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Retrospektive
Filmstill Now!
Now! Santiago Álvarez
„Now!“ feuert ins Bild wie aus einem Maschinengewehr. Ein radikaler Aufschrei gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA: laut, wütend, kompromisslos und dringlich, bis heute.
Filmstill Now!

Now!

Now!
Santiago Álvarez
Retrospektive
Dokumentarfilm
Kuba
1965
6 Minuten
ohne Dialog
Keine Premiere

„Still I believe / We are created, free and equal / Now / Now / Now …“ Die US-amerikanische Sängerin Lena Horne interpretiert das hebräische Lied „Hava Nagila“ mit verändertem Text: „Now!“ (1963) wurde zu einer Hymne der Bürgerrechtsbewegung in den USA, während Santiago Álvarez‘ gleichnamiger Film zum Agitprop-Klassiker avancierte. Er montiert Fotografien und wenige kurze Bewegtbildsequenzen von Rassendiskriminierung, Polizeigewalt und weißem Terror im Rhythmus von Hornes Song. Allein die Internationale Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche zeigte „Now!“ nach der Golden Taube 1965 fünf weitere Male in zwei Jahrzehnten. Die Präsenz des kubanischen Dokumentarfilms in Leipzig gleicht einer langen Erfolgsgeschichte, nicht zuletzt dank Álvarez, seinem bekanntesten Vertreter. Neben den Vorführungen seiner Filme war er mehrmals Mitglied der Internationalen Jury. Selbst nach dem Eklat um die Positionierung zum Prager Frühling 1968 blieb Álvarez Dauergast.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von Rassismus, körperliche Gewalt

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27.10.
#233
CineStar 5
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 5
#233
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Santiago Álvarez
Kamera
Pepín Rodríguez, Adalberto Hernández
Schnitt
Norma Torrado, Idalberto Gálvez
Produktion
ICAIC – Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos

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Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Retrospektive
Filmstill Nuestra voz de tierra, memoria y futuro
Nuestra voz de tierra, memoria y futuro Marta Rodríguez, Jorge Silva
Der Kampf um Land und kulturelle Selbstbestimmung einer indigenen Gemeinde im Südwesten Kolumbiens in den 1970er Jahren: Magie und Mythen bestärken den Prozess der politischen Organisierung.
Filmstill Nuestra voz de tierra, memoria y futuro

Nuestra voz de tierra, memoria y futuro

Nuestra voz de tierra, memoria y futuro
Marta Rodríguez, Jorge Silva
Retrospektive
Dokumentarfilm
Kolumbien
1981
107 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Marta Rodríguez und Jorge Silva waren erstmals 1972 in Leipzig vertreten – mit „Planas, testimonio de un etnocidio“ (1971) in der Retrospektive „Film im Freiheitskampf der Völker: Lateinamerika“ sowie im Fernseh-Wettbewerb und „Chircales“ (1972) im Kino-Wettbewerb. Beiden Filmen wurden Goldene Tauben verliehen, Rodríguez und Silva avancierten aus dem Stand zu Stars des Festivals. 1975 brachte sie „Campesinos“ zurück nach Leipzig. Dieser Film markiert den Beginn ihrer Beschäftigung mit der jahrhundertelangen Unterdrückung der indigenen Gemeinschaften der Region Cauca im Südwesten Kolumbiens und deren ebenso langem Widerstand gegen koloniale Ausbeutung und Enteignung. Das Thema mündete Jahre später in „Nuestra voz de tierra, memoria y futuro“, der einige Einstellungen aus „Campesinos“ verwendet. Rodríguez und Silva dokumentieren den Prozess der politischen Organisierung der Gemeinde Coconuco im Zuge der Landreformbewegung der 1970er Jahre unter der weitreichenden kritischen Mitarbeit ihrer Protagonist*innen. Gleichzeitig wird der Versuch unternommen, den Naturalismus der dokumentarischen Form hinter sich zu lassen und sich dem Unterbewusstsein der indigenen Kultur zu nähern, ihre „magische Welt in all ihrer Komplexität und Schönheit darzustellen“, so Silva im Gespräch mit Peter B. Schumann im Informationsblatt des Forums der Berlinale 1982. In der restaurierten digitalen Fassung feierte der Film 2019 erneut Weltpremiere im Forum.

