineStar 7
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 7
#451
Teil der Kompilation
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29.10.
#442
CineStar 6
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29.10.2026
CineStar 6
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30.10.
#5A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A1
Teil der Kompilation
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Regie
Meera Krishnamurthy
Buch
Mahesha J, Meera Krishnamurthy, Samira Agnihotri, Vinay K Kumar
Produktion
Samira Agnihotri, Ankila Hiremath
Ton
Shikari Kethegowda, Samira Agnihotri
Sound Design
Meera Krishnamurthy
Animation
Meera Krishnamurthy
Animation Technique
Mixed Media, Objects

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Meera Krishnamurthy
k.meera28@gmail.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Hommage: Trollfilm
Filmstill I’m Not Afraid!
Ich habe keine Angst! Marita Mayer
Beim Versteckenspielen im dunklen Hof gruselt sich Vanja vor den vielen Schatten. Er verwandelt sich in einen gefährlichen Tiger und sieht: Selbst die Großen haben manchmal Angst!
Filmstill I’m Not Afraid!

Ich habe keine Angst!

Ich habe keine Angst!
Marita Mayer
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Deutschland,
Norwegen
2022
7 Minuten
Norwegisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Vanja ist ein Tiger. Er streift durch den Urwald, er lauert auf, er greift an. Doch als es dunkel wird, fürchtet er sich – und als seine Schwester Thea das Licht anmacht, ist aus dem mutigen Tiger ein kleiner Junge geworden, in einer Wohnung ganz ohne Blattwerk. „Ich habe keine Angst“ ist Vanjas Mantra, mit dem er sich in seinem Alltag behauptet, wenn Fantasie und Realität nahtlos ineinander übergehen, das dunkle Treppenhaus ein Verlies und die Schattenspiele Monster sind. Aber auch dann, wenn er sich ausgeschlossen fühlt durch die ältere Schwester, die ihn beim Spielen nicht dabeihaben will. Marita Mayers verspielter 2D-Animationsfilm folgt Vanja dabei in alle Gemütslagen und Imaginationswelten, lässt die Bedürfnisse aller Kinder gleichberechtigt nebeneinanderstehen. Erwachsenwerden ist schwer, Kindsein oft auch. Aber wenn sich alle gegenseitig sehen und verstehen, wird es schon einfacher, und oft macht es dann sogar richtig Spaß.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Regie
Marita Mayer
Kamera
Friedrich Schäper
Schnitt
Frédéric Schuld
Produktion
Fabian Driehorst, Lillian Løvseth
Co-Produktion
Lillian Løvseth, Anita Killi
Ton
Simon Bastian
Sound Design
Simon Bastian
Musik
Marius Kirsten
Animation
Carlo Palazzari, Alba Dragonetti, Florian Maubach, Hero Hendel, Lena Fraundienst, Sinéad Nolan, Friedrich Schäper
Animation Technique
2D Digital

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World Sales
Stine Wangler
KurzFilmAgentur Hamburg e.V.
sales@shortfilm.com
Hommage: Trollfilm
Filmstill Is Heaven Blue? #2
Is Heaven Blue? #2 Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Fast 50 Jahre künstlerische Familienarbeit münden in eine überbordende Selbst-Hommage: Die de Nooijers feiern das Leben – und den Tod – als finales, gemeinsames Gesamtkunstwerk.
Filmstill Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen,
Niederlande
2023
17 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Fast 50 Jahre umspannte die gemeinsame künstlerische Arbeit von Menno de Nooijer (Sohn), Paul de Nooijer (Vater) und Françoise de Nooijer (Mutter), die zwischen Fotografie und experimentellem Film changierte. Anstatt sich von der Nachwelt einordnen, kategorisieren und gegebenenfalls einmotten zu lassen, haben die drei miteinander einen finalen Film realisiert, kurz vor Paul de Nooijers Tod, als er schon schwer krank war. Ein letzter gemeinsamer Film als überbordende Selbst-Hommage. Sie kombinieren darin experimentell-dokumentarisches Storytelling, Performance, Pixilation und Stop-Motion, komische und traurige Momente, Pathos und Trash, Kostümierungslust und verletzliche Nacktheit. Mit „Is Heaven Blue? #2“ feiern die Nooijers das Leben als künstlerisches Gesamtkunstwerk, in dem alle Menschwerdungsprozesse und Verfallserscheinungen ihren Platz haben und auch der Tod ganz natürlich mit dazu gehört.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Regie
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Produktion
Françoise de Nooijer, Lillian Løvseth, Anita Killi
Ton
Øyvind Aamli
Musik
Øyvind Aamli
Animation
Paul de Nooijer, Menno de Nooijer

