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Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Maro’s Photo
Maros Foto Alexandros Murböck
Spielende Kinder auf der Münchner Panzerwiese, eine Frau mit Engelsflügeln. Mutter und Sohn kehren an den Ort der Schwarz-Weiß-Aufnahme zurück, um Geschichte und Geschichten zu rekonstruieren.
Filmstill Maro’s Photo

Maros Foto

Maros Foto
Alexandros Murböck
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
30 Minuten
Griechisch,
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Anfang der 2000er-Jahre macht Maria Nikolaidou auf der Münchner „Panzerwiese“ ein Foto: Ihr Sohn Alexandros und ein anderer kleiner Junge spielen Krieg. Eine Frau mit Engelsflügeln legt schützend die Arme um die beiden. 23 Jahre später kehren Mutter und Sohn an den Entstehungsort der Schwarz-Weiß-Aufnahme zurück. Mit derselben Kamera dreht Alexandros nun einen Fotofilm über das Bild von damals und trifft sich auch mit seinem einstigen Spielkameraden. Aus dem Off bringen ihre Erinnerungen und Assoziationen unterschiedliche Perspektiven und Stimmungen zum Vorschein. Die Geschichte und die Geschichten hinter einer Fotografie werden rekonstruiert: Was wurde damals übersehen? Warum sollte Alexandros keine Waffe von den Großeltern bekommen? Wer ist die Person auf dem Hügel im Hintergrund? Am Ende entsteht ein neues Bild.

Anke Leweke

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27.10.
#272
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#272
Teil der Kompilation
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29.10.
#451
CineStar 7
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 7
#451
Teil der Kompilation
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30.10.
#561
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#561
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30.10.
#5A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A1
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Alexandros Murböck
Kamera
Alexandros Murböck
Schnitt
Alexandros Murböck
Produktion
Alexandros Murböck, Kunsthochschule für Medien Köln
Ton
Alexandros Murböck
Sound Design
Alexandros Murböck, Judith Nordbrock

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Kontakt
Alexandros Murböck
a.murboeck@posteo.de
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The Maternity Ward
The Maternity Ward Alain Kassanda
Das Schicksal der traditionsreichen Pariser Geburtsklinik Les Lilas scheint besiegelt: nicht profitabel genug. Eine unsentimentale Elegie auf Mitarbeitende, Patient*innen und ihren Kampf.
Filmstill The Maternity Ward

The Maternity Ward

Elégie pour Les Lilas
Alain Kassanda
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Frankreich
2026
106 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
Ein Institutionsporträt in Form einer Elegie: Nach über sechzig Jahren scheint das Schicksal der Geburtsklinik Les Lilas in Paris besiegelt. Der privaten Einrichtung, die nicht profitabel genug gearbeitet hat, werden die benötigten Zuschüsse gestrichen. Alain Kassanda begleitet in seinem Film ein letztes Aufflackern, zeigt hitzige innerbetriebliche Sitzungen sowie öffentliche Proteste für einen Erhalt. Gleichzeitig steht die Interaktion zwischen den in lila gekleideten Mitarbeitenden und ihren Patient*innen im Vordergrund: das zugewandte Begleiten durch den Geburtsvorgang, präzise Erläuterungen eines bevorstehenden Schwangerschaftsabbruchs oder die Beratung eines jungen Paares, das mit einer ungeplanten Schwangerschaft konfrontiert ist. Der Alltag in der Maternité des Lilas ist bewegt und bewegend. Und er blickt auf eine lange Tradition zurück: Tief verankert in der zweiten Welle der Frauenbewegung, schrieb die Klinik für ihre fortschrittliche Ausrichtung Geschichte. Jede sollte nach eigenen Vorstellungen gebären können, das Patriarchat wurde aus Kreiß- und OP-Saal verbannt – „mon corps, mon choix“. Die progressive Ausrichtung hat sich das unscheinbare Haus bis zuletzt bewahrt. Alain Kassandas Klagelied ist ohne Larmoyanz. Es ist die unsentimentale Darstellung eines nur auf dem Papier begründbaren Verlusts.