Florian Wüst

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30.10.
#533
CineStar 5
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 5
#533
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Marta Rodríguez, Jorge Silva
Kamera
Jorge Silva
Schnitt
Marta Rodríguez, Jorge Silva, Caíta Villalón
Produktion
Fundación de Cine Documental in collaboration with the Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos
Ton
Ignacio Jiménez, Eduardo Burgos, Nora Drufovka
Musik
Jorge López

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Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill The Orbit of Minor Satellites
The Orbit of Minor Satellites Chris Sullivan
Rosemary ist Patientin, Dr. Richards ihr Psychiater – aber wer braucht hier eigentlich wen? Eine Behandlung auf dem schmalen Grat zwischen imaginierten Welten und Therapiesitzungs-Realität.
Filmstill The Orbit of Minor Satellites

The Orbit of Minor Satellites

The Orbit of Minor Satellites
Chris Sullivan
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
USA,
Japan
2026
117 Minuten
Englisch,
Russisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Ist denn der Psychiater nicht auch vom Patienten abhängig? Für Chris Sullivan ist die Sache klar: Das ist er, gerade in langen, intensiven Behandlungen, die viel Empathie benötigen. Für seinen schwarz-weißen Langfilm hat er sich deswegen einen radikalen narrativen Ansatz erwählt, in dem Behandlungsraum und Krankheit ständig assoziativ ineinander übergehen, sodass wir nicht wissen, wo genau wir uns eigentlich befinden. Nur die Ankerpunkte sind definiert: Rosemary Hamm ist als langjährige Patientin das Forschungsobjekt und Buchsujet von Dr. Durwood Richards. Sie leidet unter Schizophrenie und ist daher manchmal überzeugt, im Kalten Krieg der 60er-Jahre in einer sowjetischen Raumstation zu leben. Dort hält sie auch Zwiegespräche mit einem großen Büffel (mit der Stimme von Boris Karloff, der 1931 Frankensteins Monster legendär verkörperte). Den schmalen Grat zwischen den imaginierten Welten von Rosemary (Animation) und der Therapiesitzungs-Realität (Live-Action) macht Sullivan immer wieder spürbar – manchmal bleibt die animierte Patientin im Zimmer sitzen, manchmal schält sie sich unwillig aus ihrer rotoskopierten Hülle. In allen Welten, fiktional oder real, überschneiden sich aber auch die Themen, die Arzt und Patientin wie Satelliten umkreisen: Es geht um Verlust, um Liebe und vor allem um Vergebung.

Marie Ketzscher

Thematisiert Tod

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27.10.
#243
CineStar 6
The Orbit of Minor Satellites
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27.10.2026
CineStar 6
#243
The Orbit of Minor Satellites
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Calendar
28.10.
DOK Stream 24h
The Orbit of Minor Satellites
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28.10.2026
DOK Stream 24h
The Orbit of Minor Satellites
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29.10.
#4C2
Cinémathèque in der naTo
The Orbit of Minor Satellites
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C2
The Orbit of Minor Satellites
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31.10.
#672
Passage Kinos Wintergarten
The Orbit of Minor Satellites
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#672
The Orbit of Minor Satellites
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Calendar

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Regie
Chris Sullivan
Buch
Chris Sullivan
Kamera
Leah Corbin
Schnitt
Chris Sullivan
Produktion
Chris Sullivan
Co-Produktion
Nobuaki Doi
Ton
Chris Sullivan
Sound Design
Chris Sullivan
Animation
Chris Sullivan
Animation Technique
Mixed Media

