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Retrospektive

Der Freiheitskampf der Menschen im Lateinamerika der 1960/70er-Jahre war ein wiederkehrendes Thema politisch engagierter Filmfestivals beiderseits der Mauer. Die daraus erwachsene Verbindung zwischen Leipzig, Ost-Berlin und West-Berlin bezeugen die analogen Filmmaterialien des militanten Kinos aus Ländern wie Argentinien, Chile oder Kuba, die sich heute im Archiv des Arsenal Filminstituts und im Bundesarchiv befinden.

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Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Leave This Room Buried
Leave This Room Buried Iva Kraljević
Wie ist die Grundstimmung unserer Ära? Im fließenden Wechsel zwischen 16-mm-Aufnahmen, Archivmaterial und Heimvideos will der Essay den Zeitgeist einfangen: ängstlich, nostalgisch, ungezähmt.
Filmstill Leave This Room Buried

Leave This Room Buried

Ovu sobu ostavite zakopanu
Iva Kraljević
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Kroatien
2026
17 Minuten
englische Titel
Untertitel: 
Keine
Deutsche Premiere
Was ist das vorherrschende Gefühl der heutigen Zeit? Sorge, Angst vor der Zukunft, unendliche amorphe Strömungen, eine Sehnsucht nach einfacheren Dingen der Vergangenheit? Zeitgemäß, sich permanent verschiebend und seltsam trostreich, ist diese erste Solo-Regiearbeit der Cutterin und Kamerafrau Iva Kraljević ein Versuch, die Stimmung des Zeitgeists zu erschließen – durch einen frei fließenden Essay, in dem Form und Inhalt sanft verwoben sind. An Fixsternen wie W. G. Sebald, Naomi Klein und Robert McFarlane orientiert, doch mit einem ganz eigenen Witz und lyrischer Note, zieht der Text auf der Leinwand schimmernde Linien zwischen Traum, Erinnerung, historischen Ereignissen und heutigen Gräueltaten einerseits und dem immerwährenden Trost der Natur andererseits, während Archivbilder und Familienfilme in neue 16 mm-Aufnahmen übergehen, Überblendungen üppig gedeihen und Fotos und Animationen sich im Bild breitmachen. Holz und Wasser, Stein und Feuer, wieder und wieder Atompilze; wenn das, was wir ausscheiden, zurückkommt, um uns zu verschlingen, haben wir hier wenigstens eine herzhafte Mahlzeit bekommen.

James Lattimer

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27.10.
#251
CineStar 7
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 7
#251
Teil der Kompilation
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Calendar
29.10.
#4C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C1
Teil der Kompilation
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Calendar
31.10.
#674
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#674
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#773
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Iva Kraljević
Buch
Iva Kraljević
Kamera
Iva Kraljević
Schnitt
Iva Kraljević
Produktion
Igor Grubić, Marijana Veljovic
Sound Design
Iva Kraljević

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Kontakt
Vanja Andrijević
vanja@bonobostudio.hr
World Sales
Vanja Andrijević
Bonobostudio
vanja@bonobostudio.hr
Nominiert für: Silberne Taube
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Letters from the Silenced Country
Letters from the Silenced Country Andrei Kutsila
Ein Land, in dem jede Opposition verfolgt und zerschlagen wird. Aufzeichnungen aus Belarus erzählen von Opferbereitschaft, Solidarität und den menschlichen Kosten des Widerstands.
Filmstill Letters from the Silenced Country