Carolin Weidner

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28.10.
#354
CineStar 7
The Maternity Ward
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28.10.2026
CineStar 7
#354
The Maternity Ward
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30.10.
#531
CineStar 5
The Maternity Ward
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30.10.2026
CineStar 5
#531
The Maternity Ward
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01.11.
#7D1
Kinobar Prager Frühling
The Maternity Ward
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01.11.2026
Kinobar Prager Frühling
#7D1
The Maternity Ward
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Regie
Alain Kassanda
Kamera
Alain Kassanda
Schnitt
Alain Kassanda
Produktion
Alain Kassanda, Emilie Guitard, Aloïs Kanyinda
Co-Produktion
Leila Badet
Ton
Alain Kassanda
Sound Design
Jocelyn Robert
Musik
Florent Dupuit

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Kontakt
Emilie Guitard
contact@ajimatifilms.com
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill no_mercy_in_Mexico
no_mercy_in_Mexico Oscar Asán
Popkulturelle Versatzstücke aus Games und Internet nähren eine rauschhafte Faszination für die brutale Mentalität der Drogenkartelle. Doch was, wenn aus dem Spiel blutiger Ernst wird?
Filmstill no_mercy_in_Mexico

no_mercy_in_Mexico

no_mercy_in_Mexico
Oscar Asán
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Mexiko
2025
23 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
In der Anrufung des verschollenen Freundes schwärmt eine Ich-Stimme von der gemeinsamen Zukunft nach dessen Rückkehr: fette Karren, große Knarren und unterwürfige Frauen. Die Fantasie schwebt im Vogelflug über die Sierra, eine digital modulierte Landschaft, die mit ihren Löchern und Glitches anzeigt, dass hier etwas grundsätzlich nicht stimmt. Game Over, aus dem Spiel wird blutiger Ernst, der Freund ist in den Händen von Killern eines Drogenkartells. Fiktional, aber nah an der Realität montiert der Film assoziativ popkulturelles Audio-, Video- und Game-Material aus dem Internet, um die rauschhafte Faszination für eine pervers fetischisierte, gewaltverherrlichende Gewinnermentalität zu beschreiben. Diese Idolisierung gerät bei einem Webportal mit realen Videoaufnahmen von bestialischer Brutalität in die Sackgasse. Entwaffnend klar und unglaublich nahegehend analysiert Oscar Asán, wie enthemmt ein Kartell die Menschen von Culiacán in Mörder und Mordopfer einteilt.

André Eckardt

Thematisiert Drogenkonsum, Tod, Mord

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt, Folter

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27.10.
#242
CineStar 6
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27.10.2026
CineStar 6
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27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
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Regie
Oscar Asán
Buch
Oscar Asán
Kamera
Oscar Asán
Schnitt
Oscar Asán
Produktion
Oscar Asán
Ton
Bruno Galar, Juan Jiménez, Octavio Sánchez
Musik
Natanael Cano, Mabe Fratti, Octavio Sánchez
Animation
Oscar Asán
Animation Technique
3D Digital, Other, Motion Graphics

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Josep Prim
World Sales
Josep Prim
Marvin&Wayne S.L.
fest@marvinwayne.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Retrospektive
Filmstill Now!
Now! Santiago Álvarez
„Now!“ feuert ins Bild wie aus einem Maschinengewehr. Ein radikaler Aufschrei gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA: laut, wütend, kompromisslos und dringlich, bis heute.
Filmstill Now!

Now!