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Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Hommage: Trollfilm
Filmstill The King Who Wanted More Than a Crown
The King Who Wanted More Than a Crown Randall Meyers, Anita Killi
Der König ist verschwunden! Kommandant, Schlossherr, Hofnarr und Stellvertreter machen sich auf die Suche nach einem neuen Herrscher. Eine trügerische Fabel mit schrulligen Charakteren.
Filmstill The King Who Wanted More Than a Crown

The King Who Wanted More Than a Crown

Kongen som ville ha mer enn en krone
Randall Meyers, Anita Killi
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
1999
30 Minuten
Norwegisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Mensch, ist das langweilig und einsam hier im Schloss! Denkt sich der kleine König und ist deswegen eines Tages verschwunden. Alle sind verzweifelt und wissen keinen Rat. Sechs Tage lang sucht ihn die ganze Belegschaft. Ohne Glück. Und so machen sich der Kammerherr, der Kommandant, der Hofnarr und der Sekundant in den gefährlichen Zauberwald auf, um einen neuen König zu finden. Ursprünglich wurde „The King Who Wanted More Than a Crown“ als moderne Fabel für Jung und Alt vor allem mit Live-Orchester-Begleitung aufgeführt, um so insbesondere Kinder für die klassische Musik zu begeistern. Aber auch ohne Live-Element funktioniert Anita Killis und Randall Meyers‘ Cut-out-Animationsfilm ganz wunderbar. Schließlich birst er nicht nur vor liebevollen Details und lebhaften bunten Charakteren, sondern haucht auch der Binsenweisheit „Don’t judge a book by its cover“ neues Leben ein.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Regie
Randall Meyers, Anita Killi
Buch
Lars Saabye Christensen
Kamera
Carsten Andersen
Schnitt
Skule Erikse
Produktion
Randall Meyers

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Randall Meyers
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Kitzel
Kitzel Mona Keil
Das liebevolle Spiel zweier flauschiger Charaktere kippt schleichend ins Unangenehme, Kuscheln wird zu ernstem Gerangel, Grenzen werden überschritten. Ein Film, der unter die Haut geht.
Filmstill Kitzel

Kitzel

Kitzel
Mona Keil
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Deutschland
2026
4 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Weltpremiere
Aus einem liebevollen Kuscheln, Umarmen, Streicheln entwickelt sich unbehagliche Nähe und schließlich Panik. Die Veränderung kommt schleichend. Ein zartes Kitzeln markiert die Annäherung an eine Grenze, die bald überschritten wird. Das Spiel zwischen den beiden flauschigen Charakteren wandelt sich unaufhaltsam in ein ernstes Gerangel. Das Design der Puppen, die präzise Animation, das Licht und die Kameraarbeit machen Nähe in all ihren Facetten – von angenehm bis widerlich – spürbar. Ein Film, der unter die Haut geht.

Franka Sachse

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27.10.
#271
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#271
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#322
CineStar 4
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28.10.2026
CineStar 4
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29.10.
#481
UT Connewitz
Teil der Kompilation
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29.10.2026
UT Connewitz
#481
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#7A3
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A3
Teil der Kompilation
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Regie
Mona Keil
Kamera
Maya Vieth
Schnitt
Revan Sarikaya
Produktion
Alma Weber
Ton
Martin Recker
Animation
Mona Keil
Animation Technique
Puppets, Clay

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Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Lice n’ Shine
Lice n’ Shine Maria Byoma
Ein witzig-liebevolles Porträt des Alltags junger Teenagermädchen im empfindlichen Ökosystem eines Internats – in dem an einem ganz normalen Morgen schnell mal das Chaos losbrechen kann.
Filmstill Lice n’ Shine