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Chris Sullivan
chrissullivanx@gmail.com
Kids DOK
Filmstill Otá Layò
Otá Layò Urânia Munzanzu, Dalton Paula
Matheus und José leben im Regenwald Brasiliens, sammeln am Wasser Steine für ihre Kunst. Der Film begleitet die Brüder auf ihren Streifzügen und erzählt von ihrer tiefen Verbindung zur Natur.
Filmstill Otá Layò

Otá Layò

Otá Layò
Urânia Munzanzu, Dalton Paula
Kids DOK
Dokumentarfilm
Brasilien
2025
9 Minuten
Portugiesisch (Brasilien)
Untertitel: 
Englisch, Deutsch (Overvoice)
Weltpremiere

Die Brüder Matheus und José leben in Brasilien an den Flüssen des Kalunga-Quilombo, einer Gemeinschaft von Nachfahren geflohener Sklaven. Die Quellen und Flüsse sind ein wichtiger Teil ihres Lebens, und die beiden wissen, wie kostbar und schützenswert diese Gewässer sind. Am liebsten sammeln sie dort Steine, die sie für ihre Kunstwerke verwenden. Der Film begleitet die Brüder ein Stück auf ihren Streifzügen am Wasser und erzählt von ihrer besonderen Verbindung zu diesem Ort.

Lina Dinkla

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28.10.
#361
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Astoria
#361
Teil der Kompilation
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Calendar
31.10.
#662
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#662
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#7A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A1
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Urânia Munzanzu, Dalton Paula
Buch
Urânia Munzanzu
Kamera
Gabriel Teixeira
Schnitt
Lara Beck
Produktion
Urânia Munzanzu, Dalton Paula
Ton
Dudoo Caribe
Sound Design
Nuno Penna

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Retrospektive
Filmstill Pintando con el pueblo
Pintando con el pueblo Leonardo Céspedes
Pinsel, Farbkübel, Leinwand: Ein riesiges Gemälde entsteht vor dem Präsidentenpalast in Santiago. Salvador Allende verkündet: „Die Kultur sei nicht nur für einige Wenige da.“
Filmstill Pintando con el pueblo

Pintando con el pueblo

Pintando con el pueblo
Leonardo Céspedes
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1971
8 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Mit der Wahlkampagne der Unidad Popular 1970 mobilisierten die Ramona-Parra-Brigaden junge Aktivist*innen im ganzen Land. Mit Pinseln und Farbkübeln malten sie politische Botschaften auf Wände und Mauern. Álvaro Ramírez – später auch im DDR-Exil als Filmemacher tätig – dokumentiert in „Brigada Ramona Parra“ (1970) die teils waghalsige Arbeit einer dieser Gruppen. Leonardo Céspedes‘ „Pintando con el pueblo“ wiederum zeigt die Neuausrichtung der chilenischen Kulturpolitik unter Salvador Allende. Künstler*innen und Kunststudierende verwirklichen unter den Augen der Passant*innen ein riesiges Gemälde vor dem Präsidentenpalast La Moneda in Santiago, das als Bühne für eine Kundgebung der Unidad Popular dient. Der Film endet mit Allendes Rede über die Kunst als „eine Kunst für das ganze Volk”. Die 16mm-Verleihkopie im Arsenal-Archiv ist wahrscheinlich das einzig erhaltene Material von „Pintando con el pueblo“. Für diese Retrospektive wurde sie digitalisiert.