Now!
Santiago Álvarez
Retrospektive
Dokumentarfilm
Kuba
1965
6 Minuten
ohne Dialog
Keine Premiere

„Still I believe / We are created, free and equal / Now / Now / Now …“ Die US-amerikanische Sängerin Lena Horne interpretiert das hebräische Lied „Hava Nagila“ mit verändertem Text: „Now!“ (1963) wurde zu einer Hymne der Bürgerrechtsbewegung in den USA, während Santiago Álvarez‘ gleichnamiger Film zum Agitprop-Klassiker avancierte. Er montiert Fotografien und wenige kurze Bewegtbildsequenzen von Rassendiskriminierung, Polizeigewalt und weißem Terror im Rhythmus von Hornes Song. Allein die Internationale Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche zeigte „Now!“ nach der Golden Taube 1965 fünf weitere Male in zwei Jahrzehnten. Die Präsenz des kubanischen Dokumentarfilms in Leipzig gleicht einer langen Erfolgsgeschichte, nicht zuletzt dank Álvarez, seinem bekanntesten Vertreter. Neben den Vorführungen seiner Filme war er mehrmals Mitglied der Internationalen Jury. Selbst nach dem Eklat um die Positionierung zum Prager Frühling 1968 blieb Álvarez Dauergast.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von Rassismus, körperliche Gewalt

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27.10.
#233
CineStar 5
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 5
#233
Teil der Kompilation
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Regie
Santiago Álvarez
Kamera
Pepín Rodríguez, Adalberto Hernández
Schnitt
Norma Torrado, Idalberto Gálvez
Produktion
ICAIC – Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos

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Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Retrospektive
Filmstill Nuestra voz de tierra, memoria y futuro
Nuestra voz de tierra, memoria y futuro Marta Rodríguez, Jorge Silva
Der Kampf um Land und kulturelle Selbstbestimmung einer indigenen Gemeinde im Südwesten Kolumbiens in den 1970er Jahren: Magie und Mythen bestärken den Prozess der politischen Organisierung.
Filmstill Nuestra voz de tierra, memoria y futuro

Nuestra voz de tierra, memoria y futuro

Nuestra voz de tierra, memoria y futuro
Marta Rodríguez, Jorge Silva
Retrospektive
Dokumentarfilm
Kolumbien
1981
107 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Marta Rodríguez und Jorge Silva waren erstmals 1972 in Leipzig vertreten – mit „Planas, testimonio de un etnocidio“ (1971) in der Retrospektive „Film im Freiheitskampf der Völker: Lateinamerika“ sowie im Fernseh-Wettbewerb und „Chircales“ (1972) im Kino-Wettbewerb. Beiden Filmen wurden Goldene Tauben verliehen, Rodríguez und Silva avancierten aus dem Stand zu Stars des Festivals. 1975 brachte sie „Campesinos“ zurück nach Leipzig. Dieser Film markiert den Beginn ihrer Beschäftigung mit der jahrhundertelangen Unterdrückung der indigenen Gemeinschaften der Region Cauca im Südwesten Kolumbiens und deren ebenso langem Widerstand gegen koloniale Ausbeutung und Enteignung. Das Thema mündete Jahre später in „Nuestra voz de tierra, memoria y futuro“, der einige Einstellungen aus „Campesinos“ verwendet. Rodríguez und Silva dokumentieren den Prozess der politischen Organisierung der Gemeinde Coconuco im Zuge der Landreformbewegung der 1970er Jahre unter der weitreichenden kritischen Mitarbeit ihrer Protagonist*innen. Gleichzeitig wird der Versuch unternommen, den Naturalismus der dokumentarischen Form hinter sich zu lassen und sich dem Unterbewusstsein der indigenen Kultur zu nähern, ihre „magische Welt in all ihrer Komplexität und Schönheit darzustellen“, so Silva im Gespräch mit Peter B. Schumann im Informationsblatt des Forums der Berlinale 1982. In der restaurierten digitalen Fassung feierte der Film 2019 erneut Weltpremiere im Forum.