Lice n’ Shine

Lice n’ Shine
Maria Byoma
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Uganda
2026
6 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Internationale Premiere
Im Kikomera Mädchenwohnheim ist die Stimmung ausgelassen. Die Bewohnerinnen freuen sich auf die Ferien. Babura fiebert einem Friseurbesuch entgegen, doch ihre Pläne werden von ihrer Freundin Njuki durchkreuzt, die das Chaos wie ein Magnet anzieht. Regisseurin Maria Byoma, die für dieses Projekt auch die Rolle der Autorin, Animatorin und Produzentin übernahm, schafft mit diesem Film eine energiegeladene, humorvolle Studie für eine zukünftige Serie, in der afrikanische Geschichten mit markanten visuellen Identitäten, kreativer Freiheit und lokalen Stimmen erzählt werden.

Franka Sachse

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27.10.
#271
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#271
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#322
CineStar 4
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28.10.2026
CineStar 4
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29.10.
#481
UT Connewitz
Teil der Kompilation
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29.10.2026
UT Connewitz
#481
Teil der Kompilation
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01.11.
#7A3
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A3
Teil der Kompilation
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Regie
Maria Byoma
Produktion
Maria Byoma
Animation
Maria Byoma
Animation Technique
2D Digital

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Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis, Gedanken-Aufschluss-Preis
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Magic Atlas
Magic Atlas Xun Sun
10 Jahre Arbeit. Hunderte Animator*innen erschaffen ein episches Imperium voller Geschichte, Philosophie und Satire. Eine fiktionale Diktatur mit Kamera-Moskitos und inhaftierten Zauberern.
Filmstill Magic Atlas

Magic Atlas

Magic Atlas
Xun Sun
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Singapur
2026
84 Minuten
Chinesisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Gleichzeitig Tier und Mensch, Vergangenheit und Zukunft: Sun Xuns episch gearbeiteter Animationsfilm macht schon in den ersten Minuten ein visuell überbordendes Geschichtsuniversum auf, in dem philosophische Betrachtungen und beklemmende Gesellschaftssatire lustvoll assoziativ ineinander übergehen. Mehr als zehn Jahre arbeitete der Regisseur mit hunderten Animator*innen daran, den „Magic Atlas“ aus der Taufe zu heben – mittels Holzschnitt-Animation, Tintenzeichnung, zeitgenössischer Malerei, persischen Miniaturzeichnungen und einem dezidierten Verzicht auf Rotoskopie sowie andere Techniken, die nicht das analoge Bild als Ursprung haben. Magie und Eskapismus braucht es dringend, schließlich ist das von Sun Xun imaginierte, fiktionale Kohleimperium Luocha eine totalitäre Diktatur, in der die Bewohner*innen mit Kamera-Moskitos und kollektiv verordneter Amnesie in Schach gehalten werden. Und Zauberer in Haft kommen, denn fliegen oder auch die Fantasie schweifen lassen, das ist in Luocha verdächtig. Als ein Zauberer dem Waisenjungen Xiao Zhi begegnet, entstehen magische (Denk)möglichkeiten, der Gefangenschaft – oder doch freiwilligen Überwachung? – zu entkommen. Reinkarnation wird hier ganz plastisch zur Möglichkeit der Befreiung.

Marie Ketzscher

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt, Drogenkonsum, Gewalt an Kindern

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29.10.
#444
CineStar 6
Magic Atlas
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29.10.2026
CineStar 6
#444
Magic Atlas
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30.10.
#5C1
Cinémathèque in der naTo
Magic Atlas
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30.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#5C1
Magic Atlas
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31.10.
#661
Passage Kinos Astoria
Magic Atlas
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#661
Magic Atlas
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Regie
Xun Sun
Buch
Xun Sun, Mingchun Gong, Yuehao Kuai
Kamera
Chong Xu, Liang Zhao, Tianwei Dai
Schnitt
Xun Sun, Xingye Chen, Chong Xu
Produktion
Xun Sun, Xiaobo Zhang
Ton
Yicheng Yang
Animation
Yanping Yu, Fengli Lai, Jing Deng, Xingye Chen, Jing Cui, Tianwei Dai, Xun Sun
Animation Technique
Painting, Other, Drawn

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Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Melk
Melk Filip Anthonissen
Charel ist der Sonderling der Dorfgemeinschaft. Um Anerkennung zu erlangen, wildert er sich naiv durch die Bibelgeschichte – und scheitert. Meisterhaft animierter, absurder Folk-Horror.
Filmstill Melk