Florian Wüst

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Leonardo Céspedes
Kamera
Toño Ríos, Carlos González
Produktion
Cine Experimental de la Universidad de Chile

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Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Hommage: Helena Třeštíková
Filmstill Private Universe
Private Universe Helena Třeštíková
Eine ganz normale Familie, 37 Jahre lang im Fokus der Kamera. Im Kleinen wird der Wandel der tschechischen Gesellschaft nachvollzogen, ein Leben zwischen Karel Gott und John Lennon.
Filmstill Private Universe

Private Universe

Soukromý Vesmír
Helena Třeštíková
Hommage: Helena Třeštíková
Dokumentarfilm
Tschechische Republik
2012
83 Minuten
Tschechisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

„Die Zukunft ist ein relatives Konzept. Sie uns vorzustellen, liegt an uns.“ Wie recht hat doch die Fernsehmoderatorin, die, zu einer Zeit in der Menschen erstmals den Mond begehen und Panzer in Prag einfahren – beides mit unabsehbaren Folgen –, wohlfrisiert und in Schwarz-Weiß auf eine womöglich farbenfrohe Zukunft anstößt. Denn wer kann schon wirklich wissen, wie die Menschen in einigen Jahrzehnten leben werden. Als Petr 1974 am Tag seiner Hochzeit mit Jana in Prag ein Tagebuch beginnt, weiß er nicht, wie die Welt und sein kleines Familienuniversum sich entwickeln werden – und wie sich beides gegenseitig beeinflussen wird. Als Helena Třeštíková kurz darauf beginnt, Janas Schwangerschaft mit der Kamera zu begleiten, weiß sie nicht, dass daraus 37 Jahre später ihre bisher längste Langzeitdokumentation entsteht: „Private Universe.“ Petrs Tagebuchaufzeichnungen bilden das variable Gerüst für dieses stets leichtfüßige Familienportrait. Aus der Tagebuch-Perspektive erscheinen große politische Umbrüche zuweilen als Randnotizen, erste Zähne als zentrale Ereignisse. Im Kleinen wird der Wandel der Tschechischen Gesellschaft nachvollzogen, ein Leben zwischen Karel Gott und John Lennon. Die ganze Dimension des Filmtitels offenbart sich aber erst, als Sohn Honza, der Widerspenstige, sich zum eigentlichen Protagonisten entwickelt. Zur Stunde seiner Geburt vor 37 Jahren ahnte er noch nicht, dass er bereits unter dem Stern der Kamera stand. Ein guter Stern?

Lars Meyer, DOK Leipzig Katalog 2012

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29.10.
#472
Passage Kinos Wintergarten
The Miracle + Private Universe
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#472
The Miracle + Private Universe
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Regie
Helena Třeštíková
Buch
Helena Třeštíková
Kamera
Vlastimil Hamerník, Jiří Chod, David Cysař
Schnitt
Jakub Hejna
Produktion
Kateřina Černá, Pavel Strnad
Co-Produktion
Czech Television, RWE, Helena Třeštíková
Ton
Lukáš Moudrý

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Kontakt
Daniel Vadocký
Retrospektive
Filmstill Somos +
Somos + Pedro Chaskel, Pablo Salas
„Wir sind mehr“ steht auf den Schildern der ‚Mujeres por la vida'. 1985 trotzen Chileninnen Tränengas und Wasserwerfern. Ihr Widerstand gegen die Militärdiktatur bleibt ungebrochen.
Filmstill Somos +

Somos +

Somos +
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1985
16 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Ermutigt durch die UN-Resolution vom 6. November 1974, die sich gegen die Menschenrechtsverletzungen der chilenischen Militärdiktatur richtete, formierte sich ein erster Zusammenschluss von Angehörigen inhaftierter und verschwundener Personen. Ob in dieser oder anderen Initiativen, die für die Rückkehr zur Demokratie in Chile kämpften: Der Widerstand ging maßgeblich von Frauen aus. Dieser wurde in den 1980er Jahren immer sichtbarer, nicht zuletzt durch die Kreativität der Aktionsformen. Ein Beispiel: Die „Mujeres por la vida“ organisierten am 30. Oktober 1985 unter dem Slogan „Somos +“ (Wir sind mehr) eine Protestaktion im Stadtteil Providencia, Santiago. Die Frauen bildeten drei sich aufeinander zubewegende Reihen, die jeweils ein Band in einer der Nationalfarben Chiles trugen. Die auf Video gedrehte Dokumentation des Protests und seiner gewaltsamen Auflösung durch die Polizei wurde bei den Westdeutschen Kurzfilmtagen Oberhausen 1986 mehrfach ausgezeichnet.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Kamera
Pablo Salas, Leopoldo Correa
Schnitt
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Produktion
Antu Producciones