Florian Wüst

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30.10.
#533
CineStar 5
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 5
#533
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Marta Rodríguez, Jorge Silva
Kamera
Jorge Silva
Schnitt
Marta Rodríguez, Jorge Silva, Caíta Villalón
Produktion
Fundación de Cine Documental in collaboration with the Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos
Ton
Ignacio Jiménez, Eduardo Burgos, Nora Drufovka
Musik
Jorge López

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Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill The Orbit of Minor Satellites
The Orbit of Minor Satellites Chris Sullivan
Rosemary ist Patientin, Dr. Richards ihr Psychiater – aber wer braucht hier eigentlich wen? Eine Behandlung auf dem schmalen Grat zwischen imaginierten Welten und Therapiesitzungs-Realität.
Filmstill The Orbit of Minor Satellites

The Orbit of Minor Satellites

The Orbit of Minor Satellites
Chris Sullivan
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
USA,
Japan
2026
117 Minuten
Englisch,
Russisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Ist denn der Psychiater nicht auch vom Patienten abhängig? Für Chris Sullivan ist die Sache klar: Das ist er, gerade in langen, intensiven Behandlungen, die viel Empathie benötigen. Für seinen schwarz-weißen Langfilm hat er sich deswegen einen radikalen narrativen Ansatz erwählt, in dem Behandlungsraum und Krankheit ständig assoziativ ineinander übergehen, sodass wir nicht wissen, wo genau wir uns eigentlich befinden. Nur die Ankerpunkte sind definiert: Rosemary Hamm ist als langjährige Patientin das Forschungsobjekt und Buchsujet von Dr. Durwood Richards. Sie leidet unter Schizophrenie und ist daher manchmal überzeugt, im Kalten Krieg der 60er-Jahre in einer sowjetischen Raumstation zu leben. Dort hält sie auch Zwiegespräche mit einem großen Büffel (mit der Stimme von Boris Karloff, der 1931 Frankensteins Monster legendär verkörperte). Den schmalen Grat zwischen den imaginierten Welten von Rosemary (Animation) und der Therapiesitzungs-Realität (Live-Action) macht Sullivan immer wieder spürbar – manchmal bleibt die animierte Patientin im Zimmer sitzen, manchmal schält sie sich unwillig aus ihrer rotoskopierten Hülle. In allen Welten, fiktional oder real, überschneiden sich aber auch die Themen, die Arzt und Patientin wie Satelliten umkreisen: Es geht um Verlust, um Liebe und vor allem um Vergebung.

Marie Ketzscher

Thematisiert Tod

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27.10.
#243
CineStar 6
The Orbit of Minor Satellites
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27.10.2026
CineStar 6
#243
The Orbit of Minor Satellites
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28.10.
DOK Stream 24h
The Orbit of Minor Satellites
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28.10.2026
DOK Stream 24h
The Orbit of Minor Satellites
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Calendar
29.10.
#4C2
Cinémathèque in der naTo
The Orbit of Minor Satellites
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C2
The Orbit of Minor Satellites
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Calendar
31.10.
#672
Passage Kinos Wintergarten
The Orbit of Minor Satellites
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#672
The Orbit of Minor Satellites
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Chris Sullivan
Buch
Chris Sullivan
Kamera
Leah Corbin
Schnitt
Chris Sullivan
Produktion
Chris Sullivan
Co-Produktion
Nobuaki Doi
Ton
Chris Sullivan
Sound Design
Chris Sullivan
Animation
Chris Sullivan
Animation Technique
Mixed Media

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Kontakt
Chris Sullivan
chrissullivanx@gmail.com
Kids DOK
Filmstill Otá Layò
Otá Layò Urânia Munzanzu, Dalton Paula
Matheus und José leben im Regenwald Brasiliens, sammeln am Wasser Steine für ihre Kunst. Der Film begleitet die Brüder auf ihren Streifzügen und erzählt von ihrer tiefen Verbindung zur Natur.
Filmstill Otá Layò

Otá Layò

Otá Layò
Urânia Munzanzu, Dalton Paula
Kids DOK
Dokumentarfilm
Brasilien
2025
9 Minuten
Portugiesisch (Brasilien)
Untertitel: 
Englisch, Deutsch (Overvoice)
Weltpremiere