Letters from the Silenced Country

Listy
Andrei Kutsila
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Polen,
Litauen,
Deutschland
2026
72 Minuten
Belarusisch,
Russisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Nur sporadisch dringen Informationen aus dem isolierten Belarus. Und nahezu unerreichbar scheinen die Menschen in belarussischer Gefangenschaft. Andrei Kutsila, der im Zuge der staatlichen Repressionen selbst nach Polen geflohen ist, macht in seinem visuell and narrativ vielstimmigen Filmzeugnis die Schicksale von drei Inhaftierten publik. Sie stehen stellvertretend für die mehr als 65.000 Personen, die seit der umstrittenen Wiederwahl Alexander Lukaschenkos im Jahr 2020 kriminalisiert und interniert wurden. Da ist Kasia, eine Studentin, die mittels ihrer Kunst nach einem Weg sucht, den Alltag in Gefangenschaft zu bewältigen. Ihre in dunklen Tönen gehaltenen Zeichnungen gewähren Einblicke in eine grausame Situation; gleichzeitig geleiten sie in animierter Form durch „Letters from the Silenced Country“. Da ist außerdem Aktivist Witold Aschurak, dem eine Freundin Fotografien ins Gefängnis schickt. Aufnahmen der Überwachungskameras belegen seine Misshandlung, bevor er in Haft verstarb. Der frühere Kriminalbeamte Andrei Astapowitsch recherchiert derweil in Polen die Verbrechen in seiner einstigen Heimat und sammelt sie für die belarussische Oppositionsorganisation BYPOL. Auch ein anonymer Mann kommt zu Wort, der sein Leben in der Angst bestreitet, jederzeit verhaftet werden zu können. Andrei Kutsilas Film ist eine Kompilation des Schreckens – entstanden inmitten Europas.

Carolin Weidner

Thematisiert Tod

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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29.10.
#452
CineStar 7
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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29.10.2026
CineStar 7
#452
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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30.10.
#534
CineStar 5
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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30.10.2026
CineStar 5
#534
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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31.10.
#6C1
Cinémathèque in der naTo
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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31.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#6C1
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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Regie
Andrei Kutsila
Buch
Andrei Kutsila
Kamera
Wojciech Weglarz
Schnitt
Piotr Oginski
Produktion
Mirosław Dembiński, Giedrė Žickytė, Gregor Streiber
Sound Design
Saulius Urbanavicius
Animation
Natalia Spychala

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Kontakt
Mirosław Dembiński
mirek@studioeverest.pl
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, MDR-Film-Preis, Leipziger Ring, FIPRESCI Preis
Retrospektive
Filmstill Líber Arce, liberarse
Líber Arce, liberarse Mario Handler, Mario Jacob, Marcos Banchero
Líber Arce, der Name eines bei Protesten von der Polizei erschossenen Studenten, wird zum Aufruf: Liberarse, sich befreien. Ein stummer Aufschrei gegen Gewalt und Unterdrückung.
Filmstill Líber Arce, liberarse

Líber Arce, liberarse

Líber Arce, liberarse
Mario Handler, Mario Jacob, Marcos Banchero
Retrospektive
Dokumentarfilm
Uruguay
1969
11 Minuten
spanische Titel
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Líber Arce war der Name eines kommunistischen Studenten, der bei Protesten auf dem Universitätsgelände in Montevideo von der Polizei erschossen wurde. Der Film dokumentiert die Ereignisse vor und nach dessen Begräbnis, sein Titel verwandelt den Namen des Getöteten in einen Aufruf: liberarse, sich befreien. Dass der Film stumm ist und die Anklage gegen die sozialen und ökonomischen Verhältnisse sowie den US-Imperalismus durch Zwischentitel konkretisiert wird, macht aus den fehlenden Ressourcen für die Vertonung eine ästhetische Qualität: Wir sehen genauer hin, weil es nichts zu hören gibt. Mario Handler ist Mitgründer des Filmkollektivs „Cinemateca Tercer del Mundo“ (1969–1974), das ein eigenes Kino der Gegeninformation aufzubauen versuchte und eine Zeitschrift herausbrachte. Vor allem aber zeigte es die militanten Filme der anderen lateinamerikanischen Länder und machte sie weit über die Kreise der bürgerlichen Kultur hinaus in Uruguay bekannt.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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28.10.
#334
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#334
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Mario Handler, Mario Jacob, Marcos Banchero
Kamera
Mario Handler, Ferruccio Musitelli, Alberto Monteagudo
Produktion
Cinemateca del Tercer Mundo

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Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Look, We’re in Europe
Look, We’re in Europe Riad Arfin, Manushaqe Ibrahimi
Hausbau fern des Zuhauses: Bangladeschische Bauarbeiter im Kosovo geben Einblicke in ihre Handyaufnahmen, in ein Leben zwischen prekärer Arbeit und Träumen von einer besseren Zukunft.
Filmstill Look, We’re in Europe