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Carsten Spicher
spicher@kurzfilmtage.de
DEFA Matinee
Filmstill Staßfurt – Windhoek
Staßfurt – Windhoek Lilly Grote, Julia Kunert
Kurz vor der deutschen Wiedervereinigung müssen die „DDR-Kinder von Namibia“ zurück in ihr Herkunftsland. Beim Abschied in die Ungewissheit bleibt die Frage: Kann Heimat fremd werden?
Filmstill Staßfurt – Windhoek

Staßfurt – Windhoek

Staßfurt – Windhoek
Lilly Grote, Julia Kunert
DEFA Matinee
Dokumentarfilm
DDR
1990
52 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere
Als die DDR in ihren letzten Atemzügen steckt und die deutsch-deutsche Wiedervereinigung kurz bevorsteht, müssen die „DDR-Kinder von Namibia“ in kürzester Zeit nach Afrika zurückkehren. Der Film beleuchtet die Gefühlslagen der Kinder und Jugendlichen unmittelbar vor der Abreise aus der DDR und nach der Ankunft in Windhoek. In Gesprächen wird ihre Zerrissenheit spürbar: Sie freuen sich auf ein mögliches Wiedersehen mit ihrer Familie, lassen jedoch Freunde und ihr Zuhause der vergangenen Jahre zurück. Kann die eigene Heimat fremd werden?

Philip Zengel

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31.10.
#671
Passage Kinos Wintergarten
Inside – Outside + Staßfurt – Windhoek
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#671
Inside – Outside + Staßfurt – Windhoek
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Lilly Grote, Julia Kunert
Buch
Lilly Grote, Julia Kunert
Kamera
Lilly Grote, Julia Kunert
Schnitt
Ingeborg Marszalek
Produktion
DEFA-Studio für Dokumentarfilme GmbH
Ton
Lilly Grote, Julia Kunert

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Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill They’re Here
They’re Here Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Ein dystopischer Winter in Minneapolis: Bewohner*innen kämpfen gegen die paramilitärischen Übergriffe durch ICE, deren gewaltige Dimension Poitras und Mueller als Horrorfilm sichtbar machen.

Filmstill They’re Here

They’re Here

They’re Here
Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
USA
2026
25 Minuten
Englisch,
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Minneapolis hat sich in ein Schlachtfeld verwandelt: Giftgrüner Nebel wabert über die winterlichen Straßen, es gibt Verwundete, Geschrei, panzerartige Fahrzeuge. Laura Poitras und Rachel Lauren Mueller erfassen das Wirken der paramilitärisch agierenden Einwanderungsbehörde ICE aus verschiedenen Blickwinkeln und verbinden sie zu einem Horrorfilm. In ihm organisieren sich Teile der Bevölkerung, um sich dem unrechtmäßigen Vorgehen der zumeist Vermummten entgegenzustellen und es zu protokollieren. Nach und nach wird ein Netz von gigantischer Dimension offenbar, welches die Entführung Minderjähriger, heimliche Auskundschaftungen und einen steten Strom von Abschiebeflügen umfasst. „They’re Here“ ist eine genrefluide, dokumentarische Dystopie, deren Düsterkeit durch den Score Alessandro Cortinis (Nine Inch Nails) noch gesteigert wird.