Die Brüder Matheus und José leben in Brasilien an den Flüssen des Kalunga-Quilombo, einer Gemeinschaft von Nachfahren geflohener Sklaven. Die Quellen und Flüsse sind ein wichtiger Teil ihres Lebens, und die beiden wissen, wie kostbar und schützenswert diese Gewässer sind. Am liebsten sammeln sie dort Steine, die sie für ihre Kunstwerke verwenden. Der Film begleitet die Brüder ein Stück auf ihren Streifzügen am Wasser und erzählt von ihrer besonderen Verbindung zu diesem Ort.

Lina Dinkla

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28.10.
#361
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Astoria
#361
Teil der Kompilation
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Calendar
31.10.
#662
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#662
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#7A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A1
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Urânia Munzanzu, Dalton Paula
Buch
Urânia Munzanzu
Kamera
Gabriel Teixeira
Schnitt
Lara Beck
Produktion
Urânia Munzanzu, Dalton Paula
Ton
Dudoo Caribe
Sound Design
Nuno Penna

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Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Patronymic
Patronymic Mariia Ponomarova
Aus internationalen Dokumenten ist ihr Patronym verschwunden. Für Mariia mehr als ein bürokratisches Detail: Der Name verbindet sie mit ihrem Vater und der Ukraine. Identitätssuche per Nachtzug.
Filmstill Patronymic

Patronymic

Patronymic
Mariia Ponomarova
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Niederlande,
Ukraine
2026
22 Minuten
Englisch,
Ukrainisch,
Polnisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
„Was für eine Kleinigkeit, sich in Zeiten einer Invasion darüber den Kopf zu zerbrechen. Es ist doch nur ein bürokratischer Eintrag“, spottet der Chor der Kritiker*innen. Aus Mariias internationalen Dokumenten ist ihr Patronym Volodymyrivna verschwunden – ein zweiter Vorname, der auf den Namen ihres Vaters verweist. Für sie ist der Name mehr als eine Formalität: Er verbindet sie mit ihrem Vater und der Ukraine. Der persönliche Film verknüpft auf spielerische Weise dokumentarische Aufnahmen mit Archivmaterial, offiziellen Dokumenten und inszenierten Nachstellungen in einem Nachtzug. Dabei hinterfragt er das patriarchale Konzept des Patronyms und beleuchtet seine postkolonialen Verbindungen. Für Mariia ist dies nach „May 9th“ (2015) und „Three Windows on South West“ (2023) bereits das dritte Werk, in dem sie sich mit ihrer Identität auseinandersetzt.

Seggen Mikael

Thematisiert Kriegsszenen

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27.10.
#274
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#274
Teil der Kompilation
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28.10.
#351
CineStar 7
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 7
#351
Teil der Kompilation
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Calendar
31.10.
#631
CineStar 5
Teil der Kompilation
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31.10.2026
CineStar 5
#631
Teil der Kompilation
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01.11.
#772
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Mariia Ponomarova
Buch
Mariia Ponomarova
Kamera
Roy van Egmond
Schnitt
Douwe Dijkstra
Produktion
Noortje Wilschut
Sound Design
Michael Bucuzzo
Musik
John Object, Olga Pakholiuk

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Kontakt
Lucila Riggio
shortsfit@gmail.com
World Sales
Lucila Riggio
ShortsFit
shortsfit@gmail.com
Mehr zum Film
Retrospektive
Filmstill Pintando con el pueblo
Pintando con el pueblo Leonardo Céspedes
Pinsel, Farbkübel, Leinwand: Ein riesiges Gemälde entsteht vor dem Präsidentenpalast in Santiago. Salvador Allende verkündet: „Die Kultur sei nicht nur für einige Wenige da.“
Filmstill Pintando con el pueblo