Melk

Melk
Filip Anthonissen
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Belgien
2026
14 Minuten
Niederländisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Junggeselle Charel ist der Sonderling in einer kleinen Dorfgemeinschaft von sonderlich Einfältigen. Missmutig bedeuten sie ihm, dass er das Mannhafte seines Namens ohnehin nicht erfüllt. Ein unvorsichtiger Moment mit dem geliebten Fisch seiner sonst hartherzigen Mutter katapultiert Charel vom Außenseitertum zum Zentrum unglücklich verketteter Ereignisse. Mit guten Absichten und der Hoffnung auf Anerkennung wildert er sich naiv durch die Bibelgeschichte und kehrt mit einem himmlischen Kind heim. Nicht Teil seines Plans: Das Dorf sieht in ihm nicht einen göttlichen Boten, sondern den Gehörnten. Präzise zeichnet „Melk“ seine Bruegel-haft robusten Charaktere bis hin zur kleinsten mimischen Zuckung und Quietschstimme, flicht subtil das Absurde ins Gewöhnliche ein und bedient sich schamlos gekonnt der Kunstgeschichte, um ein Bauernstück zu einer Folk-Horror-Geschichte zu verzerren. Für Filme wie diesen wurde Animation erfunden.

André Eckardt

Enthält Darstellungen von gewalt gegen Tiere, Mord, körperliche Gewalt

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27.10.
#251
CineStar 7
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 7
#251
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28.10.
#341
CineStar 6
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28.10.2026
CineStar 6
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29.10.
#4C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C1
Teil der Kompilation
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31.10.
#674
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#674
Teil der Kompilation
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Regie
Filip Anthonissen
Buch
Filip Anthonissen
Schnitt
Filip Anthonissen
Produktion
Brecht Van Elslande
Ton
Nicolas Snyder
Animation
Filip Anthonissen
Animation Technique
3D Digital

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Luce Grosjean
World Sales
Luce Grosjean
Miyu Distribution
festival@miyu.fr
German Distributor
Luce Grosjean
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Hommage: Trollfilm
Filmstill Mother Didn’t Know
Mother Didn’t Know Anita Killi
Ein einsames Mädchen versinkt in dunklen Gedanken, bis ein Hausgeist ihr einen versehrten Vogel schickt, damit beide das Fliegen lernen. Ein magisch-düsterer Film über kindliche Depression.
Filmstill Mother Didn’t Know

Mother Didn’t Know

Mor visste ingenting
Anita Killi
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2020
12 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Ein Mädchen weint und ritzt mit einem Schweizer Taschenmesser Kratzer ins Holz – ganz so, als seien es Fleischwunden. Noch dazu schneidet sie sich die Haare ab. Doch sie ist nicht allein mit ihrer Traurigkeit: ein zärtlicher „Nisse“ (ein Hausgeist) beobachtet sie. Als sie im Dickicht ihrer düsteren Gedanken zu verschwinden scheint, wirft er einen kleinen, versehrten Vogel herab zu ihr, damit beide das Fliegen lernen können. „Mother Didn’t Know“ erzählt auf magisch-düstere Art und Weise von kindlicher Depression und der Wichtigkeit, diese zu sehen und zeitnah darauf zu reagieren. Die Emotionen des Mädchens dürfen einen großen Raum einnehmen, die Kamera ist nah bei ihr und ihren Dämonen. Drumherum schweben filigrane Staubpartikel wie Feenstaub. Killis Film könnte allerdings auch von der später nicht mehr nachempfindbaren Bürde des Erwachsenwerdens erzählen. In jedem Fall gibt es Fenster, Ausgänge, Licht – wenn man nur genau hinschaut.