Carolin Weidner

Thematisiert Rassismus, Mord

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
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01.11.
#772
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Kamera
Rachel Lauren Mueller
Schnitt
Adriana Pacheco, Laura Poitras
Produktion
Rachel Lauren Mueller, Laura Poitras, Yoni Golijov
Co-Produktion
Adriana Pacheco, Adam Mellion
Sound Design
Hasan Estuidios
Musik
Alessandro Cortini
Animation
Josh Begley

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Kontakt
Yoni Golijov
World Sales
Josh Braun
Submarine Entertainment
German Distributor
ARTE France
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill this, too, will be liquid
this, too, will be liquid Karolina Malwina Gruschka
Alle Körper sind aus Wasser – und das Wasser um uns herum wird immer mehr. Ein poetisch-meditatives Experiment in Schwarz-Weiß, in dem Biografie und schmelzende Gletscher aufeinandertreffen.
Filmstill this, too, will be liquid

this, too, will be liquid

this, too, will be liquid
Karolina Malwina Gruschka
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Österreich
2025
13 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch
deutsche Untertitel
Internationale Premiere
Am Anfang war das Meer. In ihrem poetisch-leisen Experimentalfilm denkt Karolina Malwina Gruschka über ihr Verhältnis zum Wasser nach. Dabei verschränkt sie biografische Erinnerungen an das Schwimmenlernen und körperliches Urvertrauen mit Überlegungen zum Klimawandel. Der Erkenntnis, dass auch der eigene, zu 50 % aus Wasser bestehende Körper, so viel mit dem weltbedeckenden Nass zu tun hat, wird auch auf der Bildebene entsprochen: Gruschka überführt ihr Bildmaterial aus Found Footage und eigenen Urlaubsbildern in eine Farbtiefe von 1 Bit, wodurch ein visuelles Feld ausschließlich aus Schwarz und Weiß entsteht, in dem das Private und die dokumentierte Natur nicht mehr zu unterscheiden sind. Die Aufnahmen gehen wasserwellenartig von der entfernten Unschärfe in konkrete dokumentarische Beobachtungen von Gletscher-Ablösungen über und entfalten so eine meditative Wirkung: Wenn wir am Ende alle untergehen, dann sind wir wenigstens auch alle wieder im Wasser vereint.

Marie Ketzscher

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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28.10.
#3A1
Schaubühne Lindenfels
this, too, will be liquid & Atlas of Disappearance + Discussion mit Woche der Kritik
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28.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#3A1
this, too, will be liquid & Atlas of Disappearance + Discussion mit Woche der Kritik
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29.10.
#442
CineStar 6
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29.10.2026
CineStar 6
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Calendar
30.10.
#544
CineStar 6
this, too, will be liquid & Atlas of Disappearance
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30.10.2026
CineStar 6
#544
this, too, will be liquid & Atlas of Disappearance
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Karolina Malwina Gruschka
Produktion
Karolina Malwina Gruschka
Animation
Karolina Malwina Gruschka
Animation Technique
Found Footage, Mixed Media, 2D Digital

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Kontakt
Karolina Malwina Gruschka
info@karolinamalwina.net
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Through the Dust of Time
Through the Dust of Time Wan Chen Lin
Ein Hakka-Dorf im Süden Taiwans: Die achtzigjährige Alan verbringt den stillen Alltag mit Gartenarbeit und Freundin A-Mei. Jüngere Generationen zieht es fort. Wer wird die Traditionen bewahren?
Filmstill Through the Dust of Time

Through the Dust of Time

foˋ fong
Wan Chen Lin
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Taiwan
2026
29 Minuten
Traditionelles Chinesisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Wugoushui, ein Hakka-Dorf im Süden Taiwans, verliert mit dem Fortgang jüngerer Generationen zusehends seine traditionelle Lebensweise. Die Huofang-Häuser, in denen einst mehrere Generationen einer Familie zusammenlebten, werden stiller. Zwischen dem Warten darauf, dass Kinder und Enkelkinder das Haus mit Leben füllen, und den Momenten, in denen sie wieder gehen, verbringt die achtzigjährige Alan ihre Tage mit Gartenarbeit, der Verarbeitung der Ernte und den kleinen Tätigkeiten des Alltags, die sie mit ihrer langjährigen Freundin A-Mei teilt. Hier hat das Leben einen anderen Rhythmus, den Alan mit Anmut und Gelassenheit annimmt.