Pintando con el pueblo

Pintando con el pueblo
Leonardo Céspedes
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1971
8 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Mit der Wahlkampagne der Unidad Popular 1970 mobilisierten die Ramona-Parra-Brigaden junge Aktivist*innen im ganzen Land. Mit Pinseln und Farbkübeln malten sie politische Botschaften auf Wände und Mauern. Álvaro Ramírez – später auch im DDR-Exil als Filmemacher tätig – dokumentiert in „Brigada Ramona Parra“ (1970) die teils waghalsige Arbeit einer dieser Gruppen. Leonardo Céspedes‘ „Pintando con el pueblo“ wiederum zeigt die Neuausrichtung der chilenischen Kulturpolitik unter Salvador Allende. Künstler*innen und Kunststudierende verwirklichen unter den Augen der Passant*innen ein riesiges Gemälde vor dem Präsidentenpalast La Moneda in Santiago, das als Bühne für eine Kundgebung der Unidad Popular dient. Der Film endet mit Allendes Rede über die Kunst als „eine Kunst für das ganze Volk”. Die 16mm-Verleihkopie im Arsenal-Archiv ist wahrscheinlich das einzig erhaltene Material von „Pintando con el pueblo“. Für diese Retrospektive wurde sie digitalisiert.

Florian Wüst

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Leonardo Céspedes
Kamera
Toño Ríos, Carlos González
Produktion
Cine Experimental de la Universidad de Chile

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Kontakt
Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The  Snake Charmer
The Snake Charmer Jonathan Om
Hinter den üppigen Feldern die Landstriche der Vernichtung. Thailändische Arbeiter bestellen an der Grenze zu Gaza israelische Felder. Eine Roboterschlange beschwört eine falsche Sicherheit.
Filmstill The  Snake Charmer

The Snake Charmer

The Snake Charmer
Jonathan Om
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
81 Minuten
Thai,
Hebräisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Üppige Avocadoplantagen. Am Horizont steigt Rauch auf. Dann Echos von Explosionen. Im „Envelope“, kurz vor der Grenze zu Gaza, bestellen Yo, Tom, Yan, Piak und Lee israelische Felder. Wie viele andere Wanderarbeiter wurden sie dafür aus Thailand angeworben. Sie arbeiten unter Lohnniveau, oft sieben Tage die Woche, bis zu 17 Stunden am Tag, um ihre fernen Familien zu unterstützen. Sie werden von einer Roboterschlange beobachtet, die durch die Felder kriecht und nach Hamas-Tunneln unter dem Farmland sucht. Patronenhülsen zwischen dem Unkraut, notdürftige Schutzgebilde vor den Barracken – eine Psychogeografie der Angst und Schutzlosigkeit. Manchmal, in Momenten kurzer Freizeit, lenken die heiteren Spiele und die Gemeinschaft der jungen Männer davon ab. Am 7. Oktober 2023 öffnet sich die Unterwelt und unterbricht den Film, der danach zu den Familien der Opfer in Thailand reist. Am Ufer des Mekong wacht der mythische Schlangengott Naga über die Schwelle zwischen den Lebenden und den Toten. Eine ungreifbar schwebende, teilnehmende Erzählung über prekäre Arbeitsbewegungen durch einen militärisch-agrarischen Komplex.

Jan Künemund

Thematisiert körperliche Gewalt, Kriegsszenen

Enthält Darstellungen von Tod

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29.10.
#413
CineStar 2
The Snake Charmer
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29.10.2026
CineStar 2
#413
The Snake Charmer
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30.10.
#5D1
Kinobar Prager Frühling
The Snake Charmer
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30.10.2026
Kinobar Prager Frühling
#5D1
The Snake Charmer
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01.11.
#732
CineStar 5
The Snake Charmer
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01.11.2026
CineStar 5
#732
The Snake Charmer
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Jonathan Om
Kamera
Ori Ben Ari, Jonathan Om
Schnitt
Aacharee Ungsriwong
Produktion
Melanie Andernach, Knut Losen, Elance Diamant, Naruemon Chaingam
Co-Produktion
Jonathan Om
Ton
Jonathan Om
Sound Design
Daniel Meir