Look, We’re in Europe

Look, We’re in Europe
Riad Arfin, Manushaqe Ibrahimi
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Kosovo,
Bangladesch,
UK
2026
15 Minuten
Bengali
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
Zum ersten Mal gesehener Schnee trifft auf harte Arbeit und Heimweh. Ein kosovarisch-bangladeschisches Regieduo bietet einen rohen, unmittelbaren Einblick in das Leben im Dazwischen und begleitet eine Gruppe bangladeschischer Bauarbeiter im Kosovo, die Häuser bauen, während sie fern von ihrer eigenen Heimat festsitzen. In einem fremden Land, das selbst von wirtschaftlicher Migration geprägt ist, zeichnen sich Alltagsfragmente der Arbeiter in ihren Handyaufnahmen ab:die Gesichter ihrer Familien auf dem Bildschirm, gefährliche Höhen bei der Arbeit und Träume von einer besseren Zukunft. Ein stilles Bewahren ihrer Menschlichkeit jenseits von Ausbeutung und Unsichtbarkeit. Für manche ist auch dies Europa…

Anca Păunescu

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27.10.
#2C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C1
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#371
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#371
Teil der Kompilation
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30.10.
#541
CineStar 6
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 6
#541
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#772
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Riad Arfin, Manushaqe Ibrahimi
Kamera
Riad Arfin
Schnitt
Riad Arfin
Produktion
Eroll Bilibani
Sound Design
Oronnok Prithibi

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Kontakt
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The Maternity Ward
The Maternity Ward Alain Kassanda
Das Schicksal der traditionsreichen Pariser Geburtsklinik Les Lilas scheint besiegelt: nicht profitabel genug. Eine unsentimentale Elegie auf Mitarbeitende, Patient*innen und ihren Kampf.
Filmstill The Maternity Ward

The Maternity Ward

Elégie pour Les Lilas
Alain Kassanda
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Frankreich
2026
106 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
Ein Institutionsporträt in Form einer Elegie: Nach über sechzig Jahren scheint das Schicksal der Geburtsklinik Les Lilas in Paris besiegelt. Der privaten Einrichtung, die nicht profitabel genug gearbeitet hat, werden die benötigten Zuschüsse gestrichen. Alain Kassanda begleitet in seinem Film ein letztes Aufflackern, zeigt hitzige innerbetriebliche Sitzungen sowie öffentliche Proteste für einen Erhalt. Gleichzeitig steht die Interaktion zwischen den in lila gekleideten Mitarbeitenden und ihren Patient*innen im Vordergrund: das zugewandte Begleiten durch den Geburtsvorgang, präzise Erläuterungen eines bevorstehenden Schwangerschaftsabbruchs oder die Beratung eines jungen Paares, das mit einer ungeplanten Schwangerschaft konfrontiert ist. Der Alltag in der Maternité des Lilas ist bewegt und bewegend. Und er blickt auf eine lange Tradition zurück: Tief verankert in der zweiten Welle der Frauenbewegung, schrieb die Klinik für ihre fortschrittliche Ausrichtung Geschichte. Jede sollte nach eigenen Vorstellungen gebären können, das Patriarchat wurde aus Kreiß- und OP-Saal verbannt – „mon corps, mon choix“. Die progressive Ausrichtung hat sich das unscheinbare Haus bis zuletzt bewahrt. Alain Kassandas Klagelied ist ohne Larmoyanz. Es ist die unsentimentale Darstellung eines nur auf dem Papier begründbaren Verlusts.