Anca Păunescu

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27.10.
#271
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#271
Teil der Kompilation
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29.10.
#481
UT Connewitz
Teil der Kompilation
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29.10.2026
UT Connewitz
#481
Teil der Kompilation
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01.11.
#7A3
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A3
Teil der Kompilation
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01.11.
#774
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Wan Chen Lin
Buch
Wan Chen Lin
Kamera
Chien Chiang
Schnitt
Hsu Changhao, Wan Chen Lin
Produktion
Chang Tao Ping
Co-Produktion
Lin Tse
Ton
Haung Pei Yu
Sound Design
Hanson Tsai
Musik
Su Chun Han

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Kontakt
Wan Chen Lin
qaz196626@gmail.com
Nominiert für: Silberne Taube
Positions
Filmstill Tricontinental, Letter to Open in Case Of
Tricontinental, Letter to Open in Case Of Laura Cazador
Michèle Firk kämpft in den 1960ern als Filmkritikerin und Aktivistin für die anti-imperialistische Revolution in Afrika, Asien und Lateinamerika. Eine Hommage an ihr kurzes, radikales Leben.
Filmstill Tricontinental, Letter to Open in Case Of

Tricontinental, Letter to Open in Case Of

Tricontinentale, lettre à ouvrir au cas où
Laura Cazador
Positions
Dokumentarfilm
Schweiz,
Kuba
2026
97 Minuten
Französisch,
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

Die französische Kritikerin und Aktivistin Michèle Firk starb mit 31 Jahren und hinterließ nur wenig: Einige Texte in der Filmzeitschrift Positif, den Drehbuchentwurf eines unverwirklichten Films, Tagebucheinträge und einen Abschiedsbrief für den Fall ihres Todes. Ausgehend von diesen Schriftstücken zeichnet Laura Cazador ein kurzes, radikales Leben in den späten 1950er- und 1960er-Jahren nach. Ein Leben, das nicht nur mit der Filmgeschichte, sondern mit den linken Diskursen und den anti-imperialistischen Bewegungen jener Zeit eng verbunden ist. Firk politisiert sich während des Algerienkriegs, engagiert sich im sozialistischen Kuba und schließt sich später dem bewaffneten Kampf in Guatemala an. Ben Barka, Salvador Allende, Fidel Castro und Ché Guevara geistern durch das faszinierend dichte Archivmaterial dieses Films – allesamt verbunden durch die Idee der Tricontinental. Die Konferenz in Havanna, an der Firk mitarbeitete, sollte 1966 ein neues, blockfreies Bündnis der Länder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas ins Leben rufen. Cazador, als Regisseurin selbst in Kuba ausgebildet, versteht Firk als Reibungs- und Bezugspunkt für das eigene, gegenwärtige Schaffen. So reflektiert der Film den Zusammenhang von Cinephilie und politischem Engagement nicht nur anhand Firks Texten, sondern auch mit den Bildern des „Dritten Kinos“.

Jan-Philipp Kohlmann

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27.10.
#232
CineStar 5
Tricontinental, Letter to Open in Case Of + Diskussion
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27.10.2026
CineStar 5
#232
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Calendar
28.10.
#3C2
Cinémathèque in der naTo
Tricontinental, Letter to Open in Case Of
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28.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#3C2
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Laura Cazador
Buch
Laura Cazador
Kamera
Alejandro B. Moya, Roman Le Chapelier, Anlly Sardiñas, Rafael "Felito" Garcia
Schnitt
Amanda Cortes, Laura Cazador
Produktion
Mark Olexa, Francesca Scalisi
Co-Produktion
Adriana Moya
Sound Design
Adrien Kessler
Musik
Alain Glauser, Matthieu Grosjean

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Mark Olexa
mrkolexa@gmail.com
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