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Kontakt
Melanie Andernach
mel@madeingermany-film.de
Nominiert für: DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
Retrospektive
Filmstill Somos +
Somos + Pedro Chaskel, Pablo Salas
„Wir sind mehr“ steht auf den Schildern der ‚Mujeres por la vida'. 1985 trotzen Chileninnen Tränengas und Wasserwerfern. Ihr Widerstand gegen die Militärdiktatur bleibt ungebrochen.
Filmstill Somos +

Somos +

Somos +
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1985
16 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Ermutigt durch die UN-Resolution vom 6. November 1974, die sich gegen die Menschenrechtsverletzungen der chilenischen Militärdiktatur richtete, formierte sich ein erster Zusammenschluss von Angehörigen inhaftierter und verschwundener Personen. Ob in dieser oder anderen Initiativen, die für die Rückkehr zur Demokratie in Chile kämpften: Der Widerstand ging maßgeblich von Frauen aus. Dieser wurde in den 1980er Jahren immer sichtbarer, nicht zuletzt durch die Kreativität der Aktionsformen. Ein Beispiel: Die „Mujeres por la vida“ organisierten am 30. Oktober 1985 unter dem Slogan „Somos +“ (Wir sind mehr) eine Protestaktion im Stadtteil Providencia, Santiago. Die Frauen bildeten drei sich aufeinander zubewegende Reihen, die jeweils ein Band in einer der Nationalfarben Chiles trugen. Die auf Video gedrehte Dokumentation des Protests und seiner gewaltsamen Auflösung durch die Polizei wurde bei den Westdeutschen Kurzfilmtagen Oberhausen 1986 mehrfach ausgezeichnet.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Kamera
Pablo Salas, Leopoldo Correa
Schnitt
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Produktion
Antu Producciones

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Kontakt
Carsten Spicher
spicher@kurzfilmtage.de
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill They’re Here
They’re Here Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Ein dystopischer Winter in Minneapolis: Bewohner*innen kämpfen gegen die paramilitärischen Übergriffe durch ICE, deren gewaltige Dimension Poitras und Mueller als Horrorfilm sichtbar machen.

Filmstill They’re Here

They’re Here

They’re Here
Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
USA
2026
25 Minuten
Englisch,
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Minneapolis hat sich in ein Schlachtfeld verwandelt: Giftgrüner Nebel wabert über die winterlichen Straßen, es gibt Verwundete, Geschrei, panzerartige Fahrzeuge. Laura Poitras und Rachel Lauren Mueller erfassen das Wirken der paramilitärisch agierenden Einwanderungsbehörde ICE aus verschiedenen Blickwinkeln und verbinden sie zu einem Horrorfilm. In ihm organisieren sich Teile der Bevölkerung, um sich dem unrechtmäßigen Vorgehen der zumeist Vermummten entgegenzustellen und es zu protokollieren. Nach und nach wird ein Netz von gigantischer Dimension offenbar, welches die Entführung Minderjähriger, heimliche Auskundschaftungen und einen steten Strom von Abschiebeflügen umfasst. „They’re Here“ ist eine genrefluide, dokumentarische Dystopie, deren Düsterkeit durch den Score Alessandro Cortinis (Nine Inch Nails) noch gesteigert wird.

Carolin Weidner

Thematisiert Rassismus, Mord

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
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01.11.
#772
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Laura Poitras, Rachel Lauren Mueller
Kamera
Rachel Lauren Mueller
Schnitt
Adriana Pacheco, Laura Poitras
Produktion
Rachel Lauren Mueller, Laura Poitras, Yoni Golijov
Co-Produktion
Adriana Pacheco, Adam Mellion
Sound Design
Hasan Estuidios
Musik
Alessandro Cortini
Animation
Josh Begley

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Kontakt
Yoni Golijov
World Sales
Josh Braun
Submarine Entertainment
German Distributor
ARTE France