Carolin Weidner

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28.10.
#354
CineStar 7
The Maternity Ward
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28.10.2026
CineStar 7
#354
The Maternity Ward
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Calendar
30.10.
#531
CineStar 5
The Maternity Ward
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30.10.2026
CineStar 5
#531
The Maternity Ward
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Calendar
01.11.
#7D1
Kinobar Prager Frühling
The Maternity Ward
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01.11.2026
Kinobar Prager Frühling
#7D1
The Maternity Ward
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Alain Kassanda
Kamera
Alain Kassanda
Schnitt
Alain Kassanda
Produktion
Alain Kassanda, Emilie Guitard, Aloïs Kanyinda
Co-Produktion
Leila Badet
Ton
Alain Kassanda
Sound Design
Jocelyn Robert
Musik
Florent Dupuit

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Kontakt
Emilie Guitard
contact@ajimatifilms.com
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The Nights
The Nights Ana Bovino
Buenos Aires bei Nacht. La Pichi spricht ungehemmt von Beziehungen, Familie, Körperbildern und sozialen Schichten. Was könnte befreiender sein, als das Leben nach eigenen Regeln zu erzählen?
Filmstill The Nights

The Nights

Las Noches
Ana Bovino
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Argentinien
2026
82 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
Jimena ist in ihren Zwanzigern, eine junge Frau, die unter dem Spitznamen La Pichi bekannt ist und am Rand von Buenos Aires in der Nähe des Hafens aufwuchs, auf der anderen Seite der unsichtbaren Grenze zwischen Zentrum und Stadtrand. Das sind nicht einfach Zuschreibungen – so erzählt sie es selbst. Ihre Redseligkeit kennt kein Ende, was sie zur perfekten Geschichtenerzählerin macht. Wie eine Porteña-Scheherazade trägt La Pichi jeden Abend eine neue Geschichte vor, und es sind so viele, dass man schon mal den Überblick verlieren kann. Mit extravaganten Titeln klingen ihre Geschichten von Beziehungen, Familie, Körperbild und Gesellschaftsschichten erfunden, doch sie stammen alle aus ihrer Alltagsrealität. Es ist die gleiche Realität, die wir in samtigen nächtlichen Bildern zwischen ihren Voiceover-Monologen sehen. Die Erzählungen prägt ein ansteckender Enthusiasmus und Humor, der über ihren ambivalenten Subtext hinwegtäuscht: die Geschichte des Liebhabers, der nicht mit ihr gesehen werden wollte, die Geschichte der transvestiten-liebenden Großmutter, die herrliche Mahlzeiten kochte, die sie nicht essen durfte, die Geschichte des Vaters mit Vitiligo, der auf einmal nicht mehr da war. Und doch ist dies keine Erzählung von Elend und Leiden, sondern eine von unbezwingbarer, inspirierender Freude. Denn was kann ermächtigender sein, als den Raum zu bekommen, die eigene Biografie nach eigenem Gutdünken aufzuzeichnen? Wie La Pichi selbst sagt: „Ich war nicht ein Wort, ich war viele.“

James Lattimer

Enthält Darstellungen von Nacktheit, explizite Sexszenen

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27.10.
#254
CineStar 7
The Nights
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27.10.2026
CineStar 7
#254
The Nights
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28.10.
#321
CineStar 4
The Nights
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28.10.2026
CineStar 4
#321
The Nights
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29.10.
DOK Stream 24h
The Nights
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29.10.2026
DOK Stream 24h
The Nights
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31.10.
#664
Passage Kinos Astoria
The Nights
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#664
The Nights
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Regie
Ana Bovino
Buch
Ana Bovino
Kamera
Delfina Margulis Darriba
Schnitt
Laura Basombrío
Produktion
Ana Bovino, Natalia de la Vega
Ton
Mercedes Tennina, Victoria Maréchal
Sound Design
Mercedes Tennina

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Kontakt
Ana Bovino
Nominiert für: Silberne Taube, Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Nothing Happens After Your Absence
Nothing Happens After Your Absence Ibrahim Omar
„Kino ist hier verboten – hier spielt man lieber Fußball“. Um in seinem Heimatdorf im Sudan Filme zu zeigen, muss Ibrahim Bürokratie und Gegenwehr überwinden. Dann bricht der Krieg aus.
Filmstill Nothing Happens After Your Absence

Nothing Happens After Your Absence

Nothing Happens After Your Absence
Ibrahim Omar
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Sudan
2026
16 Minuten
Arabisch,
Tigre
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Ibrahim ist zurück in dem Dorf, das er einst verlassen hat. Er möchte Filme zeigen. Doch „Kino ist hier verboten, Ibrahim – hier spielt man lieber Fußball“, heißt es in blauer Schrift über der trockenen Landschaft. Also veranstaltet das Sudan Film Institute ein Fußballmatch mit vier Teams, benannt nach Elia Suleiman, Abbas Kiarostami, Ousmane Sembène und Abderrahmane Sissako. Wer gewinnt, bestimmt den Film des Abends. Bis dahin sind lokale Gepflogenheiten und Bürokratie zu überwinden. Und dann bricht der Krieg aus. „Nothing Happens After Your Absence“ ist der letzte Teil von Omers Trilogie „After the Event or Post-Trauma“, die den Sudan in einem zeitlichen Schwebezustand betrachtet: Der Krieg bleibt dabei außerhalb des Bildes. Er erscheint in Texteinblendungen, im Kinderspiel, in Konversationen. Mit Humor und Satire erzählt Omer von der Gewalt, die in den Alltag eindringt, und vom Kino als Ort des Widerstands und der Gemeinschaft.

Seggen Mikael

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28.10.
#374
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#374
Teil der Kompilation
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29.10.
#461
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Astoria
#461
Teil der Kompilation
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Calendar
30.10.
#542
CineStar 6
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 6
#542
Teil der Kompilation
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01.11.
#773
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Ibrahim Omar
Kamera
Ala Kheir
Schnitt
Ziad Faid, Youhanna Nagy
Produktion
Ibrahim Omar
Ton
Ala Kheir, Ibrahim Omar, Youssef Assaf

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Kontakt
Flavio Armone
World Sales
Flavio Armone
Lights On
lightsonteam@gmail.com
Retrospektive
Filmstill Now!
Now! Santiago Álvarez
„Now!“ feuert ins Bild wie aus einem Maschinengewehr. Ein radikaler Aufschrei gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA: laut, wütend, kompromisslos und dringlich, bis heute.
Filmstill Now!

Now!

Now!
Santiago Álvarez
Retrospektive
Dokumentarfilm
Kuba
1965
6 Minuten
ohne Dialog
Keine Premiere

„Still I believe / We are created, free and equal / Now / Now / Now …“ Die US-amerikanische Sängerin Lena Horne interpretiert das hebräische Lied „Hava Nagila“ mit verändertem Text: „Now!“ (1963) wurde zu einer Hymne der Bürgerrechtsbewegung in den USA, während Santiago Álvarez‘ gleichnamiger Film zum Agitprop-Klassiker avancierte. Er montiert Fotografien und wenige kurze Bewegtbildsequenzen von Rassendiskriminierung, Polizeigewalt und weißem Terror im Rhythmus von Hornes Song. Allein die Internationale Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche zeigte „Now!“ nach der Golden Taube 1965 fünf weitere Male in zwei Jahrzehnten. Die Präsenz des kubanischen Dokumentarfilms in Leipzig gleicht einer langen Erfolgsgeschichte, nicht zuletzt dank Álvarez, seinem bekanntesten Vertreter. Neben den Vorführungen seiner Filme war er mehrmals Mitglied der Internationalen Jury. Selbst nach dem Eklat um die Positionierung zum Prager Frühling 1968 blieb Álvarez Dauergast.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von Rassismus, körperliche Gewalt

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27.10.
#233
CineStar 5
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 5
#233
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Santiago Álvarez
Kamera
Pepín Rodríguez, Adalberto Hernández
Schnitt
Norma Torrado, Idalberto Gálvez
Produktion
ICAIC – Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos

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Kontakt
Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Retrospektive
Filmstill Nuestra voz de tierra, memoria y futuro
Nuestra voz de tierra, memoria y futuro Marta Rodríguez, Jorge Silva
Der Kampf um Land und kulturelle Selbstbestimmung einer indigenen Gemeinde im Südwesten Kolumbiens in den 1970er Jahren: Magie und Mythen bestärken den Prozess der politischen Organisierung.
Filmstill Nuestra voz de tierra, memoria y futuro

Nuestra voz de tierra, memoria y futuro

Nuestra voz de tierra, memoria y futuro
Marta Rodríguez, Jorge Silva
Retrospektive
Dokumentarfilm
Kolumbien
1981
107 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Marta Rodríguez und Jorge Silva waren erstmals 1972 in Leipzig vertreten – mit „Planas, testimonio de un etnocidio“ (1971) in der Retrospektive „Film im Freiheitskampf der Völker: Lateinamerika“ sowie im Fernseh-Wettbewerb und „Chircales“ (1972) im Kino-Wettbewerb. Beiden Filmen wurden Goldene Tauben verliehen, Rodríguez und Silva avancierten aus dem Stand zu Stars des Festivals. 1975 brachte sie „Campesinos“ zurück nach Leipzig. Dieser Film markiert den Beginn ihrer Beschäftigung mit der jahrhundertelangen Unterdrückung der indigenen Gemeinschaften der Region Cauca im Südwesten Kolumbiens und deren ebenso langem Widerstand gegen koloniale Ausbeutung und Enteignung. Das Thema mündete Jahre später in „Nuestra voz de tierra, memoria y futuro“, der einige Einstellungen aus „Campesinos“ verwendet. Rodríguez und Silva dokumentieren den Prozess der politischen Organisierung der Gemeinde Coconuco im Zuge der Landreformbewegung der 1970er Jahre unter der weitreichenden kritischen Mitarbeit ihrer Protagonist*innen. Gleichzeitig wird der Versuch unternommen, den Naturalismus der dokumentarischen Form hinter sich zu lassen und sich dem Unterbewusstsein der indigenen Kultur zu nähern, ihre „magische Welt in all ihrer Komplexität und Schönheit darzustellen“, so Silva im Gespräch mit Peter B. Schumann im Informationsblatt des Forums der Berlinale 1982. In der restaurierten digitalen Fassung feierte der Film 2019 erneut Weltpremiere im Forum.

Florian Wüst

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30.10.
#533
CineStar 5
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 5
#533
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Marta Rodríguez, Jorge Silva
Kamera
Jorge Silva
Schnitt
Marta Rodríguez, Jorge Silva, Caíta Villalón
Produktion
Fundación de Cine Documental in collaboration with the Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos
Ton
Ignacio Jiménez, Eduardo Burgos, Nora Drufovka
Musik
Jorge López

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Kontakt
Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Retrospektive
Filmstill Ollas populares
Ollas populares Gerardo Vallejo
Bilder aus einer staatlichen Volksküche, apathisch wird dünne Brühe gelöffelt. Dazu die argentinische Nationalhymne. „Hört den Lärm gesprengter Ketten“ – Zynismus oder revolutionärer Ruf?
Filmstill Ollas populares

Ollas populares

Ollas populares
Gerardo Vallejo
Retrospektive
Dokumentarfilm
Argentinien
1968
5 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

In der Provinz Tucumán, einer der ärmsten Gegenden Argentiniens, werden unzählige Familien nach der jährlichen Zuckerrohrernte arbeitslos. Der Staat richtet gegen den Hunger sogenannte Volksküchen ein. Nahezu apathisch löffeln Kinder und Alte die dünne Brühe. „Karg und elementar sind diese Bilder. Die Kamera konfrontiert kommentarlos mit einer Situation des Elends, wie sie eloquente Plädoyers nicht zu beschreiben in der Lage sind,“ merkt Peter Kress im Bericht der Westdeutschen Kurzfilmtage 1970 an. Kontrapunktisch zu den Bildern ist „Ollas populares“ die argentinische Nationalhymne unterlegt. Lässt sich deren Text nur als Ausdruck von Zynismus verstehen? Vielleicht kann er ganz anders verstanden werden – als revolutionäres Fanal: „Hört den Lärm gesprengter Ketten. / Seht auf dem Thron die edle Gleichheit.“ Gerardo Vallejos Film entstand unter ständiger Furcht vor Aufdeckung der Urheberschaft, weshalb er im Oberhausener Programm anonymisiert aufgeführt ist.

Florian Wüst

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31.10.
#633
CineStar 5
Teil der Kompilation
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31.10.2026
CineStar 5
#633
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Gerardo Vallejo
Kamera
Gerardo Vallejo
Schnitt
Gerardo Vallejo
Produktion
Grupo Cine Liberación

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Kontakt
Camila Vallejo
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Patronymic
Patronymic Mariia Ponomarova
Aus internationalen Dokumenten ist ihr Patronym verschwunden. Für Mariia mehr als ein bürokratisches Detail: Der Name verbindet sie mit ihrem Vater und der Ukraine. Identitätssuche per Nachtzug.
Filmstill Patronymic

Patronymic

Patronymic
Mariia Ponomarova
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Niederlande,
Ukraine
2026
22 Minuten
Englisch,
Ukrainisch,
Polnisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
„Was für eine Kleinigkeit, sich in Zeiten einer Invasion darüber den Kopf zu zerbrechen. Es ist doch nur ein bürokratischer Eintrag“, spottet der Chor der Kritiker*innen. Aus Mariias internationalen Dokumenten ist ihr Patronym Volodymyrivna verschwunden – ein zweiter Vorname, der auf den Namen ihres Vaters verweist. Für sie ist der Name mehr als eine Formalität: Er verbindet sie mit ihrem Vater und der Ukraine. Der persönliche Film verknüpft auf spielerische Weise dokumentarische Aufnahmen mit Archivmaterial, offiziellen Dokumenten und inszenierten Nachstellungen in einem Nachtzug. Dabei hinterfragt er das patriarchale Konzept des Patronyms und beleuchtet seine postkolonialen Verbindungen. Für Mariia ist dies nach „May 9th“ (2015) und „Three Windows on South West“ (2023) bereits das dritte Werk, in dem sie sich mit ihrer Identität auseinandersetzt.

Seggen Mikael

Thematisiert Kriegsszenen

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27.10.
#274
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#274
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28.10.
#351
CineStar 7
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 7
#351
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31.10.
#631
CineStar 5
Teil der Kompilation
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31.10.2026
CineStar 5
#631
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01.11.
#772
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Mariia Ponomarova
Buch
Mariia Ponomarova
Kamera
Roy van Egmond
Schnitt
Douwe Dijkstra
Produktion
Noortje Wilschut
Sound Design
Michael Bucuzzo
Musik
John Object, Olga Pakholiuk

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Kontakt
Lucila Riggio
shortsfit@gmail.com
World Sales
Lucila Riggio
ShortsFit
shortsfit@gmail.com
Mehr zum Film
Retrospektive
Filmstill Pintando con el pueblo
Pintando con el pueblo Leonardo Céspedes
Pinsel, Farbkübel, Leinwand: Ein riesiges Gemälde entsteht vor dem Präsidentenpalast in Santiago. Salvador Allende verkündet: „Die Kultur sei nicht nur für einige Wenige da.“
Filmstill Pintando con el pueblo

Pintando con el pueblo

Pintando con el pueblo
Leonardo Céspedes
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1971
8 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Mit der Wahlkampagne der Unidad Popular 1970 mobilisierten die Ramona-Parra-Brigaden junge Aktivist*innen im ganzen Land. Mit Pinseln und Farbkübeln malten sie politische Botschaften auf Wände und Mauern. Álvaro Ramírez – später auch im DDR-Exil als Filmemacher tätig – dokumentiert in „Brigada Ramona Parra“ (1970) die teils waghalsige Arbeit einer dieser Gruppen. Leonardo Céspedes‘ „Pintando con el pueblo“ wiederum zeigt die Neuausrichtung der chilenischen Kulturpolitik unter Salvador Allende. Künstler*innen und Kunststudierende verwirklichen unter den Augen der Passant*innen ein riesiges Gemälde vor dem Präsidentenpalast La Moneda in Santiago, das als Bühne für eine Kundgebung der Unidad Popular dient. Der Film endet mit Allendes Rede über die Kunst als „eine Kunst für das ganze Volk”. Die 16mm-Verleihkopie im Arsenal-Archiv ist wahrscheinlich das einzig erhaltene Material von „Pintando con el pueblo“. Für diese Retrospektive wurde sie digitalisiert.

Florian Wüst

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Leonardo Céspedes
Kamera
Toño Ríos, Carlos González
Produktion
Cine Experimental de la Universidad de Chile

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Kontakt
Arsenal – Institut für Film und Videokunst