Marie Ketzscher

Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen

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28.10.
#372
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#372
Teil der Kompilation
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Regie
Anita Killi
Buch
Anita Killi, Marianne Bundgaard Nielsen
Kamera
Morten Skallerud
Schnitt
Simen Gengenbach
Produktion
Anita Killi, Marita Mayer
Sound Design
Håkon Lammetun
Musik
Zbigniew Preisner
Animation
Jens Jonathan Gulliksen
Animation Technique
Puppets

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Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Hommage: Trollfilm
Filmstill Mum’s Hair
Mum’s Hair Maja Arnekleiv
Während der Chemo verwandeln Maja und ihre Geschwister die Haar-Transformation ihrer Mutter Anita Killi in einen liebevollen Pixilation-Film – Gewinner der Goldenen Taube 2017.
Filmstill Mum’s Hair

Mum’s Hair

Mammas hår
Maja Arnekleiv
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2017
6 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Der Verlust der Kopfhaare durch eine Chemotherapie ist für viele Menschen ein schmerzhafter Einschnitt, auch weil die Glatze die neue Verletzlichkeit so ausstellt. Doch Maja Arnekleiv, die Tochter der norwegischen Animationsregisseurin Anita Killi, verwandelt die Schritte der Transformation – die Original-Mama-Haare, die Fast-Glatze, den neuen Haarwuchs, der so anders ist als die Pre-Chemo-Haare – in eine Hommage an Resilienz, Liebe und Familienzusammenhalt, auch in schwierigen Krankheitszeiten. In einem über zwei Jahre entstandenen Pixilation-Dokumentarfilm hält sie in 755 (aus über 3.000 geschossenen) Einzelbildern fest, wie sie und ihre Geschwister die Haare von Anita Killi, die die Betrachter*innen dabei immer fest im Blick hat, frisiert, föhnt, stylt, mit Zöpfen und Haarspray herrichtet. Mal lachend, mal ernst, immer liebevoll. Für ihren zarten, sehr rührenden Film, der die Vierfach-Mama feiert, wie auch immer sie ausschaut, gewann Maja Arnekleiv 2017 die Goldene Taube.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Regie
Maja Arnekleiv
Kamera
Maja Arnekleiv
Produktion
Anita Killi
Musik
Mattis Sørum

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Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill no_mercy_in_Mexico
no_mercy_in_Mexico Oscar Asán
Popkulturelle Versatzstücke aus Games und Internet nähren eine rauschhafte Faszination für die brutale Mentalität der Drogenkartelle. Doch was, wenn aus dem Spiel blutiger Ernst wird?
Filmstill no_mercy_in_Mexico

no_mercy_in_Mexico

no_mercy_in_Mexico
Oscar Asán
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Mexiko
2025
23 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
In der Anrufung des verschollenen Freundes schwärmt eine Ich-Stimme von der gemeinsamen Zukunft nach dessen Rückkehr: fette Karren, große Knarren und unterwürfige Frauen. Die Fantasie schwebt im Vogelflug über die Sierra, eine digital modulierte Landschaft, die mit ihren Löchern und Glitches anzeigt, dass hier etwas grundsätzlich nicht stimmt. Game Over, aus dem Spiel wird blutiger Ernst, der Freund ist in den Händen von Killern eines Drogenkartells. Fiktional, aber nah an der Realität montiert der Film assoziativ popkulturelles Audio-, Video- und Game-Material aus dem Internet, um die rauschhafte Faszination für eine pervers fetischisierte, gewaltverherrlichende Gewinnermentalität zu beschreiben. Diese Idolisierung gerät bei einem Webportal mit realen Videoaufnahmen von bestialischer Brutalität in die Sackgasse. Entwaffnend klar und unglaublich nahegehend analysiert Oscar Asán, wie enthemmt ein Kartell die Menschen von Culiacán in Mörder und Mordopfer einteilt.

André Eckardt

Thematisiert Drogenkonsum, Tod, Mord

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt, Folter

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27.10.
#242
CineStar 6
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27.10.2026
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27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
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28.10.
#331
CineStar 5
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28.10.2026
CineStar 5
#331
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01.11.
#721
CineStar 4
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01.11.2026
CineStar 4
#721
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Oscar Asán
Buch
Oscar Asán
Kamera
Oscar Asán
Schnitt
Oscar Asán
Produktion
Oscar Asán
Ton
Bruno Galar, Juan Jiménez, Octavio Sánchez
Musik
Natanael Cano, Mabe Fratti, Octavio Sánchez
Animation
Oscar Asán
Animation Technique
3D Digital, Other, Motion Graphics

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Josep Prim
World Sales
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Marvin&Wayne S.L.
fest@marvinwayne.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis